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HANNOVER / NIEDERSACHSEN.  5059 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Donnerstag, Stand 13 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. 

Insgesamt 63 Erkrankte wurden dem NLGA (bis 10 Uhr) als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 977 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 19,3 Prozent.

Kommune

Bestätigter Fall

Änderung zum Vorbericht

Verstorben

Änderung zum Vorbericht

LK Ammerland

89

3

1

0

LK Aurich

61

9

2

0

LK Celle

97

2

 

0

LK Cloppenburg

35

0

 

0

LK Cuxhaven

59

4

 

0

LK Diepholz

161

6

2

0

LK Emsland

161

9

3

0

LK Friesland

18

6

 

0

LK Gifhorn

83

8

 

0

LK Goslar

60

1

3

2

LK Göttingen

181

0

 

0

LK Grafschaft Bentheim

102

6

1

0

LK Hameln-Pyrmont

77

6

1

0

LK Harburg

217

58

1

0

LK Heidekreis

33

5

 

0

LK Helmstedt

73

4

 

0

LK Hildesheim

177

9

1

1

LK Holzminden

70

8

1

1

LK Leer

48

4

1

0

LK Lüchow-Dannenberg

9

1

 

0

LK Lüneburg

106

10

 

0

LK Nienburg (Weser)

39

4

 

0

LK Northeim

41

1

 

0

LK Oldenburg

136

21

1

0

LK Osnabrück

361

15

6

4

LK Osterholz

49

0

 

0

LK Peine

94

5

 

0

LK Rotenburg (Wümme)

56

4

1

0

LK Schaumburg

60

6

 

0

LK Stade

126

3

1

1

LK Uelzen

26

1

 

0

LK Vechta

196

7

2

1

LK Verden

80

7

1

1

LK Wesermarsch

44

2

 

0

LK Wittmund

16

1

 

0

LK Wolfenbüttel

45

5

 

0

Region Hannover

959

64

9

2

SK Braunschweig

186

19

1

0

SK Delmenhorst

23

0

1

0

SK Emden

8

0

 

0

SK Oldenburg

95

6

 

0

SK Osnabrück

244

1

1

0

SK Salzgitter

61

3

1

0

SK Wilhelmshaven

7

0

 

0

SK Wolfsburg

190

8

21

3

Gesamt

5059

342

63

16

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch (bis 13 Uhr, Todesfälle bis 10 Uhr) mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Fallzahlanstiege können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten und die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung erfolgen kann. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

* Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

 

Servicehinweis:

Servicetelefonnummern und weitere Informationen zum Corona-Virus gibt es auf der Internetseite des Landes unter www.niedersachsen.de/coronavirus

 

Anmerkung in eigener Sache:

Da die Zahlen zu einem Stich-Zeitpunkt ermittelt werden kann es mit anderen Auswertungen zu Abweichungen kommen.

Region Hannover. Wirtschaftliche Sorgen, Angst um gefährdete Verwandte und Kinderbetreuung in Vollzeit: Eltern stehen in der Corona-Krise besonders unter Druck. Lehrer und Spielkamerad, Sporttrainerin und Welterklärerin sein, die Arbeit im Homeoffice stemmen und die Gefühle der Kinder auffangen – können Väter und Mütter dieser Rolle überhaupt gerecht werden?

Esther Quindt ist Diplom-Psychologin und Familientherapeutin in der Familien- und Erziehungsberatungsstelle Burgdorf. Sie wünscht Eltern in der derzeitigen Ausnahmesituation vor allem Großzügigkeit mit sich selbst. „Mittlerweile sind alle Kanäle voll mit Tipps für Familien. Aus Beratungssicht stimmt mich das nachdenklich, weil die gut gemeinten Ratschläge auch Druck erzeugen können. Nicht alle Eltern haben Zeit oder Nerven für aufwendige Bastelprojekte oder phantasievolle Theateraufführungen – schließlich machen auch Haushalt, Einkauf und Kochen zusätzliche Arbeit, wenn alle Familienmitglieder zuhause sind.“

