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HANNOVER. Bereits zum 17. Mal haben hannoverimpuls und die Sparkasse Hannover die besten innovativen Gründungen der Region ausgezeichnet. Dieses Mal wurde die Prämierung per Livestream aus dem Peppermint Pavillon übertragen. Mit Preisen im Wert von mehr als 100.000 Euro ist Startup-Impuls einer der höchstdotiertesten regionalen Gründungswettbewerbe in Deutschland.

Der gemeinsame Gründungswettbewerb von hannoverimpuls und der Sparkasse Hannover zeigt auch im 17. Jahr wieder, wie lebendig der Startup-Spot Hannover in Deutschland ist: 116 innovative Geschäftsideen, darunter viele, die brennende gesellschaftliche Themen wie Nachhaltigkeit oder Teilhabe aufgreifen.

 

Ein Erfolg, hinter dem eine langjährige, engagierte und erfolgreiche Arbeit aller Akteur*innen der hiesigen Gründungsszene steht. Doris Petersen, Geschäftsführerin der hannoverimpuls GmbH, ist besonders von der hohen Qualität aller Einreichungen begeistert: „Hannover kann Zukunft!

 

Künstliche Intelligenz ist dabei fast schon ein Grundstandard bei den Geschäftsideen und das sowohl für Tierzüchter wie auch für Rechtsabteilungen in Unternehmen, bei denen täglich zig Vertragsprüfungen anstehen. Die Öffentlichkeit, die wir trotz Corona durch die Übertragung per Livestream herstellen konnten, ist für die Teams eine verdiente, wichtige PR.“

Marina Barth, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Hannover, ergänzt: „Die Erfahrungen aus 17 Jahren Gründungswettbewerb in Hannover zeigen - Startups sind ein echter Wirtschaftsmotor für die Region und schaffen Arbeitsplätze. Es sind immer wieder vor allem die Persönlichkeiten der Gründer*innen, es ist ihre Leidenschaft, ihre Power, die den Erfolg des Wettbewerbs und der hiesigen Gründungsszene ausmachen.

 

Und wenn sich die Teams auch noch den großen Fragen der Gesellschaft mit Lösungsvorschlägen stellen, ist das ein optimistisches, Erfolg versprechendes Signal, das auch unseren Bestandsunternehmen guttut.“ Das sind die Gewinner*innen, die die Jury (hannoverimpuls, Sparkasse Hannover und externe Gründungsexpert*innen) überzeugt haben:

Hauptpreis

Gewinner 1. Preis: airstier technology 2. Preis: Juracus - Verträge leicht gemacht (Legal Analytics GmbH) 3. Preis: Givetastic Technologies UG

Sonderpreis „Solo-Starter“ Gewinner 1. Preis: Smartsecur

Sonderpreis „Hochschule & Wissenschaft“ Gewinner: Hypnetic

HANNOVER.

Hannover-Ahlem: Einjähriger verstirbt nach Verkehrsunfall

Am Dienstagvormittag, 07.07.20, ist im hannoverschen Stadtteil Ahlem ein einjähriger Junge bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden.

Beim Rangieren an der Straße Zum Buchengarten ist das Kind aus bisher ungeklärter Ursache von einem Auto erfasst worden. Der Einjährige ist kurze Zeit später in einer Klinik verstorben. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover hielt sich der 63-jährige Fahrer gegen 09:40 Uhr zunächst an seinem Hyundai i30 auf und stieg dann in sein Auto ein, um rückwärts umzuparken. Hierbei wurde der Einjährige, der sich im Nahbereich der Mutter aufhielt, aus bisher ungeklärter Ursache verletzt. Zunächst schien das Kind nur leicht verletzt zu sein. Es wurde durch alarmierte Rettungskräfte unter Begleitung eines Notarztes in eine Klinik gebracht. Dort verstarb der Junge kurze Zeit später. Die genaueren Umstände des Unfalles sind bisher unklar. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie sich der Unfall zugetragen hat. Es wurde auch ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.

 

Präsenzeinsatz des Polizeikommissariats Hannover-Mitte im Bereich Steintor

Aufgrund diverser Beschwerden aus der Bevölkerung hat das Polizeikommissariat Hannover-Mitte am Montag, 06.07.20, Kontrollen im Bereich Steintor durchgeführt. Zahlreiche Personen und Bars in dem Bereich sind überprüft worden.

Ein Lokal ist in der Folge geschlossen worden. Zudem hat es mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz gegeben. Zivile Einsatzkräfte der Polizei haben am Montag im Bereich Steintor zwischen 14:00 Uhr und 21:00 zielgerichtete Kontrollen durchgeführt, um zum einen konkreten Beschwerden nachzugehen und zum anderen die Einhaltung der niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu überprüfen. In mehreren Lokalen wurden dabei Verstöße gegen die Dokumentations- sowie die Maskenpflicht festgestellt.

