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HANNOVER / EMPELDE. Erst letzten Freitag hatten das Deutsche Rote Kreuz sein Testzentrum im Katastrophenschutzzentrum am Standort Empelde heruntergefahren. Doch schon am Montag dieser Woche nahmen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK-Region Hannover ihren Dienstbetrieb auf Anforderung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) auf. 

Zielgruppe dieses Testzentrums sind nicht, wie am Flughafen, die rückreisenden Fluggäste, sonder die Urlauben, die mit Bus, Bahn, eigenem Auto oder per Schiff aus dem Ausland wieder nach Deutschland eingereist sind. Noch ist der Corona-Test freiwillig und kostenlos für Reiserückkehrer innerhalb der ersten 72 Stunden nach Einreise.

Bald kann aber zumindest für Reiserückkehrer aus vom Robert Koch-Institut (RKI) definierten Risikoländern der Test zur Pflicht werden. Dieses plant zumindest Gesundheitsminister Jens Spahn, der in Kürze für die Umsetzung sorgen will.

Im Moment wird das Corona-Testzentrum auf Anforderung der KVN Mo. – Fr. im Zeitraum von 18:00 – 22:00 Uhr mit ca. 15 Einsatzkräften und Ärzten besetzt. An Wochenenden sind keine Testungen vorgesehen. Ein Test kann aber nur durchgeführt werden, wenn ein Hausarzt über das KVN-System eine Testung für Reiserückkehrer anfordert. Bei dem heutigen Termin, der für diesen Tag angemeldete 122 Testungen vorsieht, musste eine Person von den DRK-Mitarbeitern ohne Test sogar freundlich weggeschickt werden. Die Person hatte sich einfach zum Testzentrum in der Hoffnung aufgemacht, auch ohne hausärztliche Anweisung einen Test zu bekommen.

Angemeldete Personen erhalten über das EDV-System per SMS einen Nummerncode, der dann gleich beim Betreten des Geländes von DRK-Helfern kontrolliert wird. Erst wenn dieser mit den Unterlagen des DRK übereinstimmt, werden die Personen zum Testen in die Fahrspur gelassen.

Laut dem Pressesprecher der KVN, Dr. Uwe Köster, ist die zahlenmäßige Entwicklung dieser, speziell auf Reiserückkehrer ausgerichteten Corona-Tests, noch nicht absehbar. Das System wird angefahren, behält aber sicherlich noch die eine oder andere offene Organisationsfrage bereit. Eine Ausweitung des Dienstbetriebes für dieses Testzentrum ist zwar vorerst nicht geplant, aber man hat verschiedene Szenarien im Hinterkopf. Dazu zählt auch unter Umständen der Umzug zurück auf das Messegelände, wenn Kapazitätsgrenzen erreicht werden.

Vorteil für uns ist, so Christian Niemüller vom DRK, hauptamtlich zuständig für den Bereich Katastrophenschutz / Bereitschaften in der DRK-Region Hannover, dass durch die extrem kurze Unterbrechung von nur einem Wochenende wir schnell wieder in die bewährte Routine gehen können. Das Testzentrum ist vom DRK mehrere Monate seit Corona-Ausbruch in unterschiedlichen Größenordnungen betrieben worden. Dieses merkte man den Helferinnen und Helfern aus den DRK-Bereitschaften auch an. Sie nahmen gelassen und routiniert wie schon Wochen zuvor einfach ihren Dienst wieder auf.

 

HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2939 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben (+6 verglichen zur letzten Meldung). Davon sind zum heutigen Stand 2694 Personen als genesen aufgeführt. 120 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 125 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 97
10 – 19 Jahre 182
20 – 29 Jahre 498
30 – 39 Jahre 471
40 – 49 Jahre 481
50 – 59 Jahre 521
60 – 69 Jahre 234
70 – 79 Jahre 168
80+ Jahre 285
keine Angaben 2

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
     
Barsinghausen 1 46
Burgdorf 1 67
Burgwedel 1 45
Garbsen 8 182
Gehrden 0 22
Hemmingen 0 49
Isernhagen 6 64
Laatzen 2 161
Landeshauptstadt Hannover 60 1518
Langenhagen 6 156
Lehrte 6 85
Neustadt 9 66
Pattensen 0 24
Ronnenberg 2 69
Seelze 13 104
Sehnde 0 42
Springe 4 78
Uetze 3 39
Wedemark 1 49
Wennigsen 0 24
Wunstorf 2 49

 

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2939 nachweislich Infizierten):

Männer                     48,9 Prozent

Frauen                      48,1 Prozent

keine Angabe            3 Prozent

HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2933 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2693 Personen als genesen aufgeführt. 120 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 120 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 - 9 Jahre 97
10 - 19 Jahre 182
20 - 29 Jahre 496
30 - 39 Jahre 469
40 - 49 Jahre 481
50 - 59 Jahre 520
60 - 69 Jahre 234
70 - 79 Jahre 168
80+ Jahre 284
keine Angaben 2

