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Hannover (pm).

Trotz Pandemie geht das Leben weiter – wohl nirgends wird das deutlicher als in Geburtskliniken. In der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) erblickten im Jahr 2020 insgesamt 2.939 Kinder das Licht der Welt. Davon waren 1.414 Mädchen, 1.522 Jungen und drei unbekannten Geschlechts. Von den insgesamt 2.824 Entbindungen waren 111 Mehrlingsgeburten. Mit den Geburtszahlen liegt die Klinik in etwa auf dem Niveau der Vorjahre. Im Jahr 2019 wurden 3.071  Neugeborene verzeichnet. Das erste entbundene Baby im Jahr 2021 war ein kleiner Junge, er kam am 1. Januar um 0.56 Uhr zur Welt.

Entbindungen unter erschwerten Umständen

Die Pandemie durch das Coronavirus wirkt sich auch auf die Abläufe im Kreißsaal und auf der Mutter-Kind-Station aus. Dennoch zieht Professor Dr. Constantin von Kaisenberg, Bereichsleiter Pränatalmedizin und Geburtshilfe, eine positive Bilanz: „Wir sind gut durch das vergangene Jahr gekommen und konnten unsere Patientinnen rund um Schwangerschaft und Geburt nahezu unverändert betreuen.“  Und das, obwohl Hebammen, Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte seit Ausbruch der Pandemie unter erschwerten Bedingungen arbeiten. Auch die werdenden Mütter und ihre Familien müssen mit Einschränkungen zurechtkommen. So darf beispielsweise die Begleitperson der Gebärenden erst in der Endphase der Entbindung dazukommen. Die Besuche in der Klinik sind auf eine Stunde pro Tag begrenzt. Außerdem ist nur eine feste Besuchsperson pro Schwangere für die gesamte Dauer des Klinikaufenthalts erlaubt.

Informationsabende online

Die MHH-Frauenklinik gehört zu den beliebtesten Geburtskliniken in der Region Hannover. Professor Dr. Peter Hillemanns, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,

führt das auf das breite Leistungsangebot –  von der Betreuung während der Schwangerschaft über die Geburtshilfe und das Wochenbett bis hin zur Begleitung durch das erste Lebensjahr des Kindes – zurück. „Auch in der derzeitig schwierigen Situation ist uns der direkte Kontakt zu den werdenden Eltern wichtig“, sagt der Klinikdirektor. Deshalb bietet die Klinik seit August 2020 webbasierte Informationsabende für zukünftige Mütter und Väter an. In einer wöchentlichen Live-Übertragung können sie sich über Themen rund um die Schwangerschaft und die Geburt in der MHH informieren.

Die aktuellen Besuchsregeln für die MHH und speziell die Frauenklinik finden Interessierte hier: https://corona.mhh.de/besuch

Zum webbasierten Informationsabend der Frauenklinik können sich Interessierte anmelden unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hannover (ots)

Die Polizei sucht mithilfe von Bildern, die an einem Bankautomaten beim Geldabheben im hannoverschen Stadtteil List entstanden sind, nach einem bislang unbekannten Täter. Der etwa 30-Jährige steht im Verdacht, mit der EC-Karte einer 70 Jahre alten Hannoveranerin unerlaubterweise Geld abgehoben zu haben.

Nach bisherigen Erkenntnissen war die 70-Jährige am Mittwoch, 21.10.2020, in der Göbelstraße/Ecke Seidelstraße unterwegs, als eine unbekannte Frau ihr mit geringem Abstand hinterherlief. Nachdem sich die Seniorin umgedreht und die Frau angeschaut hatte, ging diese schnell an ihr vorbei. Die Tatverdächtige war ca. 35 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, von schlanker Statur und elegant gekleidet. Die Südländerin hatte schwarze, lange Haare und trug einen beigen Wollmantel mit einem Gürtel sowie braune Stiefeletten mit Absatz. Sie hatte eine rotbraune Handtasche dabei. Etwa eineinhalb Stunden später stellte die Hannoveranerin fest, dass die Geldbörse aus ihrem Rucksack entwendet worden war.

