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Hannover (pm). Im Zuge der Modernisierung des Südschnellwegs (B 3) in Hannover finden in der nächsten Woche bauvorbereitende Arbeiten zwischen der Schützenallee und der Leinebrücke statt. Der Südschnellweg wird daher ab Sonntagmorgen, 4. Dezember, zwischen dem Landwehrkreisel und dem Seelhorster Kreuz in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Ein Auffahren von der Hildesheimer Straße auf den Südschnellweg in Richtung Seelhorster Kreuz bleibt möglich.

Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Freitag in Hannover mit.

Wie die Behörde weiter mitteilte, sollen die Arbeiten den Tunnelbau im Bereich der Hildesheimer Straße vorbereiten und voraussichtlich bis Mittwoch, 7. Dezember, andauern.

Der Verkehr wird während der Sperrung ab Landwehrkreisel über die Ortsumgehung Hemmingen (B 3) und die Bundesstraße 443 zum Messeschnellweg umgeleitet, entsprechend umgekehrt in der Gegenrichtung.

Ebenfalls gesperrt wird die Schützenallee. Innerstädtische Umleitungen werden ausgeschildert.

Alle aktuellen Informationen zu den Arbeiten und zur Erneuerung des Südschnellwegs stehen im Internet unter www.schnellwege.de bereit.

Hannover (pm). Die Motorradstaffeln der Johanniter-Unfall-Hilfe des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen sind jetzt in die Winterpause gegangen und haben damit die längste Saison seit Bestehen der Staffeln beendet. „Dank des guten Wetters konnten unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte bis Mitte November sicher ihre Einsätze fahren“, sagt Thorsten Renken, Landesfachberater der Motorradstaffeln.

Die 60 Helfenden von den Standorten Ahlhorn, Bremen, Hannover, Hildesheim, Northeim, Salzgitter und Schwarmstedt sind insgesamt 124 467 Kilometer gefahren und haben 851-mal Hilfe geleistet. Dabei sind 3 826 ehrenamtlich geleistete Stunden zusammengekommen. Somit sind die Einsatzzahlen im Vergleich zum vergangenen Jahr konstant.

 „In diesem Jahr konnten wir wieder unsere gesamte Einsatzfähigkeit unter Beweis stellen, und ich bin froh, dass zum Ende der Saison alle Fahrerinnen und Fahrer wieder gesund in die Winterpause gehen können“, sagt Renken und weist auf die oft nicht ungefährlichen Einsätze der Kradfahrenden auf Deutschlands Straßen hin. Nicht ohne Grund! Denn Mitte des Jahres war ein Mitglied der Motorradstaffeln unverschuldet in einen Unfall verwickelt und leicht verletzt worden.

Entlang der niedersächsischen Autobahnabschnitte der Bundesautobahnen 1, 2 und 7 bis hin zur Autobahn 27, 29 und 39 sind die Johanniter-Motorräder seit kurz vor Ostern unterwegs gewesen, um im Notfall zu helfen und die Autobahnpolizei zu unterstützen. Zudem waren die Motorradstaffeln bei vielen Großveranstaltungen im Einsatz, so etwa bei den Marathons in Hannover, Bremen und Berlin – und nicht zuletzt bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in München.

Jetzt gehen die 60 Helfenden und ihre 17 Maschinen in die Winterpause, um pünktlich zum Beginn der Osterferien 2023 wieder einsatzfähig zu sein. Lediglich die Motorradstaffel Ahlhorn bleibt weiterhin in Bereitschaft.

Über die Johanniter-Motorradstaffeln in Niedersachsen/Bremen

Die Johanniter-Motorradstaffeln sind in normalen Zeiten zwischen den Oster- und den Herbstferien schwerpunktmäßig in der Stauhilfe auf den Autobahnen anzutreffen. Gerade in Urlaubszeiten kommt es vermehrt zu Unfällen, und häufig ist der Weg an den Unfallort versperrt, weil keine Rettungsgasse gebildet wird. Genau dann sind die Johanniter mit ihren wendigen Maschinen besonders gefragt. Sie sichern Unfallstellen oder Liegenbleiber ab und leisten Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst oder Pannenservice eintrifft. Darüber hinaus gehört die Versorgung von im Stau stehenden leidgeplagten Autofahrern mit Erfrischungen, Kinderspielzeug und Umleitungsempfehlungen zu den Aufgaben der Biker. Die Einsätze der Johanniter sind sowohl für die zu versorgenden Personen als auch für die Kommunen und die Polizei kostenfrei.

Damit die Helfer auf die besonderen Herausforderungen bestens vorbereitet sind, fördert der Allgemeine Deutsche Automobil-Club Niedersachsen/Sachsen-Anhalt (ADAC) die Ehrenamtlichen finanziell sowie mit einem speziellen Fahrsicherheitstraining. Des Weiteren hat der ADAC der Johanniter-Motorradstaffel Hildesheim zum Saisonbeginn eine neue Maschine zur Verfügung gestellt.

Die Ausstattung der Einsatzkräfte, technisches und medizinisches Material sowie die Unterhaltung der Motorräder finanziert die JUH über Spenden.

