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HANNOVER (PM). Michael Homann wird ab 15. September Mitglied des  Regionalvorstandes der Johanniter im Regionalverband Niedersachsen Mitte. Der 49-Jährige ist seit 33 Jahren ehrenamtlich und fast ebenso lang hauptamtlich für die Johanniter in Hannover tätig. Im Rahmen seiner neuen Tätigkeit übernimmt er die Bereiche kaufmännische Organisation, Rettungsdienst, Kindertagesstätten und Ganztagsschulen im Regionalverband.

HANNOVER (PM). Michael Homann begann 1989 im Rettungsdienst seine hauptamtliche Zeit bei den Johannitern. Das Ehrenamt übte er währenddessen in unterschiedlichen Postionen aus. 1997 nahm er seine dreijährige Tätigkeit als Bereichsleiter Sondereinsatzdienste auf, bevor er im Jahr 2000 seine Position als Dienststellenleiter im Ortsverband Hannover-Wasserturm antrat.

Michael Homann, neues Mitglied im Regionalvorstand Niedersachsen Mitte.© Jens Teichert

In den vergangenen Jahren ist der Regionalverband Niedersachsen Mitte enorm gewachsen. Der Jahresumsatz beträgt derzeit rund 60 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter liegt aktuell bei etwa 1200, im Jahr 2004 waren es 300.

Zu den ersten Gratulanten gehörte Uwe Beyes, Mitglied im Landesvorstand: „Die Erweiterung des Vorstands um ein zweites hauptamtliches Mitglied wurde mit dem enormen Wachstum des Regionalverbandes Niedersachsen Mitte erforderlich. Wir sind davon überzeugt, mit Michael Homann, seinen Fähigkeiten und langjährigen Erfahrungen, eine gute Verstärkung gefunden zu haben. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“

In seiner neuen Funktion wird Michael Homann mit Hans Joachim Halbach, hauptamtliches Mitglied im Regionalvorstand, als auch Walter Busse, ehrenamtliches Mitglied im Regionalvorstand, die Spitze der JUH in Niedersachen Mitte bilden.

Der Regionalverband Niedersachsen Mitte

Der Regionalverband Niedersachsen Mitte besteht aus den sieben Ortsverbänden Aller-Leine, Deister, Hannover-Leine, Hannover-Wasserturm, Landesbergen, Wunstorf-Steinhuder Meer und dem Nordhannoverschen OV. Neben den klassischen Aufgaben wie Erste-Hilfe-Ausbildung, Rettungsdienst, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sowie Hausnotruf, Menüservice und Pflege leisten die Johanniter in der Stadt und Region Hannover, sowie den Landkreisen Heidekreis, Nienburg/Weser und Schaumburg auch Migrationsberatung, Nachbarschaftshilfe und Sozialarbeit. Ein wichtiges Feld sind die Entwicklung und der Betrieb neuer Wohnformen, wie beispielsweise das Wohnquartier Kirchrode oder Wohngemeinschaften für demenziell erkrankte Menschen. Viele Johanniter engagieren sich ehrenamtlich im Katatrophenschutz und Sanitätsdienst, beim Kältebus für Obdachlose, in der Rettungshundestaffel, bei der Motorradstauhilfe oder im Besuchs- und Begleitdienst für Einsame und Kranke. In rund 20 Kindertagesstätten und Kinderkrippen lernen schon die Kleinsten das Leben in einer Gemeinschaft. Die Johanniter unterstützen Menschen in allen Not- und Lebenslagen – aus Liebe zum Leben.

HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 3754 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 3310 Personen als genesen aufgeführt. 122 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 321 Menschen in der Region infiziert, davon befinden sich 11 Personen im Krankenhaus.

