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HANNOVER Der Hochbahnsteig in der Lortzingstraße wird in den kommenden Wochen saniert. Der Bahnsteig wird ausgebessert und der Belag erneuert. Die Bauarbeiten beginnen am 24. Februar 2020 und werden voraussichtlich bis Ende Mai dauern. Während der Arbeiten kann die Haltestelle Lortzingstraße vom 9. März an bis zum Ende der Sanierung nicht benutzt werden. Die Fahrgäste der Stadtbahnlinien 3, 7 und 9 werden daher gebeten, auf die beiden angrenzenden Haltestellen Lister Platz und Vier Grenzen auszuweichen. 
 
Die Arbeiten an dem Hochbahnsteig sind Teil eines mehrjährigen Sanierungsprogramms, das die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) an älteren Hochbahnsteigen im gesamten Streckennetz vornimmt. 
 
Es wird versucht, die Auswirkungen und Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten für Anlieger der Baustelle und Stadtbahn-Fahrgäste so gering wie möglich zu halten. Leider lassen sich Unannehmlichkeiten nicht immer vermeiden, wofür die infra um Verständnis bittet. 
 

Das Programm des 7. LUMIX Festivals für jungen Bildjournalismus steht fest

LUMIX Festival internationaler denn je

Wenn vom 24.–28. Juni zum siebten Mal das LUMIX Festival für jungen Bildjournalismus in Hannover stattfindet, erwartet die Besucherinnen und Besucher wieder ein vielseitiges Programm mit Ausstellungen, Vorträgen, Portfolio-Sichtungen und Talks, das einen Einblick in die wachsende Bedeutung des Visual Storytelling in Print- und Onlinemedien gibt. 

Die Reportagen

Rund 1.200 junge Fotografinnen und Fotografen unter 35 Jahren aus 93 Ländern haben sich in diesem Jahr beworben. Ihre Arbeiten sahen sich am 13. Februar Stefanie Rejzek (Artdirektorin bei Freelens), Lutz Fischmann (Freelens-Geschäftsführer), Inka Schube (Kuratorin für Fotografie und Medienkunst am Sprengel Museum Hannover), Benjamin Füglister (Direktor des Cap Prize für zeitgenössische afrikanische Fotografie), Prof. Dr. Karen Fromm (Fotografie-Professorin an der Hochschule Hannover) sowie die studentischen Vertreter Ole Witt und Felix Burchardt an und wählten daraus die besten 50 Reportagen und Essays aus. „Am meisten beeindruckt hat mich die visuelle Vielfalt der Einreichungen, die noch stärker als in den Vorjahren unterschiedliche Bildsprachen einsetzen. Auffällig ist auch die Tendenz zu eher konzeptionellen Arbeiten, die die Idee einer unmittelbaren Abbildbarkeit von Ereignissen hinter sich lassen. Zudem gab es neben den großen Themen wie Klimawandel, Flucht und Protestbewegungen viele Projekte, die bewusst subjektive und persönliche Sichtweisen wählen. Wir freuen uns besonders, dass wir mit unserer Ausschreibung dieses Jahr noch mehr Fotografinnen und Fotografen aus unterschiedlichen Ländern erreichen konnten. 2020 waren es 93 Länder, aus denen die Einreichungen kamen“, resümiert Karen Fromm. Zusammen mit Prof. Lars Bauernschmitt leitet sie das diesjährige LUMIX Festival.

Am Vortag wurden bereits die Digital Storytelling Reportagen gesichtet, die multimedial, unter anderem unter Einsatz von Augmented und Virtual Reality, produziert wurden. Michael Hauri (Verwaltungsprofessor am Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie), Susanne Krieg (Autorin, Journalistin und Lehrbeauftragte), Florian Müller (Fotograf, Lehrbeauftragter und Gewinner des Freelens Awards 2018) sowie die Studierenden Teresa Halbreiter und Constantin Rimpel wählten in dieser Kategorie die besten 20 Arbeiten aus.

