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HANNOVER. Unter dem Motto „Essen verbindet“ bitten die Vesperkirchen in Hannover und Garbsen vom 19. September bis 3. Oktober 2021 täglich ab 16:30 Uhr zu Tisch. Begleitet von einem vielfältigen Kulturprogramm können Besuchende der Willehadi-Kirche in Garbsen und der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche in Hannover-Roderbruch zwei Wochen lang jeden Tag ein kostenloses, warmes Abendessen genießen. Menschen, die sonst in ihrem Stadtteil vielleicht eher wenig Kontakt miteinander haben, sind dazu eingeladen, gemeinsam an einem gedeckten Tisch zu sitzen. Die Vesperkirchen verbinden und fördern das Miteinander und Zusammenleben im Stadtteil. Viele Menschen aus verschiedenen Einrichtungen beteiligen sich an der Vesperkirche und bringen ihr Knowhow sowie ihre Zeit für dieses Projekt ein. Geboten werden Begegnungen auf Augenhöhe, fröhliche Tischgemeinschaften und erlebnisreiche Tage.

 

So gibt es auf dem Roderbruchmarkt unterschiedliche Aktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wie den Bauwagen vom Traktormobil, eine Tauschbox, das Zahnmobil, Konzerte, Chöre und viele Künstler. Kurze geistliche Impulse von Pastorinnen und Pastoren oder Politikern aus der hannoverschen Kommunalpolitik regen zum Nachdenken und Austauschen an. Pastorin Ann-Christin Kreuer von der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde erklärt: „Die Vesperkirche ist ein einzigartiges Projekt, um verschiedene Menschen an einen Tisch zu bringen. Wo hat man sonst eine so gute Möglichkeit, bei einem kostenlosen Essen und einem Getränk andere Menschen kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. Dietrich Bonhoeffer sagte: Kirche ist nur Kirche, wenn sie für andere Menschen da ist. Genauso verstehen wir uns als Gemeinde und als Kirche. Wir wollen da sein, helfen, sichtbar sein und Gutes tun“. Auch Sandra Schürmann aus dem Kirchenvorstand der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde und Leitungskreismitglied teilt die Begeisterung: „Die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde ist eine offene und gastfreundliche Gemeinde. Das ‚Format‘ Vesperkirche passt einfach sehr gut dazu und auch zu dem Grundgedanken Bonhoeffers ‚Kirche für alle‘ sein zu wollen.“

Warum das so wichtig ist, erklärt Pastorin Anna Schwengber: „Die Dietrich-Bonhoeffer-Kirchengemeinde hat ein diakonisches Profil, das heißt, wir möchten für andere da sein, helfen und vernetzen. Genau deshalb konnten wir uns die Vesperkirche auch bei uns im Roderbruch gut vorstellen. Unsere Kirche ist schon jetzt ein guter Treffpunkt für ganz unterschiedliche Gruppen und Kreise bei uns im Quartier und das möchten wir mit der Vesperkirche weiter unterstützen und ausweiten.“

Und auch die geistlichen Gedanken finden in der Vesperkirche Zeit und Raum. Täglich werden ca. fünf-minütige geistliche Impulse zu den Essenszeiten angeboten. Vom Landesbischof Ralf Meister wird am Dienstag, den 28. September um 19 Uhr ein geistlicher Impuls zu hören sein. In der Sakristei besteht die Möglichkeit zur Ruhe zu finden oder für ein stilles Gebet. „Die Vesperkirche trifft mich mitten ins Herz und ist für mich ein Stück Hannover wie es Vielfalt lebt,“ erklärt Ayda Kirci von der Band Shanaya, die am Donnerstag, den 23. September um 19.30 Uhr ein Konzert gibt. Am 21. und 28. September kommt das Zahnmobil von 16.30 bis 10.00 Uhr auf den Roderbruchmarkt und am 30. September und 1. Oktober gibt es eine Graffitiaktion für Jung und Alt.

Auch die Willedhadikirche in Garbsen beteiligt sich in diesem Jahr an der Vesperkirche. Und nicht nur das gemeinsame Essen, auch die Linie 4 verbindet die beiden Vesperkirchen in diesem Jahr. Auf dem Platz neben der Willehadikirche gibt es ein Zirkuszelt, in dem unterschiedliche Aktionen für Kinder und Jugendliche angeboten werden; es gibt Sing-, Bastel- und Spielangebote. Die Puppenbühne der Polizei wird zu Gast sein, Feuerwehr und Polizei geben einen Einblick in ihre Aufgaben. Von montags bis samstags hat eine Upcycling-Werkstatt geöffnet. Das musikalische Programm hat Klavierkonzerte, Gospelchöre, das Polizeiorchester und vieles mehr im Angebot. Das funktioniert nur mit vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Die Willehadi-Kirchengemeinde hat für die Vesperkirche bereits mehr als 50 ehrenamtlich engagierte Menschen begeistern können.

