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HILDESHEIM.

 

Betrunkener beleidigt Polizeibeamt

Zu einem Polizeieinsatz kam es am Freitagabend, 18.09.2020, gegen 22.45 Uhr. Ein erheblich alkoholisierter 48-jähriger Alfelder weigerte sich eine Alfelder Lokalität in der Leinstraße zu verlassen. Die daraufhin gerufenen Polizeibeamten sprachen gegenüber dem Alfelder einen Platzverweis aus.

Diesem kam er zögerlich nach und verließ das Lokal. Gegen 01.50 Uhr fiel der 48-jährige erneut negativ, dieses Mal in der Fußgängerzone, auf. Er schrie lautstark herum und störte die Nachtruhe der Anwohner. Die erneut gerufenen Polizeibeamten beleidigte er anschließend massiv mit einem unerschöpflichen Wortschatz.

Da der Alfelder zudem nicht in der Lage war, seinen Heimweg allein fortzusetzen, wurde er in polizeilichen Gewahrsam genommen und durfte seinen Rausch in einer Polizeizelle ausschlafen.

 

Einsatz des Rettungshubschraubers

Am Freitagabend, 18.09.2020, gegen 18.30 Uhr, kam es in 31079 Sibbesse/OT Eberholzen zum Einsatz des Rettungshubschraubers.

Ein 72-jähriger Sibbesser war bei der Reparatur eines PKW in eine ca. 2 Meter tiefe Montagegrube gefallen und hatte sich Kopfverletzungen zugezogen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Sibbesser mit dem Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen in einen Klinik nach Hannover geflogen.

 

Betrunkener Fahrradfahrer

Am Samstag, 19.09.2020, um 03.20 Uhr, wurde durch eine Funkstreifenbesatzung der Alfelder Polizei ein Fahrradfahrer auf dem Walter-Gropius-Ring kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 34-jährige Alfelder erheblich unter Alkoholeinfluss stand.

Ein Test ergab einen Wert von mehr als 2 Promille Atemalkohol. Der Alfelder musste sich einer Blutprobenentnahme unterziehen und die Weiterfahrt mit dem Fahrrad wurd ihm untersagt. Ab einer Blutalkoholkonzentration von mehr als 1,6 Promille begehen auch Fahrradfahrer eine Straftat.

 

Feuer auf Friedhofstoilette

Unbekannte haben vermutlich zwischen Montagnachmittag, 14.09.2020, und Dienstagmorgen, 15.09.2020, auf der Herrentoilette des Alfelder Friedhofs Papierhandtücher angezündet.

Die Asche/Glut fiel in einen Kunststoffeimer, der dadurch beschädigt wurde. Offensichtlich ist das Feuer dann allein erloschen. Entdeckt wurde die Tat von Mitarbeitern der Friedhofverwaltung. Insgesamt entstand nach einer ersten Einschätzung kein größerer Sachschaden.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Personen beobachtet haben, werden gebeten, sich an die Polizei Alfeld, Tel. 05181/91160 zu wenden.

 

Heyersum - Zeugenaufruf zu Verkehrsunfallflucht

Am 19.09.20 um 15:50 Uhr nähert sich über die Landstraße 480 von Betheln kommend ein 60-jähriger Hildesheimer auf seinem Motorrad der Kreuzung zur B1 in Heyersum. Vor dem Kreuzungsbereich erkennt er eine dunkle Verfärbung auf der Fahrbahn, die er für eine Bremsspur hält.

Als er über diese fährt, rutscht er mit seinem Zweirad unvermittelt aus und stürzt. Er bleibt unverletzt, nur sein Gefährt nimmt Schaden. Bei genauerer Betrachtung stellt er fest, dass es sich bei der Verfärbung um eine Diesellache mit Verteilspur auf der Fahrbahn handelt, auf der er ausgerutscht ist. Da jeder Verkehrsteilnehmer gem. StVO dazu verpflichtet ist, von ihm verursachte Verunreinigungen zu beseitigen sucht die Polizei nun den Hauptverantwortlichen zu diesem Unfallgeschehen.

Eine mögliche Erklärung für die Dieselspur auf der Fahrbahn wäre ein fehlender oder defekter Tankverschluss. Bei einem kräftigeren Bremsmanöver in der Zufahrt zur Kreuzung könnte so der Treibstoff aus einem Tank geschwappt sein. Wer Hinweise auf einen möglichen Verursacher der Verunreinigung geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Sarstedt unter 05066-9850 zu melden.

