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Kripo sucht nach Brandstiftung am 19.09.2019 in Lehrte Zeugen

LEHRTE. Bislang unbekannte Täter haben Donnerstagnachmittag, 19.09.2019, an einem Gebäude an der Iltener Straße eine Holzfassade angezündet. Dank des Eingreifens eines Nachbarn griffen die Flammen nicht auf das Wohnhaus über.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war eine Bewohnerin (18) kurz vor 15:00 Uhr durch Rauchgeruch auf die brennende Holzfassade des Gebäudes aufmerksam geworden. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte löschte ein 32-jähriger Nachbar die Flammen mit einem Wassereimer, sodass ein weiteres Ausbreiten verhindert wurde. Verletzt wurde daher niemand.

Heute haben Kripobeamte ihre Ermittlungen in Lehrte aufgenommen und gehen von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus. Den entstandenen Schaden schätzen sie auf 5.000 Euro.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen an Iltener Straße gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.  

Rückfragen bitte an:Polizeidirektion HannoverMirco NowakTelefon: 0511 109-1044

Erste Proben zur Celler Weihnachtslichter-Parade 2019 gestartet

CELLE. Gestern startete der erste Trainingsabschnitt und ein Casting an der Celler Tanzschule Body Talk für die Vorbereitungen zur diesjährigen Celler Weihnachtslichter-Parade. Insgesamt 35 Tänzerinnen und Tänzer bereiten sich auf die sehenswerte Lichtershow auf dem Celler Weihnachtsmarkt vor.

Wie schon 2018 findet auch dieses Jahr wieder gleich an zwei Tagen die beeindruckende Celler Weihnachtslichter-Parade statt. Am 30.11. und am 01.12.2019 können Besucher aus Nah und Fern dieses bunte Lichterspektakel auf dem Weihnachtsmarkt in der Celler Altstadt betrachten. Schon im letzten Jahr zog es eine große Anzahl an Besuchern an. In bunten und beleuchteten Kostümen werden die Tänzerinnen und Tänzer zu weihnachtlicher Musik in einem großen Umzug durch Celle tanzen.

Hierfür erfordert es einiges an Trainingsstunden. Zum Gelingen der Performance trägt, wie auch im Vorjahr, die bekannte Celler Tanzschule Body Talk und ihre Tänzer bei. Die beiden Choreographen und Tänzer Nadine Campbell und John Campbell trainierten gestern schon einmal in ihrer Tanzschule mit einem kleinen Teil von 15 Tänzern das Teams. In den kommenden Wochen werden noch einige Trainings erfolgen, um die Choreografie auf den Punkt zu bringen. Dabei ist es, so John Campbell, garnicht so leicht in den teilweise schweren Kostümen zu Tanzen. 

Stadtreporter.de wird auch, wie im vergangenen Jahr, das Event begleiten und darüber berichten. 

Tag des Nashorns im Erlebnis-Zoo

HANNOVER. Sie sind imposante Tiere – und vom Aussterben bedroht! Nashörner zählen zu den am meisten gejagten Tieren Afrikas. Wilderer haben es auf ihr Horn abgesehen – laut „Save the Rhino“ werden in Südafrika täglich drei Nashörner getötet! Zudem wird der Lebensraum der grauen Dickhäuter zusehends kleiner, weil sich der Mensch immer weiter ausbreitet. Um auf die gefährdete Situation der Nashörner in freier Wildbahn aufmerksam zu machen, wurde der Welt-Nashorntag ins Leben gerufen. Im Erlebnis-Zoo dreht sich daher am 22. September von 10:00-17:00 Uhr alles um die Nashörner mit einem tollen Programm für Groß und Klein.

Programm

Mit spannenden Exponaten und einem kniffligen Futterspiel entführen Scouts in die Welt der Nashörner. An der Schminkstation verwandeln sich Mädchen und Jungen in wilde Tiere und bunte Einhörner, während am Mal- und Basteltisch kleine Kunstwerke entstehen. Mit verschiedenen Buttons der Zoofreunde Hannover e.V. können sich Besucher als echte Nashorn-Fans zu erkennen geben. Um 13.10 und 15.30 entführen bezaubernde Nashorn-Märchen in die afrikanische Wildnis.

