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HANNOVER / LANGENHAGEN. Die Polizei sucht mithilfe von Bildern, die an Bankautomaten beim Geldabheben entstanden sind, nach vier bislang unbekannten Täterinnen. Sie stehen unter Verdacht, mit der EC-Karte eines 75-Jährigen ohne seine Einwilligung und Einverständnis Geld an diversen Bankautomaten in Langenhangen-Mitte und Kaltenweide abgehoben zu haben.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben sich vier unbekannte Täterinnen das Vertrauen eines 75-jährigen Seniors erschlichen. Ohne sein Wissen und Einverständnis haben sie mit seiner EC-Karte in dem Zeitraum vom 01.07. bis 05.08.2019 an diversen Geldautomaten an der Walsroder Straße, am Bertha-von-Suttner-Ring und auf dem Marktplatz in Langenhagen ca. 22.500 Euro abgehoben.

Drei der Täterinnen wurden bei der Geldabhebung durch Kameras an den Geldautomaten aufgezeichnet.

Die erste gesuchte Person hat eine stämmige Statur, dunkelblonde, lange Haare mit einem Seitenscheitel sowie eine breite Nase. Die zweite gesuchte Täterin ist schlank, hat dunkelblonde Haare, die zum Tatzeitpunkt zum Zopf nach oben gebunden waren.

Die dritte vermeintliche Täterin ist schlank, hat einen dunklen Hautton, braune Augen, schwarze, gelockte und schulterlange Haare. Sie trug zum Tatzeitpunkt große Ohrringe. Eine Beschreibung bzw. Fotos der vierten Täterin liegen der Polizei nicht vor.

Die Beamten des Polizeikommissariats Langenhagen ermitteln wegen Betrugs in mehreren Fällen. Da bisherige Fahndungsmaßnahmen keinen Erfolg brachten, erhoffen sich nun die Ermittler mithilfe der Bilder aus den Geldautomaten Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-4217 zu melden.

Präventionstipps zum EC-Karten-Betrug finden Sie unter dem Link https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ec-und-kreditkartenbetrug/

Nachtrag:

Am heutigen Nachmittag, 04.06.2020, hat sich eine der Gesuchten auf der Wache der Polizei in Langenhagen gemeldet. Sie erklärte, eine der Personen auf den Fahndungsfotos zu sein. Auch eine weitere der drei mit Bild gesuchten Tatverdächtigen konnte inzwischen identifiziert werden. Die Ermittlungen bezüglich der letzten Tatverdächtigen dauern an. Sie wird oben im Text als erste gesuchte Person genannt und hat eine stämmige Statur, dunkelblonde, lange Haare mit einem Seitenscheitel sowie eine breite Nase.

Zum Foto:  Hier klicken

Nachtrag vom 05.06.2020:

Mithilfe von Fotos hatte das Polizeikommissariat Langenhagen öffentlich nach vier unbekannten Täterinnen gefahndet. Diese hatten mit der EC-Karte eines 75-Jährigen im Zeitraum vom 01.07. bis 05.08.2019 ohne seine Einwilligung und Einverständnis ca. 22.500 Euro an diversen Bankautomaten in Langenhangen-Mitte und Kaltenweide abgehoben.

Nachdem sich eine der gesuchten Frauen am Donnerstag, 04.06.2020, gegen 16:15 Uhr bei der Polizei in Langenhagen stellte und es mehrere Hinweise aus der Bevölkerung gab, konnten auch die weiteren Täterinnen identifiziert werden.

Die Polizei bedankt sich bei der Bevölkerung für die Mithilfe.

HANNOVER / GROßBURGWEDEL. Auf der Bundesautobahn 7 ist am Mittwochvormittag (03.06.20) kurz nach 11:00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Großburgwedel und Hannover-Nord ein Lastwagen mit hoher Geschwindigkeit in ein Stauende gekracht. Dabei ist ein 57-Jähriger leicht verletzt worden.

Gegen 11:10 Uhr fuhr nach bisherigen Erkenntnissen ein Sattelzug der Marke Renault auf dem mittleren Fahrstreifen in nördlicher Richtung, als dessen 57 Jahre alter Fahrer aufgrund eines nachfolgenden Lkw-Überholverbots auf den rechten Fahrstreifen wechseln wollte.

Dabei übersah er das dort beginnende Stauende und fuhr auf. In der Folge wurden zwei weitere Sattelzüge, jeweils Typ MAN, ineinander geschoben. Der 57 Jahre alte Fahrer des vordersten Lkw erlitt leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst vor Ort versorgt.

