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HANNOVER (PM). Am heutigen Morgen kam es am Autobahnkreuz Buchholz zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten LKWs. Ein Brummi fing Feuer und brannte komplett aus. Der Fahrer rettete sich selbstständig durch die Windschutzscheibe und verletzte sich dabei.

Mehrere Anrufer meldeten der Regionsleitstelle gegen 08:30 Uhr einen Verkehrsunfall auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund. Zwei Lastkraftwagen sollten laut Meldungen kollidiert sein. Zusätzlich sollte einer der LKWs brennen. Aufgrund dieser Meldungen wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften zur Einsatzstelle alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der ersten Kräfte war eine dichte schwarze Rauchsäule über der Autobahn zu erkennen. Ein mit PET-Flaschen beladener LKW war am Stauende auf einen weiteren LKW aufgefahren und war in folgende dessen in Brand geraten. Glück im Unglück hatte der 25-jährige Fahrer des mit Getränkeflaschen beladenen Lasters. Er konnte sich wie durch ein Wunder selbstständig durch die zerstörte Windschutzscheibe aus seinem brennenden LKW befreien und verletzte sich dabei.

Ein Rettungsteam transportierte ihn nach ersten Untersuchungen in die Medizinische Hochschule. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten das Feuer mit vier Löschrohren. Um an die Glutnester im Inneren des Gespanns zu gelangen, wurde auch über eine Drehleiter Löschschaum eingesetzt. Somit konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Der andere Unfallbeteiligte blieb unverletzt, sein LKW wurde allerdings durch den Auffahrunfall beschädigt.

Für den Großteil der 40 Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr war der Einsatz um 10:15 Uhr beendet. Für Nachlöscharbeiten befindet sich aktuell noch ein Löschzug an der Einsatzstelle.

Der Einsatz erforderte eine Vollsperrung der Autobahn. Dadurch entstand ein Rückstau in Richtung Osten. Die Einsatzdauer der noch vor Ort befindlichen Kräfte ist noch nicht absehbar. Die Polizei hat die Klärungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Schadenhöhe kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden.

HANNOVER / NIEDERSACHSEN (PM). 16.928 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Mittwoch, 9 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 664 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 14.832 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 87,6 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 160 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 126 Erwachsene auf Normalstationen, 31 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 13 Erwachsene beatmet werden. Drei Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen

Fälle

Verstorbene**

Genesene***

7-Tagesinzidenz

16928

664

14832

6,5

(+91*)

(+4*)

(+120*)

 

 

Landkreise, kreisfreie Städte

Gesamtzahl der Fälle

Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner

Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage

7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner

Gesamtzahl der Todesfälle

Ammerland

215

 

172,2

2

1,6

5

 

Aurich

187

(+1)

98,6

10

5,3

8

 

Celle

242

(+1)

135,2

4

2,2

15

 

Cloppenburg

297

 

174,0

10

5,9

0

 

Cuxhaven

406

 

205,0

12

6,1

21

 

Diepholz

558

(+1)

257,0

19

8,8

27

 

Emsland

587

(+3)

179,5

23

7,0

25

 

Friesland

55

 

55,7

3

3,0

2

 

Gifhorn

215

(+9)

121,8

21

11,9

4

 

Goslar

286

(+1)

209,8

5

3,7

27

(+2)

Göttingen

1395

(+8)

427,9

28

8,6

79

 

Grafschaft Bentheim

283

 

206,3

2

1,5

18

 

Hameln-Pyrmont

187

 

125,9

9

6,1

7

 

Harburg

663

(+1)

260,6

7

2,8

13

 

Heidekreis

112

(+1)

79,6

9

6,4

2

 

Helmstedt

158

 

173,1

3

3,3

2

 

Hildesheim

494

(+1)

179,1

12

4,4

8

 

Holzminden

120

(+1)

170,3

3

4,3

7

 

Leer

178

(+2)

104,2

6

3,5

6

 

Lüchow-Dannenberg

40

(+2)

82,6

5

10,3

3

 

Lüneburg

210

 

114,0

7

3,8

0

 

Nienburg (Weser)

105

 

