Log in
Webseite-URL:

Kinder brauchen eine Familie - Stadt und Hochschule Hannover starten Kampagne Pflegekinderdienst

Kinder brauchen eine Familie - Kampagne „Pflegekinderdienst“ – Kooperation von Stadt und Hochschule Hannover

 

Punk oder Spießer, schwul oder hetero, mit oder ohne Migrationshintergrund - egal. Alle Menschen können Pflegeeltern sein, fürsorglich und verantwortungsbewusst. Das transportieren die Plakate, die ab morgen (Dienstag, 19. Mai) eine Woche lang im Stadtgebiet auf City-Light-Postern und im Fahrgastfernsehen zu sehen sind. Entwickelt haben die Kampagne "Auch so sehen Pflegeeltern aus" 15 StudentInnen der Hochschule Hannover (HsH), Fakultät III - Medien, Information und Design unter der Leitung von Professor Dorothee Weinlich.

"Kinder brauchen eine Familie. Oft kann das nicht die eigene sein, weil die Eltern überfordert sind, die Kinder vernachlässigen oder verwahrlosen lassen. Pflegefamilien sollen dann ein fürsorgliches und verantwortungsvolles Zuhause bieten", erläuterte Anke Broßat-Warschun, Leiterin des Fachbereichs Jugend- und Familie, heute (18. Mai) bei der Vorstellung der Kampagne. 

"Wir suchen eigentlich permanent Personen, die sich als Pflegeeltern für Kinder engagieren möchten. Und haben uns dafür einen frischen Blick, eine neue Ansprache auch ganz anderer Personenkreise gewünscht. Wir sind sehr glücklich, dass sich Studentinnen und Studenten von Frau Professor Weinlich im Wintersemester 2013/2014 mit unserem Wunsch beschäftigt haben – und freuen uns sehr über das Ergebnis", unterstreicht Broßat-Warschun. "Bei allem Witz in der Darstellung und Qualität der Umsetzung zeigt es nämlich sehr schön, dass wir Familie heute als 'Familie der Vielfalt' verstehen – und sich das auch bei unseren Pflegefamilien widerspiegeln soll."

"Wir freuen uns sehr über eine enge Vernetzung und Kooperationen zwischen der Landeshauptstadt Hannover und der Hochschule Hannover", hebt Professor Wilfried Köpke, Dekan der Fakultät III - Medien, Information und Design, hervor. "Design-Studentinnen und –Studenten können nicht nur schön, sondern auch sozial. Auch und gerade gesellschaftsrelevante, widerständige und engagierte Themen wollen unsere Studierenden in professionellem Design umsetzen. Und zwar im eigenen Quartier - wo man gemeinsam sehr viel bewegen kann." 

"Unsere Studierenden sehen sich häufig als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren gesellschaftlicher oder sozialer Themen, die sie mit ihrer Arbeit befördern können", erläutert Professor Dorothee Weinlich das Engagement für die Kampagne. 

"Als solche, aber auch als potenzielle Zielgruppe, haben sie die Ansprache der Kampagne bewusst auch an sich selbst gerichtet - und gefragt: Wie sehen denn die Pflegeeltern aus? Sind sie reich? Ein bisschen spießig? Verheiratet? Ja, aber nicht nur! Egal, ob konservativ oder unkonventionell, gut situiert oder aus den einfacheren Verhältnissen - vor allem sind die Pflegeeltern liebevoll. Und mutig. Weil sie bereit sind, sich auf ein Abenteuer einzulassen, aber mit der Zu-versicht, positive und bereichernde Erfahrungen zu sammeln – und weiterzugeben," beschreibt Weinlich den Ansatz der GestalterInnen. 

Die Kampagne beschreibt Weinlich als emotionale Ansprache der Öffentlichkeit zum Thema Pflegeeltern und der Vermittlung von Pflegekindern – fern jeglicher Klischees, Tabus und Vorurteile.