„Wir sind über jede helfende Hand dankbar,“ sagt Pastor Yoo-Jin Jhi von der Willehadi-Kirchengemeinde, „Essensangebote, Beratung, das Kultur- und Unterhaltungsprogramm, all das wird bei den Menschen gut ankommen. Unbedingt bedarf es solcher Formate, um Menschen im Stadtteil miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Vesperkirche bietet eine große Bühne dafür und wir freuen uns, dass wir diesen Startschuss mit den anderen Gemeinden und Kooperationspartnern in Garbsen geben können“. Pastorin Ann-Christin Kreuer aus Roderbruch ergänzt: „Der persönliche Kontakt ist entscheidend! Zudem ist es für die Ehrenamtlichen verlockend, dass jede und jeder sich dort einbringen kann, wo er oder sie mag und will. Es lebt von den vielfältigen Einbringungsmöglichkeiten und der flexiblen Gestaltung. So engagieren sich KonfirmandInnen, Eltern, SchülerInnen, Gemeindemitglieder und auch Menschen, die mit Kirche vielleicht noch nicht so viel verbinden. Niemand muss etwas allein machen, das entlastet.“

Zeit für ein „offenes Ohr“ bieten Diakonie und Caritas, die AnsprechpartnerInnen im Hospizdienst, in der Sozial- und Migrationsberatung, in der Schuldnerberatung oder in der Ehe- und Lebensberatung, vermitteln können. Zeit für Stille, zur Ruhe, mit Gott, um eine Kerze anzuzünden, findet sich jeden Tag um 17:30 Uhr und 19:00 Uhr zu den geistlichen Impulsen rund um den Weltgebetsleuchter. Der geistliche Impuls von Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes ist am 2. Oktober um 17:45 Uhr und 19 Uhr zu hören.

Aufgrund der aktuellen Hygieneregeln während der Corona-Pandemie gilt die 3G-Regelung. Besuchende ab sechs Jahren werden gebeten, sowohl auf den Kirchplätzen als auch in den Kirchgebäuden, eine medizinische Maske bis zum Platz zu tragen.

HANNOVER. Der Jazz Club Hannover startet noch im September in die neue Konzertsaison. Nach erfolgreichen Open-Air-Konzerten an verschiedenen Orten während der Sommermonate, geht es nun nach einer langen Pause endlich auch im Jazzkeller auf dem Lindener Berg weiter.

Die Einschränkungen und Unwägbarkeiten, die mit der Pandemie einhergehen, erschweren den Veranstaltern weiterhin die Planung und Durchführung von Konzerten. Da dem Veranstalter die Sicherheit der BesucherInnen und der MusikerInnen sehr am Herzen liegt, wurde die moderne Lüftungsanlage um mehrere Luftfilter ergänzt. Darüber hinaus wird der Club während der Veranstaltungen nur zur Hälfte mit Publikum gefüllt.

Damit beim Besuch im Jazz Club eine größtmögliche Sicherheit geboten werden kann, gilt ab sofort eine striktere Form der 3G-Regeln, bei der lediglich geimpften, genesenen oder PCR-getesteten Personen Zugang zum Jazz Club gewährt werden kann.

Den Anfang macht am 24. September das Sepalot Quartet mit einer Mischung aus Jazz, Indie und Elektronik. Einen Tag später folgt die Jazzsängerin und Echo-Preisträgerin Caro Josée.

Das Programm für September und Oktober finden Sie hier:

 

HANNOVER.

Betriebsausschuss Hannover Congress Centrum tagt am Montag öffentlich

Neuer Sitzungsraum

Der Betriebsausschuss Hannover Congress Centrum (HCC) tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Montag, 20. September, um 10.30 Uhr im HCC, Eilenriedehalle B, Theodor-Heuss-Platz 1-3. Die vollständige Tagesordnung  steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Betriebsausschuss Städtische Häfen tagt am Montag öffentlich

Neuer Sitzungsraum

Der Betriebsausschuss Städtische Häfen tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Montag, 20. September, um 9.30 Uhr im Hannover Congress Centrum (HCC), Eilenriedehalle B, Theodor-Heuss-Platz 1-3. Die vollständige Tagesordnung  steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Gemeinsame Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses mit dem Ausschuss für Integration, Europa und Internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss), dem Ausschuss für Haushalt, Finanzen und Rechnungsprüfung und dem Sozialausschuss

Am Montag (20. September) um 15.00 Uhr tagen der Jugendhilfeausschuss, der Ausschuss für Integration, Europa und Internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss), der Ausschuss für Haushalt, Finanzen und Rechnungsprüfung und der Sozialausschuss im Hannover Congress Centrum, Eilenriedehalle B, Theodor-Heuss-Platz 1-3, 30175 Hannover, in einer gemeinsamen Sondersitzung öffentlich. 