 

Groß Lobke - Zeugenaufruf zu Verkehrsunfallflucht

Am 19.09.20 zwischen 11:00 Uhr und 11:15 Uhr stößt beim Rangieren ein blauer Transporter gegen einen Wasserhydranten und entfernt sich unerlaubt und unerkannt vom Unfallort. Der Hydrant wird derart beschädigt, dass es zu einem ungewollten Wasseraustritt kommt. Möglicherweise kann es sich bei dem Transporter um einen Schrottsammler gehandelt haben.

Wer Hinweise zum Unfall-Flüchtigen oder dem Fahrzeug geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Sarstedt unter 05066-9850 zu melden.

 

Sarstedt - Rettung eines Kakadu

Am 18.09.20 gegen 13:31 Uhr rückt die Polizei zu einer Gefahrenstelle auf der B6 Höhe Hasede aus. Dort soll ein Kakadu herumlaufen, der wiederholt die B6 betrete. Ebenfalls im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr aus Asel. Die konnte den Vogel, bei dem es sich um die Gattung des Nymphensittich handelt, einfangen.

Da das Tierheim keine Vögel aufnehmen kann, fand der Sittich eine vorübergehende Bleibe beim einem Einzelhandelsgeschäft für Züchterbedarf in Asel. Der Tierhalter zu dem Vogel konnte bisher noch nicht ausfindig gemacht werden. Sicherlich würden sich beide freuen, wenn sie wieder zueinander finden. Hinweise nimmt die Polizei Sarstedt unter 05066/9850 entgegen.

 

Sarstedt - Zeugenaufruf zu Verkehrsunfallflucht

Am 18.09.20 gegen 19 Uhr parkt ein Sarstedter seinen Pkw der Marke BMW parallel zum Fahrbahnrand. Als er am Folgetag, 19.09.20, gegen 12:15 Uhr sein Fahrzeug wieder in Betrieb nehmen möchte, fällt ihm ein frischer Unfallschaden an der vorderen linken Fahrzeugecke auf. Vermutlich hat ein anderer Kraftfahrzeugführer beim Einparken in die Parklücke vor dem beschädigten BMW diesen gestreift und den Schaden verursacht.

Wer Hinweise zu dem Verkehrsunfall-Flüchtigen oder dessen Fahrzeug geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Sarstedt unter 05066-9850 zu melden.

HANNOVER

Burgdorf: Betrunkener löst Großeinsatz aus

Am Freitag, 18.09.2020, hat einen betrunkene Person die Polizei in Burgdorf beschäftigt. Für Suchmaßnahmen sind mehrere Streifenwagen und auch der Hubschrauber der Bundespolizei eingesetzt worden. Gegen 20:20 Uhr wurde der Polizei eine augenscheinlich stark angetrunkene Person auf der Straße Spargelfeld Nähe der Kreisstraße (K) 121 zwischen Burgdorf und Otze gemeldet. Diese sei dunkel gekleidet und damit kaum zu erkennen. Aufgrund des Fahrzeugverkehrs auf der Kreisstraße bestand damit Lebensgefahr für den Mann.

Da der Unbekannte sich noch vor Eintreffen der Polizei in die Büsche schlug und von einem Hinweisgeber auf der nahe gelegenen Bahnlinie gesichtet wurde, kam der Hubschrauber der Bundespolizei zur Unterstützung bei der Absuche.

Auch die Züge auf der Bahnstrecke mussten verlangsamt werden, um Gefahren für den Mann auszuschließen. Trotz aller Bemühungen konnte der Verursacher nicht aufgefunden werden. Nach circa einer Stunde wurden die Suchmaßnahmen eingestellt.

 

Stöcken: Hakenkreuze an ehemaliger Flüchtlingsunterkunft - Zeugen gesucht

An der ehemaligen Unterkunft für Flüchtlinge am Burgweg haben Unbekannte am Freitag, 18.09.2020, Hakenkreuze angebracht. Diese wurde mit lila Farbe aufgetragen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen 23:50 Uhr meldet sich ein Zeuge bei der Polizei, dass er soeben drei Hakenkreuz-Schmierereien am Gebäude festgestellt habe. Diese seien gegen 22:30 Uhr noch nicht da gewesen. Bei den Schmierereien handelt es sich um drei Hakenkreuze, die mit lila Farbe an die Wände und auf den Boden aufgetragen wurden.

 

Außerdem wurden die Buchstaben "AS" gemalt. Bei dem Gebäude handelt es sich um eine ehemalige Schule, die zuletzt auch als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt wurde. Die Polizei bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung. Wer Hinweise zu Tat oder Täter geben kann, meldet sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555.