*Die Region Hannover hat den Datensatz der Covid-19-Zahlen in der Region überprüft und bereinigt. Es ist daher möglich, dass Zahlenwerte in einigen Kommunen verglichen mit den Vortagen geringfügig abweichen.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 176
10 – 19 Jahre 296
20 – 29 Jahre 686
30 – 39 Jahre 587
40 – 49 Jahre 595
50 – 59 Jahre 595
60 – 69 Jahre 270
70 – 79 Jahre 182
80+ Jahre 305
keine Angaben 2

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
     
Barsinghausen 6 70
Burgdorf 4 75
Burgwedel 4 62
Garbsen 12 227
Gehrden 2 26
Hemmingen 1 50
Isernhagen 3 86
Laatzen 14 197
Landeshauptstadt Hannover 168 1917
Langenhagen 18 221
Lehrte 10 109
Neustadt 8 91
Pattensen 0 27
Ronnenberg 1 80
Seelze 12 132
Sehnde 4 55
Springe 1 81
Uetze 37 79
Wedemark 4 65
Wennigsen 2 28
Wunstorf 10 76

 

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     50,9 Prozent

Frauen                      48,6 Prozent

keine Angabe            2,4 Prozent

+ + + Bei der Zahl der oben genannten Erkrankten handelt es sich um eine rechnerische Größe, bei der davon ausgegangen wird, dass – sofern es sich nicht um einen Todesfall handelt – die Person nach 14 Tagen genesen ist.

LANGENHAGEN (bg). Gegen 20:00 Uhr am 12.09.2020 wurden die Tauchergruppen der Region Hannover, die DLRG und die Feuerwehr Langenhagen zu einer Suche nach einer vermutlich ertrunkenen Person im Silbersee in Langenhagen gerufen.

Zuvor hatten unabhängig zwei Personengruppen einen Notruf abgesetzt, weil eine schwimmende Person plötzlich nicht mehr aufgetaucht war.

Der ufernahe Bereich wurde von mehreren Feuerwehrleuten sofort abgesucht. Kurz darauf trafen auch die ersten Rettungsboote ein und wurden zu Wasser gelassen. Taucher der Feuerwehr und der DLRG suchten ein größeres Gebiet im Wasser ab. In dem Bereich des Silbersees, in der die Person vermutet wurde, bricht der Grund nach wenigen Metern steil ab.

Nach über einer Stunde wurde wegen der Dunkelheit die Suche erfolglos abgebrochen und die Einsatzstelle der Polizei übergeben. Die Möglichkeit, dass nach so langer Zeit eine Person unter Wasser noch zu retten ist, gilt als sehr unwahrscheinlich. Im Einsatz befanden sich über 80 Kräfte von Feuerwehr, DLRG und Polizei.


Sucheeinsatz nach vermisstem Schwimmer im Silbersee © Bernd Günther

Sucheeinsatz nach vermisstem Schwimmer im Silbersee © Bernd Günther

Sucheeinsatz nach vermisstem Schwimmer im Silbersee © Bernd Günther

Sucheeinsatz nach vermisstem Schwimmer im Silbersee © Bernd Günther

Sucheeinsatz nach vermisstem Schwimmer im Silbersee © Bernd Günther

Sucheeinsatz nach vermisstem Schwimmer im Silbersee © Bernd Günther

Sucheeinsatz nach vermisstem Schwimmer im Silbersee © Bernd Günther

Sucheeinsatz nach vermisstem Schwimmer im Silbersee © Bernd Günther

HANNOVER (PM). Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Kirchrode ist eine Wohnung nahezu ausgebrannt. Die Mieterin konnte sich selber ins Freie retten, ihr Sohn hingegen musste schwerverletzt von der Feuerwehr aus der Brandwohnung gerettet werden.

Um 14.40 Uhr meldete die Polizei, dass es in einer Wohnung in der Lange-Hop-Straße brennen würde. Die Regionsleitstelle alarmierte einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Bemerode und den Rettungsdienst.

Als kurze Zeit später die ersten Feuerwehrkräfte von der nahegelegenen Feuer- und Rettungswache 3 eintrafen, schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses. Die 71-jährige Mieterin der betroffenen Wohnung konnte sich selbstständig ins Freie retten. Mit leichten Verletzungen wurde die Frau in ein Krankenhaus transportiert. Der 44-jährige Sohn musste von der Feuerwehr gerettet werden und kam nach medizinischer Versorgung schwerverletzt ebenfalls in ein Krankenhaus. Die übrigen Bewohner konnten das Haus vor Ankunft der Feuerwehr unverletzt verlassen. Die Brandwohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.

