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Dienstag, 31 März 2020 18:57

96-Profis verzichten auf Gehalt

HANNOVER. Die Mannschaft der Roten wird in der durch die Coronakrise angespannten wirtschaftlichen Situation für den Klub auf Teile des Gehalts verzichten.

Das ist das Ergebnis eines abschließenden Gesprächs zwischen der Klubführung und dem Mannschaftsrats des Profiteams von Hannover 96. Auch der Sportliche Leiter Gerhard Zuber sowie Chefcoach Kenan Kocak schließen sich dem Gehaltsverzicht an. Dieser ist zweckgebunden und dient dazu, einen Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze der Klubmitarbeiter beizusteuern.

Gerhard Zuber: „Das ist ein großer Beitrag der Mannschaft, der zeigt, dass die 96-Familie zusammenhält – und zwar nicht nur in guten, sondern auch in schwierigen Zeiten.“

96-Kapitän Marvin Bakalorz: „Es war uns ein großes Bedürfnis, uns solidarisch mit den vielen Mitarbeitern zu zeigen. Wir haben in der Mannschaft heute und in den vergangenen Tagen mehrere Ideen und Modelle diskutiert und uns dann gemeinsam mit der Klubführung, Gerry Zuber und Kenan Kocak für diese Lösung entschieden.“

Hannover 96 wird diese kritische Situation meistern. Das geht nur Hand in Hand, indem Mannschaft, Mitarbeiter, Sponsoren und Fans zusammenhalten.

HANNOVER. ÜSTRA und regiobus verstärken die Schutzmaßnahmen für ihr Fahrpersonal in den Bussen. Der Fahrgastraum wird nun durch eine Folienschutztür vom Fahrerarbeitsplatz getrennt. 

Folienschutztüren bei ÜSTRA und regiobus, keine Veränderung für Fahrgäste

Um ihr Fahrpersonal in den Bussen noch besser vor einer möglichen Infektion zu schützen, ergreifen die beiden Verkehrsunternehmen weitere Maßnahmen. Ab Mittwoch, 1. April, wird der Fahrgastraum sukzessive umgerüstet, indem er durch eine zusätzliche Folie vom Fahrerstand getrennt wird. Die neu installierte Folienschutztür ersetzt bzw. ergänzt die bisherige Absperrung aus Flatterband.Für die Fahrgäste ändert sich durch diese Anpassung nichts. Sie können weiterhin im Notfall Kontakt zum Fahrer aufnehmen und mit diesem durch die Tür sprechen. Auch die Fahrer werden durch die Folienschutztür nicht beeinträchtigt – der Blick in den Fahrgastraum ist für sie weiterhin möglich. 

Räumliche Trennung des Fahrpersonals

Die bisherige Absperrung durch Flatterband hatten ÜSTRA und regiobus bereits zum 13. März umgesetzt. Seitdem ist der Zustieg in die Busse zum Schutz der Fahrer nur durch die hinteren Türen möglich und der Fahrscheinverkauf beim Fahrpersonal ausgesetzt.Im ältesten Stadtbahntypen, dem TW 6000, sind zeitgleich Umgestaltungen im Endbereich der Wagen vorgenommen worden, um den Fahrerarbeitsplatz ebenfalls stärker vom Fahrgastraum zu trennen. Die Fahrerkabinen des TW 2000 und des neuesten Modells, dem TW 3000, sind in sich geschlossen, sodass dort keine zusätzlichen Maßnahmen ergriffen werden mussten.Mit der jetzigen Maßnahme in den Linienbussen der ÜSTRA und der regiobus verstärken die Unternehmen den Schutz ihrer Mitarbeiter und sorgen für ein besseres Gefühl für das Fahrpersonal. 

Aktuelle Infos auf uestra.de, Twitter und per Telefon

Über den Sonderfahrplan, kurzfristige Änderungen und weitere Maßnahmen informiert die ÜSTRA auf uestra.de, über Twitter (twitter.com/uestra) und das Infotelefon (0511 1668-2020).Aktuelle Informationen zu Fahrplanänderungen oder weiterer Maßnahmen der regiobus sind auf regiobus.de zu finden. Das Servicetelefon (0511 36888-790) der regiobus ist in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr zu erreichen.Der  GVH informiert über seine Internetseite (gvh.de).Die DB informiert über die aktuelle Lage in ihrem Presse-Blog Coronavirus und Bahnverkehr. Weitere Informationen der GVH-Verbundpartner finden Sie unter metronom.de, erixx.de und westfalenbahn.de.