 

Burgdorf: Verkehrsunfall nach Krankheitsfall - Pedelec-Fahrer schwer verletzt

Zu einem schwerwiegenden Verkehrsunfall ist es am Samstag, 19.09.2020, in Ramlingen-Ehlershausen gekommen. Aufgrund eines Krankheitsfalls verlor der 81 Jahre alte Fahrer eines Ford die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Pedelecfahrer. Dieser wurde dadurch schwer verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 81-jährige Fordfahrer die Ramlinger Straße. Dort kam er gegen 11:45 Uhr krankheitsbedingt nach links von der Fahrbahn ab und touchierte einen Zaun und ein geparktes Auto.

Außerdem kam es dort zu einem Zusammenstoß mit einem 77 Jahre alte Pedelecfahrer. Dieser stürzte von seinem Fahrrad und wurde schwer verletzt. Der Ford kreuzte dann noch einmal die Fahrbahn und prallte rechtsseitig der Fahrbahn gegen ein Verkehrsschild und einen Gartenzaun. Die 82-jährige Mitfahrerin im Ford wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Ersthelfer kümmerten sich sofort um die Verletzten, der Fordfahrer verstarb später im Krankenhaus. Die Polizei geht derzeitig bei ihm von einem Krankheitsfall aus und schließt unfallbedingtes Versterben aus. Die 82-jährige Beifahrerin und der Pedelecfahrer wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert. Die Schadenshöhe wird nach ersten Schätzungen mit 7400 Euro beziffert.

 

Mehrere Autos in Herrenhausen beschädigt

Zwei junge Männer sind in der Nacht von Samstag zu Sonntag (20.09.2020) dabei beobachtet worden, wie sie parkende Fahrzeuge im hannoveraner Stadtteil Herrenhausen beschädigten. Die Polizei nahm die beiden Randalierer vorläufig fest. Kurz nach Mitternacht rief ein Zeuge die Polizei, weil er beobachtete, wie zwei Männer parkende Autos beschädigten. Die alarmierten Beamten nahmen die beiden 19-Jährigen noch vor Ort vorläufig fest. Ermittlungen ergaben, dass die beiden Männer auf ihrem Weg um den Häuserblock mutmaßlich acht Fahrzeuge beschädigt hatten. Dabei wurden nach derzeitigen Erkenntnissen Spiegel abgetreten und auf die Autos eingeschlagen. Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden von 2000 Euro. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es weitere Geschädigte gibt. Sie werden gebeten, sich bei dem Polizeikommissariat Stöcken unter der Telefonnummer 0511 109-3817 zu melden.

HANNOVER

Oberbürgermeister stellt seine Kandidatin für die Leitung des Sozialdezernats vor

„Kommunale Sozialarbeit erlebt eine Renaissance“

„Wie wollen wir als Gesellschaft miteinander leben?": Das sei für sie die zentrale Zukunftsfrage, erklärte Sylvia Bruns auf einer Pressekonferenz im Neuen Rathaus in Hannover. Der kommunalen Sozialarbeit komme eine wichtige Rolle zu, um Antworten darauf zu finden. Die 51-jährige Politikerin wurde von Oberbürgermeister Belit Onay als seine Kandidatin für die Übernahme der Leitung des Sozialdezernats der Landeshauptstadt vorgestellt. Die Pflege, die Bekämpfung von Obdachlosigkeit sowie die Integration benannte Bruns als wichtige Themenfelder.

 

Am 24. September soll die Ratsversammlung drei neue Dezernent*innen  wählen. Neben der Leitung des Dezernats für Soziales und Integration sind die Leitungen des Baudezernats sowie des Personaldezernats neu zu besetzen. „Ich freue mich, mit Sylvia Bruns eine Kandidatin präsentieren zu können, die mit ihrer Expertise und ihrer Erfahrung für die Aufgabe an der Spitze des Sozialdezernats prädestiniert ist“, sagte Belit Onay. Bruns werde die Führungsriege der Stadtverwaltung maßgeblich verstärken.

 

Die Politikwissenschaftlerin Bruns ist Abgeordnete der FDP im Niedersächsischen Landtag.  Als Sprecherin für Soziales, Gesundheit, Gleichstellung und Verbraucherschutz der FDP-Landtagsfraktion bringt die Hannoveranerin ausgewiesene Kompetenz für das Sozialdezernat der Landeshauptstadt mit. Vor ihrem Einzug in den Landtag im Jahr 2013 war sie in leitender Funktion bei der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Hannover tätig. Sylvia Bruns kennt das Neue Rathaus. Von 2011 bis 2016 war sie Mitglied des Rates der Landeshauptstadt und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion.

