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Freitag, 20 Dezember 2019 22:59

Brand in leerstehendem Gebäude

LANGENHAGEN. Am heutigen Freitagabend, gegen 20.50 Uhr, wurde die Langenhagener Feuerwehr alarmiert. Ein aufmerksamer Bürger erkannte in einem leerstehenden Gebäude an der Emil-Berliner-Str. einen Feuerschein und wählte den Notruf.

Mit zwei Trupps unter Atemschutz verschaffte sich die Feuerwehr zunächst über ein Fenster zutritt zu dem Gebäude. Der erste Trupp nahm direkt die Brandbekämpfung vor, während der zweite Trupp im Nachgang für die Belüftung des Gebäudes sorgte.

Wie die Feuerwehr später mitteilte lag der ursprüngliche Brandherd an einer Außenwand und fraß sich weiter vor, bis in die Zwischendecke. Nach den Löschmaßnahmen wurde das Gebäude mit der Wärmebildkamera auf etwaige Brandnester untersucht. Gegen 21.35 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet.

Die anrückende Feuerwehr war, unter Einsatzleitung von Martin Bombach, mit drei Fahrzeugen und 20 Kameraden vor Ort; zudem wurde ein Rettungsmittel bereitgestellt. Die Polizei sperrte die Emil-Berliner-Str. für den Zeitraum des Einsatzes voll.

Wie man vor Ort mitteilte handelt es sich bei dem leerstehenden städtischen Gebäude um ein ehemaliges Pfadfinderheim, welches bereits seit Juli leer steht.

Ermittlungen zur Brandursache wurden eingeleitet.

 


Brand in einem ehemailgen Pfadfinderheim © Carl-Marcus Müller

Die Brandbekämpfung erfolgte mit zwei Trupps unter Atemschutz. © Carl-Marcus Müller

Starke Rauchentwicklung während und nach den Löscharbeiten. © Carl-Marcus Müller

Mit der Wärmebildkamera wurde nach den Löscharbeiten nach versteckten Glutnestern gesucht. © Carl-Marcus Müller

HANNOVER. Unser Immunsystem ist überlebenswichtig, um die permanenten Angriffe von Krankheitserregern in Schach zu halten. Wenn Fehlsteuerungen vorliegen, richtet sich der Kampf jedoch nicht allein gegen winzige Eindringlinge wie Viren, Bakterien oder Pilze, sondern auch gegen den eigenen Körper – mit ernsten gesundheitlichen Folgen. Schon ein einziges verändertes Gen vermag eine Autoimmunerkrankung auszulösen, die schwere Entzündungen verursachen und sogar mehrere Organe betreffen kann. Die genetischen und umweltbedingten Faktoren für die fehlgesteuerte Immunantwort besser zu verstehen, ist Aufgabe des Forschungsnetzwerkes GAIN (German multi-organ Autoimmunity Network).

Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler, Medizinerinnen und Mediziner aus den Universitätskliniken Freiburg, Hannover, München und Kiel arbeiten daran, die Ursachen zu erforschen und so Diagnose, Beratung und Therapie für betroffene Patienten zu verbessern. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sind die Klinik für Immunologie und Rheumatologie unter der Leitung von Professor Dr. Reinhold Ernst Schmidt und die Hannover Unified Biobank (HUB) unter der Leitung von Professor Dr. Thomas Illig beteiligt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt mit insgesamt drei Millionen Euro. Davon gehen rund 383.000 Euro an die MHH.

Diagnose von komplexem Krankheitsbild ist schwierig

Autoimmunerkrankungen, die mehrere Organe betreffen, sind selten. Umso schwieriger ist ihre Diagnose, denn das Krankheitsbild ist komplex. Um betroffenen Patientinnen und Patienten helfen zu können, ist es jedoch wichtig, die Ursachen möglichst schnell zu erkennen. Denn je früher die Erkrankung behandelt werden kann, desto eher lässt sich ein schwerer Verlauf noch aufhalten. „In den vergangenen Jahren sind schon viele Gene identifiziert worden, die für Immundefekte und fehlgeleitete Immunregulation verantwortlich sind“, erklärt Dr. Faranaz Atschekzei, die gemeinsam mit Professor Schmidt das GAIN-Teilprojekt in der MHH-Klinik leitet. Mit ihrer Arbeitsgruppe will die Wissenschaftlerin die Entstehung und Entwicklung der Störungen des Immunsystems untersuchen.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den so genannten epigenetischen Faktoren von Multi-Organ-Erkrankungen. Diese unterliegen Umwelteinflüssen und ändern – anders als eine Mutation – nicht das eigentliche Erbgut, wohl aber dessen Regulation. „Diese Faktoren erklären, weshalb sich bei diesen Erkrankungen die genetischen Veränderungen nicht immer bemerkbar machen und sich mitunter auch in unterschiedlichen Krankheitsbildern äußern“, sagt Dr. Atschekzei. Da Multi-Organ-Autoimmunerkrankungen zu den Seltenen Erkrankungen zählten, sei die Vernetzung und Zusammenarbeit im Forschungsverbund unbedingt nötig, um eine ausreichende Anzahl von Patienten untersuchen und verlässliche Aussagen machen zu können.

