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Hannover (pm). Im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen hat die Gewerkschaft ver.di erneut zu Warnstreiks im Öffentlichen Dienst aufgerufen. Am morgigen Mittwoch (21. Oktober) kommt es daher auch bei der Landeshauptstadt Hannover zu Beeinträchtigungen.

Bereich Jugend und Familie

Alle städtischen Kindertagesstätten und die Familienzentren bleiben geschlossen. Es kann kein Notgruppenangebot gemacht werden. Auch das Familienservicebüro bleibt geschlossen.

Zu Einschränkungen, insbesondere bei der telefonischen Erreichbarkeit, wird es auch im Bereich Unterhaltsrecht und Elterngeld sowie bei der Jugend- und Familienberatung kommen. Die Erreichbarkeit der Dienststellen des Kommunalen Sozialdienstes bleibt aber sichergestellt.

Bereich Öffentliche Ordnung

Die Bürgerämter Bemerode, Linden und Schützenplatz bleiben geschlossen. Die Bürgerämter Aegi, Herrenhausen, Podbi-Park und Sahlkamp können die Einhaltung der dort vereinbarten Termine voraussichtlich gewährleisten.

Die Kfz-Zulassungsbehörde und die Ausländerbehörde bleiben geschlossen. Beide Stellen versuchen, mit Terminkund*innen, deren Kontaktdaten vorhanden sind, kurzfristig neue Termine zu vereinbaren.

Alle anderen Sachgebiete des Fachbereichs Öffentliche Ordnung können die Einhaltung vereinbarter Termine voraussichtlich gewährleisten.

Bereich Kultur

Geschlossen bleiben die Stadtteilzentren "KroKuS", Lister Turm und Mühlenberg sowie das Freizeitheim Vahrenwald und der Stadtteiltreff Sahlkamp. Das Stadtteilzentrum Mühlenberg schließt um 16.30 Uhr.

Das Museum August Kestner wird nicht öffnen. Das Sprengel Museum wird geöffnet, Teilschließungen der Sammlungsräume können aber nicht ausgeschlossen werden.

Bei der Stadtbibliothek in der Hildesheimer Straße kann es zu eingeschränkten Öffnungszeiten kommen.

Bereich Sport und Bäder

Alle städtischen Bäder werden voraussichtlich nicht geöffnet. Das Sportleistungszentrum bleibt für Vereine geschlossen.

Sonstige Bereiche

Das Baumschutztelefon ist nicht besetzt.

Es ist davon auszugehen, dass es streikbedingt auch in weiteren Bereichen der Stadtverwaltung zu Einschränkungen kommt.

Hannover (pm). Die Sanierungsarbeiten am Hochbahnsteig „Stadtfriedhof Seelhorst“ auf der Stadtbahnlinie 8 sind noch nicht komplett abgeschlossen. Anders als vergangenen Freitag von der ÜSTRA über den Kurznachrichtendienst Twitter mitgeteilt, muss die Rampe der westlichen Bahnsteigseite, in Fahrtrichtung stadteinwärts, noch fertiggestellt werden. Dafür wird eine Teilsperrung des Bahnsteigs für maximal zehn Tage notwendig sein.

In diesem Zeitraum können mobilitätseingeschränkte Fahrgäste den Hochbahnsteig in Richtung Innenstadt nicht nutzen. Alle anderen Fahrgäste erreichen den Bahnsteig weiterhin über die Gehtreppe. Die Arbeiten sollen in 2020 ausgeführt werden, sofern es die Witterung zulässt. Der genaue Termin steht noch nicht fest, wird zu gegebener Zeit aber kommuniziert.

Hochbahnsteig weiterhin in Betrieb

Während der gesamten Sanierungsphase am „Stadtfriedhof Seelhorst“, seit Anfang Mai 2020, konnte der Hochbahnsteig genutzt werden. Jedoch wurde jeweils eine Hälfte des Bahnsteigs (rund 45 Meter) gesperrt. Inzwischen stehen rund 70 der 90 Meter Bahnsteigfläche zur Verfügung, sodass bei Bedarf die längeren 3-Wagen-Züge der beiden neuesten Stadtbahntypen TW 3000 und TW 2000 eingesetzt werden können. Ursprünglich war geplant, dass der Hochbahnsteig zum Oktober wieder komplett in Betrieb genommen wird.

Dienstag, 20 Oktober 2020 19:13

Oldtimer brennt in einer Tiefgarage

Hannover (pm). Am heutigen Nachmittag brannte in einer Tiefgarage in der Güntherstraße ein Oldtimer vollständig aus. Ein daneben geparktes SUV wurde zudem durch die Flammen beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Um 15:19 Uhr meldeten mehrere Anrufer aus der Güntherstraße im Stadtteil Hannover Waldhausen den Brand eines PKW in einer Tiefgarage des Hauses mit der Hausnummer 43 D. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, einen Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter schwarzer Rauch aus der Zufahrt der Garage sowie aus mehreren Lichtschächten auf der Rückseite der Garage. Die Bewohner des angrenzenden Mehrfamilienhauses hatten sich vorbildlich bereits selbstständig ins Freie begeben. Zwei von Ihnen betreuten die Kräfte des Rettungsdienstes vorübergehend. Die Brandschützer gingen umgehend mit mehreren Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in die Garage sowie zur Kontrolle des Treppenraums des Mehrfamilienhauses vor. Letzterer war aufgrund funktionierender sowie geschlossener Brand- und Rauchschutztüren rauchfrei.