Der Sozialausschuss tagt im Anschluss daran in einer ordentlichen Sitzung um 15.45 Uhr am selben Ort, öffentlich.

Auf der Tagesordnung steht hier u.a. das Thema "Wohnungslosigkeit in Hannover". Unter diesem Tagesordnungspunkt ist die Präsentation der Ergebnisse zu den beiden Umfragen "Wohnungslosigkeit" (Online-Umfrage und Bürger*innen-Panel) geplant.

Die vollständigen Tagesordnungen  stehen im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

 

Hildesheimer Straße: Abschnittsweise Straßensperrungen wegen Sanierung der Fahrbahndecke

Wie bereits angekündigt wird seit August im Rahmen des Deckenerneuerungsprogramms in Abschnitten die Fahrbahndecke der Hildesheimer Straße zwischen Aegidientorplatz und Neckarstraße (südlich des Südschnellwegs) saniert. Aufgrund der Arbeiten wurden und werden weiterhin abschnittsweise Sperrungen eingerichtet.

Ab Freitag, 24. September, 15 Uhr, bis voraussichtlich Montag, 27. September, 5 Uhr, wird die Hildesheimer Straße zwischen Aegidientorplatz und Sextrostraße beziehungsweise zwischen Feldstraße und Adelheidstraße wegen dringender Straßenbauarbeiten für den Kfz-Verkehr voll gesperrt. Dieser wird über die Straßen Willy-Brandt-Allee, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer, Geibelstraße sowie über die Straßen Marienstraße, Sallstraße, Geibelstraße umgeleitet.

Von Freitag, 1. Oktober, 15 Uhr, bis voraussichltich  Montag, 4. Oktober, 6 Uhr, werden zudem die Arbeiten in den Bereichen von der Hildesheimer Straße stadtauswärts zwischen Bürgermeister-Fink-Straße und Geibelstraße sowie der Hildesheimer Straße stadteinwärts zwischen Geibelstraße und Hildesheimer Straße 55 stattfinden. Der Verkehr wird über die Straßen Willy-Brandt-Allee, Rudolf-von Bennigsen-Ufer, Sallstraße sowie Marienstraße umgeleitet.

Die Straßenverkehrsbehörde bittet alle Verkehrsteilnehmer*innen um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit in diesem Bereich. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

 

Bornumer Straße: Umbau der Seitenanlagen

Die Seitenanlagen der Bornumer Straße zwischen der Beckstraße (Auffahrt zur B 65) und der Einmündung Ossietzkyring werden für die Nutzung als Geh- und Radweg verbreitert. Dafür werden die Breiten der Kfz-Fahrspuren in verträglichem Maße reduziert. Mit den Bauarbeiten wird voraussichtlich Mitte September 2021 begonnen. Die Bauzeit beträgt rund sieben Monate. Die Erreichbarkeit der Grundstücke wird grundsätzlich aufrechterhalten. Kurzfristige Sperrungen, insbesondere des Canarisweges, werden Anlieger*innen rechtzeitig bekanntgegeben.

Der Ausbau sieht neben der Herstellung der neuen Geh- und Radwege auch den Ausbau der barrierefreien Bushaltestellen „Canarisweg“ vor. Außerdem wird für die Verbesserung der Barrierefreiheit nördlich der Einmündung zum Canarisweg eine Querungsstelle mit Ampelanlage angelegt. Im Bereich der alten Rampe für zu Fuß Gehende (Weiße Rose 26) werden eine neue, barrierefreie Rampe und eine Treppenanlage hergestellt. Zudem wird die dortige Böschung mit neuen Bäumen und Bodendeckern bepflanzt.

 

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner lädt zur Bürger*innensprechstunde am 30. September ein

Am Donnerstag, 30. September, von 17 bis 18 Uhr, lädt Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner im Stadtbezirk Döhren-Wülfel zur Bürger*innensprechstunde ein. Interessierte Einwohner*innen des Bezirks können Wünsche und Anregungen äußern oder Probleme besprechen. Treffpunkt für die Sprechstunde ist im neuen Quartierstreff Döhren, Borgentrickstraße 13.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Mindestabstände einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen wird empfohlen. Besucher*innen werden gebeten, die Hinweise der Mitarbeitenden beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten zu beachten.