Die Auszeichnungen

Die beste Bildstrecke des Festivals wird mit dem Freelens Award ausgezeichnet, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Drei weitere Arbeiten werden mit lobenden Erwähnungen geehrt, jeweils dotiert mit 1.000 Euro. Außerdem stiftet das Elektronikunternehmen Panasonic den LUMIX Digital Storytelling Award mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro für die beste multimediale Produktion. Mit dem Lammerhuber Photography Award wird die Reportage ausgezeichnet, die auf eindrucksvolle Weise eine Alltagsgeschichte erzählt. Der Preis, gestiftet vom berühmten österreichischen Fotografen und Verleger Lois Lammerhuber, ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) vergibt den Publikumspreis – 1.000 Euro erhält die Reportage, die die Festivalbesucherinnen und -besucher am meisten berührt, begeistert oder unterhalten hat.

Das Festivalprogramm

Zu den Highlights des LUMIX Festivals zählen:

  • Vorträge weltbekannter Fotografinnen und Fotografen, wie Paolo Woods und Gabriele Galimberti mit ihrer Reportage über Steuerparadiese oder Sanne de Wilde, die im vergangenen Jahr für ihre Porträtgeschichte über Zwillinge mit dem World Press Photo Award ausgezeichnet wurde. Die Profis zeigen ihre Arbeiten, erzählen über die bewegendsten Momente des Berufsalltags und teilen mit den jungen Kolleginnen und Kollegen ihr Wissen und ihre Erfahrung,
  • Portfoliosichtungen mit internationalen Fachleuten aus Bildagenturen, Redaktionen und Werbeagenturen,
  • Publikumsführungen durch die Ausstellungen,
  • ein Containerdorf auf der Expo Plaza mit Vertreterinnen und Vertretern internationaler Festivals, Fotostudiengängen, Kollektiven und Start-ups,
  • die Präsentationen von Unternehmen der Fotoindustrie im Rahmen der Technikschau,
  • eine von der niederländischen Gastkuratorin Iris Sikking entwickelte Ausstellung mit zwölf weiteren Reportagen, die den Blick auf aktuelle Tendenzen des bildjournalistischen Erzählens und zukünftige Perspektiven des Dokumentarischen richtet, sowie
  • das Story Camp, ein Forum für Auseinandersetzung mit neuen digitalen Erzählformen.

Das LUMIX Festival für jungen Bildjournalismus präsentiert und reflektiert jungen, sozial engagierten Bildjournalismus des 21. Jahrhunderts, der sich aktiv mit politischen, kulturellen, sozialen, ökologischen und technologischen Prozessen auseinandersetzt. Mit den Ausdrucksformen journalistischer, transmedialer Erzählformate richtet sich der Fokus auf aktuelle Perspektiven des Dokumentarischen und begreift diese als Medien der aktiven Teilhabe an globalen Debatten.

HANNOVER. Für den Bau des Hochbahnsteiges am Hannover Congress Centrum (HCC) sind Änderungen und Einschränkungen für den Fahrzeugverkehr notwendig. Für beide Fahrtrichtungen wird der Verkehr von Montag, 24. Februar 2020, an über die Fahrbahn auf der Westseite des Theodor-Heuss-Platzes geführt. In Fahrtrichtung Zoo kann dann nicht nach links auf die Schackstraße sowie die Zeppelinstraße abgebogen werden. Diese Verkehrsführung wird bis zum Ende dieses Jahres bestehen bleiben. Dann wird der Hochbahnsteig in Betrieb genommen, der im Bereich der jetzigen Stadtbahnhaltestelle auf der Ostseite des Platzes gebaut wird.
 
Wegen der Bauarbeiten wird auch der Stadtbahnverkehr der Linie 11 vorübergehend eingeschränkt. In der Zeit vom 24. Februar bis 13. März fahren die Stadtbahnen nur bis zur Haltestelle Hannover Congress Centrum (HCC). Die Weiterfahrt bis zur Endhaltestelle Zoo entfällt, weil im Bereich Adenauerallee Leitungsarbeiten vorgenommen werden. Am Wochenende 14. und 15. März wird der Betrieb der Linie 11 zum HCC komplett eingestellt. Die Bahnen können dann nicht fahren, weil am Theodor-Heuss-Platz neue Weichen eingebaut werden.
 