Parallel zur Menschenrettung wurde der Brand gelöscht. 20 Minuten nach Ankunft der Feuerwehr war der Brand bereits unter Kontrolle. Weitere Wohnungen waren vom Brand nicht betroffen. Der Strom in der Wohnung wurde abgestellt und mittels Drucklüfter vom Rauch befreit.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenhöhe beträgt nach ersten Schätzungen 100.000.-€. Die Feuerwehr Hannover war bis 16:15 Uhr mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Während der Einsatzmaßnahmen war die Lange-Hop-Straße zwischen Döhrbruch und Ostlandstraße gesperrt.

HANNOVER (PM). Nach umfangreichen Tests und Schulungen in den vergangenen Monaten ist es nun soweit: Die neuen Elektrobusse vom Typ eCitaro nehmen ab Montag, den 14. September 2020, ihren Betrieb auf der Linie 100/200 auf. „Mit den ersten vier Elektrobussen auf Strecke fällt nun der Startschuss für die Umstellung der hannoverschen Innenstadt-Linien auf komplett reinen elektrischen Antrieb“, erläutert Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover, bei der Jungfernfahrt am Freitag, den 11. September 2020.

„Die modernen Busse leisten zukünftig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verkehrswende.“ Während des Testzeitraums waren die Busse noch im schwarz-weißen Erlkönigdesign auf Hannovers Straßen unterwegs. Für ihren Start im Linienverkehr auf der Linie 100/200 wurden die neuen Elektrobusse enthüllt und sind nun im ÜSTRA Look unterwegs.

48 Elektrobusse für sechs Innenstadtlinien

Nach den ersten vier Bussen werden bis Ende 2020 weitere elf E-Solobusse (12 Meter) sowie die ersten vier E-Gelenkbusse (18 Meter) erwartet. Die Gelenkbusse werden zunächst für Testfahrten und Schulungen genutzt, bevor sie ab 2021 auf der Linie 121 zum Einsatz kommen. Im Jahr 2021 sollen dann zwei Solo- sowie sieben Gelenkbusse geliefert werden, in 2022 folgen weitere 13 Solo- und sieben Gelenkbusse. Zunächst wird die Linie 100/200 elektrisch ausgestattet (13 E-Solobusse), ab  2021 folgen die weiteren Innenstadtlinien 121 (10 E-Gelenkbusse), Linie 128 (6 E-Solobusse), Linie 134 (6 E-Solobusse und Linie 120 (3 E-Solo- und 4 E-Gelenkbusse). „Bis 2023 bauen wir mit insgesamt 48 Elektrofahrzeugen auf sechs Innenstadtlinien den Umweltvorsprung des ÖPNV in der Region Hannover weiter aus“, freut sich ÜSTRA Vorstandsvorsitzender Dr. Volkhardt Klöppner. „Wir wollen die erste deutsche Großstadt sein, die im kompletten Innenstadtbereich den ÖPNV elektrisch betreibt – und dies mit CO2-freier Energie.“

Ausbau der Ladeinfrastruktur

Für die Inbetriebnahme der neuen Elektrobusse auf der Linie 100/200 wurde am Endpunkt August-Holweg-Platz die Ladetechnik zum Teil erneuert. Diese vorgeschaltete Betriebstechnik ist notwendig für den Betrieb der Elektrobusse. Die Lademasten sind noch aus dem Pilotprojekt mit drei Elektrobussen von 2015 vorhanden. Die Leistungselektronik am August-Holweg-Platz wurde umfangreich modernisiert. Die Lademasten werden aus verschiedenen Energiequellen versorgt: Die Ladung am ersten Lademast wird aus der Bahnstromversorgung der Stadtbahn gespeist. Das hat den Vorteil, dass hier die überschüssige Bremsenergie der Stadtbahn zum Laden der Elektrobusse verwendet werden kann. Am zweiten Lademast wird Strom durch enercity eingespeist, um eine zuverlässige Energieversorgung der Lademasten sicherzustellen. „So wird am August-Holweg-Platz sowohl die Ladung der E-Busse als auch von bis zu drei E-PKW mit maximal 150 kW Ladeleistung realisiert“ erläutert Elke van Zadel, ÜSTRA Vorständin für Technik, IT und Infrastruktur. „Diese Ladetechnik ist bislang in Deutschland einmalig.“

Parallel zum weiteren Einsatz der Elektrobusse werden in den kommenden Jahren die Endpunkte der Innenstadtbus-linien jeweils mit der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur ausgerüstet: Die Endpunkte der Linie 121 Altenbekener Damm und Haltenhoffstraße sollen Mitte 2021 in Betrieb gehen, die Endpunkte der Linie 128 und 134 sind für Ende 2021 (Peiner Straße) bzw. Mitte 2022 (Nordring) geplant. Die Endpunkte Aegidientorplatz und Ahlem der Linie 120 folgen Ende 2022.

