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Region Hannover (pm). In dem bundesweiten Wettbewerb „Gesellschaft der Ideen“ wurde das Projekt „Hören für alle Pflegebedürftigen: zusammenHÖREN“ von Hörregion Hannover und dem Branchennetzwerk Gesundheitswirtschaft Hannover e.V. mit dem Ideenpreis für Soziale Innovationen ausgezeichnet. Das hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) heute (30.11.) mitgeteilt. Das Projekt zählt damit zu den besten 30 Vorschlägen, die sich Hoffnung machen können, nach einer weiteren Konzeptionsphase mit Mitteln des Bundes umgesetzt zu werden. Insgesamt wurden für den Wettbewerb mehr als 1.000 Ideen eingereicht.

Die Idee von „zusammenHÖREN“: pflegebedürftigen Menschen gutes Hören zu ermöglichen und damit eine Grundlage für Kommunikation und zwischenmenschlichen Austausch zu schaffen. Um das zu erreichen, soll zunächst in drei Einrichtungen in der Region Hannover die Versorgung von Pflegebedürftigen mit technischen Hörhilfen überprüft und verbessert werden. Weitere Bausteine sind, den Zugang zu HNO-Praxen und Hör-Akustikern zu erleichtern, das Pflegepersonal für den Umgang mit Hörgeräten zu schulen sowie für die besonderen Bedürfnisse von Hörbeeinträchtigten zu sensibilisieren. Nach erfolgreicher Erprobung soll das Konzept auch auf andere Pflegeeinrichtungen übertragen werden.

„Gut hören zu können, ist eine Voraussetzung für Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, sagt Regionspräsident Hauke Jagau. „Daher ist es wichtig, dass jeder Mensch mit einer Hörminderung auch bis ins hohe Alter eine angemessene Versorgung erhalten kann. Die Auszeichnung für ‘zusammenHÖREN‘ mit dem Ideenpreis für Soziale Innovationen honoriert diesen Ansatz. Unser Dank gilt all denen, die für das Projekt im Laufe des Wettbewerbs abgestimmt haben“, so Jagau.

Auch Dr. Petra Rambow-Bertram, Vorstandsvorsitzende von Gesundheitswirtschaft Hannover e.V., zeigt sich sehr zufrieden: „Wir freuen uns sehr über den Preis und danken allen, die uns in der ersten Wettbewerbsphase unterstützt haben! Jetzt haben wir die Möglichkeit, unsere Idee weiter zu entwickeln und sie Wirklichkeit werden zu lassen.“

Mit dem Wettbewerb „Gesellschaft der Ideen“ hat das BMBF dazu aufgerufen, Ideen zu skizzieren, die soziale Innovationen vorantreiben. In einem mehrstufigen Verfahren – unter anderem einem Online-Voting – wurden aus über 1.000 Vorschlägen 30 Vorhaben ausgewählt und prämiert. Mit dem Preisgeld von je 12.500 Euro haben die Projektträger bis zum 30. Mai 2021 Zeit, ihre Idee zu einem konkreten Konzept weiter zu entwickeln. Im Anschluss werden zehn Vorhaben ausgewählt, die für die Umsetzung eine Bundesförderung erhalten. Weitere Informationen zum Wettbewerb unter www.gesellschaft-der-ideen.de.

Über GESUND HÖREN in der Region Hannover

Die Idee zu „zusammenHÖREN“ ist in einem Workshop des Kooperationsprojekts „GESUND HÖREN“ von Hörregion Hannover und Gesundheitswirtschaft Hannover e.V. entstanden. Ziele der Zusammenarbeit sind, für den Wert des Hörsinns und über hörgesundes bzw. hörschädigendes Verhalten zu informieren. Darüber hinaus werden Wege gesucht, die Früherkennung und Frühbehandlung von Hörminderungen sowie die Transparenz über Versorgungsangebote (Therapien und Produkte) zu verbessern.

Die Hörregion Hannover

In der Region Hannover gibt es eine deutschlandweit einzigartige Vielfalt von herausragenden Unternehmen, Einrichtungen und Initiativen rund um Schall, Klang und Akustik – in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung und Kultur. Auf dieser Basis hat die Region Hannover die Marke und das Netzwerk Hörregion entwickelt. Sie macht auf den Hörsinn in seinen verschiedenen Facetten aufmerksam, wirbt für gutes Hören und stärkt den Standort Region Hannover.

Gesundheitswirtschaft Hannover e.V.