Beim Keepers Talk um 15 Uhr stehen die Tierpfleger für Fragen rund um die Spitzmaulnashörner im Erlebnis-Zoo zur Verfügung. Sie berichten über den Alltag von Sany und Kito und berichten von ihren Artgenossen in freier Wildbahn.

Neugierige Besucher können zwischen 13.30 und 16 Uhr einen Blick hinter die Kulissen in den Nashornstall werfen.

Tierisches Highlight: Nashorn-Rendezvous zu gewinnen

Ganz nah dran: Beim großem Zoo-Gewinnspiel direkt vor Ort gibt es ein „Rendezvous beim Nashorn“ für 2 Personen zu gewinnen. Die Gewinner werden um 16:45 Uhr ausgelost und können im Anschluss mit einem Tierpfleger in den Stall gehen, wo eines der hannoverschen Spitzmaulnashörner zu einem ganz besonderen Rendezvous auf die Gewinner wartet. Ein unvergessliches Erlebnis! 

Vom Aussterben bedroht

Im Erlebnis-Zoo Hannover leben Spitzmaulnashörner. Seit 1970 hat der Bestand der Spitzmaulnashörner um über 96 % abgenommen, hauptsächlich durch Wilderei. 1995 wurden nur noch 2.410 Tiere gezählt. Durch großangelegte Erhaltungsprogramme hat sich der Bestand leicht erholt - 2017 wurde er wieder auf 5.040 bis 5.458 Tiere geschätzt. Dennoch ist Wilderei weiterhin ein großes Problem und hat in den letzten Jahren wieder stark zugenommen: 2007 wurden in Südafrika 13 Breit- und Spitzmaulnashörner gewildert, 2017 waren es 1.028 Tiere. Wilderer haben es vor allem auf das Horn der Dickhäuter abgesehen. Dieses wird als Pulver in der traditionellen chinesischen Medizin als potenzsteigerndes und Krankheiten heilendes Mittel eingesetzt, obwohl es nur aus Keratin, dem gleichen Stoff wie die menschlichen Haare oder Nägel besteht.

Der Erlebnis-Zoo unterstützt die Organisation Save the Rhino (www.save-the-rhino.org), die es sich zum Ziel gesetzt hat, alle fünf Nashorn-Arten in Afrika und Asien für die kommenden Generationen zu erhalten. Mit dem Artenschutz-Euro können Zoo-Besucher selbst auch Artenschützer werden und direkt die Artenschutz-Projekte des Zoos unterstützen.

Termin: Sonntag, 22.September, 10-17 Uhr

Ort: Erlebnis-Zoo Hannover, Nashorn-Areal

Der Besuch des Nashorn-Tages ist im Zoo-Eintrittspreis enthalten.

Einrichtungshaus spendet 300 Stofftiere an den DRK-Rettungsdienst

HANNOVER. Der DRK-Rettungsdienst des Regionsverbands Hannover freut sich über eine großzügige Spende von rund 300 Stofftieren, die das Einrichtungshaus IKEA in Großburgwedel ermöglicht hat. Der stellvertretende Rettungsdienstbezirksleiter der Rettungswachen Burgwedel, Altwarmbüchen und Wedemark, Jens Famulla, hat nun wieder genügend „Trostpflaster“ für seine kleinen Patienten, die dabei helfen sollen, die Wunden schnell zu heilen.

Famulla nahm die Spende von Einrichtungshaus-Chefin Katrin Franke und Marketing-Leiterin Dorothee Zirkel mit einem der DRK-Rettungswagen, die gerade nicht im Einsatz waren, entgegen. „Wir verteilen die Stofftiere auf unsere fünf Rettungswagen, einen Krankentransportwagen und einen Notarztwagen. Allerdings können wir pro Fahrzeug nur drei bis fünf der Kuscheltiere mitnehmen“, erklärt Famulla. Der Rest werde in den Rettungswachen eingelagert. Jedes der gerade frisch gelieferten und selbstverständlich ungebrauchten Stofftiere schweißt das DRK aus hygienischen Gründen selbst ein. Zu den knuddeligen und bei den Kindern so beliebten Gefährten gehören Schweinchen, Katzen, Hunde und auch eine Eule als Handpuppe. „Wir haben extra solche Kuscheltiere ausgesucht, die nicht zu groß für den Transport in den Rettungswagen sind und bei denen die Augen genäht sind, damit keine Kleinteile verschluckt werden können“, so Zirkel.  

