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Ausschreibung einer Bauleistung für Flüchtlingsunterkunft in Laatzen

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Ausschreibung einer Bauleistung für Flüchtlingsunterkunft in Laatzen Laatzen (C) Ulrich Stamm
Ausschreibung einer Bauleistung für Flüchtlingsunterkunft in Laatzen

Erstmals auch im E-Vergabe-Verfahren

 

Die Stadt Laatzen hat in diesen Tagen die Bauleistung zur Errichtung einer Flüchtlingsunterkunft ausgeschrieben. Alle Baufirmen sind aufgerufen sich auf die Generalunternehmerleistungen zur Errichtung einer Flüchtlingsunterkunft in Holz-Modulbauweise zu bewerben. Erstmals bedient sich die Verwaltung dem sogenannten E-Vergabe-Verfahren, das heißt, die Unterlagen können zusätzlich von einer speziellen Internetseite heruntergeladen werden. Die Unternehmen müssen sich vorher bei dem Vergabeportal (www.dtvp.de) kostenlos registrieren.

Alternativ können die Vergabeunterlagen wie bisher bei der Stadt Laatzen gegen Entgelt angefordert werden. Die Ausschreibungen werden wie bisher auch in den gängigen Veröffentlichungsorganen und auf der Homepage der Stadt Laatzen veröffentlicht.

Bei Nachfragen können sich interessierte Firmen wie bisher bei der Vergabestelle der Stadt Laatzen melden. Die Bieterkommunikation kann künftig auch über das Vergabeportal laufen, d. h. Bieter stellen ihre Frage im Portal ein und die Beantwortung erfolgt ebenfalls über das Vergabeportal.

Folgende Kurzbeschreibung ist nunmehr neben den sonstigen Verfahrensangaben, sowohl auf laatzen.de als auch auf dem Vergabeportal zu finden:

„BGF (Bruttogeschossfläche): 1.118,00 m², Brutto-Rauminhalt: 3.756,48 m³; zweigeschossiger Modulbau mit Flachdach und Laubengangerschließung; zum Umfang gehört das komplette schlüsselfertig zu errichtende Gebäude einschl. TGA , Grundausstattung, sowie die Außenanlagen, einschließlich der kompletten Ausführungsplanung für die Bereiche Hochbau und TGA (Technische Gebäudeausstattung), Komplettierung der Genehmigungsunterlagen mit Wärmeschutznachweis gem. EnEV sowie der Gebäudestatik, sämtliche Abnahmen, Lieferung vollständiger Revisionsunterlagen

Ende der Angebotsfrist:  02.03.2016“

Aufgrund einer EU-Richtlinie über die öffentliche Auftragsvergabe muss Bietern bis zum 18.04.2016 unentgeltlich ein uneingeschränkter und vollständiger elektronischer Zugang zu Bekanntmachungen und Vergabeunterlagen für europaweite Ausschreibungen (Vergabeverfahren oberhalb des Schwellenwertes; aktuell bei Bauvergaben: 5,225  Mio. €; Liefer- und Dienstleistungen: 209.000  €) ermöglicht werden. Ab 2018 muss zusätzlich die elektronische Angebotsabgabe möglich sein.

 

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