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Samstag, 28 November 2020 18:50

Amazonien-Panorama schliesst Ende 2020

HANNOVER. Der Erlebnis-Zoo Hannover bereitet sich auf die verlängerten Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19 Pandemie bis in den Januar hinein vor. „Leider müssen wir davon ausgehen, dass das Ziel ‚Stay at home‘ auch eine Öffnung des Erlebnis-Zoos nach dem 20. Dezember nicht wahrscheinlich macht“, so Zoogeschäftsführer Andreas M. Casdorff, „auch wenn unsere Hygienekonzepte bislang sehr gut gegriffen haben und unsere Freiflächen für viele Familien eine wertvolle Erweiterung zur Naherholung darstellen, sehen wir die Notwendigkeit der angestrebten Kontakt-Beschränkungen. Entsprechend haben wir bereits jetzt innerbetrieblich alles Nötige veranlasst.“ So steht die Versorgung der Tiere an erster Stelle, das Tierwohl ist jederzeit sichergestellt. Mit immer wechselnder, einfallsreicher Tierbeschäftigung mit Futter und Spielzeug lenken die Tierpfleger ihre Schützlinge von den fehlenden Besuchern ab.

 

Während des verlängerten Shutdowns arbeitet das Zooteam zudem daran, den Zoo für die Wiedereröffnung herauszuputzen: Holzbeläge werden erneuert, Betonrisse verfugt, verblichene Farben übermalt. „Was immer wir mit eigenen Mitteln stemmen können, geht unser motiviertes Team an“, so Casdorff.

 

„Die Kosten eines Zoobetriebes fallen aber auch ohne Besucher nahezu in gleicher Höhe an“, erklärt Casdorff, „während die Einnahmen bei Eintritten oder Führungen ausbleiben.“ Der Zoo habe alles Machbare heruntergefahren, um Kosten zu sparen – angefangen von der Gastronomie-Technik bis zu den Wellen in Yukon Bay. In Teilen wird auch auf Kurzarbeit zurückgegriffen. Denn einer Schließung im November und Dezember stehen Umsatzausfälle von über 2 Mio. € gegenüber, zumal im Dezember auch sämtliche Veranstaltungen und Weihnachtsfeiern in der Zoogastronomie entfallen.

 

„Wir hoffen, dass die angekündigte Novemberhilfe auch für den Dezember verlängert wird, um zumindest einen Teil auffangen zu können. Umso mehr freuen wir uns über die große Unterstützung unserer treuen Besucher, die ihrem Zoo mit dem Kauf einer Jahreskarte, Gutscheinen oder der Übernahme einer Tierpatenschaft helfen,“ so Casdorff. Selbstverständlich werde den Jahreskarteninhaber aber auch wieder ein Ausgleich für die geschlossenen Tage angeboten.

 

Der Erlebnis-Zoo bietet auf seiner Internetseite auch neue Möglichkeiten zur Unterstützung an – zum Beispiel lustige und liebenswerte Spendenpatenschaften für eher unbekannte Tiere wie die Fette Sandratte, die charmanten Stinktiere, bestechende Stachelschweine, die unzertrennlichen Liebesvögel „Rußköpfchen“ oder Domino-Schaben. „Jeder kleine Betrag hilft“, so Casdorff.

 

Von einer Attraktion muss sich Hannover jedoch verabschieden: Zum Ende des Jahres schließt die Regenwaldwelt Amazonien im Panorama am Zoo. Die coronabedingten Schließungen, der Komplett-Ausfall des Gruppen-Geschäfts, die Absage vieler Veranstaltungen und Konzerte im Panorama, der Ausfall der Schulführungen und die Ungewissheit, wie es mit den kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen im folgenden Jahr überhaupt weitergehe, haben zu dem Entschluss geführt: „In Gesprächen mit allen Partnern des Panoramas haben wir diese schwere Entscheidung gemeinsam getroffen“, erklärt der Zoo-Geschäftsführer. „Wir bedauern diesen Schritt sehr“, so Casdorff, denn das Thema Regenwald sei aktueller denn je und das Panorama habe viel zur Aufklärung und Bewusstseinsbildung beitragen können.