Als die Seniorin am 22.10.2020 ihre Karte durch ihre Hausbank sperren lassen wollte, stellte sie fest, dass bereits am Vortag mehrere Bargeldabhebungen stattgefunden haben. Die Hannoveranerin informierte die Polizei, die umgehend Ermittlungen einleitete. Insgesamt wurden an einem Geldautomaten an der Lister Meile rund 4.000 Euro von dem Konto der Frau abgehoben. Durch eine Kamera an einem Bankautomaten wurde beim Abheben ein junger Mann aufgezeichnet.

Der mutmaßliche Täter war zum Zeitpunkt der Auszahlungen mit einem Cap, einer blauen Jacke und einer blauen Fleecejacke bekleidet. Er trug einen dunklen Mundschutz und hatte einen Rucksack bei sich.

Die Polizei ermittelt wegen Betrugs. Da bisherige umfangreiche Fahndungsmaßnahmen keinen Erfolg brachten, erhoffen sich nun die Ermittler mithilfe der Bilder aus dem Geldautomaten Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-2717 zu melden.


Mutmaßlicher Täter - © Polizeidirektion Hannover

Hameln (ots).

Bei der Polizei Hameln wurde am 21.01.21 durch eine 33-jährige Hamelnerin eine Anzeige erstattet, da sie eine SMS mit dem Inhalt “Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es.” erhalten hatte.

Nachdem sie den beigefügten Link angeklickt hatte, erhielt sie ohne Zutun hunderte von weiteren SMS von unbekannten Absendern. Ihr Handy war für den Zeitraum nicht mehr nutzbar. Die Inhalte dieser SMS waren meistens auf den Paketversand bezogen.

Da diese Art von SMS landesweit versandt wurden, ist auf der Seite des Landeskriminalamtes (“Ratgeber Internetkriminalität”) ein Hinweis eingestellt worden.

Hinweise & Maßnahmen nach Erhalt der SMS bzw. nach Anklicken des Links finden sich hier, auf der Seites des

Landeskriminalamt Niedersachsen.

Freitag, 22 Januar 2021 17:43

Wegweiser für werdende Eltern

Langenhagen (pm).

Was tue ich wenn ich schwanger bin? Wer berät mich bei einer finanziellen Notlage? Wann muss ich Mutterschaftsgeld beantragen? Bei diesen und anderen Fragen hilft der neue Wegweiser für werdende Eltern des Netzwerks Frühe Hilfen der Stadt Langenhagen in Zukunft weiter.

Die Geburt eines Kindes führt zu einer grundlegenden Veränderung des Alltags der Familie und stellt Eltern sowie weitere Familienmitglieder oftmals vor neue Herausforderungen. Bereits in der Schwangerschaft und auch nach der Geburt sind die Eltern gefordert, eine Vielzahl von Dingen zu regeln.

Der speziell für Eltern in Langenhagen erstellte Wegweiser soll in dieser Zeit Hinweise und Orientierung geben und neben der zeitlichen Struktur gleichzeitig die Kontaktdaten einzelner Anlaufstellen bieten.

„Mit dem Wegweiser möchten wir den werdenden Eltern außerdem aufzeigen, dass ihnen vor Ort diverse Ansprechpartner zur Verfügung stehen, die Ihnen bei Bedarf gern direkt Unterstützung bieten oder sie gegebenenfalls zielgerichtet an den richtigen Ansprechpartner vermitteln können“, erläutert Eva Bender, Dezernentin der Stadt Langenhagen.

Wer sich zu einzelnen Themen detaillierter informieren möchte, findet im Wegweiser Hinweise auf weiterführende Informationsmöglichkeiten im Internet. Bei der Erstellung des Wegweisers wurde darauf geachtet, dass dieser ein möglichst kompaktes Format erhält, damit er in den Mutterpass eingelegt werden kann.