Studierende der Studiengänge Fotojournalismus und Dokumentarfotografie, Szenografie-Kostüm, Mediendesign und Visuelle Kommunikation hätten sich dafür zum Ziel gesetzt, die Pflegeeltern aus den Schubladen zu befreien und deren Bild in der Gesellschaft zu verändern. Mit Hilfe wertvoller Tipps einer renommierten Werbeagentur und in einem kreativen Austausch, den nur ein so fächerüber-greifendes Projekt bieten könne, entstand diese Plakatkampagne. Sie sei humorvoll und provozierend zugleich und animiere die BetrachterInnen zum Nachdenken. 

Für das Fotoshooting wurden zwei Schauspielstudierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) engagiert und für jedes Plakatmotiv komplett umgestylt und neu in Szene gesetzt. Entstanden sind Bilder von sechs potenziellen Pflegeelternpaaren - so unterschiedlich, wie sie nur sein können.

Der Pflegekinderdienst – und Kriterien der Auswahl von Pflegepersonen

Der Pflegekinderdienst der Stadt Hannover betreut durchschnittlich 250 Pflegefamilien. 30 bis 35 Anfragen auf Vermittlung eines Pflegekindes gehen jährlich beim Pflegekinderdienst ein, davon werden etwa 14 Kinder erfolgreich in eine Pflegefamilie vermittelt. Etwa neun Kinder werden in Erziehungsstellen untergebracht. Lediglich ein Kind pro Jahr kann aufgrund seiner Beeinträchtigungen nicht in eine Pflegefamilie vermittelt werden.

Der Bedarf an Pflegeeltern ist in den letzten Jahren in etwa gleich geblieben. Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Pflegeeltern ist aber nicht ausreichend, zum Beispiel aufgrund von Fluktuation bei den Pflegepersonen oder einer generell etwas zurückgehenden Bereitschaft, Pflegekinder aufzunehmen.

Die Pflegeeltern müssen in geeigneten Le-bensverhältnissen leben und den eigenen Lebensunterhalt ausreichend sicherstellen können. Auch das Alter der Pflegeeltern spielt bei der Prüfung der Eignung eine Rolle. Es muss die Bereitschaft vorhanden sein, verbindlich an einer Vorbereitungsgruppe mit fünf Terminen und anschließenden Einzelgesprächen und Hausbesuchen teilzunehmen. Es darf kein Eintrag im Führungszeugnis vorhanden sein. Durch eine ärztliche Bescheinigung ist nachzuweisen, dass keine lebensbedrohlichen Erkrankungen oder Suchterkrankungen vorliegen. Die Pflegeeltern müssen bereit sein zu einer engen Zusammenarbeit mit dem Pflegekinderdienst. Dazu zählen jährliche Hausbesuche, Hilfeplanverfahren, sowie ggf. begleitete Umgangskontakte des Kindes mit seinen Angehörigen.

 

Interessierte wenden sich bitte an 

PflegekinderdienstLandeshauptstadt HannoverKommunaler SozialdienstNikolaistraße 1430159 HannoverTelefon: 0511/168-41550Web: pflegekinder-hannover.de

Ansprechpartner für die Kampagne bei der HsH:

Olja YasenovskayaHochschule HannoverPresse- und Öffentlichkeitsarbeit Expo Plaza 2, 30539 HannoverTel: +49 511 92 96-2377Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

  • Publiziert in Politik

CDU-Fraktionschef Thümler prangert an: "Regierung Weil lässt Kommunen mit Flüchtlingsproblem allein"

 

CDU-Fraktionschef Thümler wirft der Landesregierung langsames Tempo in der Flüchtlingspolitik vor

Mit Blick auf Medienberichte über die verzögerte Fertigstellung der geplanten Erstaufnahme-Einrichtung in Osterode hat CDU-Fraktionschef Björn Thümler der rot-grünen Landesregierung Versagen in der Flüchtlings- und Asylpolitik vorgeworfen: „Die Regierung Weil lässt Niedersachsens Kommunen mit dem Flüchtlingsproblem allein.