 

Grünverbindung in Verlängerung der Nackenberger Straße jetzt neu beleuchtet

Rechtzeitig vor Beginn der dunklen Jahreszeit ist die viel benutzte Grünverbindung in der Verlängerung der Nackenberger Straße bis zum Bahnhof Karl-Wiechert-Allee in Kleefeld in den vergangenen Wochen mit einer Beleuchtung ausgestattet worden. Insgesamt neun LED-Mastleuchten wurden auf Grundlage eines Bezirksratsbeschlusses durch den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün entlang des 260 Meter langen Wegs aufgestellt. Die neuen Leuchten ermöglichen nun eine ganzjährige und sichere Nutzung dieses stark von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen frequentierten Weges durch die Grünfläche unterhalb der Karl-Wiechert-Allee. Die Kosten für die gesamte Maßnahme belaufen sich auf rund 45.000 Euro.

Im Rahmen des noch bis Ende 2022 dauernden „Beleuchtungsprojekts“ der Landeshauptstadt Hannover wurden bereits einige Wege und Orte neu beleuchtet: Manele-Süss-Weg in Wettbergen, Fitnessparcours am Sportleistungszentrum am Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg (Calenberger Neustadt) und der Almstadtweg (Linden-Nord). In Planung und Realisierung befinden sich noch in diesem Herbst die Beleuchtung der Grünverbindung zwischen Voltmerstraße und Erlenweg in Hainholz und der Grünverbindung „Am Heidjerhof“ (Kleefeld) sowie neue Leuchten für die Grünverbindung Neue-Land-Straße/Nobelring (Groß-Buchholz). Für das Jahr 2022 sind Beleuchtungen für den Vahrenwalder Park (Vahrenwald), für den Hermannsburger Damm (Kleefeld), den Haspelfelder Weg (Südstadt) sowie für den Weg „Am Mahnmal“ in Ahlem vorgesehen.

Über das Programm „Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum“ hinaus haben bereits im Jahr 2019 die Wegeverbindungen „Im Krummen Sieke“ (Vinnhorst) und „Franz-Mock-Weg“ (Calenberger Neustadt) zusätzliche Leuchten erhalten.

 

 

FRANKFURT/MAIN. Die Kurse an den europäischen Börsen haben am Dienstag nicht von den mit Spannung erwarteten Inflationsdaten aus den USA profitiert. Die Verbraucherpreise legten im August zwar nicht ganz so stark zu wie befürchtet, verharren aber doch auf einem hohen Niveau. Angesichts einer Teuerung von mehr als fünf Prozent auf Jahressicht setzten die Anleger nicht auf Aktien: Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) lag am Ende mit 0,05 Prozent moderat im Plus bei 4191,67 Punkten.

Die großen Börsenplätze Paris und London meldeten Verluste. Der französische Leitindex CAC 40gab um 0,36 Prozent auf 6652,97 Zähler nach. Der auch "Footsie" genannte britische FTSE 100verlor 0,48 Prozent auf 7034,32 Punkte.

Die US-Kerninflation ohne die im Preis oft schwankenden Komponenten Energie und Lebensmittel war mit 4,0 Prozent weniger hoch als erwartet. An den Finanzmärkten sei jedoch die Sorge umgegangen, dies könne auf eine schwächere Nachfrage hindeuten, schrieb Analyst Michael Hewson von CMC Markets. "Das wiederum schürt die Sorgen um die weltweite konjunkturelle Erholung."

Schwächster Sektor waren am Dienstag die Rohstoffproduzenten, der Sektorindex fiel um knapp zwei Prozent. Warnende Worte gab es von der Investmentbank Barclays. Die Rückschlagsrisiken für die Eisenerzpreise hätten sich schneller bewahrheitet als gedacht, schrieb Analyst Amos Fletcher in einer Branchenstudie. Grund seien rasante Einschnitte in Chinas Stahlproduktion. Fletcher passte seine Schätzungen für die Eisenerzpreise entsprechend an und stufte den Sektor auf "Neutral" ab.

Keinen Grund zum Feiern gab es auch bei den Brauereikonzernen. Die Privatbank Berenberg hatte die Aktien von Carlsberg um zwei Stufen von "Buy" auf "Sell" gesenkt. Analyst Javier Gonzalez Lastra sprach von einer Welle steigender Kosten in den vergangenen Monaten und kappte seine Schätzungen für das Jahr 2022 für alle Brauereien. Die Aktien von Carlsberg und AB Inbev (Anheuser-Busch InBev) verloren 3,5 beziehungsweise 1,7 Prozent.

Der Ölsektor hielt sich in dem schwachen Börsenumfeld stabil. Steigende Ölpreise stützten die Kurse. "Weiterhin sind die beträchtlichen Produktionsausfälle im Golf von Mexiko ein preistreibender Faktor", erklärte Analyst Carsten Fritsch von der Commerzbank den Anstieg. Auch zwei Wochen nach dem Hurrikan Ida seien laut einer US-Behörde noch immer knapp 800 000 Barrel pro Tag oder 44 Prozent der dortigen US-Ölproduktion außer Betrieb. "Zudem ist ein weiterer Hurrikan an der Golfküste von Texas an Land gegangen", so der Experte.