Aufgrund des Verdachts der ebenfalls untersagten Prostitution wurden darüber hinaus Identitätsfeststellungen und Gefährderansprachen durchgeführt. Gegen 17.15 Uhr stießen die Beamten auf zwei mutmaßliche Prostituierte, die einen 54-Jährigen angesprochen und sich mit ihm in ein Lokal begeben hatten. Von den Beamten wurden die Personen im teilweise entkleideten Zustand in einem in dem Lokal angemieteten Zimmer entdeckt. In der Folge wurden Platzverweise ausgesprochen und Verfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Bei der Überprüfung des Lokals stellte sich heraus, dass es sich bei der Zimmervermietung mit angeschlossenem Barbetrieb um einen Prostitutionsbetrieb handelt. Zudem kam der Verdacht der Steuerhinterziehung auf, ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Das Lokal wurde geschlossen.

In der Nacht stellte die Polizei allerdings die erneute Öffnung fest und wurde erneut tätig. Bei der Kontrolle eines Fahrzeugs bemerkten die Beamten zudem, dass der 42 Jahre alte Fahrer zuvor offensichtlich Drogen konsumiert hatte. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Ein mitgeführter Teleskopschlagstock brachte ihm zudem eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Bei Insassen eines anderen Fahrzeugs wurden ein Einhandmesser und ein Elektroschocker gefunden. Zudem war die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs nach Umbauarbeiten erloschen. Das betreffende Fahrzeug ist der Poser- und Tuningszene zuzuordnen. Im Rahmen des Präsenzeinsatzes erfolgten insgesamt 24 Identitätsfeststellungen sowie sechs Platzverweise und 15 Durchsuchungen von Personen und Fahrzeugen.

 

Südstadt: Frau mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen in Wohnung aufgefunden / 57-Jährige ist verstorben

In der Nacht von Freitag auf Samstag, 27.06.2020, ist eine Frau (57) in einem Mehrfamilienhaus an der Hoppenstedtstraße mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen aufgefunden worden (wir haben berichtet). Die Frau ist gestern Abend (06.07.2020) verstorben. Polizeibeamte hatten die Frau mit schweren Brandverletzungen in einer Wohnung vorgefunden. Sie war in einer Klinik medizinisch behandelt worden und ist am gestrigen Abend verstorben. Eine Obduktion wurde angeordnet. Sie soll in den kommenden Tagen erfolgen. Der 64 Jahre alte Lebensgefährte der Frau steht unter Tatverdacht und befindet sich in Untersuchungshaft. Hergang und Hintergründe der Tat sind noch immer Gegenstand von Ermittlungen.

 

 

HANNOVER

Jugendhilfeausschuss tagt öffentlich

An diesem Donnerstag (9. Juli) findet um 15 Uhr im Neuen Rathaus, Ratssaal, Trammplatz 2, 30159 Hannover, eine öffentliche Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses statt.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de. Vor dem Hintergrund weiterhin gültiger Schutzmaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen wird dringend empfohlen.

HANNOVER. Prof. Dr. Carsten Intra wird mit Wirkung zum 1. September 2020 den Vorstandsvorsitz bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover übernehmen. Dr. Thomas Sedran wird künftig die Leitung Beteiligungsmanagement Nutzfahrzeuge und Maschinenbau des Volkswagen Konzerns übernehmen und in dieser Funktion direkt an dem im Konzernvorstand zuständigen Gunnar Kilian berichten. Insbesondere soll Dr. Sedran in dieser Funktion die strategische Ausrichtung der Beteiligungen des Volkswagen Konzerns im Auftrag des Konzernvorstands koordinieren.

Dr. Thomas Sedran hat zuletzt neben der operativen Führung der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge vor allem die strategische internationale Allianz mit Ford maßgeblich vorangetrieben und verhandelt. „Die Weiterentwicklung des Nutzfahrzeuggeschäfts gemäß der Global-Champion-Strategie und die strategische Weiterentwicklung des Maschinenbaus sind wesentliche Zukunftsfelder des Volkswagen-Konzerns“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Dr. Herbert Diess.

Prof. Dr. Carsten Intra ist seit Juli 2017 Personalvorstand und Arbeitsdirektor der MAN SE sowie der MAN Truck & Bus SE. Zudem ist er Mitglied des Vorstands der TRATON SE, verantwortlich für die Bereiche Personal und IT. Der promivierte Maschinenbauingenieur bringt für seine neue CEO-Aufgabe bei VWN breite Erfahrung aus dem Nutzfahrzeugsegment mit. 2001 startete er als Produktionsingenieur bei der damaligen MAN Nutzfahrzeuge AG, 2004 wurde ihm bereits die Leitung der zentralen Werksverbundplanung übertragen. Von 2006 an leitete Intra die Geschäftseinheit schwere Lkw. Nach weiteren Managementpositionen in der Türkei und in Brasilien übernahm Intra 2012 das Vorstandsressort Produktion & Logistik der MAN Truck & Bus AG. Seit November 2015 war er zusätzlich in Personalunion für das Ressort Forschung & Entwicklung zuständig.