Spendenkonto: Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., IBAN: DE98 3702 0500 0004 3100 18,BIC: BFSWDE33XXX, Spendenzweck: Motorradstaffel Niedersachsen Bremen

Weitere Informationen unter www.johanniter.de/motorradstaffel-nb

Hannover/Wunstorf (pm). Der Weihnachtstrucker fährt wieder. Die Johanniter rufen in der Vorweihnachtszeit bundesweit Schulen, Kindergärten, Vereine und Unternehmen sowie Privatleute dazu auf, Pakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikeln für notleidende Menschen in osteuropäischen Ländern zu packen. Die Päckchen sind für bedürftige Kinder, Familien, alte Menschen und Menschen mit Behinderung, deren Lebenssituation durch die Coronavirus-Pandemie und den Krieg in der Ukraine häufig noch schwieriger geworden ist. Zielländer für diese Hilfe sind in diesem Jahr Albanien, Bosnien, Nord- und Zentral-Rumänien, die Republik Moldau, Bulgarien und für Pakete aus Norddeutschland die Ukraine. Ein Teil der Pakete wird aber auch an bedürftige Menschen und Familien in Deutschland gehen.

Die Johanniter möchten alle Leser*innen zur großen Paket-Abgabeaktion in Wunstorf einladen. Weihnachtstrucker-Unterstützer*innen können an diesem Tag ihre Pakete auf dem Johanniter-Weihnachtsmarkt abgeben und sich mit einem heißen Kaffee/Tee/Kakao aufwärmen. Und wer noch nie vom Weihnachtstrucker gehört hat, ist ebenfalls herzlich willkommen und kann sich bei dieser Gelegenheit einen Karton zum Packen mitnehmen.

Wann: Freitag, 2. Dezember 2022, 10:30 UhrWo: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer, Düendorfer Weg 9, 31515 Wunstorf

Parallel zur Sammlung von Hilfspaketen laufen seit Monaten die Vorbereitungen für einen Weihnachtstrucker-Konvoi aus dem Johanniter-Landesverband Niedersachsen/Bremen. Wenn alles gut geht, werden ehrenamtliche Johanniter die Hilfspakete nach Bistritz (Rumänien) in ein Johanniter-Logistikzentrum transportieren oder einen Logistikstandort an der polnischen Grenze ansteuern. Vom Standort in Rumänien sind bereits seit Beginn des Ukraine-Krieges mehr als 40 Johanniter-Hilfstransporte in die Ukraine gestartet. Langjährige ukrainische Partner wie das Deutsch-Ukrainische Forum organisieren zusammen mit den Johannitern den Transfer der Hilfsgüter innerhalb der Ukraine. Über Bistritz gelangen die Hilfsgüter beispielsweise nach Odessa, Poltawa oder Ivano Frankiwsk. Über den Polnischen Standort wird Kiew und beispielsweise Schytomyr angesteuert. Zu diesem Zweck werden die Johanniter auf die noch bestehenden ukrainischen Logistikketten zurückgreifen. 

Geplant ist der Transport durch die Johanniter-Weihnachtstrucker, startend von Wunstorf, in der Zeit von kurz vor Weihnachten bis zum Jahreswechsel.  

Bis zum 16. Dezember 2022 können noch Pakete gepackt und an den Sammelstellen abgegeben werden. Diese sind im Internet unter www.johanniter-weihnachtstrucker.de/abgabestellen zu finden.

Die Liste mit allen Informationen, was in ein Paket gepackt werden soll (Grundnahrungsmittel/Hygieneartikel/ein Kinderspielzeug), finden sich hier: https://www.johanniter.de/juh/weihnachtstrucker/packliste/

Als Gäste und Unterstützer der Weichnachtstrucker werden zu der Abgabeaktion unter anderen die Landtagsabgeordenten Rüdiger Kauroff und Grant Hendrik Tonne erwartet. 

Informationen zum Weihnachtstrucker und weiteren Spendenmöglichkeiten sind im Internet unter www.johanniter-weihnachtstrucker.de zu finden. 

Ablauf der Johanniter-Paket-Abgabeaktion am 2. Dezember 2022, 10:30 bis 11:30 Uhr in Wunstorf:

  • Begrüßung der Gäste und Weihnachtstrucker 
  • Beladung von Paletten mit Weihnachtstruckerpaketen durch Weihnachtstrucker, Kinder und Schüler
  • Weihnachtstrucker berichten über ihre Erfahrungen in der Ukraine
  • Grußworte durch Hannes Wendler, Mitglied im Landesvorstand der Johanniter in Niedersachsen und Bremen
  • Segen durch die Ortsverbandspastorin Pastorin Christa Hafermann und Landespastorin Inge Matern
  • Verladung der Pakete auf einen LKW
Dienstag, 29 November 2022 20:12

Küchenbrand am Sollingweg

Langenhagen (pm/mm). Am gestrigen Montagabend, gehen 20.18 Uhr, wurde die Langenhagener Feuerwehr zu einem Küchenbrand in den Sollingweg alarmiert.