HAMELN

Täter nach zweimaligem Einstieg in Kurklinik gefasst

Am Morgen des letzten Freitag staunten die eingesetzten Sicherheitskräfte einer aufgrund der Corona-Krise leerstehenden Kurklinik nicht schlecht, als sie diese in den frühen Morgenstunden überprüften.

Unbekannte Täter hatten sich in der Nacht unberechtigt Zutritt verschafft und im Bereich des Speisesaals und der Küche erheblichen Schaden angerichtet.

Der oder die Täter hatten dabei u.a. Lebensmittel, wie zum Beispiel eine große Anzahl von Joghurt-Becher umhergeworfen und auch Feuerlöscher versprüht und dadurch einen nicht unerheblichen materiellen Schaden angerichtet. Ob in der Nacht auch irgendetwas entwendet worden ist, ließ sich nicht sofort klären.

In der darauffolgenden Nacht zu Samstag legten sich die Sicherheitskräfte eines örtlichen Unternehmens "auf die Lauer" und tatsächlich tauchte etwa gegen 01.30 Uhr erneut eine männliche Person auf.

Durch das Einschlagen einer Fensterscheibe hatte der 34-Jährige Bad Pyrmonter sich erneut Zutritt zur Klinik verschafft und konnte dieses Mal von den Sicherheitskräften vorläufig festgenommen werden, bevor er weiteren Schaden anrichten konnte.

Die sofort dazugerufenen Polizisten erkannten in dem Festgenommenen "einen alten Bekannten", der in den letzten Jahren immer wieder durch ähnlich gelagerte Straftaten aufgefallen ist.

Da am Morgen nach der ersten Tat eine umfangreiche Spurensuche stattgefunden hat, konnte dem Täter die erste Tat mittlerweile ebenfalls zweifelsfrei nachgewiesen werden. Da der Beschuldigte unter deutlichem Alkoholeinfluss stand, ordnete der Staatsanwalt die Entnahme einer Blutprobe an. Nach der Maßnahme wurde er nach Hause entlassen. Die Polizei prüft nun, inwieweit der 34-Jährige für weitere ähnlich gelagerte Sachbeschädigungen oder Einbrüche infrage kommt.

 

Diebesgut: Toilettenpapier

Unbekannte Täter entwendeten in der Zeit von Freitag (27.03.2020; 16.00 Uhr) bis Samstag (28.03.2020; 09.20) Toilettenpapier und Papierhandtücher aus einer Toilette der Tiefgarage "Am Stockhof" in Hameln. Entwendet wurde sowohl das für Toilettenbesucher bereitgestellte Papier, als auch die Vorräte aus einem angrenzenden Lagerraum. Betreiber der Tiefgarage und somit Geschädigte, sind die Stadtwerke Hameln. Die Polizei Hameln (Tel.: 05151/933-222) sucht Zeugen zu dem nicht ganz alltäglichen Vorfall.

HILDESHEIM

Verkehrsunfallflucht in Holle - Zeugen gesucht

Am 30.03.2020 ist es zwischen 15:30 Uhr und 18:30 Uhr auf einem Parkplatz in der Marktstraße 15 in 31188 Holle zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen.

Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigt womöglich beim Ausparken ein geparktes Fahrzeug und entfernt sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Durch den Zusammenstoß entsteht ein Sachschaden in Höhe von 2000 Euro. Die Polizei bittet den Unfallverursacher sowie Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizei in Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063/901-0 zu melden.

 

Brand einer Gartenhütte

Am 30.03.2020 geriet aus bisher unbekannter Ursache eine Gartenlaube in der Kleingartenkolonie "Am See" in der Giebelstraße in Sarstedt in Brand. Nach bisherigen Erkenntnissen hörte eine Sarstedterin gegen 05:30 Uhr ein lautes Geräusch. Sie schaute anschließend aus dem Fenster, sah Feuer im Bereich der Gartenkolonie und alarmierte die Rettungskräfte. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sarstedt löschten nach ihrem Eintreffen den Brand. Die Gartenlaube wurde vollständig zerstört. Es entstand ein Schaden von ca. 5000 Euro. Die Brandermittler haben die Ermittlungen übernommen. Hinweise nimmt die Polizei Sarstedt unter der Telefonnummer 05066-9850 entgegen.