Das Amzonien-Panorama am Zoo wird nach drei Jahren Ende 2020 geschlossen (C) Ulrich Stamm

Das Amzonien-Panorama am Zoo wird nach drei Jahren Ende 2020 geschlossen (C) Ulrich Stamm

Das Amzonien-Panorama am Zoo wird nach drei Jahren Ende 2020 geschlossen (C) Ulrich Stamm

Das Amzonien-Panorama am Zoo wird nach drei Jahren Ende 2020 geschlossen (C) Ulrich Stamm

Das Amzonien-Panorama am Zoo wird nach drei Jahren Ende 2020 geschlossen (C) Ulrich Stamm

 

Insgesamt blickt der Zoo aber voller Zuversicht nach vorne. Alle Projekte zum weiteren Umbau –und Neubau von Tieranlagen sowie der Ansiedlung neuer Tierarten laufen mit viel Schwung weiter. Die Arbeiten am großen Areal der Elefanten, das Zoologicum oder die Rückkehr der Riesenschildkröten sind im Plan, an vielen weiteren Details wird intensiv gearbeitet.  „So sehr uns diese Situation auch belastet, unterstützen wir ein evidenzbasiertes Handeln, um die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen und alle unsere Besucher, Jung und Alt, Groß und Klein, bald wieder begrüßen zu können“, so Casdorff. „Und wir sind darauf vorbereitet, jederzeit, sobald das Signal aus der Politik kommt, innerhalb von 24 Stunden unsere Tore wieder öffnen zu können!“

 

Über weitere Entwicklungen informiert der Zoo auf seiner Website unter erlebnis-zoo.de

 

HANNOVER.

Mercedes-Benz AMG nach Spritztour zerstört - Polizei sucht Zeugen

Am Donnerstag (26.11.2020) hat ein bislang unbekannter Täter einen Mercedes-Benz AMG eines 26 Jahre alten Hannoveraners in der Schmiedestraße im hannoverschen Stadtteil Mitte entwendet. Anschließend fuhr der Unbekannte mit dem Pkw wild durch die Innenstadt und kollidierte mit mehreren Bordsteinen.

 

Am Ende seiner Spritztour ließ der Mann das Auto mit massiven Beschädigungen in der Straße Goseriede zurück und flüchtete zu Fuß in Richtung Nikolaistraße. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und erhofft sich nun Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurden Beamte des Polizeikommissariats Hannover-Mitte gegen 03:20 Uhr zu einer Unfallflucht an der Straße Goseriede gerufen. Vor Ort fanden sie einen Mercedes-Benz AMG (Erstzulassung 2020) vor, der offensichtlich nach mehreren Zusammenstößen massiv beschädigt worden war. Mehrere Zeugen konnten sich an einen jungen Mann erinnern, der aus dem Bereich Köbelinger Markt in Richtung Karmarschstraße zu Fuß lief und einen alkoholisierten oder drogenbeeinflussten Eindruck machte. Dieser konnte den Mercedes, der in der Schmiedestraße in der dortigen Parkbucht ordnungsgemäß abgestellt worden war, auf bislang unbekannte Art und Weise öffnen.

Mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit begann der Mann seine Fahrt. In der Goethestraße Ecke Scholvinstraße rammte das Fahrzeug mit dem vorderen rechten Rad den Gehweg. Infolgedessen wurde das Rad abgerissen. Anschließend setzte der Fahrer seine Fahrt fort und fuhr mit offensichtlich stark überhöhter Geschwindigkeit teilweise über den Gehweg in Richtung Goseriede.

