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Langenhagen ist sicherer Hafen

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Eva Bender, Sozialdezernentin der Stadt Langenhangen (rechts) © Stadt Langenhagen Eva Bender, Sozialdezernentin der Stadt Langenhangen (rechts)

Langenhagen (pm). „Mit der heutigen Antragsunterschrift erklärt sich die Langenhagen bereit zusätzlich Menschen – bevorzugt unbegleitete Minderjährige – aus dem Lager Moria auf Lesbos aufzunehmen“, erklärt Eva Bender, Sozialdezernentin der Stadt Langenhangen. Der Rat der Stadt Langenhagen hatte die Stadtverwaltung in der vergangenen Ratsversammlung beauftragt, dem Städtebündnis „Sichere Häfen“ beizutreten.

Die Vereinbarung wurde mit der internationalen Organisation „Seebrücke“ geschlossen. Sie setzt sich für sichere Fluchtwege und die menschenwürdige Aufnahme Geflüchteter ein.

Die Teilnahme am Bündnis soll deutlich mehr als ein Lippenbekenntnis sein. Teilnehmende Kommunen sollen Schutzsuchenden auch ein langfristiges Ankommen ermöglichen.

„Das ist für die Stadt kein neues Feld“, erklärt Doris Lange, Abteilungsleiterin Soziales. „Langenhagen hat mit der Unterstützung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen Jahren den Geflüchteten Obdach und Hilfe gewährt und wird dieses auch in Zukunft tun.“ Die Stadtverwaltung kann bei der Umsetzung der Bündnisziele auf ein außergewöhnlich großes und starkes Helfernetzwerk innerhalb der Kommune zurückgreifen.

Im Rahmen der Jugendhilfe werden die ankommenden, minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge in Jugendhilfeeinrichtungen untergebracht.

„Mit der Entscheidung des Rates zeigt unsere Stadt aktive Solidarität mit Geflüchteten, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten sind. Eine wichtige und richtige Haltung die hier Politik und Stadt gemeinsam einnehmen“, so Bender.

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