 

Mit gutem Beispiel voran

„In den letzten Jahren gab es eine Renaissance der kommunalen Sozialarbeit. Sie ist der Schlüssel zur Lösung von sozialen Problemen vor Ort und damit ein wesentlicher Bestandteil gesellschaftlichen Zusammenhalts“, erklärte Bruns auf der Pressekonferenz.

 

Die Pflege wird aus Sicht von Bruns ein wichtiges Thema bleiben. Hannover sei eine der wenigen Großstädte, die selbst noch Pflege-Einrichtungen betreiben. Dabei solle es bleiben, erklärte Bruns. Aufgabe eines kommunalen Betriebes sei es, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Die Stadt müsse als Arbeitgeberin eine Vorreiterrolle spielen. Große Herausforderungen warteten im Bereich der ambulanten Pflege und der Kurzzeitpflege. Bruns warb für die Zusammenarbeit mit anderen Trägern – auch mit Blick auf das Problem der Refinanzierung der Pflege.

 

Einen Schwerpunkt städtischer Sozialarbeit sieht Bruns darin, weitergehende Konzepte zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit auf den Weg zu bringen.  Prävention spiele dabei eine entscheidende Rolle. „Ich bin ein großer Anhänger von housing-first-Konzepten“, so Bruns. Zuerst wohnen, völlig ohne Vorbedingungen, danach erst die nötigen Hilfsangebote. Ein besonderes Augenmerk solle obdachlosen Frauen gelten. 30 Prozent der Obdachlosen sind Frauen. Sie seien gefährdeter als obdachlose Männer.  

 

Auf Zuwanderung angewiesen

Mit der Integration definierte Bruns einen weiteren Schwerpunkt städtischer Sozialarbeit in Hannover. „Wir sind nicht nur aus demografischer Notwendigkeit auf Zuwanderung angewiesen. Aus tiefster Überzeugung finde ich eine vielfältige Gesellschaft erstrebenswert.“ Der Fokus liege zunächst auf der Unterbringung. Es sei aber notwendig, Zugewanderten eine Perspektive zu bieten. Dazu bedürfe es einer guten Gemeinwesenarbeit. Menschen, die in Hannover ankommen, müssten so schnell wie möglich in die Lage versetzt werden, sich ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Bruns meinte, der 2008 in Hannover implementierte lokale Integrationsplan sei ein funktionierendes Leitbild.  

 

Bruns sprach die aktuelle Situation von in Griechenland gestrandeten Flüchtlingen an: Mit dem Bekenntnis Hannovers, Flüchtlingskinder aus den griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen, habe sich die Landeshauptstadt deutlich und richtig positioniert. „Wir haben eine menschliche Verpflichtung anderen Menschen zu helfen.“

 

Stadtbibliothek Hannover präsentiert Buchausstellung „Depression – die unterschätzte Krankheit“

In der zentralen Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12, ist noch bis zum 10. Oktober 2020 die Buchausstellung „Depression – die unterschätzte Krankheit“ zu sehen.

Depression geht alle etwas an, denn sie kann alle Menschen treffen und hat viele Gesichter. Jeder*jede fünfte Bundesbürger*in erkrankt einmal im Leben an einer Depression (Quelle: Deutsche Depressionshilfe). Auch Kinder und Jugendliche sind betroffen.

Die Zentralbibliothek hat eine große Auswahl an Literatur für Betroffene, Angehörige und Interessierte zusammengestellt. Darunter sind Erfahrungsberichte, gut verständliche Fachliteratur, Hilfe zur Selbsthilfe und Romane.

Diese Bücher können den Einstieg in das Thema erleichtern und liefern fundiertes Wissen rund um die häufige und teils sehr schwere Erkrankung.

Die Ausstellung wird gezeigt in Kooperation mit dem „Bündnis gegen Depression in der Region Hannover“ in der Veranstaltungsreihe zum zweiten Halbjahr 2020 unter dem Motto: „Depression kann jeden treffen! Depression hat viele Gesichter! Depression ist behandelbar!“

Der Eintritt ist frei. Die Öffnungszeiten sind montags bis sonnabends von 11 bis 19 Uhr.

