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Die goldenen Zwanziger - Chansons am 21.Juli 2015 in Wolfsburg

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Die goldenen Zwanziger - Chansons am 21.Juli 2015 in Wolfsburg „Chansons der zwanziger Jahre“ mit Marie-Luise Linnemann (links) und Geza Gal (rechts) im Hoffmann-Museum (C) Privat
Chansons im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum am 21. Juli 2015

Im Hoffmann-von-Fallersleben-Museum gastieren am Dienstag, 21. Juli, Marie-Luise Linnemann (Gesang) und Geza Gal (Klavier). Im Rahmen des Begleitprogramms zur aktuellen Sonderausstellung „Braunschweigisches Land in der Weimarer Republik 1918 bis 1933“ präsentiert das Duo „Chansons der ‘goldenen‘ zwanziger Jahre“.

Das Konzert  beginnt um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. Kartenreservierungen sind im Hoffmann-Museum und unter Telefon: 05362-52623 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

Das Publikum geht auf eine musikalische Zeitreise in die Jahre zwischen 1918 und 1933, in die Weimarer Republik.

So wird auch der Klassiker „Was macht der Maier am Himalya?“ von Anton Profes und Fritz Rotter zu hören sein. eit zehn Jahren tritt das Duo mit Chanson Programmen der zwanziger Jahre auf. Die Musiker sind fasziniert von der musikalischen und textlichen Qualität der Lieder, deren Aussagen teils bis heute Gültigkeit besitzen Und so freuen sie sich auf ihren Auftritt an einem so geschichtsträchtigen Ort wie dem Hoffmann-von-Fallersleben-Museum im Schloss Fallersleben.

Die ersten Jahre der Weimarer Republik waren geprägt vom Ende des Ersten Weltkriegs, einer schweren Wirtschaftskrise mit Hyperinflation und harten Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen politischen Lagern. Zur Mitte des Jahrzehnts kam es zu einer scheinbaren Beruhigung der Lage. Die Menschen sehnten sich nach Stabilität und Aktivitäten fern all der Probleme.

Die neuen Massenmedien Schallplatte, Kino und vor allem das Radio demokratisierten die Gesellschaft. Musik und Tanz gehörten zum Lebensstil jener Jahre. Getanzt wurde der Charleston und das Pariser Kabarett war Vorbild für frivole und satirische Chanson Abende. Neben heiteren und frechen Liedern entstanden auch ernsthafte und zeitkritische Texte.

Nach dem autoritären und hierarchischen wilhelminischen Kaiserreich bildeten die zwanziger Jahre eine Zeit der vielen neuen Freiheiten in Partnerschaft, Freizeitverhalten, Bildung, Kunst und Kultur, Wissenschaft, einer großstädtischen Avantgarde prägt den Begrifft der „goldenen zwanziger Jahre“, die jedoch nur für wenige „golden“ waren. Letztlich scheiterte die erste demokratische Republik in Deutschland, 1933 kamen die Nationalsozialisten an die Macht.

 

 

Kartenreservierungen sind im Hoffmann-Museum und unter Telefon: 05362-52623 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

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