Dort fuhr er gegen eine betonierte Bepflanzungsbegrenzung, wobei der vordere linke Reifen platzte. Daraufhin verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, welches sich mehrfach im Kreis drehte. Nach dem Stillstand verließ der Mann den Pkw und flüchtete zu Fuß in Richtung Nikolaistraße. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter ein. Diese verlief jedoch ohne Erfolg. Deswegen erhoffen sich die Beamten Zeugenhinweise aus der Bevölkerung. Der Gesuchte ist circa 25 Jahre alt, 1,75 Meter groß und hat südländisches Erscheinungsbild. Bei der Tat trug er eine schwarze Arbeitshose, ein dunkles T-Shirt mit Musterdruck und eine graue Strickjacke. Die Polizei beziffert den entstandenen Schaden mit circa 200.000 Euro und ermittelt nun wegen Diebstahls von Kraftwagen und unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Zeugen, die sachdienliche Hinweise machen können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Mitte unter der Telefonnummer 0511 109-2815 zu melden.

 

Pkw prallt gegen Baum - Fahrerin (49) tödlich verletzt

Am Freitag Morgen (27.11.2020) ist es auf der Landesstraße (L) 460 zwischen den Springer Ortsteilen Gestorf und Bennigsen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde eine 49 Jahre alte Frau tödlich verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr die 49-Jährige mit ihrem Ford Focus die L460 von Gestorf kommend in Richtung Bennigsen.

Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie mit ihrem Pkw gegen 05:55 Uhr nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Das Fahrzeug drehte sich daraufhin um den Baum, der Motorblock riss aus dem Auto und landete auf der gegenüberliegenden Fahrbahn. Die Fahrerin aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont verstarb noch am Unfallort. Die Landesstraße wurde für die Dauer der Bergungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme und der Reinigungsarbeiten für mehrere Stunden bis etwa 10:30 Uhr voll gesperrt.

Der Schaden wird von der Polizei auf circa 8.000 Euro geschätzt. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Samstag, 28 November 2020 06:56

BMW in Harkenbleck angezündet

HARKENBLECK/HEMMINGEN. Am Freitag, 27.11.2020, ist es in den frühen Morgenstunden zu einem Brand eines Autos in Hemmingen, OT Harkenbleck, gekommen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen, die Hinweise geben können. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kripo Hannover wurde der Brand durch Anwohner gegen 02:50 Uhr entdeckt. Der geparkte BMW war an der Straße Südring abgestellt und durch Feuer zerstört. Ein daneben abgestellter VW Polo wurde durch die Flammen ebenfalls beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Die Brandermittler der Polizeidirektion Hannover gehen von vorsätzlicher Brandstiftung aus und prüfen Zusammenhänge zu weiteren Vorfällen. So wurde in der Nacht vom 17.11.2020 ein Mercedes am Katzenwinkel angezündet.

Außerdem gab es weitere Brände in Harkenbleck: Am 25.09.2020 wurden eine Hecke und Zaunpfähle im Hallerskamp angesteckt. Am 11.10.2020 wurde ein Klettergerüst auf einem Spielplatz an der Straße Texas in Brand gesetzt. Am 31.10 2020 wurde ein Baum an der Redener Straße durch Feuer beschädigt. Zeugen, die Hinweise zum Feuer am Südring, zu den anderen Taten oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

HANNOVER.

Lichtinstallation am Stadtteilzentrum Ricklingen am 4. Dezember

Verschiedene Lichtinstallationen des Künstler*innen-Projekts von Timo Stoffregen werden am Freitag (4. Dezember) ab 18 Uhr am und um das Stadtteilzentrum Ricklingen, Anne-Stache-Allee 7, herum präsentiert. Seit Oktober war der Comic-Künstler Timo Stoffregen als artist in residence am Stadtteilzentrum Ricklingen aktiv. Von seinem temporären Atelier im Mobi Rick aus – dem mobilen Bauwagen für Kultur – hat er Ausflüge in den Stadtbezirk unternommen und kleine, individuelle Zeichnungen angefertigt. Sie werden im Rahmen einer Lichtpräsentation an die Fassade des Stadtteilzentrums Ricklingen projiziert. Sie zeigen Dinos auf dem Deich oder Monster an den Ricklinger Kiesteichen. Weitere Lichtinstallationen umrunden das Stadtteilzentrum und sorgen für Abwechslung.