Während sich die Flüchtlingszahlen für Niedersachsen im Vergleich zu 2012 in diesem Jahr wahrscheinlich verzehnfachen, haben sich die dringend benötigten Aufnahmekapazitäten im Land bis jetzt allenfalls verdreifacht. Vor diesem Hintergrund sind die weiteren Verzögerungen bei der Einrichtung der Erstaufnahmestelle Osterode eine unnötige Belastung für die Gemeinden. Würden die Kommunen in dem gleichen Tempo und mit derselben Pomadigkeit wie die Landesregierung arbeiten, müssten bereits tausende Flüchtlinge auf der Straße schlafen. Niedersachsens Städte und Gemeinden stemmen die Unterbringung der Flüchtlinge momentan beinahe im Alleingang."

Thümler forderte die Landesregierung auf, endlich eigene Anstrengungen zur Bewältigung des Flüchtlingszustroms zu unternehmen: „Der Bundesinnenminister hat sich in der Flüchtlingsfrage auf die Länder zubewegt - jetzt muss auch die Regierung Weil aktiv werden und nicht weiter mit immer neuen Forderungen an Berlin von der eigenen Untätigkeit ablenken. Die von SPD und Grünen nach Regierungswechsel angekündigte Wohnungsunterbringung von Flüchtlingen ist endgültig Illusion. Man darf aber erwarten, dass das Land eine vernünftige und menschenwürdige Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtungen sicherstellen kann."

Nach Ansicht des CDU-Fraktionschefs sollten die Asylbewerber aus sicheren Herkunftsländern nicht erst auf die Kommunen verteilt werden. „Unser Hauptaugenmerk muss auf der Versorgung und Unterbringung der wirklich bedürftigen Menschen beispielsweise aus den Bürgerkriegsgebieten in Nahost gelten. Dafür benötigen wir aber zügig größere Erstaufnahme-Kapazitäten", sagt Thümler an die Adresse der Landesregierung.

  • Publiziert in Politik

Mehr Mobilität im ländlichen Raum durch die rot-güne Landesregierung

Rot-Grün verbessert die Mobilität im Ländlichen Raum

 

Die rot-grüne Landesregierung und Regierungskoalition verbessern die Mobilität im Ländlichen Raum weiter: „Die geplante Wiedereröffnung von mindestens 21 Bahnhaltepunkten quer durch Niedersachsen ist ein entscheidender Schritt hin zu moderner und nachhaltiger Mobilität im Flächenland für noch mehr Menschen“, erklärt dazu Gerd Will, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

 

Will: „Zehn von 21 Projekten, die gute Chancen auf eine Umsetzung haben, sollen bereits kurzfristig realisiert werden. Wir verbessern damit die Situation der Mobilität für mehr Einwohner in Niedersachsen, die kein Auto haben oder heute schlecht an den ÖPNV und den Schienenpersonennahverkehr angebunden sind.“

Das Land kommt seit der Regierungsübernahme durch SPD und Grüne beim ÖPNV entscheidend voran: „Mit der Reaktivierung von Bahnstrecken, mit dem Einsatz von noch mehr Geld zur Beschleunigung und Modernisierung des ÖPNV und jetzt auch mit der Anbindung weiterer Regionen im Ländlichen Raum mit der Wiedereröffnung weiterer Bahnstationen und -haltepunkte“, betont SPD-Verkehrsexperte Will.

  • Publiziert in Politik

SPD-Fraktion fordert rückhaltlose Aufklärung der Misshandlungsvorwürfe von Flüchtlingen durch die Bundespolizei

Null Toleranz für Übergriffe auf Asylbewerber – Vertrauen ist wichtig

 

Die Vorwürfe gegen Bundespolizisten in Hannover im Zusammenhang mit Übergriffen auf Asylbewerber müssen rückhaltlos aufgeklärt werden: „Wenn sich die ungeheuerlichen Anschuldigungen als wahr herausstellen, muss das entschiedene Konsequenzen haben. Für solche Übergriffe gilt null Toleranz“, erklärt dazu Ulrich Watermann, innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

 Der Erfolg der Akzeptanz von polizeilicher Arbeit hänge vor allem auch vom Vertrauen ab, dass Sicherheits- und Ordnungskräfte in der Bevölkerung genießen. „Solche Vorfälle sind geeignet, dieses Vertrauen zu erschüttern“, macht SPD-Innenexperte Watermann deutlich.