Das Branchennetzwerk Gesundheitswirtschaft Hannover e.V. setzt sich für Gesundheitsförderung und eine Stärkung der regionalen Zukunftsbranche ein. Es hat aktuell mehr als 70 Mitglieder mit insgesamt rund 35.000 Beschäftigten, darunter Kliniken, Pflegeunternehmen, Krankenkassen, Bildungsträger sowie Unternehmen mit der Expertise im Betrieblichen Gesundheitsmanagement und Gesundheitshandwerk: www.gesundheitswirtschaft-hannover.de.

Montag, 30 November 2020 15:19

Promotionskolleg zur Digitalen Medizin

Hannover (pm). Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) erhält ab dem Jahr 2021 ein neues strukturiertes Promotionsprogramm, das besonders begabten Studierenden der Medizin und der Informatik die Möglichkeit geben soll, gemeinsam anspruchsvolle Forschungsarbeiten zum Themengebiet  „Digitale Transformation in der Medizin“ durchzuführen. Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung fördert das DigiStrucMed-Promotionsprogramm an der MHH für zunächst drei Jahre mit insgesamt 800.000 Euro, um es an der Hochschule zu etablieren. Damit erweitert die Hochschule  ihre strukturierte Doktorandenausbildung, die sie in den vergangenen Jahren in den Bereichen Grundlagenforschung und Klinische Forschung über ihre Graduiertenschule Hannover Biomedical Research School (HBRS) aufgebaut hat.  Seit 20 Jahren bietet die MHH damit ein exzellentes wissenschaftliches Ausbildungsprogramm zur Förderung ihres wissenschaftlichen Nachwuchses an.

Studierenden der Medizin und der Informatik bearbeiten kliniknahe Forschungsfragen

Die digitale Transformation macht es notwendig, auch in der medizinischen Ausbildung und Forschung Fragestellungen aufzugreifen, die durch die Digitalisierung in Diagnostik und Therapie aufkommen. Dabei geht es vor allem darum, Datenströme digital zu steuern und neue Analyseverfahren zu entwickeln, um die Digitalisierung für die Patientenbehandlung nutzbar zu machen. Das Besondere an dem neuen Promotionsprogramm DigiStrucMed: Kliniknahe Forschungsfragen sollen gemeinsam von Studierenden der Medizin und der Informatik bearbeitet werden. „Häufig ist die medizinische Software nicht auf den klinischen Bedarf abgestimmt. Unser Ziel ist es, ein neues Forum für den interdisziplinären Austausch zwischen Medizinern und Informatikern zu schaffen und damit das gegenseitige Verständnis der beiden Fachbereiche zu fördern“, erklärt Professor Dr. Michael Heuser, Leitender Oberarzt der Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation an der MHH. Er ist der Sprecher des neuen Else-Kröner-Promotionskollegs und arbeitet als klinischer Wissenschaftler an der Schnittstelle zwischen Forschung und Patientenversorgung.

Gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern aus der Informatik an der Technischen Universität (TU) Braunschweig sowie an der Leibniz Universität Hannover (LUH) bietet die MHH eine innovative Struktur der Zusammenarbeit zwischen den Themengebieten der Medizin und Informatik. Stellvertretende Sprecher des neuen DigiStrucMed Promotionskollegs sind Professor Dr. Michael Marschollek vom Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der MHH sowie Professor Dr. Felicitas Thol, Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation der MHH.

Langenhagen (pm).

Fahrraddiebstahl

Am Freitag, 27.11.2020 zwischen 07.45 Uhr und 13.30 Uhr entwendeten bislang unbekannte Täter vor dem CCL / TUI-Reisecenter, ein mit einem Zahlenschloss gesichertes Herrenrad der Marke Pegasus Avant (braun).

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Ebenfalls am Freitag, 27.11.2020, zwischen 14.30 Uhr und 16.30 Uhr touchierte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer, vermutlich beim Ausparken, einen ordnungsgemäß abgestellten Renault Zoe am hinteren linken Radkasten. Der Verursacher entfernte sich dann unerlaubt vom Parkdeck 3 im CCL. Es entstand nicht unerheblicher Sachschaden.

Sachbeschädigung an PKW

Am Samstag, 28.11.2020, gegen 19.00 Uhr wartete ein Fahrzeugführer in seinem BMW bei Rotlicht an der Ampel Schützenstr./Konrad-Adenauer-Str., dabei wurde der PKW von unbekannten Tätern mit Steinen beworfen, die auf dem Dach des PKW aufschlugen. Die Steine wurden vermutlich vom Parkdeck des CCL geworfen. Fahndungsmaßnahmen nach den möglichen Tätern verliefen negativ. Am PKW BMW entstand Sachschaden.