 

German Design Award 2021 geht gleich zwei Mal nach Hannover: für den Kulturentwicklungsplan (KEP 2030) und das erste Bid Book der Kulturhauptstadtbewerbung

Hannovers Designer*innen lassen in diesem Jahr aufhorchen. Jetzt ist der Kulturentwicklungsplan (KEP) 2030 mit dem German Design Award 2021 in der Kategorie „Excellent Communications Design – Editorial“ ausgezeichnet worden. Darüber hat der Rat für Formgebung, der den Preis vergibt, den für das KEP-Design Verantwortlichen Hardy Seiler informiert.

„Es ist großartig, dass wir für die Gestaltung diese internationale Auszeichnung erhalten. Das visuelle Erscheinungsbild ist die notwendige Weiterentwicklung einer Vision, so trifft Schwitters Handschrift auf neuartige Materialien und Produktionstechniken“, so Hardy Seiler. Und Bernd Jacobs, stellvertretend für das verantwortliche KEP-Team ergänzt: „Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung, denn wir wollten mit dem Kulturentwicklungsplan ein Druckwerk erstellen, dessen äußere Form zum anspruchsvollen Inhalt korrespondiert, dabei diesen aber gut strukturiert und gut lesbar präsentiert. Schließlich soll der KEP über viele Jahre gerne und immer wieder in die Hand genommen werden.“

Aber nicht nur der KEP wurde mit dem German Design Award 2021 ausgezeichnet: In der Kategorie „Excellent Communications Design - Books and Calendars“ hat auch Hannovers erstes Bid Book den begehrten German Design Award 2021 eingeheimst. Damit gehen nach dem iF Design Award und dem Red Dot Design Award nun drei Design-Preise auf das Konto von Sebastian Peetz für das hannoversche Bewerbungsbuch.  

 

Vergeben wird der German Design Award vom Rat für Formgebung, dem deutschen Kompetenzzentrum für Design, Marke und Innovation mit dem Ziel, das deutsche Designgeschehen zu repräsentieren und hochwertiges Design zu fördern und sichtbar zu machen. Die Auszeichnung setzt international Maßstäbe, wenn es um die innovativsten Designentwicklungen geht und um Wettbewerbsfähigkeit auf dem globalen Markt. Über die Vergabe des German Design Award entscheidet eine unabhängige internationale Fachjury, die sich aus Vertreter*innen von Industrie, Hochschule und Design zusammensetzt.

Sein Auftrag von höchster Stelle: 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet, unterstützt er die Wirtschaft dabei, konsequent Markenmehrwert durch Design zu erzielen. Zum exklusiven Netzwerk der Stiftungsmitglieder gehören neben Wirtschaftsverbänden und Institutionen insbesondere die Inhaber und Markenlenker vieler namhafter Unternehmen.

 

Laternenillumination im Großen Garten: Vorverkauf hat begonnen

Wenn die Tage wieder kürzer werden, der Herbst die Bäume in bunte Farben kleidet und das Laub unter den Schuhen raschelt verwandelt sich der Große Garten noch einmal in eine Art leuchtender Festsaal.

Der beliebte Laternenumzug kann in diesem Jahr leider nicht in gewohnter Form stattfinden. Dennoch muss auf die bunten Lampions nicht verzichtet werden. Vom 23. bis 25. Oktober erklingen im Rahmen der Illumination Laternenmusik und Herbstlieder. Besucher*innen sind herzlich dazu eingeladen, eigene Laternen mitzubringen und bei funkelndem Lichterglanz durch den Großen Garten zu spazieren.

Aufgrund der limitierten Ticketanzahl wird gebeten, den Vorverkauf zu nutzen. Dieser startet am 15. September an der Kasse des Großen Gartens und im Infopavillon der Herrenhäuser Gärten.

Erwachsene zahlen 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt, benötigen allerdings ein kostenloses Ticket. Die Tickets sind datumsgebunden. Der Einlass beginnt eine Stunde vor Start der Illumination.

 

Termine:

Freitag, 23. Oktober, 18.30 bis 19.30 Uhr

Einlass: 17.30 Uhr

 

Samstag, 24. Oktober, 18.30 bis 19.30 Uhr

Einlass: 17.30 Uhr

 

Sonntag, 25. Oktober, 17.30 bis 18.30 Uhr

Einlass: 16.30 Uhr

 

 

Vorverkaufsstellen:

 

Kasse Großer Garten

Herrenhäuser Straße 5, 30419 Hannover

Telefon 0511/168 34000

Montag bis Sonntag von 9 Uhr bis 18 Uhr

(Im Oktober bis 17 Uhr)

Infopavillon Herrenhausen

Telefon: 0511/168-47743

Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr

 

Gemeinsame Sitzung von Sozial- und Gleichstellungsausschuss sowie Sitzung Sozialausschuss

Am kommenden Montag (21. September) findet um 15 Uhr im Hannover Congress Centrum (HCC), Glashalle, Theodor-Heuss-Platz 1-3, eine gemeinsame öffentliche Sitzung des Sozialausschusses und des Gleichstellungsausschusses statt.