 

Hildesheim Kellerräume aufgebrochen

In der Nacht vom 29.03.2020 auf den 30.03.2020 drangen zwei Männer in mehrere Kellerräume im Immengarten in Hildesheim ein. Ein mutmaßlicher Täter konnte noch vor Ort festgenommen werden. Nach bisherigen Erkenntnissen hebelten die Täter kurz nach Mitternacht die Zugangstür eines Mehrfamilienhauses in der Oststadt auf und begaben sich in das Kellergeschoss.

Drei Kellerräume wurden anschließend von ihnen angegangen, wobei es den Männern jedoch nur gelang zwei Räume gewaltsam zu öffnen. Hausbewohner bemerkten die Geräusche und schauten im Treppenhaus nach und schlossen die Hauseingangstür ab.

Kurz darauf stießen sie auf die Täter, die keine glaubwürdige Erklärung zu ihrem Aufenthalt im Haus geben konnten. Daraufhin wurden die Bewohner unter Vorhalt eines Messer aufgefordert, die Tür aufzuschließen. Unter dem Vorwand den Schlüssel zu holen, gingen die Mieter in ihre Wohnung und alarmierten die Polizei. Nach nur wenigen Minuten trafen mehrere Polizeibeamte am Einsatzort ein. Sie konnten noch einen Tatverdächtigen in dem Mehrfamilienhaus feststellen. Es handelt sich um einen 46-jährigen Hildesheimer. Der andere Täter flüchtete vermutlich durch ein Fenster in unbekannte Richtung. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim wurde der Tatverdächtige aufgrund fehlender Haftgründe nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

 

Algermissen - Zeugenaufruf zu Einbruch in KiTa

Am vergangenen Wochenende in der Zeit zwischen Freitag, 27.03.20, ca. 17 Uhr und Sonntag, 29.03.20, ca. 18 Uhr verschafft sich ein unbekannter Täter gewaltsam durch Aufhebeln eines Fensters Zugang zur KiTa "Die kleinen Strolche".

Aus der KiTa entwendet er Bastelwerkzeuge und Desinfektionsmittel. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf ca. 300 EUR. Wer Hinweise auf einen möglichen Täter geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Sarstedt unter 05066-9850 zu melden.

 

 

HANNOVER.

Langenhagen: Zusammenstoß zwischen Notarzteinsatzfahrzeug und Pkw

Bei einem Verkehrsunfall am Montag, 30.03.2020, gegen 16:40 Uhr sind auf der Kreuzung Am Pferdemarkt/Westfalenstraße/Grovestraße ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und ein BMW zusammengestoßen. Zwei Personen sind dabei leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 39-jährige Fahrer des NEF (VW T6) aufgrund eines Einsatzes mit Blaulicht auf Straße Am Pferdemarkt in Richtung der Flughafenstraße unterwegs.

An der Kreuzung Am Pferdemarkt/Westfalenstraße/Grovestraße fuhr der Transporter bei roter Ampel in den Kreuzungsbereich ein, um weiter in Richtung geradeaus zu fahren. Zeitgleich passierte ein 5er BMW die Kreuzung aus Richtung der Westfalenstraße, um in Richtung Grovestraße weiterzufahren.

Der 49-jähriger BMW-Fahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und kollidierte mit der Fahrerseite des NEF, wodurch diese auf die Beifahrerseite kippte. Bei der Kollision wurden der 39-Jährige und sein 32-jähriger Beifahrer leicht verletzt und kamen mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Der BMW-Fahrer blieb unverletzt. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und hat einen Verkehrssachverständigen hinzugezogen, um die Fahrzeugdaten des NEF auszulesen. Nach aktuellen Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf rund 40.000 Euro.

 

Barsinghausen: Überfall auf Tankstelle - Zeugenaufruf

Am Sonntagabend, 29.03.2020, haben zwei Unbekannte eine Tankstelle an der Rehrbrinkstraße überfallen. Die Räuber sind mit der Beute unerkannt geflüchtet. Nun sucht die Kripo Hannover Zeugen. Bisherigen Erkenntnissen zufolge betraten die zwei Täter gegen 22:00 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle und bedrohten den 20-jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe.