Darüber hinaus werden die beiden Betriebshöfe Mittelfeld und Vahrenwald für die Ladungs- und Instandhaltungsprozesse der Elektrobusse umfangreich umgebaut.

Moderne Sicherheitssysteme, neu gestalteter Innenraum mit Free WLAN und USB sowie elektrische Wärmepumpe

Die Niederflur-Stadtbusse verfügen jeweils über zehn Hochvolt-Batteriebaugruppen mit einer Gesamtkapazität von 243 kWh (NMC – Nickel-Mangan-Kobalt) und einer Reichweite von rund 120 km ohne Nachladung. Zusätzlich verfügen sie über einen Pantografen auf dem Dach für Zwischenladungen an den Endhaltestellen der jeweiligen Linien. Darüber hinaus verfügen die eCitaro über eine her-ausragende Sicherheitsausstattung. Dazu zählt zum Beispiel der aktive Bremsassistent Preventive Brake Assist. Der Sideguard Assist des eCitaro warnt den Fahrer beim Abbie-gen vor Fußgängern und Radfahrern. Der Fahrerarbeitsplatz ist zusätzlich mit einer Glasscheibe als „Spuckschutz“ ausgestattet. „Unsere Fahrerinnen und Fahrer freuen sich riesig über das jüngste ÜSTRA Familienmitglied, denn die neuen Elektrobusse sind nicht nur umweltfreundlich und technologisch auf dem neuesten Stand, sondern überzeugen durch hohen Fahrkomfort und sind dazu noch sehr leise“, berichtet Denise Hain, ÜSTRA Vorständin für Betrieb und Personal. „An die Werkstatt stellt der Systemwechsel auf elektrischen Antrieb völlig neue technische Anforderungen, auf die wir gut vorbereitet sind. Bereits mit der Einführung der Hybridtechnologie vor einigen Jahren haben wir systematisch damit begonnen, unser Werkstattpersonal zur Elektrofachkraft weiterzubilden sowie Mechatroniker für System- und Hochvolttechnik auszubilden“, so Hain weiter. Fahrgäste profitieren von einer elektrischen Kassettenrampe als Einstiegshilfe für mobilitätseingeschränkte Passagiere (zusätzlich manuelle Klapprampe als Rückfallebene), kostenfreiem WLAN, USB-Steckdosen für mitgebrachte Endgeräte sowie TFT-Monitoren für das Fahrgastfernsehen. Außerdem werden die neuen Busse mit Klimatechnik aus-gestattet. Die energieeffiziente Wärmepumpe nutzt  CO2 als Kältemittel (geringe Treibhausgasschädigung) und sorgt bei hohen Außentemperaturen für eine angenehme Temperierung des Innenraums. In der kalten Jahreszeit wird die benötigte Wärme rein elektrisch erzeugt und ist aufgrund der 100%igen Nutzung von Ökostrom schadstofffrei.

Der Innenraum der Elektrobusse wurde mit Sitzpolstern in Lederoptik, grünen Haltestangen und einem Fußboden-Design in Holzoptik komplett neu gestaltet.

Förderung durch Bund und Land

Möglich ist die Realisierung dieses Großprojekts durch die Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Natur-schutz und nukleare Sicherheit mit 22,7 Millionen Euro. Eine ergänzende Förderung der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) in Höhe von 2,9 Mio. Euro unterstützt die Anschaffung der ersten 29 E-Busse. Über eine weitere  Komplementärförderung der übrigen 19 E-Busse wird das Land zu gegebener Zeit entscheiden. Insgesamt belaufen sich die Investitionen für die Zukunftsoffensive E-Bus auf etwa 50 Millionen Euro.

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