In der Tiefgarage stand der Innenraum eines Oldtimers vom Typ Jaguar MK II bereits im Vollbrand. Die Flammen drohten zudem auf einen danebenstehenden BMW X3 überzugreifen. Dem vorgehenden Trupp gelang es sehr schnell, den Brand mit einem Rohr zu löschen und eine weitere Beschädigung des SUV zu verhindern. Allerdings nahm die Elektroverkabelung der Tiefgarage Schaden, so dass diese insgesamt stromlos geschaltet werden musste. Zur Entrauchung der Tiefgarage kamen mehrere Hochleistungslüfter zum Einsatz.

Die Schadenhöhe kann seitens der Feuerwehr nicht beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Einsatzmaßnahmen waren um 16:25 Uhr beendet. Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten daraufhin in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren 32 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen vor Ort.

Hannover (ots). Nach dem Diebstahl mehrerer hochwertiger Motorräder aus einer Garage in Hannover-Badenstedt hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. Unbekannte hebelten in der Nacht zu Samstag, 17.10.2020, das verschlossene Tor einer Garage auf und entwendeten gleich drei Motorräder. Darunter befand sich auch ein auffälliges Harley-Davidson-Gespann.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei ereignete sich der Diebstahl womöglich in der Nacht zu Samstag zwischen 23:30 Uhr und 0:30 Uhr. In dieser Zeit hatte eine Anwohnerin des im Sternheimweg befindlichen Garagenhofs laute Geräusche vernommen und aus dem Fenster geschaut. Dabei erblickte sie einen weißen Transporter unbekannten Fabrikats, der mit eingeschaltetem Licht und laufenden Motor im Garagenhof stand. Letztlich schenkte die Zeugin dem Ganzen keine weitere Beachtung. Erst am Morgen des Sonntags, 18.10.2020, stellten die 63 und 68 Jahre alten Eigentümer der Motorräder den Diebstahl fest und riefen die Polizei.

Bei dem Diebstahl ließen die unbekannten Täter ein schwarzes Harley-Davidson-XLH-Gespann mit einem auffälligen Beiwagen mitgehen. Zudem verschwand eine frostblaue BMW R1200C sowie ein schwarzes Motorrad vom Typ Kawasaki EN 500. Den Wert der gestohlenen Fahrzeuge beziffert die Polizei mit insgesamt rund 25.000 Euro.

Zeugen, die Hinweise zu dem Diebstahl oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden. 


Harley-Gespann2 - Quelle: Polizeidirektion Hannover

Harley-Gespann1 - Quelle: Polizeidirektion Hannover

BMWR1200C - Quelle: Polizeidirektion Hannover

KawasakiEN500 - Quelle: Polizeidirektion Hannover

Region Hannover (pm). Für die Bedeutung des Hörsinns werben, die Hörgesundheit fördern, die Teilhabe hörgeschädigter Menschen verbessern: Mit einer neuen Förderrichtlinie unterstützt die Hörregion Hannover seit Juli 2020 Projekte, die diese Ziele verfolgen. Bis zum 31. Oktober besteht in diesem Jahr noch einmal die Möglichkeit, Zuschüsse bei der Hörregion zu beantragen. Dafür wurde das eingeplante Fördervolumen von 30.000 Euro auf 50.000 Euro erhöht.

„Vielen Kreativen, Kulturschaffenden, Freiberuflerinnen und Freiberuflern hat die Covid-19-Pandemie die Existenzgrundlage entzogen“, so Regionspräsident Hauke Jagau. „Mit Angeboten in verschiedenen Bereichen versuchen wir gegenzusteuern und finanzielle Unterstützung für gute Ideen zu bieten. Auch aus diesem Grund haben wir uns zusammen mit dem Kuratorium der Hörregion verständigt, vorhandene Hörregions-Mittel umzuwidmen und den Förderrahmen für Anträge auszudehnen.“

Mit bis zu 3.000 Euro können Projekte, Veranstaltungen, aber auch Konzepte gefördert werden, die dazu beitragen, die Region Hannover zu einer Modellregion für gutes Hören weiter zu entwickeln. Ausgewählt werden die Vorhaben vom Kuratorium der Hörregion Hannover, das die eingegangenen Anträge nach ihrem Innovationsgrad sowie nach ihrer fachlichen, künstlerischen, methodischen oder wissenschaftlichen Qualität bewertet.

Bis zur ersten Bewerbungsfrist Ende August wurden zehn Anträge eingereicht. Das thematische Spektrum der Projekte reicht vom literarischen Audio-Walk und einem Theaterstück zum Thema Stille über interaktive Konzerte für Babys und deren Eltern bis hin zu musikalischen Performances für schwerhörige Menschen.

„Wichtig ist uns die interdisziplinäre Ausrichtung, die auch die Besonderheit der Hörregion auszeichnet“, sagt Nils Meyer, Projektleiter der Hörregion. „Daher freuen wir uns über Projekte, die zum Beispiel hörgesundheitliche Aspekte mit künstlerischen oder pädagogischen Ansätzen in Berührung bringen. Auch Vorhaben, die Barrieren für hörbeeinträchtigte Menschen abbauen oder einfach Lust auf gutes Hören machen, sind willkommen.“

Die Richtlinien und das Antragsformular sind online auf www.hörregion-hannover.de zu finden.

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