Auf der Tagesordnung steht eine Anhörung zum Thema „Was braucht es auf kommunaler Ebene, um Frauen, die wohnungs- und obdachlos sind, zu schützen?"

Im Anschluss tagt um 17.30 Uhr ebenfalls in der Glashalle des Hannover Congress Centrums (HCC) der Sozialausschuss öffentlich.

Vor dem Hintergrund weiterhin gültiger Schutzmaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen wird dringend empfohlen.

Besucher*innen werden gebeten, die Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume und bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten zu beachten.

Die vollständigen Tagesordnungen stehen im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

 

Neukonzeption des Stadtteilzentrums Döhren: Diskussionsrunden mit dem Architekten Aat Vos am 24. und 25. September

Die Überlegungen zur Neukonzeption des Stadtteilzentrums Döhren gehen in die nächste Runde: Nachdem in der zweiten Septemberwoche in einem interaktiven Workshop die ersten konkreten Ideen erarbeitet wurden, werden diese nun mit dem niederländischen Architekten Aat Vos und deutscher Moderation in Kleingruppen diskutiert. Die Termine im Freizeitheim Döhren, An der Wollebahn 1, sind am 24. September (Donnerstag) von 10 bis 12 und 16 bis 18 Uhr sowie am 25. September (Freitag) von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr. Die Teilnahme an einer der vier Veranstaltungen ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich, weil die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist. Anmeldungen werden telefonisch unter (05 11) 1 68 – 3 25 90 und per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegengenommen. Die Planer*innen der Stadtverwaltung freuen sich über eine möglichst rege Beteiligung an den Diskussionsrunden.

Um die Bürger*innen aktiv in die Entwicklungsprozesse einzubeziehen, hat der Fachbereich Gebäudemanagement der Landeshauptstadt Hannover ein Beteiligungsverfahren gestartet. Ziel ist es, gemeinsam mit Nutzer*innen die Bedürfnisse des Stadtteils zu erkennen und räumliche Anforderungen zu definieren. Das renommierte Büro aatvos aus den Niederlanden hat für solche Partizipationsprozesse eine eigene Methodik entwickelt und begleitet dieses Verfahren.

 

Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und Internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss)

Am Donnerstag, 17. September findet um 17 Uhr in der Niedersachsenhalle des Hannover Congress Centrum (HCC), Theodor-Heuss-Platz 1, eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und Internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss) statt.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen wird  dringend empfohlen.

Besucher*innen werden gebeten, die Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten zu beachten.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de

 

Kulturausschuss tagt am 18. September öffentlich

Am kommenden Freitag (18. September) findet um 14 Uhr eine öffentliche Sitzung des Kulturausschusses im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, statt. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund weiterhin gültiger Schutzmaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen wird dringend empfohlen.

Besucher*innen werden gebeten, die Hinweise der Mitarbeitenden beim Zugang der Gebäude und Räume und bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten zu beachten.

 

„MitRespekt!“ - VHS Hannover beteiligt sich an Initiative und informiert zum „Tag des Respekts“ am Kröpcke

Mandatsträger*innen, ehrenamtlich Engagierte, Lehrkräfte, Sanitäter*innen oder Beschäftigte im öffentlichen Dienst sind immer häufiger mit verbaler oder sogar körperlicher Gewalt konfrontiert. Dagegen setzt die Initiative „MitRespekt!“ ein Zeichen, die der Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsen e.V. gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und Unterstützung kommunalpolitischer Vereinigungen ins Leben gerufen hat.

Am 18. September (Freitag), dem bundesweiten „Tag des Respekts“, ist die Öffentlichkeit eingeladen, sich von 10 bis 16 Uhr an zwei Ständen der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) am Kröpcke zu diesem Thema zu informieren und mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen.

