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SPD-Bezirksratsfraktion Döhren-Wülfel blickt zurück auf fast fünf Jahre erfolgreiche Arbeit

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HANNOVER. Schon im September dieses Jahrs stehen wieder Kommunalwahlen an. Fast fünf Jahre Arbeit für den Stadtbezirk und seine Einwohner liegen hinter uns. Zeit, einmal zurück auf viereinhalb Jahre erfolgreichen Einsatz der SPD Fraktion im Stadtbezirk Döhren-Wülfel zu blicken. Das Resümee der Fraktion im Wortlaut:

Wichtig war uns dabei immer eine sachorientierte Arbeit zum Wohl der Einwohnerinnen und Einwohner. Denn wir verstehen uns als Vertreter unserer Nachbarinnen und Nachbarn in Döhren-Wülfel, für die wir uns im Bezirksrat einsetzen.

Schon in der vorhergehenden Wahlperiode achteten wir darauf, Politik für die Menschen vor Ort zu machen und nicht nur ideologische Positionen durchzusetzen. Deshalb konnte die SPD stärkste Fraktion im 2021 neu gewählten Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel werden und mit Antje Kellner wieder die Stadtbezirksbürgermeisterin stellen.

Im Rahmen der begrenzten Kompetenzen und Entscheidungsbefugnisse eines Bezirksrates der Landeshauptstadt Hannover können die örtlichen Mandatsträger als Stimme der Bürgerinnen und Bürger zumindest Probleme und Lösungsvorschläge öffentlich machen und dafür sorgen, dass die Stadtverwaltung die örtlichen Belange bei ihren Entscheidungen mit einstellt.

So haben wir das Ziel, unser bewährtes und beliebtes Freizeitheim Döhren zu erneuern, konsequent weiterverfolgt. Wir konnten letztlich verhindern, dass der Stadtrat die Pläne für einen Neubau zugunsten eines Neubauprojekts in einem anderen Stadtteil zurückstellt.

Leider ist es nicht gelungen, die historische Gaststätte Wichmann der Nachwelt zu erhalten. Auch ein originalgetreuer Wiederaufbau scheint aus rechtlichen Gründen gegen den Willen eines privaten Investors nicht durchsetzbar. Wir sind aber immer am Ball geblieben und haben uns vehement gegen einen massiven Neubau mit Mikroappartements an dieser Stelle eingesetzt.

Das Projekt, die denkmalgeschützte Neue Kapelle auf dem Seelhorster Friedhof nicht ungenutzt leer stehen zu lassen, sondern zu einem Kolumbarium (Urnenfriedhof) umzunutzen, geht ebenfalls auf eine Initiative der SPD-Fraktion zurück. Prinzipiell hat die Stadt Hannover dieser Idee bereits zugestimmt. Die Umsetzung ist allerdings bislang noch nicht in Angriff genommen worden.

Die Sozialdemokraten haben sich auch in dieser nun bald endenden Wahlperiode wieder für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Wülfel eingesetzt. Immerhin ist es gelungen, der Ortswehr Wülfel die Nutzung eines benachbarten brachliegenden Grundstückes der Stadtwerke zu ermöglichen.

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner im Bezirksrat setzten wir uns in einem Antrag erfolgreich für ein Projekt zur Betreuung von den sogenannten „Lückekindern“ in Mittelfeld sowie für Bodenindikatoren für blinde und sehbeeinträchtigte Mitmenschen ein Auch die vielbeachtete Sondersitzung des Bezirksrates zum Thema „Demokratie stärken“ ging auch auf einen Antrag der SPD-Fraktion zurück. Der „Runde Tisch“ zur Verkehrsberuhigung in der Loccumer Straße – der letztlich zu den entsprechenden verkehrsberuhigenden Baumaßnahmen führte – basierte ebenfalls auf einem gemeinsamen Antrag mit unserem Kooperationspartner.

Ein von der SPD in den Bezirksrat eingebrachter Vorschlag, im Stadtteil Mittelfeld vor dem Endpunkt Messe Nord noch eine weitere Halterstelle einzurichten, wird von der dafür zuständigen Region Hannover nun geprüft.

In weiteren Anfragen und Anträgen setzten wir uns u.a. mit der Velo-Route Süd und der Möglichkeit, wieder einen Wochenmarkt in Mittelfeld zu installieren, auseinander. Auch forderte der Bezirksrat auf unseren Antrag hin die Stadt auf, den Fiedelerplatz aufzuwerten und in das neue Stadtplatzprogramm aufzunehmen.

Weitere Erfolge, die auf Vorschläge der SPD zurückgehen: Zur sicheren Querung des Rudolf-von Bennigsen-Ufers wurde in Höhe der Riepestraße eine Fußgängermittelinsel installiert, das Kunstwerk „Tor“ am Beginn der Peiner Straße bekam ein Hinweisschild auf den Künstler. Wir setzen uns für den weiteren Betrieb des Rübezahlbrunnens ein, für mehr Fahrradbügel an der Haltestelle Peiner Straße und für eine Informationstafel zur Geschichte der Döhrener Wolle an der Straße am Uhrturm.

Eine große Herausforderung im kommenden Jahr wird nach den Sommerferien die Sicherstellung von ortsnahen und familiengerechten Unterrichtsmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler der abgebrannten Grundschule Beuthener Straße sein. Auch hier werden wir uns im Sinne der Einwohnerinnen und Einwohner natürlich verstärkt engagieren. Text JS/A. Kellner

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