Bei diesem Spaziergang müssen die geltenden Bestimmungen des Landes Niedersachsen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie eingehalten werden.

Weitere Informationen unter www.fzh-ricklingen.de oder unter 168-49595.

 

Forstarbeiten am Sonntag an der Waldchaussee zwischen Zoo und Steuerdieb

An der Waldchaussee in der Eilenriede zwischen Zoo und Steuerndieb finden am kommenden Sonntag (29. November) von 7 bis circa 17 Uhr notwendige Baumpflegearbeiten des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün statt.  Die Arbeiten sind im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht erforderlich. An einigen Bäumen wird Totholz entfernt. Zudem müssen insgesamt vier Bäume (zwei Eschen, zwei Buchen) gefällt werden, weil die Stand- bzw. Bruchsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann (etwa wegen Trockenheit, nicht mehr im Boden verankerten Wurzelwerks oder Fäulnis).

Einschränkungen für den Kraftfahrzeugverkehr sind mit den Arbeiten nicht verbunden, weil die Forstverwaltung die sonntägliche Sperrung der Waldchaussee nutzt.

 

#PushYourself – die digitale Trainingseinheit mit Profis

Die aktuell geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verbieten einen regulären Trainingsbetrieb im Breitensport. Vor allem Kinder und Jugendliche sind davon betroffen, da sie im Gegensatz zu Erwachsenen ihre sportlichen Aktivitäten oftmals nicht alleine und nur unter Anleitung ausüben können.

Als Reaktion auf den zweiten Sport-Lockdown hat der Fachbereich Sport, Bäder und Event­management der Landeshauptstadt Hannover in enger Zusammenarbeit mit dem Filmportal SchulSportWelten und der technischen Unterstützung des Landessportbundes Niedersachsen e. V. kurzfristig das Projekt #PushYourself ins Leben gerufen. In kurzen Videoclips zum Ansehen und Mitmachen stellen Profisportler*innen ihre Sportart vor, geben Einblicke in ihren Trainingsalltag und vermitteln wertvolle Tipps und Tricks sowohl für Anfänger*innen als auch für Fortgeschrittene.

#PushYourself soll Kinder und Jugendliche für Sport und Bewegung begeistern, eine motivierende Alternative zum herkömmlichen Training darstellen und ihnen Möglichkeiten aufzeigen, die eigenen Skills auch Zuhause weiterzuentwickeln.

In Kooperation mit den RECKEN, den TKH Basketball Damen und Gleis D – Verein zur Förderung Jugendkultur und Sport e. V. entstehen gegenwärtig insgesamt neun digitale Bewegungs- und Wissenseinheiten. Moderiert werden die jeweils 10- bis 20-minütigen Episoden von den Rugby-Nationalspielern Niklas und Daniel Koch.

Die Videoclips werden ab dem 30. November immer montags, mittwochs und freitags auf dem YouTube-Channel von SchulSportWelten(Link unter: www.hannover.de/pushyourself) veröffentlicht und sind dort danach auch dauerhaft abrufbar. Die voraussichtlichen Termine im Überblick:

 

Episode 1 – 30. November – Handball mit den RECKEN

Episode 2 –  2. Dezember – Handball mit den RECKEN

Episode 3 –  4. Dezember – Handball mit den RECKEN

Episode 4 –  7. Dezember – BMX/Scooter/Skateboard mit Gleis D

Episode 5 –  9. Dezember – BMX/Scooter/Skateboard mit Gleis D

Episode 6 – 11. Dezember – BMX/Scooter/Skateboard mit Gleis D

Episode 7 – 14. Dezember – Basketball mit den TKH Basketball Damen

Episode 8 – 16. Dezember – Basketball mit den TKH Basketball Damen

Episode 9 – 18. Dezember – Basketball mit den TKH Basketball Damen

 

Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und Internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss)

Am Donnerstag (3. Dezember) findet um 17.00 Uhr im Ratssaal, Neues Rathaus, eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und Internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss) statt.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de

 

Neue Auenlandschaft: Wietze erhält auf 700 Meter Länge einen naturnahen Gewässerverlauf – Gehölzschnitt im Dezember

Im Landschaftsraum „Fuhrbleek“ in Isernhagen-Süd entsteht ab Anfang 2021 eine rund neun Hektar große Gewässerauenlandschaft mit Wald. Zentraler Bestandteil des Vorhabens ist die Verlegung der Wietze im Abschnitt zwischen den ehemaligen Kleingärten und der Brücke Schäfertrift. Das Gewässer erhält auf rund 700 Metern Länge einen neuen, naturnahen Verlauf. Der Baustart ist für Mitte Januar geplant, vorbereitende Gehölzschnittarbeiten beginnen voraussichtlich am 7. Dezember. Für das gemeinsame Projekt von Stadtentwässerung Hannover und Fachbereich Umwelt und Stadtgrün sind Gesamtkosten in Höhe von etwa 1.400.000 Euro veranschlagt. Die Bauzeit beträgt insgesamt rund ein Jahr.

Mit den Umgestaltungen werden sowohl die Zielvorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie zur Erreichung eines guten ökologischen Gewässerzustandes als auch das Ziel einer Erhöhung des Waldanteils im Stadtgebiet von Hannover umgesetzt. Teile der vorhandenen Wietze bleiben als Altarme erhalten. Beidseitig des neuen geschwungenen Verlaufs der Wietze entsteht durch Abgrabungen eine circa zwei Hektar große wechselfeuchte Sekundär-Aue, in der eine natürliche Vegetationsentwicklung mit Röhrichten, Zwergbinsen und Gehölzen zugelassen wird.

Auf den nördlich daran angrenzenden Ackerflächen werden vier Hektar Eichen-Mischwald und ein neues Stillgewässer angelegt. Rund zwei Hektar Fläche bleiben einer natürlichen Vegetationsentwicklung von Staudenfluren bis hin zu Waldstadien überlassen. Eine neue Wegeverbindung in Form eines ortstypischen Grasweges verläuft künftig entlang sowie durch die neu gestalteten Flächen und bietet eine neue Rundwandermöglichkeit. Die Umgestaltungsfläche erstreckt sich von den ehemaligen Kleingärten bis zur Brücke „Schäfertrift“ und wird durch den Weg Schäfertrift, der Teil des Rad- und Wanderwegs „Grüner Ring“ ist, begrenzt.

Bevor mit der Gestaltung der Gewässerauenlandschaft begonnen werden kann, müssen Teile einer Hecke im Projektgebiet gerodet sowie Gehölze entlang der Baustellenzufahrt zurückgeschnitten werden. Von voraussichtlich Mitte Januar bis Juni 2021 werden erhebliche Erdarbeiten durchgeführt. Anschließend beginnt die Vorbereitung der Waldflächen. Die eigentlichen Pflanzarbeiten folgen im Winterhalbjahr 2021/22. Der Baustellenverkehr wird über den einen Kilometer langen Wirtschaftsweg „Hapenwiese“ geführt, der vom Reuterdamm (K 325) direkt nach Süden zum Projektgebiet führt.

Mit diesem Projekt werden in den vergangenen Jahren begonnene Umbauten der Wietze im Sinne einer Renaturierung fortgesetzt.

 

Pappeln am Kuppelsaal werden gekürzt

Fünf neben dem Haupteingang zum Kuppelsaal des Hannover Congress Centrums (Stadtteil Zoo) stehende Pappeln werden am Montag (30. November) um mindestens sechs Meter gekürzt. Diese Maßnahme dient der Verkehrssicherheit. Bei einer eingehenden Untersuchung wurden an den Bäumen gravierende Schäden festgestellt.