(Quelle: finanzen.net)

HANNOVER.

 

Noch freie Plätze für Führungen „Grünes Hannover“ in den kommenden Tagen – Anmeldungen erforderlich

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat für die Führungen im Programm „Grünes Hannover“ am kommenden Donnerstag und Sonntag (16. und 19. September) noch Plätze frei. Interessierte sollten sich beeilen: Weil die Zahl der teilnehmenden Personen weiterhin begrenzt sein muss, ist eine verbindliche vorherige Anmeldung zu den Führungen unter der Telefonnummer (05 11) 1 68 – 4 38 01 unbedingt erforderlich. Bei Anmeldung wird auch der jeweilige Treffpunkt bekannt gegeben. Die Führungen sind kostenfrei.

 

Donnerstag (16. September), 16 Uhr: Die Eilenriede, der Eilenriedebeirat und seine Geschichte

Der Eilenriedebeirat wurde durch Beschluss des Rates der Landeshauptstadt Hannover am 10. Oktober 1956 gegründet. Maßgeblicher Anlass war der Bau des Messeschnellweges und die damit verbundenen Eingriffe in den Bestand der Eilenriede. In der Satzung über den Erhalt der Eilenriede vom 15. Oktober 1956 sind auch die Aufgaben des Eilenriedebeirats festgelegt; so soll er vor allem den Rat der Landeshauptstadt in Bezug auf den Erhalt der Eilenriede beraten.

Die Geschichte des Eilenriedebeirats steht im Zentrum der Führung durch Joachim Wolschke-Bulmahn (Leibniz Universität Hannover).

 

Sonntag (19. September), 11 Uhr: „Tag des Friedhofs“: Stadtfriedhof Seelhorst –  Was haben Herrenhausen und Hovercraft mit diesem Friedhof zu tun?

Symmetrien, Achsen und geschnittenen Hecken: Teilnehmende können sich von diesem Reformfriedhof verzaubern lassen und die Geschichte der Friedhofskultur und der Friedhofspflege auf einer Führung durch das Friedhofs-Museum in den Räumen des alten Krematoriums erforschen.

Führung durch: Cordula Wächtler, Leiterin der Städtischen Friedhöfe

 

Sonntag (19. September), 16.30 bis 18.15 Uhr: Jüdischer Friedhof Bothfeld

Thema der Führung durch Dr. Peter Schulze ist „Gemeinde und Friedhof im 20. Jahrhundert“. Hinweis: Männer benötigen eine Kopfbedeckung.

 

Sonntag (19. September), 15 Uhr: „Tag des Friedhofs“: Stadtfriedhof Stöcken – Walking Poetry am Teich

Die Poetry-Künstler*innen Jenny Rieck, Klaus Urban und Kersten Flenter nehmen Interessierte mit auf einen heiter-besinnlichen Spaziergang im romantischen Ambiente der rhododendronbestandenen Friedhofsabteilungen am Teich. Cordula Wächtler ergänzt mit Wissen zur Friedhofsgeschichte – und kennt den Weg.

Führung: die Poetry-Künstler*innen sowie Cordula Wächtler

 

Betriebsausschuss Hannover Congress Centrum tagt am Montag öffentlich

Der Betriebsausschuss Hannover Congress Centrum (HCC) tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Montag, 20. September, um 10.30 Uhr im HCC, Video Conference Lounge, Theodor-Heuss-Platz 1-3. Die vollständige Tagesordnung  steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Betriebsausschuss Städtische Häfen tagt am Montag öffentlich

Der Betriebsausschuss Städtische Häfen tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Montag, 20. September, um 9.30 Uhr im Hannover Congress Centrum (HCC), Video Conference Lounge, Theodor-Heuss-Platz 1-3. Die vollständige Tagesordnung  steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von medizinischen Mund-Nase-Bedeckungen oder FFP2-Masken ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Ökologische Schulungen für Kleingärtner*innen in Hannover

Mit ökologischen Schulungen will der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün im Rahmen des Projekts „Städte wagen Wildnis“ Kleingärtner*innen dazu anregen, sich stärker mit dem Thema des naturfreundlichen Gärtnerns auseinanderzusetzen und eigene Projekte in ihren Gärten umzusetzen. Es sind noch einige wenige Plätze frei. Die Themen und Termine sind:

  • 15. September, 19 bis 20.30 Uhr: „Die Natur ist der bessere Gärtner – Vermehrung von Wildstauden im eigenen Garten“ mit Franziska Becker (Online-Vortrag);
  • 22. September, 16 bis 18 Uhr: „Wildes Gärtnern mit Kindern“ – eine Exkursion in den Modellgarten der „Gartenpiraten KGV Tiefland“ (Vereinsheim, Kleingärtnerverein Tiefland)
  • 29. September, 16 bis 18 Uhr: „Artenreiche wilde Wiesen und ihre Bedeutung für die Tierwelt“ – Anlage einer Wildblumenwiese im Projektgebiet „Im Othfelde“ (Vereinsheim KGV Abendfrieden)

Die Teilnehmer*innenzahl an den Schulungen ist begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Jan Herren) möglichst bis zwei Tage vor Veranstaltungstermin ist deshalb erforderlich.

Das Projekt „Städte wagen Wildnis“ wird durch das Bundesamt für Naturschutz gefördert.

 

Strand-Aster an der Fösse in voller Blüte

Wer Lust auf ein bisschen Meeresluft hat, sollte jetzt noch schnell an der Fösse in Badenstedt vorbeischauen: Mit ihren großen Blütenmeeren verzückt hier die Strand-Aster (Tripolium pannonicum) das Auge. Entlang des gesamten Gewässerverlaufs ist die auch Salz-Aster genannte Pflanze zu finden, die zur Familie der Korbblütler gehört und ihren Namen durch die Vorliebe für salzhaltige Standorte hat. Damit findet die Strand-Aster an der Fösse einen idealen Standort, denn das Gewässer ist mit einem natürlichen Salzgehalt, der dreimal so hoch ist wie der der Nordsee, zwar biologisch tot, aber rund um das Gewässer finden sich dafür Pflanzenarten, die sonst hauptsächlich in Meeresnähe wachsen. Neben der Strand-Aster sind das an der Fösse der grasartige Strand-Dreizack (Triglochin maritima) und der Queller (Salicornia europea), dessen fleischige, blattlose Stängel unter Feinschmeckern dank des salzigen Aromas als Delikatesse gelten. Sie alle gehören zu den sogenannten Salzpflanzen (Halophyten), womit Pflanzen bezeichnet werden, die an eine hohe Salzkonzentration in ihrer Umgebung angepasst sind.

Die Strand-Aster blüht in den Sommermonaten, kann eine Höhe von 150 Zentimeter erreichen und ist durch ihre lila Blütenmeere kaum zu übersehen. Besonders eindrucksvoll blüht sie aktuell auf den von der Stadt neu angelegten Standorten auf der Grünfläche nahe der Woermanstraße in Badenstedt. Hier wurde innerhalb des Projekts „Städte wagen Wildnis“ an mehreren Stellen Oberboden abgeschoben und Saatgut der vorhandenen Strand-Astern eingebracht. Damit leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Halophyten an der Fösse.

Das Projekt „Städte wagen Wildnis“ wird von 2016 bis 2021 vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün durchgeführt und durch das Bundesamt für Naturschutz gefördert. Es erprobt auf zehn Projektflächen im Stadtgebiet Hannover Maßnahmen zur Förderung der Stadtnatur. Dazu gehören auch Teile vom Grünzug am Lindener Berg, eine Industriebrache in Stöcken und Flächen in der Eilenriede.

 

Fällung und Rückschnitt von Robinien

In der Jacobsstraße (Linden-Mitte) werden am morgigen Dienstag (14. September) zwei Robinien gefällt. Bei Baumkontrollen wurde an den Bäumen Wurzelstockfäule festgestellt. Die Verkehrssicherheit ist nicht mehr gewährleistet. In diesem Zuge werden in der Straße durch die städtischen Pflegebetriebe auch Baumpflegearbeiten durchgeführt und Mispeln sowie Totholz entfernt. Für die Arbeiten wird die Jacobsstraße zwischen Minister-Stüve-Straße und Gartenallee für den Zeitraum von 8 bis etwa 15 Uhr voll gesperrt.

Auch die Robinien auf dem Wedekindplatz (Oststadt/List) wurden erneut einer eingehenden Prüfung unterzogen. Hierbei wurde festgestellt, dass bei neun Bäumen Totholz entnommen werden muss. Bei vier Gehölzen muss darüber hinaus auch die jeweilige Krone eingekürzt werden. Diese Baumpflegearbeiten finden in der kommenden Woche (20. bis 24. September) statt. Eine Fällung dieser Bäume ist vorerst nicht vorgesehen. Im Zuge der Arbeiten werden die Arbeitsbereiche temporär abgesperrt, sodass es voraussichtlich zu keinen erheblichen Einschränkungen im Straßenverkehr kommen wird.