Da sich die Trümmer über alle Fahrstreifen verteilten, kam es in nördlicher Fahrtrichtung zu Behinderungen. Wegen der Aufräumarbeiten und der Unfallaufnahme blieb der rechte Fahrstreifen mehrere Stunden gesperrt. Der Verkehr wird aktuell noch an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der entstandene Sachschaden wurde auf 80.000 Euro geschätzt.

HANNOVER / WEDEMARK. Die Gemeinde Wedemark hat am (heutigen) Mittwoch fünf Bewilligungsbescheide in Höhe von rund 100.000 Euro aus den Händen des Kultusministers Grant Hendrik Tonne erhalten. Die Mittel aus dem DigitalPakt Schule erhält der Schulträger für fünf Schulen: 16.500 Euro gehen an die Grundschule Bissendorf, die Grundschule Elze erhält ca. 20.500 Euro, das Gymnasium Mellendorf sowie die IGS Wedemark je 25.000 Euro, weitere 12.500 Euro sind für die Realschule Wedemark vorgesehen.

Gefördert wird damit schwerpunktmäßig die Anschaffung digitaler Endgeräte, um das Lernen zu Hause zu unterstützen, aber auch digitale Displays oder eine LWL-Verbindung werden gefördert. „Digitale Medien gehören fest zum Alltag von Kindern und Jugendlichen, daher ist es nur folgerichtig und wichtig, wenn sich Bildungs- und Erziehungseinrichtungen pädagogisch und didaktisch damit auseinandersetzen. Ich freue mich, dass die Gemeinde Wedemark gemeinsam mit den Schulen den DigitalPakt Schule mit Leben füllt und nun die technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um Schülerinnen und Schüler fit für die digitale Zukunft zu machen", so Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Die Bewilligungsbescheide nahm der Bürgermeister Helge Zychlinski entgegen. „Für uns als Schulträger ist der DigitalPakt eine finanzielle Unterstützung, er ermöglicht uns, das Tempo bei der Einführung der ,Schule 2.0' deutlich zu erhöhen und hilft den Schulen bei der Erstellung ihrer Medienkonzepte."

Über den DigitalPakt Schule erhält Niedersachsen 470 Millionen Euro vom Bund. Hinzu kommt eine Aufstockung durch das Land um rund 52 Millionen Euro. Damit stehen über 522 Millionen Euro für die Verbesserung der IT-Bildungsinfrastruktur an Niedersachsens Schulen bis 2024 zur Verfügung. 90 Prozent der Summe gehen direkt an die Schulen. 10 Prozent der Summe sind landesweiten und länderübergreifenden Projekten vorbehalten. Den Schulen in Deutschland stehen über den DigitalPakt bis Mai 2024 insgesamt fünf Milliarden Euro zur Verfügung.

HANNOVER / NIEDERSACHSEN. 12.137 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Mittwoch, Stand 13 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 604 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 10.489 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 86,4 Prozent.

Entsprechend gelten aktuell ca. 1.648 Personen als akut infiziert in Niedersachse

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 371 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt:

Davon liegen 295 Erwachsene auf Normalstationen, 75 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 35 Erwachsene beatmet werden, davon drei auf einem ECMO-Platz. Ein Kind befindet sich in stationärer Behandlung (Normalstation).

Kommune

Bestätigter Fall

Änderung zum Vorbericht

Verstorben

Änderung zum Vorbericht

Kumulierte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Ew

LK Ammerland

183

0

5

0

4,0

LK Aurich

113

5

8

0

5,3

LK Celle

205

2

14

1

6,7

LK Cloppenburg

116

0

0

0

2,3

LK Cuxhaven

258

11

19

0

26,2

LK Diepholz

363

4

26

0

2,3

LK Emsland

446

2

25

1

1,5

LK Friesland

34

0

2

0

0,0

LK Gifhorn

137

0

4

0

5,1

LK Goslar

255

0

25

0

2,9

LK Göttingen

888

17

73

0

21,6

LK Grafschaft Bentheim

238

0

18

0

1,5

LK Hameln-Pyrmont

123

1

7

0

0,7

LK Harburg

528

0

13

0

0,0

LK Heidekreis

73

0

2

0

0,7

LK Helmstedt

141

0

1

0

1,1

LK Hildesheim

396

0

5

0

0,7

LK Holzminden

101

0

7

0

0,0

LK Leer

138

0

3

0

7,6

LK Lüchow-Dannenberg

19

0

3

0

0,0

LK Lüneburg

168

0

0

0

0,0

LK Nienburg (Weser)