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
     
Barsinghausen 1 46
Burgdorf 1 67
Burgwedel 1 45
Garbsen 9 182
Gehrden 0 22
Hemmingen 0 49
Isernhagen 6 64
Laatzen 1 160
Landeshauptstadt Hannover 58 1516
Langenhagen 4 154
Lehrte 6 85
Neustadt 9 66
Pattensen 0 24
Ronnenberg 2 69
Seelze 13 104
Sehnde 0 42
Springe 3 77
Uetze 3 39
Wedemark 1 49
Wennigsen 0 24
Wunstorf 2 49

 

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2933 nachweislich Infizierten):

Männer                     49 Prozent

Frauen                      48 Prozent

keine Angabe            3 Prozent

BERLIN. Wer aus dem Ausland nach Deutschland als Auslandsurlauber wieder einreist, der kann sich innerhalb von 72 Stunden einem freiwilligen Corona-Test unterziehen. Der Test ist kostenlos. Für die Kosten kommen die Krankenkassen auf.

Durch eine Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit hat der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Rahmenbedingungen diese Woche festgelegt. "Die steigenden Infektionszahlen in Deutschland sind ein deutliches Warnsignal. Das Virus macht keine Ferien", so Spahn.

Die Corona-Tests können nach der Rückkehr über die Gesundheitsämter, spezielle Testzentren oder niedergelassene Ärzte innerhalb von 72 Stunden nach Einreise erfolgen. Über die einheitliche Telefonnummer 116 117 können sich Bürger über das nächst liegende Testzentrum informieren.

Für Einreisende aus ausgewiesen Risikogebieten gilt, dass sie einen negativen Corona-Test vorlegen müssen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Ansonsten müssen die betreffenden Personen sich direkt nach Ankunft nach Hause begeben und dort eigenverantwortlich zwei Wochen lang isolieren (häusliche Quarantäne). Während der Quarantäne ist es nicht erlaub, dass Haus zu verlassen bzw. Besuch zu empfangen. Gleichzeit müssen sie sich bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden. Auf dieses Verfahren haben sich Bund und Länder geeinigt.

Bundesminister Jens Spahn hat angekündigt, dass für Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus internationalen Risikogebieten ab kommender Woche eine Testpflicht angeordnet werden wird. Welche Risikogebiete davon betroffen sind, kann direkt auf der Seite des Robert Koch-Institutes (RKI) www.rki.de ersehen werden, die permanent aktualisiert wird. Selbst ein derzeit nicht betroffenes Land kann innerhalb eines Urlaubs zum Risikogebiet erklärt werden. Urlauber sollten sich daher unbedingt kurz vor ihrer Rückreise nach Deutschland darüber informieren.

Die Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten, die nach Deutschland einreisen, gilt für alle Reisemittel (Flugzeug, Schiff, Bahn, Bus oder dem eigenen Fahrzeug). An vielen Flughäfen sind in den letzten Tagen Testzentren eingerichtet worden. Diese sind aber ausschließlich nur für ankommende Flugreisende vorgesehen. Reiseunternehmen wie Airlines, Reedereien sowie Bahn- und Busbetreiber sollen verpflichtet werden, rechtzeitig mehrsprachige Informationsblätter zur Testpflicht an ihre Kunden zu verteilen.

REGION HANNOVER / HANNOVER (PM). Vor dem Hintergrund der aktuellen Aussagen des Bundesgesundheitsministers vom heutigen Freitag, 31. Juli, prüft die Region Hannover den kurzfristigen Aufbau weiterer Testkapazitäten. Mit dem angekündigten Erlass sollen ab Samstag, 1. August, allen Reiserückkehrerinnen und -rückkehrern auch freiwillige Tests auf Covid-19 angeboten werden.

Die von der Region Hannover beauftragte Johanniter-Unfall-Hilfe ist weiterhin am Flughafen zuständig und auf einen ersten möglichen Ansturm vorbereitet. Sie wird dort alle freiwilligen und verpflichtenden Tests für Fluggäste durchführen. Die kassenärztliche Vereinigung bereitet darüber hinaus aktuell eine Testmöglichkeit in Ronnenberg-Empelde vor. Dort sollen sich ab Montag Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer unabhängig von Reiseland oder Verkehrsmittel testen lassen können. Der Zugang zu diesen Testungen wird nach den derzeit vorliegenden Informationen über die Hausärzte geregelt.

Für Reisende aus Risikogebieten gilt weiterhin der sofortige Antritt einer in der Regel 14-tägigen Quarantäne. Sie kann nur durch ein negatives Testergebnis vorzeitig beendet werden.

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