Mitarbeiter*innen der VHS werden mit Unterstützung von Promoter*innen Passant*innen ansprechen und sie einladen, „Post-its“ mit ihrem Statement zum Thema „Respekt“ zu beschriften und damit den Kampagnen-Aufsteller zu bestücken.Im Sinne von „Triff Dein Vorurteil“ können sich Interessierte bei einem „Speed-Dating“ mit Menschen austauschen, die mit Respektlosigkeiten konfrontiert sind. Außerdem sind von 14.30 bis 15.45 Uhr der Diversitätsbeauftragte der Polizei Hannover, Leon Dietrich, und die Leiterin der VHS, Jacqueline Knaubert-Lang, vor Ort.Die VHS Hannover plant derzeit Seminarangebote, die sich – auch online – aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema „Respekt“ widmen. Flyer zu Angeboten und Seminaren der Volkshochschulen der Region rund um das Kampagnenthema sind an einem Infotisch erhältlich.

Die VHS-Mitarbeiter*innen werden einen Mund-Nase-Schutz mit dem aufgedruckten Kampagnenmotto „Mit Respekt“ tragen und als Give-away verteilen. Es gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.

Mehr zur Kampagne gibt es im Internet unter www.mit-respekt.de und in den sozialen Medien unter @mit_respekt und dem Hashtag #mitrespekt.

 

HANNOVER. Ministerpräsident Stephan Weil äußerte sich am Dienstag (15.09.2020) im Niedersächsischen Landtag zur Einigung zum Umgang mit Zuschauerinnen und Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen:

„Gleich zu Beginn möchte ich unterstreichen, dass ich davon ausgehe, dass die heute getroffene Einigung zum Umgang mit Zuschauerinnen und Zuschauern bei bundesweiten Sportveranstaltungen auch eine Blaupause sein sollte für alle anderen Großveranstaltungen - auch im Kulturbereich!
 
Bund und Länder haben sich zur Vorbereitung des heute gefassten Beschlusses intensiv  mit den Hygienekonzepten der Deutschen Fußball Liga und anderer Sportfachverbände auseinandergesetzt. Diese Hygienekonzepte sind nun die Grundlage für einen zunächst sechswöchigen Probebetrieb, der von den Verbänden wissenschaftlich begleitet werden soll.
 
Dabei gelten die folgenden Leitlinien:
 
- Das regionale Pandemiegeschehen muss eine Großveranstaltung mit Besucherinnen und Besucher vertretbar erscheinen lassen. Die Teilnahme von Zuschauerinnen und Zuschauer ist nicht möglich, wenn die 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort größer/gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist.  Wenn in einer Region dieser Wert  erreicht ist, sollten dort keine zusätzlichen Risiken ermöglicht  werden.
 
 
- Die Nachverfolgung von Infektionsketten muss ermöglicht werden durch die Personalisierung von Tickets vorzugsweise über vollständige digitale Lösungen.
 
 
- Sichergestellt werden muss auch die Einhaltung des Abstandsgebots von 1,5 m entsprechend der jeweiligen Landesregelungen.
 
 
- Unbedingt notwendig ist auch eine Entzerrung der Besucherströme beim Hinein- und beim Herausgehen. 
 
 
- Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke sollen verboten werden, alkoholisierten Personen wird der Zutritt verweigert.
 
 
- Je nach Veranstaltungsort sind Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung während der gesamten Veranstaltung vorgesehen. In Niedersachsen planen wir – wie gestern angekündigt – ab dem 1. Oktober , dass in Innenräumen grundsätzlich eine Alltagsmaske zu tragen ist , außer wenn  der Mindestabstand  gewahrt werden kann.
 
 
- In jedem Fall muss für eine ausreichende Lüftung und oder Luftdesinfektion beziehungsweise Luft Filterung in Hallen gesorgt werden. So soll eine Konzentration von Aerosolen verhindert werden.
 
 
- Die Zuschauerkapazitäten bestimmen sich nach der Anzahl der Personen, die mit dem vorhandenen Platz und der vorhandene Infrastruktur (ÖPNV, Sanitäranlagen etc.) in der verfügbaren Zeit unter Einhaltung des Mindestabstands bewältigt werden können. Berücksichtigt werden müssen dabei auch die Kapazitäten der örtlich zuständigen Gesundheitsämter im Hinblick auf eine später etwa notwendige Nachverfolgung von Kontaktpersonen.
 
 
- Auch in Niedersachsen wollen wir als zulässige Höchstkapazität während des Probebetriebes nur dann mehr als 1.000 Zuschauer zulassen, wenn damit ein Anteil von 20 % der jeweiligen Stadien- oder Hallenkapazität nicht überschritten wird. 20 % ist also der Richtwert, der innerhalb dieses ersten sechswöchigen Probebetriebs nicht überschritten werden darf.
 