73

0

4

0

0,0

LK Northeim

124

0

5

0

1,5

LK Oldenburg

222

0

14

0

0,0

LK Osnabrück

1208

2

62

1

3,6

LK Osterholz

111

0

0

0

1,8

LK Peine

146

0

11

0

1,5

LK Rotenburg (Wümme)

109

0

2

0

0,0

LK Schaumburg

165

0

8

0

1,9

LK Stade

218

0

8

0

0,0

LK Uelzen

43

0

0

0

0,0

LK Vechta

324

0

10

0

0,0

LK Verden

169

3

2

0

7,3

LK Wesermarsch

65

0

1

0

4,5

LK Wittmund

40

0

0

0

3,5

LK Wolfenbüttel

189

-1

14

0

4,2

Region Hannover

2452

15

107

0

14,2

SK Braunschweig

330

0

17

1

1,2

SK Delmenhorst

73

5

3

1

9,0

SK Emden

19

0

0

0

0,0

SK Oldenburg

170

0

1

0

0,6

SK Osnabrück

489

2

15

0

3,6

SK Salzgitter

142

0

8

0

0,0

SK Wilhelmshaven

26

0

1

0

0,0

SK Wolfsburg

307

0

51

0

8,0

Gesamt

12137

68

604

5

5,4

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch (bis 13 Uhr, Todesfälle bis 10 Uhr) mitgeteilt wurden. Da es sich um eine dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

* Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Weitere Informationen zum Corona-Viruswww.niedersachsen.de/coronavirus

HANNOVER / NIEDERSACHSEN. 12.069 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Dienstag, Stand 13 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 597 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 10.426 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 86,4 Prozent.

Entsprechend gelten aktuell ca. 1.643 Personen als akut infiziert in Niedersachsen.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 360 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 289 Erwachsene auf Normalstationen, 71 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 32 Erwachsene beatmet werden, davon vier auf einem ECMO-Platz.

Kommune

Bestätigter Fall

Änderung zum Vorbericht

Verstorben

Änderung zum Vorbericht

Kumulierte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Ew

LK Ammerland

183

0

5

0

8,8

LK Aurich

108

0

8

0

4,2

LK Celle

203

0

13

0

5,6

LK Cloppenburg

116

0

0

0

2,3

LK Cuxhaven

247

3

19

0

20,6

LK Diepholz

359

0

26

0

0,5

LK Emsland

444

0

24

0

1,2

LK Friesland

34

0

2

0

0,0

LK Gifhorn

137

9

4

0

6,2

LK Goslar

255

1

25

0

2,9

LK Göttingen

871

25

73

0

19,8

LK Grafschaft Bentheim

238

0

18

0

1,5

LK Hameln-Pyrmont

122

0

7

0

0,0

LK Harburg

528

0

13

0

0,0

LK Heidekreis

73

0

2

0

0,7

LK Helmstedt

141

0

1

0

3,3

LK Hildesheim

396

0

5

0

1,4

LK Holzminden

101

0

7

0

0,0

LK Leer

138

0

3

0

10,5

LK Lüchow-Dannenberg

19

0

3

0

0,0

LK Lüneburg

168

0

0

0

0,0

LK Nienburg (Weser)

73

0

4

0

0,8

LK Northeim

124

0

5

0

1,5

LK Oldenburg

222

0

14

0

0,0

LK Osnabrück

1206

5

61

1

4,2

LK Osterholz

111

0

0

0

1,8

LK Peine

146

0

11

0

1,5

LK Rotenburg (Wümme)

109

0

2

0

0,0

LK Schaumburg

165

0

8

0

1,9

LK Stade

218

0

8

0

0,5

LK Uelzen

43

0

0

0

0,0

LK Vechta

324

0

10

0

0,0

LK Verden

166

1

2

0

8,0

LK Wesermarsch

65

0

1

0

4,5

LK Wittmund

40

0

0

0

3,5

LK Wolfenbüttel

190

0

14

0

4,2

Region Hannover

2437

1

107

0

14,6

SK Braunschweig

330

0

16

0

1,2

SK Delmenhorst

68

0

2

0

9,0

SK Emden

19

0

0

0

0,0

SK Oldenburg

170

0

1

0

0,6

SK Osnabrück

487

3

15

1

5,5

SK Salzgitter

142

0

8

0

1,0

SK Wilhelmshaven

26

0

1

0

0,0

SK Wolfsburg

307

0

51

0

10,5

Gesamt

12069

48

599

2

5,5

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch (bis 13 Uhr, Todesfälle bis 10 Uhr) mitgeteilt wurden. Da es sich um eine dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenüber-mittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

* Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Weitere Informationen zum Corona-Viruswww.niedersachsen.de/coronavirus

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