Hier forderten die maskierten Räuber die Herausgabe von Geld. Nachdem sie das Geld erbeutet hatten, flüchteten sie in unbekannte Richtung. Der Angestellte blieb bei dem Überfall unverletzt. Eine sofort eingeleitete Fahndung durch mehrere Streifenwagen sowie dem Polizeihubschrauber verlief ergebnislos. Beide Personen werden auf 16 bis 18 Jahre geschätzt. Sie sind schlank und circa 1,70 bis 1,80 Meter groß. Zum Tatzeitpunkt waren beide mit einer Jeans und einer dunklen Jacke bekleidet. Zumindest ein Täter spricht Hochdeutsch. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, welche Hinweise zum Vorfall geben können. Sie werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. Bereits am 14.02.2020 wurde die Tankstelle in Barsinghausen überfallen. Derzeit prüfen die Ermittler, ob ein Zusammenhang besteht.

 

Kripo sucht nach schwerer Brandstiftung in Kleefeld Zeugen

Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht zu heute (30.03.2020) an der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses am Schlegelplatz ein Feuer gelegt. Menschen sind dabei nicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die drei Bewohner des Wohnhauses kurz nach 02:00 Uhr unabhängig voneinander durch Rauchgeruch auf das Feuer aufmerksam geworden. Beim Blick ins Treppenhaus stand dies bereits voller Qualm. Die beiden Männer (27, 53) sowie ihre 39 Jahre alte Nachbarin verließen das Gebäude unverletzt und warteten auf der Straße auf die alarmierten Rettungskräfte. Noch in der Nacht hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Demnach gehen die Beamten davon aus, dass von Unbekannten vorsätzlich ein Feuer an der Eingangstür des Mehrfamilienhauses gelegt wurde.

Den entstandenen Schaden schätzen sie auf 5.000 Euro. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen am Schlegelplatz gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover (Telefon 0511 109-5555) zu melden.

 

Personelle Veränderungen in der Polizeidirektion Hannover; Leitungswechsel in den Polizeikommissariaten Ricklingen und Seelze

Nach über 42 Dienstjahren in unterschiedlichsten Führungsfunktionen tritt der bisherige Leiter des Polizeikommissariats Ricklingen, Erster Polizeihauptkommissar Hans Müller, mit Ablauf des Monats in den Ruhestand. Die Dienststelle in Ricklingen leitete er seit dem 1. April 2016. Sein Nachfolger wird der bisherige Leiter des PK Seelze, Erster Kriminalhauptkommissar (EKHK) Dennis Schmidt, der ab dem 1. April das Amtsgeschäft in Ricklingen übernimmt. EKHK Dennis Schmidt - ebenfalls seit über 30 Jahren Polizeibeamter - kann auf zahlreiche Verwendungen bei der Polizeidirektion Hannover zurückblicken: u.a. war er Rauschgiftermittler, Dienstabteilungsleiter im Einsatz- und Streifendienst, Leitender Beamter vom Dienst im Dezernat für Einsatz und Verkehr sowie Vorsitzender des Personalrates der Polizeidirektion Hannover.

Bevor EKHK Schmidt 2017 in das Amt als neuer Leiter des PK Seelze eingeführt wurde, war er drei Jahre Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes im Polizeikommissariat Hannover-Stöcken und hierbei gleichzeitig stellvertretender Hundertschaftsführer einer Einzeldiensthundertschaft. Da die Nachfolge von EKHK Dennis Schmidt frühzeitig geregelt wurde, übernimmt Polizeihauptkommissar (PHK) Ralf Hantke ab dem 1. April 2020 sein neues Amt als Leiter des PK Seelze. PHK Hantke ist bereits seit neun Jahren in dieser Dienststelle tätig: neben kurzfristigen Verwendungen als Sachbearbeiter im Kriminal- und Ermittlungsdienst, leitete er seit August 2009 den dortigen Einsatz- und Streifendienst. Zuvor war Hantke als Leiter des Einsatz- und Streifendienstes im PK Springe sowie jeweils als Dienstabteilungsleiter im PK Wunstorf und in der Polizeiinspektion Garbsen tätig. Der neue PK-Leiter wird zukünftig nicht nur für fast 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuständig sein, sondern auch für die Sicherheit von rund 36.000 Menschen des Zuständigkeitsbereiches der Stadt Seelze und allen Ortsteilen. Das PK Seelze gehört organisatorisch zur Polizeiinspektion Garbsen.

 

 

 

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