Auslöser des Einsatzes war eine Pfanne mit Fett/Öl welche sich unvermittelt selbst entzündet hatte. Fälschlicherweise hatten die Anwohner versucht das brennende Fett mit Wasser abzulöschen, was in diesen Brandfällen einen fatalen Fehler darstellt!

In Folge dieser Handlung hatte sich das brennende Fett in der Pfanne explosionsartig ausgebreitet und in der Küche ist es dabei zu einer enormen Durchzündung des Öl-/Luftgemisches gekommen. Die Explosion war so stark, dass das Küchenfenster dabei sogar aus der Wandbefestigung gedrückt wurde.

Glücklicherweise wurden dabei anwesende Personen nur leicht verletzt. Eine Behandlung im Krankenhaus wurde vor Ort abgelehnt.

Die Ortsfeuerwehr Langenhagen war mit einem Löschzug und etwa 30 Einsatzkräften unter der Einsatzleitung von Karsten Patz vor Ort, dazu Rettungsdienst und Polizei.

Fettbrände niemals mit Wasserlöschen!

Florian Thon, diensthabender Pressesprecher der Langenhagener Feuerwehr, weist in diesem Zusammenhang auf das richtige Vorgehen bei Fettbränden hin: “Das richtige Vorgehen bei brennendem Fett in der Pfanne ist, die Flamme möglichst mit einem großen Deckel zu ersticken und die Pfanne dann von der angestellten Herdplatte zu nehmen. Der Deckel sollte dabei unbedingt solange drauf gelassen werden bis die Pfanne abgekühlt ist. Wasser ist keinesfalls zu verwenden und kann zu heftigsten Reaktionen führen.”

“Brandklasse F”

Speisefette und -öle können sich im hoch erhitzten Zustand selbst entzünden. Wegen dieser besonderen Gefahr haben sie eine eigene Brandklasse: die Brandklasse “F” (Fett). Zur Bekämpfung von Fettbränden gibt es spezielle Feuerlöscher, aber auch spezielle Löschdecken können dabei hilfreich sein.

Löschdecken können auch gerade zur Weihnachtszeit, zum Beispiel bei einem in Brand geratenem Adventskranz, sehr hilfreich sein. Man bekommt sie bereits, je nach Größe, im Bereich unterhalb von zwanzig Euro.

Langenhagen (pm). Viele Menschen kennen ihn – den „lebendigen Adventskalender“, der zwischen dem 1. Dezember und Weihnachten stattfindet. Die besinnlichen, etwa halbstündlichen Zusammenkünfte in den frühen Abendstunden sind „Draußen-Veranstaltungen“, die durch das Miteinander von Menschen belebt und gefüllt werden. Interessierte treffen sich in diesem Jahr auf Einladung von Gastgeberinnen und Gastgebern in der Alten Mitte an verschiedenen Orten: vor Schaufenstern, auf Garageneinfahrten, dem Bahnhofsvorplatz, rund um die Elisabethkirche, auf dem Gelände am Pferdemarkt oder entlang der Walsroder Straße zwischen Elisabetharkaden und Reuterdamm. Dabei wird gesungen, musiziert, gelesen, erzählt, weihnachtliche Leckereien oder heiße Getränke werden genossen und miteinander eine besinnliche Zeit verbracht.

Nachdem im vergangenen Jahr der „Lebendige Adventskalender“ Corona-bedingt kurzfristig abgesagt werden musste, soll nun in diesem Jahr erstmals ein „lebendiger Adventskalender“ in der Alten Mitte stattfinden. Das Angebot wird sonst eher in Wohnquartieren umgesetzt. Die Akteure der Alten Mitte zeigen jedoch immer wieder, dass sie neue und auch ungewohnte Wege erproben, um das Einkaufsviertel zu beleben, die Gemeinschaft und das nachbarschaftliche Miteinander zu fördern und attraktive Anlässe zu schaffen, die Alte Mitte zu besuchen. So entstand das Angebot des „lebendigen Adventskalenders“ in Kooperation zwischen der Gemeinwesenarbeit der Elisabethgemeinde mit ihren verschiedenen Akteuren und dem Geschäftsstraßenmanagement mit den Gewerbetreibenden der Alten Mitte – ein Novum und sicherlich nicht nur in Langenhagen eine ganz besondere Form der Kooperation.

Entstanden ist ein spannendes und abwechslungsreiches Angebot in der Alten Mitte, dass die Vielfalt des Quartiers widerspiegelt: Da gibt es besinnliche Angebote wie weihnachtliche Blechblasmusik in Kooperation mit der Musikschule Langenhagen, Theater und Familienandachten, historisches aus der Alten Mitte, Reflexionen und weihnachtliche Geschichten, aber auch Bewegungsangebote finden sich in dem Programm, dass hoffentlich viele Menschen aus ganz Langenhagen und umzu anspricht.

Möglich wird die Aktion durch das Bund-Länder-Programm „lebendige Zentren“, das mit Mitteln des Bundes, des Landes Niedersachsen und der Stadt Langenhagen gefördert wird.

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