„Die Zusammenarbeit mit den gynäkologischen Praxen in Langenhagen ermöglicht eine direkte Verteilung des Wegweisers an die Schwangeren“, ergänzt Antje Gerlach, Ansprechpartnerin im Team Frühkindliche Bildung weiter. „Außerdem wird er demnächst an weiteren öffentlichen Stellen in Langenhagen erhältlich sein, wie zum Beispiel bei der Lebensberatungsstelle, im Rathaus, in Kinderarztpraxen und beim Jobcenter. Selbstverständlich finden Interessierte den Wegweiser auch auf der Homepage unter www.langenhagen.de/werdende-Eltern.“

Die Idee, einen Wegweiser, der durch die Schwangerschaft führt, zu erstellen, entstand 2018 aus einem Treffen des Netzwerkes Frühe Hilfen heraus. Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen haben ihre Kompetenzen gebündelt und gemeinsam die Form sowie den Inhalt des Wegweisers erarbeitet. Finanziert wurde der Flyer aus Mitteln des Bundesfonds Frühe Hilfen.

Berlin (pm). Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die aktualisierte Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Impfung gegen die saisonale Grippe in der Schutzimpfungs-​Richtlinie umgesetzt. Alle Personen ab dem Alter von 65 Jahren sollen in der Grippesaison 2021/22 mit einem Hochdosis-​Impfstoff geimpft werden. Falls es zukünftig entsprechend eines Antrages des Herstellers auch einen zugelassenen Impfstoff für die Anwendung bei 60- bis 64-​Jährigen gibt, gilt dieser Anspruch bereits ab dem Alter von 60 Jahren. Bis zu einer solchen erweiterten Zulassung werden 60- bis 64-​Jährige weiterhin mit den konventionellen Influenza-​Impfstoffen geimpft, um sie vor der Grippe zu schützen. Mit der Änderung der Schutzimpfungs-​Richtlinie schaffte der G-BA heute die Basis für die rechtzeitige Planung der Impfstoff-​Beschaffung für die Grippesaison 2021/22.

Hochdosis-​Impfstoffe für Risikogruppe der Älteren

Hochdosis-​Impfstoffe gegen Grippe haben erstmals 2020 eine arzneimittelrechtliche Zulassung für den Einsatz bei Personen ab dem Alter von 65 Jahren erhalten. Die STIKO hat eine erhöhte Wirksamkeit im Vergleich zu anderen Impfstofftypen festgestellt. Da es sich bei der saisonalen Grippe um eine häufige und potenziell schwer verlaufende Erkrankung handelt, kann bereits mit einer leicht besseren Wirksamkeit eines Impfstoffs eine relevante Anzahl an Grippeerkrankungen und an schweren Verläufen zusätzlich verhindert werden.

Die aktualisierte Impfempfehlung veröffentlichte die STIKO im Epidemiologischen Bulletin 1/2021. Antworten auf häufig gestellte Fragen stellt das Robert Koch-​Institut auf seinen Internetseiten allgemein zur Influenza-​Impfung und auch speziell zum Hochdosis-​Impfstoff zur Verfügung.

Der Beschluss zur Änderung der Schutzimpfungs-​Richtlinie schafft eine verlässliche Planungsgrundlage für die Grippesaison 2021/22. Er wird dem Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung vorgelegt und tritt nach Nichtbeanstandung und Veröffentlichung im Bundesanzeiger zum 1. April 2021 in Kraft.

Hintergrund: Leistungsansprüche gesetzlich Krankenversicherter auf Grippeschutzimpfungen

Voraussetzung für die Aufnahme einer Schutzimpfung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist eine Empfehlung der beim Robert Koch-​Institut angesiedelten STIKO. Auf Basis der STIKO-​Empfehlungen legt der G-BA – spätestens zwei Monate nach deren Veröffentlichung – die Einzelheiten zur Leistungspflicht der GKV in der Schutzimpfungs-​Richtlinie fest.

Eine Impfung gegen die saisonale Grippe ist GKV-​Leistung für:

  • Personen ab 60 Jahren
  • Schwangere ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens ab dem 1. Trimenon
  • Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens (wie z. B. chronische Erkrankungen der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten)
  • Bewohner von Alters-​ oder Pflegeheimen
  • Personen, die als mögliche Infektionsquelle im selben Haushalt lebende oder von ihnen betreute Risikopersonen gefährden können
  • Personen mit einem erhöhten beruflichen Risiko
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