Die circa 100 Jahre alten Pappeln mit einem Stammumfang von 298 bis 387 Zentimetern haben aufgrund einer fortgeschrittenen Fäule eine geringe Restwandstärke und sind innen zum Teil hohl. Mit der Schnittmaßnahme sollen mögliche Gefahren ausgeschlossen werden. In diesem Arbeitsgang wird das vorhandenen Totholz ebenfalls entfernt. Mit Verkehrsbehinderungen ist nicht zu rechnen.

FRANKFURT/MAIN. Die wichtigsten europäischen Börsen haben am Freitag zugelegt. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) setzte den behutsamen Aufwärtstrend fort, in dem er sich seit dem Kurssprung im Zuge der Vorstellung des Corona-Impfstoffkandidaten von BioNTech und Pfizer vor zweieinhalb Wochen befindet. Dass sich die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone im November wegen der Verschärfung der Corona-Krise merklich eintrübte, belastete nicht - wohl auch, weil Volkswirte mit noch Schlimmerem gerechnet hatten.

Zum Handelsende verbuchte der Eurozonen-Leitindex ein Plus von 0,48 Prozent auf 3527,79 Punkte und markierte einmal mehr ein Hoch seit Februar. Sein Wochenplus schraubte er auf rund 1,7 Prozent hoch. Der französische CAC 40 schloss am Freitag 0,56 Prozent fester bei 5598,18 Punkten. Beim britischen FTSE 100 reichte es immerhin für ein Plus von 0,17 Prozent auf 6373,84 Zähler - damit hinkte er den anderen Indizes aber erneut hinterher.

Im Branchenvergleich glänzten erneut Technologiewerte: Ihr Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 gewann dank Rückenwinds aus den USA, wo der Technologiewerte-Index Nasdaq Composite (NASDAQ Composite Index) erneut einen Rekord erreichte, 1,4 Prozent. Dagegen führte der Index der Immobilienunternehmen mit einem Minus von mehr als einem halben Prozent die Verliererliste an.

Die Aktien von AstraZeneca schüttelten ihre Schwäche im Tagesverlauf ab und schlossen rund 0,3 Prozent im Plus, womit sie ihre jüngste Verlustserie erst einmal stoppten. Die umstrittenen Corona-Impfstoff-Ergebnisse des Pharmakonzerns werden im Auftrag der britischen Regierung geprüft. Dies sei ein "erster, bedeutender Schritt bei der Zulassung des Vakzins, wenn er die Sicherheits-, Wirksamkeits- und Qualitätsstandards erfüllt", teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Prüfung soll von der britischen Aufsichtsbehörde für Arzneimittel durchgeführt werden.

Zuvor waren Zweifel am Design der klinischen Studien und der hohen Wirksamkeit des Impfstoffs aufgekommen. Der schwedisch-britische Konzern plant daher zusätzliche Untersuchungen.

In Madrid brachen nach der geplatzten Übernahme durch die BBVA die Aktien der Banco de Sabadell (Banco de Sabadell SA) zeitweise um knapp 18 Prozent ein - letztlich betrug das Minus noch über 13 Prozent, womit die Gewinne der vergangenen zwei Handelswochen fast ausradiert sind. Die beiden Banken hatte Mitte November mit ihren Verhandlungen begonnen, konnten sich aber nicht auf einen Preis einigen. Die Anleger der BBVA wiederum hießen die Nachricht willkommen: Das Papier kletterte mit einem Plus von 5 Prozent auf den höchsten Stand seit Anfang März.

Daneben bewegten Analystenstimmen: Pernod Ricard stiegen um 2,3 Prozent, womit sie zu den Favoriten der Anleger im EuroStoxx zählten. Die Experten der US-Bank Morgan Stanley hatten sich zuvor positiv zum Sektor geäußert und diesen auf "attraktiv" hochgestuft.

 

(Quelle: finanzen.net)

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