 

Kommunalwahlen aktuell:Vorläufiges Endergebnis: Grüne und SPD jeweils 18 Ratsmandate

Hannover hat gewählt: Bei den Wahlen für den Rat der Stadt haben am Sonntag (12. September) die Grünen die meisten Stimmen auf sich vereint. Sie kommen nach dem vorläufigen Endergebnis auf 27,8 Prozent, dicht gefolgt von der SPD mit 27,6 Prozent und der CDU mit 20,7 Prozent. Auf die FDP entfielen 6,0 Prozent der gültigen Stimmen, auf die Linke 5,6 Prozent und die AfD 4,3 Prozent. Dahinter folgen „Die Partei“ (2,3 Prozent), Volt (1,7 Prozent), Piraten (1,2 Prozent) und Hannoveraner (1,2 Prozent), die allesamt mit voraussichtlich mindestens einem Sitz in den Rat einziehen.

Die vorläufige Sitzverteilung im Rat der Landeshauptstadt Hannover sieht wie folgt aus: Grüne 18, SPD 18, CDU 13, FDP 4, Linke 4, AfD 3 sowie „Die Partei“, Volt, Piraten und Hannoveraner je 1. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,3 Prozent (2016: 51,5).

Bei den Kommunalwahlen wurden zudem 13 Bezirksräte gewählt. Alle vorläufigen Ergebnisse sind im Internet unter www.wahlen-hannover.de zu finden. Das amtliche Endergebnis stellt der Wahlausschuss voraussichtlich am 23. September fest.

Bei der Wahl zum*zur Regionspräsident*in kommt es zu einer Stichwahl am 26. September gemeinsam mit der Bundestagswahl. Die Briefwahlstellen dafür sowie für die Bundestagswahl öffnen wieder am morgigen Dienstag (14. September).

Die beiden Briefwahlstellen im Bürgersaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, und im Freizeitheim Vahrenwald, Vahrenwalder Straße 92, sind wie folgt geöffnet: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 18 Uhr und mittwochs von 8 bis 15 Uhr. Es gibt jedoch eine Ausnahme für die Stichwahl bei der Wahl zum*zur Regionspräsident*in: Am Freitag, 24. September, müssen für diese Wahl die Briefwahlstellen aus rechtlichen Gründen bereits um 13 Uhr schließen. Für die Bundestagswahl sind die Briefwahlstellen auch am 24. September bis 18 Uhr geöffnet.

Wer sich noch für die Briefwahl entscheidet, sollte dies möglichst schnell tun und kann auch die „kontaktlosen“ Möglichkeiten nutzen (sofern für die Stichwahl nicht schon mit den Kommunalwahlen Briefwahl beantragt wurde):

  • elektronisch im Internet (Online-Formular) unter www.wahlen-hannover.de oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;
  • über den auf der Wahlbenachrichtigungskarte aufgedruckten QR-Code (führt zum schon teilausgefüllten Online-Formular);
  • per Fax unter (05 11) 1 68 – 4 11 11;
  • ausgefüllte Wahlbenachrichtigungskarte postalisch in einem frankierten Umschlag an Landeshauptstadt Hannover, Wahlamt, 30114 Hannover schicken.

Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen müssen dem Wahlamt im Neuen Rathaus bis zum jeweiligen Wahltag um 18 Uhr vorliegen.

 

Verkehrsversuch in der Helmkestraße zur Verkehrsberuhigung

Auf politischen Antrag wird bis Ende September ein Verkehrsversuch in der Helmkestraße zur Verkehrsberuhigung eingerichtet.

Die Durchfahrt der Helmkestraße von der Schulenburger Landstraße bis zum Rehagen auf Höhe des „Julius-Trip-Rings“ wird für Kraftfahrzeuge gesperrt. Zu Fuß Gehende und Radfahrende können weiterhin passieren. Die Zufahrt zum Parkplatz des Kleingartenvereins ist aus Fahrtrichtung Süden weiterhin möglich. Entsprechende Beschilderung und Hinweistafeln werden aufgestellt.

Die Einflüsse auf den Verkehr sollen dokumentiert und eng begleitet werden, um nach Ablauf des Verkehrsversuches Rückschlüsse in Bezug auf eine dauerhafte Lösung zu ziehen.

 

Nordufer des Maschsees: Sanierung vom „Fackelträger“ und die restlichen, ebenerdigen Arbeiten sind abgeschlossen

Dem Flanieren am Nordufer am Maschsee ohne Bauzäune und Absperrungen inklusive Kunstgenuss steht nichts mehr im Weg: Nach Abschluss der Sanierung des „Fackelträger“ sind nun auch die restlichen, ebenerdigen Restaurierungen rund um die Säule beendet. Der „Hellebardier“ erstrahlt bereits seit Juli 2020 wieder in perfektem Calder-Rot.

