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Langenhagen (pm). Zum letzten Mal in diesem Jahr können Bürgerinnen und Bürger Langenhagens ihren Gartengrünschnitt am 29. Oktober an einem Sonnabend beim städtischen Betriebshof abgeben. Danach pausiert der Service bis zum Beginn der Gartensaison 2023.

Während der Wintermonate können Baum-, Hecken-, Strauch- und Rasenschnitt sowie Laub aus Privathaushalten weiterhin montags bis donnerstags von 9 bis 15 Uhr sowie freitags von 9 bis 11.30 Uhr in der Einrichtung „An der neuen Bult“ abgegeben werden.

Voraussichtlich ab März 2023 bietet der städtische Betriebshof den Sonnabend-Service für die Grüngutannahme an. Der konkrete Termin wird zu gegebener Zeit mithilfe der Presse und auf der städtischen Internetseite www.langenhagen.de bekannt gegeben.

Vor gut sieben Jahren hatte die Stadtverwaltung die sonnabendliche Öffnung des Betriebshofs wieder eingeführt. Sie wird seither sehr gut angenommen. Insbesondere bei Erwerbstätigen, die ihren Gartenschnitt während der Woche meist kaum oder gar nicht wegfahren können, ist der Sonnabendtermin beliebt.

Hannover/Langenhagen (pm). Am Sonntag, 23. Oktober 2022, zelebriert der Hannoversche Rennverein e. V. am „Renntag der Gestüte“ ein grandioses Saisonfinale mit gleich vier sportlichen Highlights und insgesamt 11 Rennen.

Auch wenn das Rennjahr 2022 mit etwas Wehmut von der Neuen Bult verabschiedet wird, können sich alle Besucher somit noch einmal auf einen stimmungsvollen Schlussakkord unter hoffentlich strahlender Oktobersonne freuen. Natürlich ist aber auch für die kleinen Gäste gesorgt, für die das Kinderland, der Mitmach-Zirkus und ein Streichelzoo bereitstehen. Beim Ponyrennen wartet die Kinder-Tombola mit tollen Preisen auf unsere jüngsten Besucher.

Im Fokus steht aber dieses Mal ein Renntag, der in sportlicher Hinsicht noch nie Dagewesenes bietet und mit dem die Saison gebührend verabschiedet wird. Für Rennsportfans ist ein Besuch auf der Neuen Bult, auf der an diesem Oktobertag gleich drei internationale Listenrennen sowie ein Grupperennen ausgetragen werden, Pflicht. Erwartet werden Klassepferde aus Irland, Frankreich, Schweden und Polen. In den vier Hauptrennen werden Preisgelder von insgesamt 122.500 Euro ausgeschüttet.

Mit einer Dotierung von 55.000 Euro ist die Waldpfad- Trophy, ein Gruppe III-Rennen über 2.200 Meter für dreijährige und ältere Stuten, der Höhepunkt des gesamten Rennjahres. In der Prüfung, die als 7. Rennen der Karte gelaufen wird, werden neun Ladies in die Startmaschine einrücken. Mit richtig guten Chancen sollte die von Markus Klug trainierte Alaskasonne unterwegs sein, denn die auffallend schöne Schimmelstute ist bereits Gruppesiegerin und wird keinen Geringeren als den mehrfachen Championjockey Andrasch Starke an Bord haben. Waldemar Hickst und das Gestüt Ittlingen schicken India ins Rennen, die mit Arc-Siegreiter Rene Piechulek ebenfalls zu den Favoritinnen gehören sollte. Immerhin gewann die vierjährige Adlerflug-Tochter in diesem Jahr schon vier Rennen in Serie, zweimal davon auf Gruppeebene. Der amtierende Champion der Reiter, Bauyrzhan Murzabayev, sitzt auf der dreijährigen Nachtrose, der Siegerin der italienischen Oaks aus dem Stall von Peter Schiergen. Ergänzt wird das Feld durch einen Gast aus dem Ausland, der für die internationale Note sorgen wird. Die vierjährige Stute Maxine aus dem großen Stall von Emmet Mullins reist aus Irland an und hat David Egan im Sattel, der sich als Jockey von Mishriff, einem der besten Pferde der Welt, einen Namen machte und der zum ersten Mal auf der Neuen Bult zu Gast ist.

Der Große Preis der Mehl-Mülhens-Stiftung ist ein Listenrennen für den jüngsten Jahrgang über 1.400 Meter und wird als 3. Rennen gelaufen. Hier sattelt Dominik Moser Aspasia silvana, die mit Lilli-Marie Engels an den Start gehen wird. Das Bult-Paar trifft auf neun Gegnerinnen wie unter anderem Markus Klugs Azshara, eine Schwester der Gruppesieger Alson und Ancient Spirit.