Sternmarsch Fridays-for-Future: Polizei erwartet Verkehrsbehinderungen

HANNOVER. Die Fridays-for-Future-Bewegung hat für Freitagmittag, 20.09.2019, sechs Aufzüge angezeigt. Infolge des Sternmarsches, der auf dem Friederikenplatz in der hannoverschen Innenstadt enden wird, erwartet die Polizei Hannover massive Verkehrsbehinderungen. Sie empfiehlt dringend, statt Kraftfahrzeugen alternative Verkehrsmittel zu nutzen und dabei zu berücksichtigen, dass es auch im öffentlichen Nahverkehr - vor allem bei den Bussen - zu Behinderungen kommen wird.

Bei der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover wurden insgesamt sechs Aufzüge angezeigt. Die Strecken eins bis fünf enden am Georgsplatz, von wo aus sich die Demonstrierenden aller Strecken gesammelt zur Abschlusskundgebung auf den Friederikenplatz begeben (Strecke 6), der für Abschlusskundgebung gesperrt sein wird.

Strecke 1, Beginn ca. 12:30 Uhr:

Lister Platz - Bödekerstraße - Wedekindstraße - Celler Straße - Hamburger Allee - Raschplatzhochstraße - Berliner Allee - Schiffgraben - Prinzenstraße - Straße Georgsplatz - Georgsplatz (Aufzugende).

Strecke 2, Beginn ca. 12:30 Uhr:

Braunschweiger Platz - Marienstraße - Sallstraße - Krausenstraße - Hildesheimer Straße - Aegidientorplatz - Georgstraße - Georgsplatz (Aufzugende).

Strecke 3, Beginn ca. 12:30 Uhr:

Heinrich-Heine-Platz - Altenbekener Damm - Rudolf-von-Bennigsen-Ufer - Kurt-Schwitters-Platz - Willy-Brandt-Allee - Friedrichswall - Friederikenplatz - Karmarschstraße - Osterstraße - Baringstraße - Georgsplatz (Aufzugende).

Strecke 4, Beginn ca. 12:30 Uhr:

Küchengartenplatz - Blumenauer Straße - Schwarzer Bär - Gustav-Bratke-Allee - Lavesallee - Friederikenplatz - Karmarschstraße - Osterstraße - Baringstraße - Georgsplatz (Aufzugende).

Strecke 5, Beginn ca. 12:30 Uhr:

Platz an der Lutherkirche - An der Lutherkirche - Engelbosteler Damm - An der Christuskirche - Schloßwender Straße - Königsworther Platz - Brühlstraße - Otto-Brenner-Straße - Goseriede - Kurt-Schumacher-Straße - Ernst-August-Platz (entlang der alten Gleise) - Joachimstraße - Thielenplatz - Theaterstraße - An der Börse - Georgstraße - Georgsplatz (Aufzugende).

Strecke 6, Beginn ca. 14:30 Uhr:

Georgsplatz (ca. 25 Min. Auftaktkundgebung; Aufzugbeginn) - Aegidientorplatz - Friedrichswall - Friederikenplatz (ca. 60 Min. Abschlusskundgebung; Aufzugende).

Aufgrund der erheblichen Anzahl erwarteter Teilnehmer (angezeigt sind insgesamt 8 000 Personen) und der Belegung der Hauptverkehrsstraßen muss im gesamten Bereich der Innenstadt in der Zeit von 12:00 Uhr bis mindestens 16:00 Uhr mit massiven Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Die Polizei geht davon aus, dass sie sich bis 18:00 Uhr auswirken werden.

Insbesondere an den aufgeführten Aufzugsstrecken wird es zu temporären, teilweise auch längerfristigen Straßensperrungen kommen. Verkehrsteilnehmer müssen sich auf zum Teil lange Wartezeiten einstellen.

Die Polizeidirektion Hannover bittet mit Nachdruck alle Besucher der Innenstadt im aufgeführten Zeitraum öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder auf andere Alternativen zurückzugreifen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass sich die Behinderungen auch auf den Busverkehr auswirken werden.