Zur Sanierung des „Fackelträger“:

Für die Sanierung der Säule aus dem Naturstein Kehlheimer Auerkalk wurden die Oberfläche gereinigt, Fugen erneuert, Risse und kleinere Fehlstellen mit Spezialmörtel ausgefüllt und größere durch Stein ersetzt (sogenannte Vierungen), einzelne stark beschädigte Quaderblöcke ausgetauscht, korrodierte Auflagerwinkel aus Eisen vor Rost geschützt und zum Teil ersetzt, der Betonkern durch zusätzliche durchgehende Längs- und Querankerstäbe verstärkt, die grobporige Steinoberfläche großflächig verschlämmt und einzelne Buchstaben im Schriftblock teilweise ergänzt. Zwischenzeitlich wurden die großflächigen Graffiti entfernt und die Oberfläche neu bearbeitet.

Der Zustand der Figur mit Standkugel und Plinthe (Grundplatte) aus Bronze konnte erst vom Gerüst aus begutachtet werden. Dazu wurde auch die Kugel geöffnet. Da statische Unterlagen fehlten, wurden die Standsicherheit durch statische Berechnung nachgewiesen und die Bestandsanker aus Bronze durch Auszugsversuche geprüft. Für die Restaurierung wurden ein Anker aus Edelstahl erneuert, die innenliegende Tragkonstruktion aus Stahl vor Rost geschützt und alle Bronzeflächen gereinigt und mit Wachs konserviert.

Die marode Gussrohrleitung im Betonkern für die Entwässerung der Säulenabdeckung wurde Instand gesetzt. Dafür wurde ein Innenrohr aus Kupfer eingesetzt und die Grundleitung unter den Bodenplatten ersetzt. Dazu wurden einige Bodenplatten ausgebaut, das Betonfundament zum Teil aufgestemmt und ergänzt.

Die Gesamtkosten für die Sanierung werden rund 300.000 Euro betragen.

Hintergrund: Sanierung Wegedecke

Von November bis April und damit zum Teil parallel zum „Fackelträger“, wurde auch die Wegedecke des Nordufers saniert. Die Fläche rund um die Säule konnte erst nach Abschluss der dortigen Arbeiten an der Säule angefangen werden und wurden nun fertiggestellt.

 

Kulturausschuss tagt am 17. September öffentlich

Der Kulturausschuss tagt in öffentlicher Sitzung am Freitag (17. September) um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2. Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind alle Teilnehmenden und Besucher*innen aufgefordert, die notwendigen Abstände von mindestens anderthalb Metern einzuhalten. Das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen ist auf den Wegen im Gebäude erforderlich. Besucher*innen werden zudem gebeten, die Mund-Nase-Bedeckung auch während der Sitzung aufzubehalten. Hinweise der Mitarbeiter*innen beim Zugang der Gebäude und Räume sowie bei eventuell ausgeschöpften Platzkapazitäten sind zu beachten.

 

Kinderwald-Konzert zum Weltkindertag

Am Vortag des Weltkindertags bietet der Kinderwald im Mecklenheider Forst am kommenden Sonntag (19. September) ein Mitmach-Konzert zum Thema „Kinder haben Rechte“ an. Die Veranstaltung in der Reihe „Lieder für eine bessere Welt“ mit den Liedermachern Florian Müller und Unmada Manfred Kindel, den Bands Spunk und Die Blindfische sowie dem Kinderwaldchor unter Leitung von Katja Arff startet um 14 Uhr und dauert bis etwa 17 Uhr. Das Konzert wird moderiert durch Clown Fidolo, „Special Guests“ sind die Maschseepiraten.

Der Teilnahmebeitrag beträgt acht Euro für Kinder ab sechs Jahren, Erwachsene zahlen zwölf Euro. Kinder unter sechs Jahren können kostenlos teilnehmen. Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Hinweise zur Anfahrt und weitere Informationen bietet die Internetseite www.kinderwald.de.

 

Angebote für Senior*innen: Smartphone/Tablet/Laptop-Sprechstunde

Besonders für ältere Menschen ist die Bedienung digitaler Geräte nicht immer selbsterklärend. Daher veranstaltet der Kommunale Seniorenservice Hannover (KSH) regelmäßig eine offene Smartphone-, Tablet- und PC-Sprechstunde in der Begegnungsstätte in Linden (Pfarrlandstraße 3). An jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat erhalten interessierte Senior*innen zwischen 15 und 17 Uhr schnelle und unkomplizierte Unterstützung durch geschulte ehrenamtliche Techniklots*innen des KSH.

Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Anmeldung wird jedoch gebeten. Weitere Informationen gibt es bei Seher Sahin vom KSH unter der Rufnummer 0511-168-42670.

 

 

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