Damit künftig Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollatoren oder Kinderwagen leichter die Stadtbahnen der Linie 11 benutzen können, wird im Bereich der bisherigen Haltestelle ein Mittelhochbahnsteig gebaut. Er wird rund 70 Meter lang und vier Meter breit. An beiden Enden des Hochbahnsteiges werden Rampen errichtet. Zwei Bushaltestellen am nördlichen und südlichen Ende des Theodor-Heuss-Platzes gewährleisten einen zügigen Umstieg zwischen Bus und Stadtbahn. Für das Projekt sind Kosten von insgesamt 6,27 Millionen Euro veranschlagt. Nach der Fertigstellung des Hochbahnsteiges Ende des Jahres wird im Jahr 2021 noch die Straße auf der Westseite des Theodor-Heuss-Platzes erneuert.
Montag, 10 Februar 2020 16:32

Verkehrsunfall am Verdener Platz

HANNOVER. Heute Morgen kam es aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Verkehrsunfall am Verdener Platz. Dabei wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeschlossen. Trotz sofortiger Rettung und Reanimation verstarb der 63-jährige Mann wenig später im Krankenhaus.

Um 11:04 Uhr erhielt die Regionsleitstelle die Meldung über einen Verkehrsunfall am Verdener Platz in Hannover-Ledeburg. Das Fahrzeug sollte auf der Seite liegen und der Fahrer des Peugeot 3008 in seinen SUV eingeschlossen sein. Daraufhin wurden umgehend der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 2 sowie ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigten sich die Meldungen. Ein Peugeot 3008 war am Verdener Platz an einer Straßengabelung von der Straße abgekommen und im dichtem Gebüsch halb auf der Seite liegend zum Stehen gekommen. Die Retter verschafften sich umgehend über die Heckklappe Zugang zum Fahrer. Da bei dem 63-jährigen keine Vitalfunktionen festgestellt werden konnten, erfolgte eine sogenannte Crash-Rettung. Anschließend begannen die Einsatzkräfte umgehend mit der Reanimation des Patienten. Unter Begleitung des eingesetzten Notarztes wurde dieser dann in eine hannoversche Klinik transportiert. Trotz aller Bemühungen verstarb der 63-jährige dort wenig später.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 16 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen im Einsatz.

HANNOVER. Durch das über Deutschland hinwegziehende Sturmtief „Sabine“ kam es in der Landeshauptstadt und der Region Hannover bis 07:30 Uhr zu 138 Unwettereinsätzen. Die Feuerwehr der Landeshauptstadt hatte sich zusätzlich zu den Einsatzkräften der Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr durch die Einsatzbereitschaft aller 17 Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr und die Alarmierung dienstfreier Kräfte auf die Folgen des Sturmtiefs vorbereitet. Insbesondere in der Regionsleitstelle Hannover war durch zusätzliches Personal die Annahme von Hilfeersuchen und die Alarmierung der Einsatzkräfte sichergestellt. Insgesamt 540 Einsatzkräfte der hannoverschen Feuerwehr befanden sich in Einsatzbereitschaft.

Bis 07:30 Uhr am 10.02.2020 rückten die hannoverschen Brandschützer zu 37 Unwettereinsätzen in der Landeshauptstadt aus. Dabei galt es Gefahren durch umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, lose Dachteile, umgestürzte Bauzäune sowie auch Wasserschäden zu beseitigen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Die Einsätze der Sturmnacht konnten auf Basis der durch den Führungsstab der Feuerwehr Hannover getroffenen vorbereitenden Einsatzmaßnahmen problemlos abgearbeitet werden. Die Lage erlaubte es, dass ab 00:00 Uhr die ersten Einsatzkräfte aus ihrer Bereitschaft entlassen werden konnten.

Feuerwehrdezernentin Rita Maria Rzyski sowie der Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg bedankten sich ausdrücklich bei den vielen überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und hoben die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte hervor.

Wir bitten auch weiterhin um die Beachtung der Warnhinweise des Deutschen Wetterdienst sowie der möglichen Gefahren durch die Unwetterlage!

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