86,5

1

0,8

4

 

Northeim

170

(+1)

128,5

2

1,5

5

 

Oldenburg

411

 

314,0

2

1,5

14

 

Osnabrück

1297

(+3)

362,2

7

2,0

67

 

Osterholz

149

 

130,8

3

2,6

0

 

Peine

198

 

146,9

4

3,0

12

 

Rotenburg (Wümme)

204

(+2)

124,6

13

7,9

2

 

Schaumburg

227

(+3)

143,8

7

4,4

7

 

Stade

288

 

140,8

12

5,9

9

 

Uelzen

88

(+3)

95,2

7

7,6

0

 

Vechta

593

(+5)

415,2

26

18,2

13

 

Verden

324

(+2)

236,3

7

5,1

8

 

Wesermarsch

120

(+3)

135,5

4

4,5

5

(+2)

Wittmund

49

 

86,1

3

5,3

0

 

Wolfenbüttel

218

 

182,2

1

0,8

14

 

Hannover, Region

3442

(+15)

297,5

146

12,6

121

 

Braunschweig, Stadt

409

(+2)

164,0

15

6,0

18

 

Delmenhorst, Stadt

148

 

190,8

5

6,4

4

 

Emden, Stadt

34

 

68,1

0

0,0

0

 

Oldenburg (Oldb), Stadt

227

(+2)

134,3

7

4,1

2

 

Osnabrück, Stadt

636

(+8)

384,9

15

9,1

16

 

Salzgitter, Stadt

225

(+3)

215,7

14

13,4

10

 

Wilhelmshaven, Stadt

50

(+4)

65,7

10

13,1

1

 

Wolfsburg, Stadt

428

(+3)

344,1

8

6,4

53

 

Niedersachsen gesamt

16928

(+91)

211,8

519

6,5

664

(+4)

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenüber-mittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

*Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Mittwoch, 02 September 2020 12:45

Ausstellung KUBUS KOOPERATIV

HANNOVER (PM). Die Städtische Galerie KUBUS startet mit der Ausstellungsreihe KUBUS KOOPERATIV in den Herbst. Zusammen mit Dagmar Brand, Weiße Halle Eisfabrik, werden am Theodor-Lessing-Platz 2 vom 3. September bis zum 18. Oktober die Ergebnisse des gemeinsamen OPEN CALLs mit einem Spezial zum Thema Editionen, Serien und Auflagenobjekte gezeigt. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Arbeiten, die den seriellen Charakter nicht einfach als Vervielfältigung von Originalen nutzen, sondern in denen sich das gewählte Medium, der künstlerische Inhalt und der serielle Charakter konsequent aufeinander beziehen oder gegenseitig bedingen. Der KUBUS hat von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Zu sehen sind insgesamt 27 Editionen von:

Edin Bajric, Franz Betz, Rolf Bier, Rolf Blume, Gerhard Bogatzki, Constanze Böhm, Jan-Hendrik Brinkmann, Angelika Dors, Anna Eisermann, Shige Fujishiro, Jesús Gómez Sánchez, Samuel Henne, Magda Jarzabek, Jerzy Joachimiak, Kathrin Jobczyk, Kai Löffelbein, Ursula Krämer, Alexander Kühn, Sabine Müller, János Nádasdy, Sigfried Neuenhausen, Jan Neukirchen, Nico Pachali, Paloma Riewe, Silke Rokitta, Joanna Schulte, Birgit Wehmhoyer.

In der Ausstellungsreihe NEUES AUS HANNOVERSCHEN ATELIERS präsentiert Dagmar Brand seit über 20 Jahren jeweils aktuelle Arbeiten hannoverscher Künstler*innen. In diesem Jahr findet die Ausstellung erstmals in Kooperation mit der Städtischen Galerie KUBUS statt.

135 Künstler*innen haben sich beworben. Die Jury bestehend aus Jennifer Bork, Team Kultur, Region Hannover und freie Kuratorin unter anderem Kunstverein DIE H_LLE, Braunschweig, Sergey Harutoonian, Kurator im Kunstverein Hannover, sowie Anne Prenzler, Leiterin Städtische Galerie KUBUS, und Dagmar Brand, Kuratorin, unter anderem Weiße Halle Eisfabrik, hat aus den fast 300 eingereichten Editionen, 27 Editionen von 27 Künstler*innen ausgewählt.

