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Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 26.Februar 2020

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Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hildesheim (C) Ulrich Stamm Täglich aktuelle Polizei Nachrichten aus Hildesheim (C) Ulrich Stamm

HILDESHEIM.

Versuchte Betrugsfälle im Bereich Sibbesse

Am Dienstag, den 25.02.2020, versuchten Betrüger in Adenstedt sowie Grafelde mit dem sogenannten "Enkeltrick" an das Geld von zwei Senioren zu gelangen. Im ersten Fall wurde ein 81-jähriger Adenstedter gegen 14:30 Uhr von einer männlichen Person angerufen. Zunächst forderte der Anrufer dazu auf, dass man erraten solle, wer da am Apparat sei. Im weiteren Gesprächsverlauf gab sich die Person als Neffe des Adenstedters aus, der vorhabe, ein Auto zu kaufen und ihn heute besuchen wolle. Daraufhin wurde der Senior stutzig und fragte nach den Namen seiner Geschwister, woraufhin der Täter auflegte. Ein finanzieller Schaden ist nicht entstanden. Im zweiten Fall wurde gegen 16:00 Uhr einer 66-jährigen Frau aus Grafelde am Telefon von einem angeblichen Verwandten erzählt, dass er 30.000 Euro brauche, da er einen Unfall gehabt habe. Die Dame begab sich dann zur Volksbank, um Geld abzuheben. In der Bank kamen der Grafelderin jedoch Bedenken. Sie erzählte einer Mitarbeiterin von dem Anruf, diese wurde stutzig und verständigte die Polizei. Auch in diesem Fall kam es zu keiner Vollendung des Betruges. Bereits in der vorherigen Woche sowie am Vortag kam es zu ähnlichen Fällen im Landkreis Hildesheim. Da das Thema "Enkeltrick" daher weiterhin aktuell ist, ergehen seitens der Polizei folgende Verhaltenshinweise: - Die Täter sind sehr erfindungsreich und zum Teil sehr gute Schauspieler - Seien Sie in jedem Fall immer misstrauisch, wenn Geldforderungen an Sie herangetragen werden - Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Namen am Telefon zu erraten - Legen Sie im Zweifelsfall einfach auf, das hat nichts mit Unhöflichkeit zu tun - Rufen Sie Angehörige unter den Ihnen bekannten Nummern zurück - Übergeben Sie auf keinen Fall Geld an unbekannte Personen!

 

Senior wird Opfer von Telefonbetrügern

Am 24.02.2020 wurde bei der Polizei Hildesheim bekannt, dass ein älterer Mann aus der Gemeinde Diekholzen in der letzten Woche zwei Mal Opfer von Telefonbetrügern geworden ist. Diesen gelang es, den Senior zur Überweisung eines niedrigen fünfstelligen Geldbetrages auf zuvor benannte Konten zu bewegen. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen erhielt der Rentner erstmalig am Vormittag des 18.02.2020 einen Anruf von einem vermeintlichen Mitarbeiter eines Gerichts aus Süddeutschland. Dieser erklärte dem Senior, dass gegen ihn angeblich ein Pfändungsbescheid vorliegen sollte. Ferner wurde ihm angeraten, sich mit einer Anwaltskanzlei in Verbindung zu setzen, die mit dem Fall betraut sei.

Diesem Rat folgend nahm der Mann Kontakt zu dem angeblichen Anwalt auf. In dem Glauben, dadurch rechtliche Schritte gegen ihn abzuwenden, überwies der Senior einen hohen vierstelligen Geldbetrag auf ein Konto der Betrüger. Am Vormittag des 19.02.2020 erhielt der Rentner einen weiteren Anruf. In diesem Fall stellte sich der Anrufer als Mitarbeiter der Rechtsabteilung einer Landesbank vor. Dem älteren Herrn wurde vorgespielt, dass ihm eine Kontosperrung drohe, da er Schulden bei einer Telefonspielfirma habe und sich diesbezüglich eine Anwaltskanzlei bei ihm melden werde.

Kurze Zeit später ging tatsächlich ein entsprechender Anruf eines angeblichen Anwalts bei dem Mann ein. Es wurde erneut eine Kontosperrung angedroht und der Senior wurde angewiesen, einen mittleren, vierstelligen Betrag zu überweisen, um die Sperrung abzuwenden. Auch dieser Forderung kam der Mann nach. Nachdem sich der Geschädigte einem Angehörigen anvertraute, versuchte dieser die Überweisungen rückgängig zu machen, was zu jenem Zeitpunkt jedoch nicht mehr möglich war.

 

Versuchter Enkeltrick in mehreren Fällen erfolglos

Am 24.02.2020 versuchten Betrüger mit dem sogenannten "Enkeltrick" an das Geld von Bürgern aus dem Landkreis Hildesheim zu kommen. Zu einem finanziellen Schaden ist es in keinem der Fälle gekommen. Den Ermittlungen zufolge erhielt ein 60-jähriger Mann aus Steinbrück gegen 10:30 Uhr einen Anruf, bei dem eine weibliche Person versuchte, sich als angebliche Enkelin auszugeben. Nachdem die Frau merkte, dass der Angerufene ihr Vorhaben durchschaut hatte, legte sie auf. Um kurz nach 14:00 Uhr erhielt eine über 80-jährige Frau aus Algermissen mehrere Anrufe ihres angeblichen Enkels, der sich infolge eines Verkehrsunfalls angeblich in einer finanziellen Notlage befand und um Geld bat. Letztendlich durchschaute auch die Dame den Anrufer und beendete das Gespräch. Bei einem weiteren Anruf gab sich ein unbekannter Mann gestern Nachmittag als Sohn eines Rentnerehepaares aus, das ebenfalls in Algermissen wohnhaft ist. Auch hierbei erklärte der Anrufer Geld nach einem vermeintlichen Verkehrsunfall zu benötigen. Die Ehefrau wurde jedoch misstrauisch, so dass es zu keiner Vollendung des Betrugs gekommen ist. Da das Thema "Enkeltrick" weiterhin aktuell ist, ergehen seitens der Polizei folgende Verhaltenshinweise: -Die Täter sind sehr erfindungsreich und zum Teil sehr gute Schauspieler -Seien Sie in jedem Fall immer misstrauisch, wenn Geldforderungen an Sie herangetragen werden -Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Namen am Telefon zu erraten -Legen Sie im Zweifelsfall einfach auf. Das hat nichts mit Unhöflichkeit zu tun -Rufen Sie Angehörige unter den Ihnen bekannten Nummern zurück -Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen -Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt: Notrufnummer 110.

 

 

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