In der Alson-Trophy, einem Listenrennen für dreijährige und ältere Stuten über 1.750 Meter und 5. Rennen der Karte, kommen 10 Ladies an den Start. Darunter auch Janina Reeses vierjährige Clementine, die mit Jockey Wladimir Panov als echtes Bult-Duo an den Start gehen wird. Dieses trifft aber auf hochkarätige Konkurrenz aus dem Ausland wie Giladah aus dem berühmten Stall von Dermot Weld in Irland, die mit David Egan im Sattel versuchen wird, den Sieg auf die Insel zu holen.

Auch der Große Preis des Arc Siegers Torquator Tasso wird auf Listenebene ausgetragen, als 9. Programmpunkt. Dominik Moser hat hier mit Namos (Waldimir Panov) und Anno Mio (Lilli-Marie Engels) gleich zwei Eisen im Feuer. Bohumil Nedorostek schickt mit Partita (José Luis Silverio) ebenfalls eine schnelle Stute an den Start. Gegen Gegner, die teilweise aus Irland und Schweden eigens für diese Prüfung anreisen, werden die drei Bult-Pferde einen schnellen Sprint über 1.400 Meter hinlegen müssen, um den Sieg in Langenhagen zu halten.

Einlass ist ab 10:30 Uhr. Der Start zum ersten Rennen wird um 11:20 Uhr erfolgen. Tickets können online zum Preis von 12,00 Euro oder am Renntag an den Tageskassen zum Preis von 14,00 Euro (Ermäßigungen für Schüler, Studenten etc.) erworben werden.

Weitere Informationen sowie Zugang zum Ticketshop gibt es über die Website www.neuebult.de.

Langenhagen (pm/red). „Wann, wenn nicht jetzt!“ – so lautet der Titel des Video-Spots, der gemeinsam von mehreren Gleichstellungsbeauftragten der Region Hannover erarbeitet wurde. Er ist Teil einer groß angelegten Kampagne im Rahmen des Projektes „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“. Die Abkürzung steht für „Convention on the Elemination of all forms of Discrimination Against Women“, die Frauenrechtskonvention der Vereinten Nationen.

Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, freut sich, dass sich Aktive aus dem ganzen Regionsgebiet daran beteiligt haben: „Das Video zeigt, an was für unterschiedlichen Stellen sich für mehr Gleichstellung stark gemacht wird und was wir dabei schon alles erreicht haben, unter anderem für den Schutz vor Gewalt. Ich sehe den Film auch als Motivation, nicht locker zu lassen, wenn Frauen und Mädchen benachteiligt werden.“

Dahinter steht die Idee aufzuzeigen, in welchen Lebensbereichen es bei der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen noch hakt, aber auch Lösungswege aufzuweisen, wie sich Kommunen in Sachen Geschlechtergerechtigkeit einbringen können. Die Kampagne wurde initiiert von der Region Hannover und gefördert durch das niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, die Projektumsetzung von „Gleichstellung sichtbar machen – CEDAW in Niedersachsen“ liegt beim Verein Gleichberechtigung und Vernetzung.

„Es war eine spannende Erfahrung und eine konstruktive Zusammenarbeit“, berichtet Sabrina Krinitzky, stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Langenhagen. „Ich freue mich sehr, dass die Ergebnisse jetzt veröffentlicht werden!“

Bei der feierlichen Auftaktveranstaltung am 14.10., zu der auch Gäste aus Langenhagen eingeladen waren, wurde das Video erstmalig präsentiert. In den kommenden Wochen wird es im Fahrgastfernsehen, auf YouTube, in den sozialen Medien und auf den Webseiten der beteiligten Kommunen zu sehen sein. Begleitet wird die Kampagne von Bannern und Plakaten –  Ein aufgedruckter QR-Code führt direkt zum Video.

„Insgesamt 21 große Bauzaunbanner werden wir in Langenhagen verteilen – wir wollen Sichtbarkeit generieren und die Kampagne zu den Menschen bringen, nur so können wir etwas verändern“, so Krinitzky. Vom 20. Bis zum 26.10. zeigen alle Kinos in der Region Hannover, auch das CineMotion in Langenhagen, einen Kinospot, der zusätzlich aus dem Film erstellt wurde.