 

 

Das Land Niedersachsen hat seit den 1990er Jahren durch die damals geschaffene innere Struktur bei der Polizei eine hohe Qualifikation bei Auswahl sowie Aus- und Weiterbildung von Polizistinnen und Polizisten erreicht. „Führungskräfte sind sensibilisiert für Auffälligkeiten. Niedersachsen hat durch die Reformen der SPD-geführten Landesregierung eine Bürgerpolizei im besten Sinn“, erklärt Watermann.

 

Mit einer Beschwerdestelle für Bürger und Polizei im Innenministerium habe die heutige Landesregierung mit der Regierungskoalition 2014 eine Anlaufstelle für Bürger und Polizei geschaffen. „Dort gibt es auch die Möglichkeit für Polizeibeamtinnen und -beamte, Vorfälle und Auffälligkeiten im Kollegenkreis zu melden, ohne, dass Vorgesetze oder Kolleginnen und Kollegen dies erfahren. Das hat sich bewährt“, betont Watermann.

 

 Der Bund müsse nun prüfen, ob bei seiner vor zehn Jahren durch Zusammenlegung von Grenzschutz und Bahnpolizei geschaffenen Bundespolizei die Prävention und Aufklärung durch neue innere Strukturen verbessert werden könne.

 

 

SPD und Grüne haben im Innenausschuss eine Unterrichtung beantragt, um über den Sachstand der Ermittlungen bei den Vorwürfen gegen Bundespolizisten in Hannover informiert zu werden.

 

  • Publiziert in Politik

Volksbank-Renntag am Pfingstmontag auf der Neuen Bult

„Volksbank-Renntag“ mit heißen Derbykandidaten am 25. Mai 2015

Hochinteressante Galopper aus dem Jahrgang der Dreijährigen werden am Pfingstmontag (25. Mai ab 13 Uhr) das Geläuf auf der Neuen Bult betreten: Die mit 25.000 Euro dotierte Derbyvorprüfung "Großer Preis der Hannoverschen Volksbank" über 2200 Meter wird erneut aktuelle Aspiranten für das „Blaue Band“ nach Hannover locken. 

Bereits drei Mal in den letzten Jahren hatten Sieger in diesem Rennen auch beim Deutschen Derby die Nase vorn: Nicaron, Schiaparelli und Adlerflug. Der vor allem bei Kindern sehr beliebte Sänger Volker Rosin wird bei zwei zwanzigminütigen Auftritten Geschichtenlieder zum Mitmachen für die ganze Familie präsentieren. Für die Fans von „Bibi und Tina“ gibt es auch etwas Besonderes: Die Schauspielerinnen Lina Larissa Strahl („Bibi“) singt zwei ihrer Hits und gibt gemeinsam mit Lisa Marie Koroll („Tina“) Autogramme. Eine weitere Aktion: Die kleinen Besucher sind zum kostenlosen Steckenpferdebastelwettbewerb eingelanden und können sich zudem im Großen Kinderland vergnügen. Im Rahmenprogramm gibt es außerdem ein Rennen mit schicken Haflingern, bei dem auch einige Prominente in den Sattel steigen. Dabei sind u.a. Tanja Tischewitsch ("Dschungelcamp") und Lisa Marie Koroll („Tina“). Dieses Rennen wird mit einer Tombola für Kinder verknüpft: wer den Sieger tippt, bekommt von der Hannoverschen Volksbank eine Tasche voller Überraschungen mit wertvollen Gutscheinen.Wer bei der Wettnietenverlosung Glück hat, kann sich auf Eintrittskartengutscheine für eine Show im "GOP Varieté – Theater Hannover", hochpreisige Einkaufsgutscheine für die Ernst – August – Galerie Hannover und wertvolle Wettgutscheine freuen.Wie immer haben sich viele prominente Besucher für diesen Renntag angesagt,  u.a. der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil.Beginn der Veranstaltung ist um 13:00 Uhr.
 
 




  • Publiziert in Sport