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Neubaustrecken durch Seelzer Gebiet keine Option

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Neubaustrecken durch Seelzer Gebiet keine Option - SPD Dedensen begrüßt engen Austausch zwischen Seelzer Bürgerinitiativen

 

Zu einem gemeinsamen Austausch über die im Bundesverkehrswegeplan geplante Bahntrasse trafen sich am gestrigen Montag Mandy von Zobeltitz, Vorstand der BI Seelze, Silke Klompmaker-Böhm und Dr. Jürgen Dzick vom Vorstand der BI „Zukunft, Leben, Dedensen“ und Thorsten Massinger, stellv. Vorsitzender SPD Dedensen, in Seelze. Einig waren sich alle Beteiligten darüber, dass der Neubau einer Bahntrasse auf Seelzer Gebiet absolut nicht hinnehmbar sei. Diese Feststellung gelte sowohl für eine Trassenführung südlich von Seelze-Süd, als auch südlich von Dedensen.

„Ein Abzweig zwischen Lohnde und Dedensen-Gümmer nach Süden wäre eine Katastrophe! Damit wäre Dedensen von allen Seiten von Lärmquellen umgeben. Absolut unvorstellbar!“, so Thorsten Massinger. Die Vorstände der Bürgerinitiativen aus Seelze und Dedensen vereinbarten, zukünftig im engen Austausch zu den weiteren Planungen zu stehen.

Der Vorstand der BI „Zukunft – Leben – Dedensen“ – ursprünglich als Initiative gegen den Bau eines Hähnchenmaststalls südlich des Stadtteils gegründet – kündigte an, das Thema in der nächsten Ortsratssitzung auf die Tagesordnung setzen zu lassen, um im Ort zu informieren und sich ein Stimmungsbild einzuholen. Die SPD Dedensen sicherte die volle Unterstützung zu. Ortsbürgermeisterin Heike Duve- Diekmann dazu: „Im von allen Seiten geforderten Dialogforum müssen die bereits immensen Belastungen der westlichen Stadtteile berücksichtigt werden. Mehr Belastung geht nicht!“

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