Dr. Thomas Sedran ist promovierter Diplom-Ökonom und arbeitete von 1988 bis 2012 als Berater. 2012 wurde Sedran zum Vorstandsmitglied der Adam Opel AG und zum Interim-CEO berufen. 2015 berief ihn Volkswagen zum Leiter Konzern Strategie der Volkswagen AG. Seit 1. September 2018 war er Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge. Hier hat er gemeinsam mit dem Markenvorstand vor allem die Zukunftsstrategie GRIP 2025+ aufgesetzt, die die größte Transformation der Marke einleitete. Hierzu gehört die Entwicklung hin zur Elektromobilität mit dem vollelektrischen ID. BUZZ, der ab 2022 im Werk Hannover produziert wird. Die im Juni 2020 geschlossenen Kooperationsverträge mit Ford sichern darüber hinaus die Auslastungen an den VWN-Standorten. Gleichzeitig hat VWN unter Dr. Sedran im Konzern die Verantwortung für die Entwicklung des autonomen Fahrens übernommen. Hier hat die Beteiligung an Argo AI einen besonderen Stellenwert. Ein wichtiger Bestandteil der Transformation von Volkswagen Nutzfahrzeuge ist zudem die Standortvereinbarung für Hannover mit dem Betriebsrat, die unter anderem bis in das Jahr 2029 betriebsbedingte Kündigungen am Standort Hannover ausschließt. 

FRANKFURT/MAIN.  Das jüngste Auf und Ab an Europas Börsen hat sich am Dienstag mit Verlusten fortgesetzt. Händler und Analysten sprachen von Gewinnmitnahmen in einem weitgehend impulsarmen Geschäft. Zudem zeichneten die Daten zur deutschen Industrieproduktion im Mai zwar eine deutliche Erholung vom scharfen Einbruch durch die Corona-Pandemie, blieben aber dennoch hinter den Erwartungen zurück.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) ging letztlich mit einem Abschlag von 0,85 Prozent auf 3321,56 Punkte aus dem Tag und gab damit einen Teil seiner Wochenauftakt-Gewinne wieder ab. In Paris fiel der Leitindex CAC 40 um 0,74 Prozent auf 5043,73 Punkte, während in London der FTSE 100 um 1,53 Prozent auf 6189,90 Zähler nachgab.

Dass die Vorsicht aktuell wieder zugenommen hat, könnte auch mit der näher rückenden Berichtssaison in den USA in Zusammenhang stehen, denn "die Ausblicke dürften mit Ausnahme weniger Branchen sehr mau sein", prognostizierte Stratege Martin Lück vom Vermögensverwalter Blackrock.

Im EuroStoxx 50 zählten die Papiere des französischen Versicherers AXA mit minus 3,9 Prozent zu den größten Verlierern. Die italienische Mediobanca hat die Kaufempfehlung für die Aktie gestrichen und stellte sich damit gegen die Phalanx der Analysten anderer Häuser: 24 Experten votieren laut der Nachrichtenagentur Bloomberg gegenwärtig für den Kauf von Axa-Aktien. Im Schweizer Leitindex SMI litten die Aktien der Credit Suisse (Credit Suisse (CS)) mit minus 1,8 Prozent unter einer negativen Analystenstudie. Die Großbank UBS hat das Papier des Konkurrenten nach den jüngsten Kursgewinnen auf "Neutral" abgestuft.

Dagegen kletterten - nicht zuletzt angetrieben von der Insolvenz des Zahlungsabwicklers Wirecard- die Aktien der einstigen europäischen Konkurrenten Adyen (Adyen BV Parts Sociales) und auch Worldline (Worldline SA) auf Rekordstände: Die Papiere des niederländischen digitalen Bezahldienstleisters Adyen legten um 1,4 Prozent auf 1397,00 Euro zu, nachdem sie zeitweise sogar über 1400 Euro gesprungen waren. Im Cac 40 stiegen die Worldline-Papiere an der Index-Spitze um 1,9 Prozent auf 80,20 Euro.

In London büßten die Aktien des Technikkonzerns Micro Focus (Micro Focus International) büßte zudem knapp 20 Prozent ein, nachdem er wegen Covid-19 hohe Abschreibungen und einen Vorsteuerverlust im ersten Geschäftshalbjahr bekannt gab.

(Quelle:finanzen.net)

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