Zweimal Sachbeschädigung durch Feuer:

In der Leibnitzstr. entzündeten bislang unbekannte Täter, am Sonntag, 29.11.20 gegen 01.00 Uhr Container an der Altpapiersammelstelle. Die Container verbrannten vollständig.

Etwas später, gegen 02.11 Uhr, brannten ebenfalls Container an der Altpapiersammelstelle an der Kurt-Schumacher-Alle. Einem aufmerksamen 53-jährigen Zeugen, der die Entwicklung des Brandgeschehens bemerkte, gelang es, zwei Container zur Seite zu schieben, so dass diese nicht vom Feuer zerstört wurden

Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf ca. 2000,00 Euro.

Für die Aufklärung der Taten sucht die Polizei nun dringend nach Zeugen, die sich unter Telefon (05 11) 1 09 42 15 im Kommissariat Langenhagen melden sollten.

Hannover (ots). In der Nacht von Freitag auf Samstag haben Bundepolizisten insgesamt zehn Jugendliche in Gewahrsam genommen. Alle wohnen in Laatzen und sind zwischen 14 und 16 Jahren alt. Sie randalierten am Messebahnhof Laatzen und flüchteten teilweise Richtung Hauptbahnhof. Dort wurden die Jugendlichen gestellt.

Ein 16-Jähriger zündete einen Böller und beschädigte ein Fallrohr. Drei weitere Jungen (15, 16, 16) beschädigten mit Fußtritten einen Süßigkeitenautomaten. Ein 15-jähriger Rumäne wies sich mit einem gefälschten Schülerausweis aus. Ein 14-Jähriger hatte ein Butterfly-Messer dabei und ein 15-Jähriger ein Einhandmesser.

Alle Jugendlichen wurden in Gewahrsam genommen und teilweise den Eltern übergeben. Die Mutter des 14-Jährigen wurde nicht erreicht und die Eltern eines Afghanen wollten ihren Sohn nicht abholen. Beide Kinder wurden dem Jugendamt übergeben. Alle Eltern erhalten demnächst eine Rechnung über die entstandenen Polizeikosten.

Dem Gesundheitsamt wurden alle Jugendlichen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz gemeldet.

Samstag, 28 November 2020 19:43

Neue Vorgaben für den Personalausweis

Berlin (pm). Ausweisdokumente sollen besser vor Fälschungen geschützt werden: Am 27. November 2020 stimmte der Bundesrat neuen Vorgaben für Personalausweise und Reisepässe zu, die der Bundestag am 5. November 2020 beschlossen hatte.

Fingerabdrücke im Speicherchip

Der Bundestagsbeschluss führt eine Speicherpflicht für zwei Fingerabdrücke im Chip des Ausweisdokuments ein. Diese gilt ab 2. August 2021 - im Einklang mit einer entsprechenden EU-Verordnung, die die Speicherpflicht europaweit vorgibt.

Digitalfotos

Ab Mai 2025 sind nur noch digitale Passbilder möglich, die durch eine sichere Übermittlung an die Passbehörde gesendet werden. Im Rahmen der elektronischen Übersendung wird zugleich auch geprüft, ob das digitale Foto biometrietauglich ist. Die neuen Vorgaben sollen die Gefahr von Fälschungen und Manipulationen unter anderem durch das so genannte Morphing verhindern.

Wahlmöglichkeit für Fotoaufnahme

Das Gesetz erweitert die Möglichkeit, Passbilder vor Ort in Behörden zu erstellen - ein Zwang dazu besteht allerdings nicht: Bürgerinnen und Bürger können weiterhin wählen, ob sie sich in einem Fotostudio oder im Amt aufnehmen lassen.

Geschlechtsangabe X

Personen, die weder männlich noch weiblich sind, können ein X in die Geschlechtsangabe eintragen lassen. Damit gleicht das Gesetz die Angaben im Reisepass sowie im ausländerrechtlichen Dokument den Standard-Bestimmungen der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation an.

Kürzere Geltung für Kinderreisepass

Kinderreisepässe gelten künftig nur noch ein Jahr, können aber mehrmals um jeweils ein Jahr verlängert werden. Daneben ist weiterhin die Beantragung eines sechs Jahre gültigen, biometrietauglichen Passes möglich.

Gesplittetes Inkrafttreten

Das Gesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet und kann anschließend im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Es tritt im Wesentlichen am Tag danach in Kraft, die Speicherpflicht für Fingerabdrücke allerdings erst ab 2. August 2021, die Vorgaben zur elektronischen Fotoübermittlung aufgrund einer längeren organisatorischen und technischen Umsetzungsfrist erst ab 1. Mai 2025.

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