Dabei können die Anregungen durchaus hilfreich sein – wenn die betroffenen Mütter und Väter sich mit ihnen wohlfühlen. „Wer aber versucht, die langen Listen mit Tipps abzuarbeiten, kann sich schnell überfordert fühlen“, meint Quindt. „Besser ist ein wenig Mut zur Lücke, auf die eigene Intuition zu vertrauen und auf die Signale der Kinder zu achten.“

Manchmal kann es schon helfen, die Kinder in die täglichen Aufgaben einzubeziehen: „Gemeinsames Kochen, Abwaschen oder Staubsaugen gibt dem Nachwuchs das gute Gefühl, etwas zum Familienleben beizutragen und führt oft zu schönen gemeinsamen Momenten.“ Falls zwischendurch doch mal Langeweile aufkommt, ist das auch kein Beinbruch: „Viele Kinder werden dann kreativ und entwickeln Ideen zur Selbstbeschäftigung – aus Sicht der Hirnforschung ist das viel produktiver als Daueranimation von den Eltern.“

Ein guter Leitfaden: Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen treffen, pragmatische Lösungen suchen und dabei die Kinder und sich selbst nicht zu vielen Reizen aussetzen. Also erstmal keine Schulaufgaben machen, weil gerade etwas Anderes wichtig ist? Kein Problem. Keine Langzeitprojekte angehen und die Woche durchtakten, sondern nur für den Tag planen? Auch gut. „Wenn Eltern ihren anspruchsvollen Alltag meistern, ist das auch schon eine Leistung, auf die sie stolz sein können.“

Die Expertin beruhigt: „In einer Umfrage für die Zeitschrift „Eltern“ aus dem Jahr 2015 sagten von 700 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren 92 Prozent ,Meine Eltern sind die besten Eltern, die ich mir vorstellen kann‘ und 91 Prozent ,Bei meinen Eltern fühle ich mich immer sicher und wohl‘. Das ist ein Puffer, auf dem man sich ausruhen darf – auch wenn es mal nicht so rund läuft.“

 

Zum Netzwerk Familienberatung gehören neben den Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche der Region Hannover auch die Jugend- und Familienberatung der Landeshauptstadt sowie Beratungsstellen freier Träger. Mit Fragen zur persönlichen Familiensituation können Eltern sich per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

Auch telefonisch sind die Beratungsstellen weiterhin für Mütter und Väter da. Einen Überblick mit den Kontaktdaten aller Einrichtungen gibt es unter www.hannover.de/netzwerkfamilienberatung.

HANNOVER / NIEDERSACHSEN. Niedersachsens Krankenhäuser schaffen Platz für die Behandlung von COVID-19-Erkrankten, indem andere Patientinnen und Patienten ab sofort in die Reha-Kliniken im Land entlassen werden können. Sie dürfen für nicht an Covid-19 erkrankte Patientinnen und Patienten, deren Gesundheitszustand sich schon verbessert hat aber noch pflegebedürftig sind, die sogenannte „Kurzzeitpflege“ anbieten. Damit nutzt Niedersachsen die Möglichkeiten, die das neue COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz bietet. „Wir schaffen alternative Kurzzeitpflegeplätze“, so Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann: „So können sich die Kliniken auf die wirklich schweren Fälle konzentrieren und diesen Menschen besser helfen.“

Die sogenannte Kurzzeitpflege ist normalerweise nur in speziellen Kurzzeitpflege-Einrichtungen und in Pflegeheimen möglich - in Reha-Kliniken indes nur, wenn parallel Reha-Maßnahmen laufen. Da zur Eindämmung des Coronavirus die Landesregierung Reha-Maßnahmen gestoppt und nunmehr auch einen Aufnahmestopp für Pflegeheime verfügt hat, musste eine andere Alternative für die Entlassung von Krankenhaus-Patientinnen und -Patienten mit Pflegebedarf gefunden werden. Das ist gelungen: Die Kurzzeitpflege in Krankenhäusern kann nunmehr von all jenen niedersächsischen Reha-Kliniken erbracht werden, vorläufig auch von den Einrichtungen, die in den vergangenen Tagen zu Behelfskrankenhäusern bestimmt wurden. Damit können rund 80 Reha-Kliniken in der aktuellen Situation die Versorgung der Pflegebedürftigen in Niedersachsen unterstützen.