Weitere Termine und Informationen:

Artist Talks, jeweils 19 Uhr

11. September

25. September

9. Oktober

KUBUS OPEN ART LAB

Am ZINNOBER Wochenende präsentieren die Teilnehmer*innen der aktuellen KUBUS OPEN ART LAB Gruppe im Foyer ihre Publikation „ZWÖLF“

SonnTALK – Einladung zum Gespräch über die Kunst

Jeweils sonntags 14 Uhr

KUBUS ART LAB

Kunstvermittlung für Schulklassen

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HANNOVER (PM). Der Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide hat die Umbenennung der General-Wever-Straße beschlossen. Der Grund: Das NS-Regime ehrte Walther Wever im Jahr 1938 mit dem Straßennamen. Die Einwohner*innen des Stadtbezirks sollen sich nun an der Findung eines neuen Namens beteiligen können. Sie haben die Möglichkeit, Vorschläge einzureichen.

An die Anwohner*innen der General-Wever-Straße sind dazu Faltblätter verteilt worden, mit denen sie über die Hintergründe der Umbenennung informiert werden. Außerdem können sie die Blätter nutzen, um ihre Vorschläge für einen neuen Namen einzusenden. Darüber hinaus können die Absender*innen auch ihr Interesse an der Teilnahme an einer Veranstaltung zum Thema bekunden. Diese soll stattfinden, wenn sich mindestens 20 Personen dazu anmelden. Die Faltblätter sind auch in öffentlichen Einrichtungen zu finden, wie dem Stadtteiltreff Sahlkamp, dem Bürgeramt in der Elmstraße, der Stadtbibliothek Bothfeld, dem Nachbarschafts-Dienstladen oder dem Kulturtreff Bothfeld.

Vorschläge können bis zum 30. September 2020 eingesandt werden an folgende Adresse: Landeshauptstadt Hannover, 18.62.03 SBM, Theodor-Lessing-Platz 1, 30159 Hannover oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Fragen werden unter der Rufnummer 0511/168 426 14 beantwortet.

Dienstag, 01 September 2020 16:45

Stadtverwaltung bekommt eigene Abholstation

LANGENHAGEN (PM). Am 3. September fällt der Startschuss für die Bauarbeiten der neuen Rathaus-Abholstation im Innenhof des Verwaltungsgebäudes. Hier können zukünftig verschiedene Dokumente abgeholt werden, sogar wenn das Rathaus bereits geschlossen ist. In 44 kleinen und zwei großen Fächern können unabhängig voneinander Unterlagen platziert werden.

Das System ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern einen wesentlich schnelleren Erhalt ihrer Unterlagen als bisher. Sie sind jetzt nicht mehr auf die Öffnungszeiten des Rathauses angewiesen, was beispielsweise für ganztägig Berufstätige eine Erleichterung darstellt. Um den neuen Service in Anspruch nehmen zu können, muss dies bei Antragstellung angegeben werden. Abholen kann dann nur der Antragsteller ganz persönlich, denn die Nutzung beinhaltet ein zwei-stufiges Sicherheitssystem: Nur mit Fingerabdruck und individuellem Abhol-Code kann man seine Papiere in Empfang nehmen. Dies verhindert, dass die sensiblen Daten in falsche Hände gelangen.

Zusätzlich bekommt die Abholstation des Rathauses eine vergitterte Einhausung. Diese wird lediglich für den Vorgang des Befüllens verschlossen. Zu jeder anderen Zeit sind die aus Sicherheitsgründen zweifach angelegten Türen immer offen.

Für den Aufbau müssen drei Fahrradbügel weichen. Diese sollen an anderer Stelle wieder aufgestellt werden.

Vorerst werden die Erdarbeiten durchgeführt. Ein entsprechendes Fundament ist notwendig, welches einige Zeit aushärten muss. Die eigentliche Abholstation wird voraussichtlich Anfang Oktober geliefert.

 

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