Zentrale Struktur für Proben soll geschaffen werden

Damit die wenigen über die Standorte verteilten Bioproben allen Forscherinnen und Forschern im GAIN-Netzwerk zur Verfügung stehen, soll eine Biobank für Multi-Organ-Autoimmunerkrankungen geschaffen werden. Professor Illig und sein Team werden dafür eine zentrale Probendatenbank aufbauen. Zwar sollen die Proben selbst nicht zentral in Hannover gelagert, sondern in der Biobankinfrastruktur der jeweiligen Standorte belassen werden. Die HUB bietet dem Netzwerk jedoch eine spezielle Registrierungssoftware, um die Daten zur Probenbearbeitung- und Lagerung zu erfassen. Diese Daten werden dann an die HUB übermittelt und dort zentral gesammelt und verwaltet.

LANGENHAGEN. Am Samstag, dem 07.12.19, veranstaltete die CDU-Langenhagen eine Spendensammlung für die Langenhagener Tafel auf dem Marktplatz. Bei alkoholfreiem Apfelpunsch, Glühwein und Spekulatius zeigten sich viele Langenhagener Bürger interessiert und spendabel.

Jessica Golatka, Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes-Langenhagen, freute sich mit den anwesenden Mitgliedern der Ortsverbände: „Es war eine erfolgreiche Sammelaktion. Es kamen insgesamt 340 € zusammen, die direkt an die Langenhagener Tafel gehen. In jeder Woche verteilen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer an insgesamt 14 Ausgabestellen Lebensmittel an bedürftige Personen. Dabei bewegen sie täglich rund eine Tonne. Wir möchten mit dieser Aktion einmal Danke sagen, für diesen tollen Einsatz.“

Frauke Brüning und Heidrun Mühlbauer von der Langenhagener Tafel statteten dem Stand einen Besuch ab und freuten sich über das Engagement und die Spendenbereitschaft der Langenhagener.

Die Langenhagener Tafel e.V. ist ein eingetragener Verein und wurde am 08.05.1998 gegründet. Der Verein arbeitet ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern. Durch die Weitergabe von Nahrungsmitteln, die so nicht mehr in den Handel kommen, möchte der Verein der sinnlosen Vernichtung von Lebensmitteln in Zeiten wachsender Armut entgegenwirken.

Mehr Informationen unter: http://www.langenhagener-tafel.de/

LANGENHAGEN. Es wird nochmal eng und ungemütlich in Langenhagens Kernstadt. Die mittlerweile recht leidgeprüften Langenhagener Autofahrer/innen müssen sich in den nächsten Tagen nochmal auf ein nicht unerhebliches Verkehrschaos einstellen.

Wie die Stadt Langenhagen mitteilt, wird die Walsroder Straße ab Donnerstag, 5. Dezember, bis längstens Montag, 9. Dezember, zwischen Konrad-Adenauer-Straße und Ehlersstraße gesperrt. Grund sind Asphaltierungsarbeiten. Ausgenommen von der Sperrung sind Busse des öffentlichen Linienverkehrs.

Für alle anderen Fahrzeuge wird eine Umleitung ausgeschildert. Sie führt weiträumig über die Konrad-Adenauer-Straße, die Theodor-Heuss-Straße und den Reuterdamm. Ebenfalls von der Sperrung betroffen ist der Einmündungsbereich Ehlersstraße. Dadurch wird die Ehlersstraße im östlichen Abschnitt zur Sackgasse. Autofahrer mit dem Ziel Walsroder Straße müssen über die Karl-Kellner-Straße entweder die Imhoffstraße oder die Rathenaustraße anfahren.

In der kommenden Woche sollen die Markierungsarbeiten durchgeführt werden.

Ziel ist es, die Walsroder Straße in diesem Abschnitt bis zum 20. Dezember wieder komplett frei zu geben.

Die Stadt Langenhagen baute in diesem Jahr in der Walsroder Straße den Abschnitt zwischen Langenforther Platz und Ehlersstraße aus. Die Fahrbahn wurde dabei in einigen Bereichen schmaler als bislang angelegt. Dadurch wurden Geh- und Radwege in Teilen verbreitert und auch neue Grünflächen angelegt.


Eng wurd es, wenn sich Busse und LKW´s in der engen Baustelle begegneten. © Carl-Marcus Müller

Die Asphaltierungsarbeiten zwischen Konrad-Adenauer-Str. und Ehlersstr. haben begonnen. © Carl-Marcus Müller

Die Asphaltierungsarbeiten zwischen Konrad-Adenauer-Str. und Ehlersstr. haben begonnen. © Carl-Marcus Müller

LANGENHAGEN. In diesem Jahr startet die CDU in Langenhagen mit einer Spendenaktion für den guten Zweck in die Vorweihnachtszeit.

Am Samstagvormittag, 07.12.2019, sammeln die Christdemokraten auf dem Marktplatz Spenden für die Langenhagener Tafel.

Jeder gespendete Cent kommt dabei dem ehrenamtlichen Engagement der Langenhagener Tafel zu Gute, die an fünf Tagen in der Woche Lebensmittel an insgesamt 12 Ausgabestellen an Bedürftige ausgibt.

Als Dank laden die Mitglieder des CDU Stadtverbands jeden Spender und jede Spenderin auf einen Punsch an ihren Marktstand ein. „Es ist ganz beachtlich, was die Ehrenamtlichen für die Langenhagener Tafel leisten. Mit unserer Spendenaktion möchten wir Danke sagen und die weitere Arbeit unterstützen.“, sagt CDU-Chefin Jessica Golatka.

Übergeben werden die Spenden am selben Tag um 12 Uhr auf dem Marktplatz an Frau Brüning und Frau Mühlbauer von der Langenhagener Tafel.

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