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Erste Ausschusssitzungen in hybrider Form

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Symbolbild Quelle: Pixabay Symbolbild

Langenhagen (pm).

Im Anschluss an die Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Donnerstag, 11.02.2021 ist die Begeisterung zu spüren: Nach der dritten Hybridsitzung der Langenhagener Politik ist die Resonanz überwiegend positiv bis begeistert.

Neben dem Stadtplanungs-, Bau- und Umweltausschuss am 4.02. und der Sitzung des Betriebsausschusses Bad am 9.02. war die Sitzung des Jugendhilfeausschusses die dritte Gremiensitzung in Langenhagen, die in dieser Form stattgefunden hat. Die Teilnehmerzahl mit digitaler Anwesenheit ist dabei stetig gewachsen und schon nach der Sitzung des Betriebsausschusses Bad waren die Teilnehmer besonders vom disziplinierten Ablauf angetan. Dezernent Carsten Hettwer zeigt sich beeindruckt vom neuen Verfahren. „Die bisherigen Sitzungen haben hervorragend funktioniert. Natürlich ist das für uns alle noch etwas fremd, aber diese ersten Schritte auf neuem Terrain haben wir erfolgreich gemeistert.“

Langjähriges Ratsmitglied Gabriele Spier findet nur lobende Worte: „Ich als Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses möchte höchstes Lob an die Verwaltung und an meine Stellvertreterin Dagmar Janik, an die digital und präsent teilnehmenden Ausschussmitglieder und die Tontechniker sowie die IT-Abteilung aussprechen. Die JHA-Sitzung ist ausgesprochen harmonisch und organisatorisch perfekt abgelaufen.“

Hybridsitzungen sind Mischformen aus den üblichen Präsenzveranstaltungen und reinen Videokonferenzen. Die Gremienmitglieder bekommen im Vorfeld Log-In-Daten per Mail zugesandt, mit denen sie an der Videokonferenz teilnehmen können. Außerdem besteht weiterhin die Möglichkeit der Teilnahme im Theatersaal, wo die Konferenz übertragen wird. Dort haben (Corona-bedingt in begrenzter Zahl) auch interessierte Langenhagenerinnen und Langenhagener die Möglichkeit, der Sitzung beizuwohnen. Eine Anmeldung für Bürgerinnen und Bürger ist nicht erforderlich.

Auch Bürgermeister Mirko Heuer freut sich über den gelungenen Start. „Ich möchte vor allem den Mitwirkenden im Hintergrund danken: Der IT-Abteilung, die beeindruckendes auf die Beine gestellt hat in dieser kurzen Zeit, den Veranstaltungstechnikern, die eine solche Veranstaltung natürlich ganz anders begleiten und nicht zuletzt der Gremienbetreuung, wo alle Fäden der Organisation solcher Sitzungen zusammenlaufen und die dieses Rad ganz neu erfinden mussten.“

Sozialdezernentin  Eva Bender ist zufrieden mit der Sitzung und freut sich auf kommende Veranstaltungen dieser Art. „Wir sind in besonderen Zeiten und müssen deshalb besondere Formate finden. Der JHA hat gezeigt, dass dies gelungen ist. Eine große Anzahl der Mitglieder des JHA haben digital teilgenommen. Auch der Bildungsausschuss in dieser Woche wird in hybrider Form tagen. Ich bin überzeugt, dass auch hier das Format gut funktionieren wird. “

Vor dem Hintergrund der vereinzelten, aber nicht minder harschen Kritik im Vorfeld, sieht sich Heuer darin bestätigt, sich für eine solche Umsetzung stark gemacht zu haben.

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