 
Wir werden schnellstmöglich für Niedersachsen die rechtlichen Voraussetzungen für eine Umsetzung dieser Einigung schaffen.  Der genaue Zeitpunkt wird nachgereicht. 
 
 
Abschließend noch einmal  der Hinweis, dass es insgesamt nicht nur um Fußball geht, sondern auch um andere Sportarten und diese Grundsätze nach Erprobung auch für Kulturveranstaltungen gelten sollen. 
 
 
Ich freue mich über die heute getroffene Einigung. Es wäre gut, wenn wir zu einem bundesweit einheitlichen Vorgehen bei Großveranstaltungen kämen, die Sportlerinnen und Sportler, auch die Künstlerinnen und Künstler und alle sport- und kulturbegeisterten Menschen hätten es verdient. 
 
 
Unsere Pläne  stehen unter dem Vorbehalt, dass die Infektionszahlen in Deutschland auch weiterhin moderat bleiben. Dafür können wir alle tagtäglich etwas tun, indem wir die bekannten Regeln einhalten: Abstand, Mund-Nasen-Bedeckung und Hygiene!“

FRANKFURT/MAIN. Die Anleger an Europas wichtigsten Börsen haben nach einem verhaltenen Start etwas Mut gefasst. Neben erfreulichen Konjunkturdaten stützte am Dienstag die Hoffnung, dass die US-Notenbank (Fed) auf ihrer anstehenden Sitzung ihre ultralockere Geldpolitik bekräftigen wird, die Kurse.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss 0,47 Prozent höher bei 3332,26 Punkten. Für den französischen CAC 40 ging es um 0,32 Prozent auf 5067,93 Punkte bergauf und der britische FTSE 100 ("Footsie") gewann angesichts starker Rohstoffwerte 1,32 Prozent auf 6105,54 Zähler. 

Der stark konjunkturzyklische Rohstoffsektor profitierte von überraschend guten Wirtschaftsdaten aus China. Im August hatten sich sowohl die Industrieproduktion als auch der Einzelhandelsumsatz sowie die Investitionen in Sachanlagen besser als zuletzt und als erwartet entwickelt.

Zudem hatten sich die vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung erhobenen Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten im September überraschend aufgehellt. Sie lägen nun "auf dem höchsten Niveau seit dem Jahr 2000", schrieben die Experten der Landesbank Helaba. "Weder die Brexit-Sorgen noch die erhöhten Corona-Neuinfektionen haben den Ausblick getrübt." Damit sei die Indikation für das kommende Ifo-Geschäftsklima positiv. "Insgesamt wird eine kräftige Erholung der Wirtschaft im dritten Quartal angezeigt."

Bei Hennes & Mauritz (HennesMauritz AB (HM, H&M)) konnten sich die Aktionäre über einen Kurssprung von knapp 11 Prozent sowie das höchste Kursniveau seit über drei Monaten freuen. Damit waren die Anteilsscheine der mit Abstand größte Gewinner im Leitindex OMX Stockholm 30. Der schwedische Modehändler hatte laut Eckdaten bereits im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal wieder einen operativen Gewinn erzielt. Analysten sahen die Ergebnisentwicklung unisono über den Erwartungen.

Die Aussagen von H&M sollten sich positiv auf die gesamte Branche auswirken, insbesondere auf Next, auf die Primark-Mutter AB Foods (Associated British Foods) und auf Inditex. Deren Papiere legten um bis zu gut fünf Prozent zu.

An der Spitze des "Footsie" schnellten die Anteilsscheine des Online-Supermarktes Ocado (Ocado Group) um fast elf Prozent nach oben. Während der Virus-Pandemie ist die Nachfrage nach Lebensmittellieferungen dem Unternehmen zufolge so stark, dass es erst jetzt damit begonnen habe, eine Warteliste von rund einer Millionen potenzieller Kunden in Großbritannien abzuarbeiten.

Die Aktien von Fiat Chrysler (Fiat Chrysler (FCA)) zogen in Mailand um rund neun Prozent an, obwohl der Autobauer angekündigt hatte, vor der Fusion mit Konkurrent PSA (Peugeot) eine deutlich geringere Sonderdividende auszuschütten als ursprünglich geplant. Allerdings dürften sich die Anleger, die sich durch die Fusionsvereinbarung Fiat Chrysler begünstigt sähen, in ihrer Einschätzung bestätigt fühlen, schrieb Analyst David Lesne von der Schweizer Großbank UBS. Die PSA-Titel gewannen nur gut zwei Prozent.

 

(Quelle:finanzen.net)

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