„Das UN-Abkommen verpflichtet alle Mitgliedsstaaten, Diskriminierung von Frauen zu bekämpfen und Gleichstellung in allen Lebensbereichen voranzubringen. In unserem Landesprojekt „CEDAW – Gleichstellung sichtbar machen“ fördern wir Projekte auf kommunaler Ebene, denn auch dort gibt es viele Möglichkeiten, die Rechte der Frauen zu stärken und zusammen mit den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und der örtlichen Politik für die Interessen der Frauen einzutreten“, erläutert Dr.in Uta M. Biermann, Referatsleiterin und stv. Leiterin der Abteilung „Frauen und Gleichstellung“ im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. „Die große Bedeutung, die Rechte der Frauen zu achten, ist in diesen Tagen aktueller denn je. Ich freue mich über den Start des Filmes.“

Auf der Seite www.langenhagen.de/cedaw werden alle wichtigen Informationen sowie Links zusammengestellt.

Langenhagen (pm). In den letzten zwanzig Jahren hat sich der Naturpark Steinhuder Meer durch umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen zu einem in der Region Hannover einmaligen Magneten für zahlreiche Brut- und Gastvögel entwickelt. Durch die Gestaltung des Westufers bei Winzlar und der angrenzenden Wiesenbereiche ist ein Mosaik unterschiedlicher Lebensräume entstanden, welches zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert ist.

Sind es zur Brutzeit Arten wie Kiebitz, Fischadler, div. Enten oder das Blaukehlchen, so werden diese zur Zugzeit von Limikolen wie Kampfläufer, Rotschenkel, Brachvogel und Bekassine abgelöst, bevor ab Mitte Oktober die Wintergäste wie tausende von nordischen Gänsen, Enten und Taucher die Szene beherrschen. Nicht zu vergessen ist der ganzjährig anwesende Seeadler, der seit vielen Jahren erfolgreich seinen Nachwuchs aufzieht. Auch Kraniche lassen sich auf dem Zug gen Süden regelmäßig beobachten.

In diesem Jahr werden wir von unserem NABU – Mitglied Uwe Schmida begleitet, der beruflich mit der Planung und Umsetzung einiger Biotope befasst war/ist und uns sicherlich mit interessantem wasserwirtschaftlichem Fachwissen versorgen kann. Unser Ausflug beginnt in Winzlar und führt über gut ausgebaute Wege zu mehreren Beobachtungshütten und – türmen am Westufer des Steinhuder Meeres.

Die Veranstaltung wird mit eigenen PKW durchgeführt.

Sollten es die Corona – Bestimmungen zulassen, treffen wir uns am Samstag, 22.10.22, um 11:00 Uhr auf dem Parkplatz Handelshof am Zentrum Langenhagen und bilden Fahrgemeinschaften. Ferngläser können nicht ausgeliehen werden, es wird aber ein Spektiv mitgeführt. Das Mitbringen eines eigenen Fernglases wird empfohlen. Bitte denken Sie an wetterfeste Kleidung und eventuell Verpflegung. Die Teilnahme ist kostenlos, dafür bitten wir um eine Spende zur Unterstützung unserer Naturschutzarbeit. Mitfahrer werden gebeten, sich an den Fahrtkosten zu beteiligen. Anmeldungen bis zum 20.10.2022 verbindlich per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! beim Exkursionsleiter Gunter Halle unter Angabe, ob der eigene PKW genutzt wird oder eine Mitfahrgelegenheit gewünscht wird.

Freitag, 14 Oktober 2022 08:39

Abschied nach 47 Berufsjahren

Langenhagen (pm). Andreas Mohnke, Filialleiter der Hannoverschen Volksbank im KompetenzCenter Langenhagen, ist am Dienstag, den 11. Oktober in den Ruhestand verabschiedet worden. Gerhard Oppermann, stellvertretender Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank und Regionaldirektor Lars Runge nahmen die Verabschiedung des künftigen Ruheständlers im Rahmen einer kleinen Feierstunde vor.

Seit dem Beginn seiner Ausbildung im August 1975 – also seit mehr als 47 Jahren – war Andreas Mohnke in verschiedenen Funktionen bei der Volksbank tätig. Ab dem Jahr 2000 war er Ansprechpartner für die Gewerbekunden der Genossenschaftsbank in Langenhagen und leitete zugleich die Geschäftsstelle in der Walsroder Straße.

Die Nachfolge von Andreas Mohnke tritt Björn Wunram als Repräsentant der Hannoverschen Volksbank in Langenhagen an, der in den letzten Jahren als Firmenkundenbetreuer in Burgdorf tätig gewesen ist. Björn Wunram kennt sich in Langenhagen bestens aus und freut sich sehr auf seine Aufgabe: „Ich bin in Langenhagen aufgewachsen und wohne hier immer noch“, erzählt der Familienvater. Björn Wunram bildet somit zukünftig mit Nadine Fölger und Maximilian Schulz, die bereits seit einigen Jahren in Langenhagen tätig sind, ein Team. Mit ihren fundierten Branchenkenntnissen und spezifischem Know-how sind sie für Gewerbekundinnen und -kunden erster Ansprechpartner vor Ort.

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