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Covid-19-Infektion einer Mitarbeiterin der DRK-Kita „Rappelkiste“ in Pattensen

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Covid-19-Infektion einer Mitarbeiterin der DRK-Kita „Rappelkiste“ in Pattensen © Bernd Günther Covid-19-Infektion einer Mitarbeiterin der DRK-Kita „Rappelkiste“ in Pattensen © Bernd Günther

PATTENSEN (bg). Die Kindertagesstätte „Rappelkiste“ in Pattensen ist wegen einer Covid-19-Infektion bei einer Mitarbeiterin zurzeit geschlossen. Vermutlich hatte sich die Mitarbeiterin der Kita im eigenen privaten Umfeld infiziert. Die Einrichtungsleitung der Kita reagierte schnell und besonnen. Sie informierte umgehend die Stadt Pattensen, das Gesundheitsamt und die Eltern.

Die DRK Kinder- und Jugendhilfe in der Region Hannover gemeinnützige GmbH bestätigte uns auf Anfrage den Fall und erläuterte kurz den Ablauf.

Demnach hatte die Mitarbeiterin bis zum 28. Mai in der Kita gearbeitet und war dann nach Kenntnisnahme einer Covid-19-Erkrankung in ihrem privaten Umfeld vorsorglich am nächsten Tag selber in Isolation gegangen. Sie nahm sofort mit ihrem Hausarzt und dem Gesundheitsamt Kontakt auf.

Alle Eltern wurden bereits im Vorfeld von dem Verdachtsfall informiert. Am 2. Juni erfolgte die Probenentnahme auf Anweisung des Gesundheitsamtes bei der betroffenen Mitarbeiterin der Einrichtung. Der Test wurde am 4. Juni positiv bestätigt. Das DRK reagierte darauf umgehend und ordnete die Schließung der Einrichtung an.

Die Quarantänemaßnahmen werden bis einschließlich 11. Juni nach Vorgabe des Gesundheitsamtes andauern, so dass die Kindertagesstätte voraussichtlich am Freitag, den 12. Juni, wieder in Betrieb gehen kann. Von der Quarantäne betroffen sind fünf Kinder und alle Mitarbeiter in der Einrichtung. Weitere Personen sind nach Angabe des DRK nicht betroffen.

Die Bereichsleitung Silke Tormann vom DRK bestätigte uns in einem Telefonat, dass zu jederzeit ein intensiver Kontakt zwischen der Stadt Pattensen quasi fast per „Standleitung“, dem Gesundheitsamt und der Einrichtungsleitung unterhalten wurde. Sie betonte nochmals, dass alle betroffenen Mitarbeiterinnen, vor allem aber die Einrichtungsleitung der Kita „Rappelkiste“, sehr umsichtig mit der Situation umgegangen sind. Eine vorsorgliche, offene und zeitnahe Information aller Betroffenen hatte hier oberste Priorität für das DRK.

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