Das Land Niedersachsen und die Landesverbände der gesetzlichen Pflegekassen rufen die Niedersächsischen Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen auf, die ihnen nunmehr eröffneten gesetzlichen Möglichkeiten zu nutzen und Kurzzeitpflege zur Stärkung der niedersächsischen Krankenhäuser zu übernehmen.

Der Hintergrund:

Um besonderen Belastungen aufgrund der durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelösten Pandemie gerecht zu werden, wurden auf Bundesebene in der letzten Woche Änderungen in den Sozialgesetzbüchern vorgenommen. Ziel dieser Gesetzesänderungen ist es, die Krankenhäuser in die Lage zu versetzen, ihre Kraft möglichst umfangreich für die Versorgung Covid-19-erkrankter Patientinnen und Patienten einsetzen zu können.

Ein Baustein zur Entlastung der Krankenhäuser soll dabei die Verlegung nicht mehr behandlungs- aber pflegebedürftiger Patientinnen und Patienten in nachsorgende Einrichtungen sein. Dafür werden befristet bis zum 30. September alle Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen ermächtigt, Kurzzeitpflege anzubieten. Die teilnehmenden Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen erhalten dafür eine Vergütung, die sich nach dem durchschnittlichen Vergütungssatz gemäß § 111 Absatz 5 SGB V richtet.

 

DIE VERBÄNDE DER GESETZLICHEN KRANKENKASSEN IN NIEDERSACHSEN

AOK Niedersachsen, Tel. 0511 / 8701-10010

BKK Landesverband Mitte, Regionalvertr. Nieders. u. Sachsen-Anhalt, Tel. 0391 5554-157

IKK classic, Tel. 040 / 54003 460014

Knappschaft – Regionaldirektion Nord, Tel. 040 / 30388 - 1825

SVLFG als Landwirtschaftliche Krankenkasse, Tel. 0561 785-16299

Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), Landesvertr. Niedersachsen, Tel. 0511 / 30397-50

LANGENHAGEN. Im Auftrag der Energie-Projektgesellschaft Langenhagen (EPL) werden derzeit Bauarbeiten für das Nahwärmenetz „Rathenaustraße“ durchgeführt. Es müssen neue Leitungen in der Rathenaustraße, der Gladiolenstraße und der Irisstraße verlegt werden. Dafür wird ab Donnerstag, 2. April, die Rathenaustraße zwischen „Im Hohen Felde“ und Gladiolenstraße für den Kfz-Verkehr gesperrt. Die Arbeiten in der Gladiolenstraße werden abschnittsweise durchgeführt, so dass diese Straße nicht komplett gesperrt werden muss. Auch für die Arbeiten in der Irisstraße ist keine Vollsperrung vorgesehen. Nach derzeitigen Planungen soll die Maßnahme Nahwärmenetz „Rathenaustraße“ Ende Juli abgeschlossen sein.Für den Kfz-Verkehr ist eine Umleitung ausgeschildert. Sie führt über die Straße „Im Hohen Felde“, Godshorner Straße und Straßburger Platz. Der Absperrpoller im Bereich Straßburger Platz und Rathaustraße wird für die Dauer der Arbeiten entfernt, um eine Durchfahrt zu ermöglichen.Im Baustellenbereich in der Rathenaustraße bleibt auf einer Straßenseite der Gehweg frei. Fußgänger können somit diesen Bereich passieren.

LANGENHAGEN. Die Bushaltestellen am Le Trait Platz werden ab Montag, 6. April, umgebaut. Die mit den Arbeiten beauftragte Firma beginnt mit der auf der östlichen Seite, Fahrtrichtung Langenhagen Stadtmitte. Dafür wird in der Hauptstraße die östliche Fahrbahn sowie der dortige Gehweg in Höhe der Hausnummer 4 bis 10 gesperrt. Auf der gegenüberliegende Seite wird ein vorübergehendes Halteverbot eingerichtet, damit der Kfz-Verkehr hierüber an der Baustelle vorbeigeleitet werden kann. Fußgänger können die Straße über den Zebrastreifen in Höhe der Hauptstraße 2 sicher überqueren.Voraussichtlich am 27. April wechselt die Baustelle auf die andere Fahrbahnseite, um die westliche Bushaltestelle umzubauen.

Die komplette Maßnahme soll bis zum 18. Mai abgeschlossen sein.

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