HANNOVER. Es war so etwas wie eine Midissage: Heute Nachmittag (15. Februar) öffneten sich ausnahmsweise auch an einem Sonntag die Pforten des Quartierstreffs in der hannoverschen Borgentrickstraße. Kunstliebhaber hatten die Möglichkeit, sich die laufende Ausstellung des im Stadtteil Döhren lebenden Künstlers Peter von Drathen anzuschauen. Von Drathen erkrankte leider kurzfristig, aber seine Ehefrau war vor Ort und konnte viel zu den Werken ihres Mannes erzählen.
Auf den ersten Blick sind die Bilder von Drathens sehr abstrakt, nur Farben – zumeist erdige warme Töne – und Formen. „Mein Mann beginnt immer abstrakt und arbeitet dann später Details heraus“, erzählt seine Ehefrau. Die Kunstwerke entstanden in verschiedenen Techniken, mal Aquarell, mal Acryl.
Peter von Drathen, 1952 in Hannover geboren, ist eigentlich gelernter Jurist und war als Rechtsanwalt tätig. 1999 begann er mit Malen und Zeichnen. 2007 wurde er dann 2. Preisträger beim Kunstpreis Laatzen. Seitdem waren seine Arbeiten in einer ganzen Reihe von Ausstellungen zu sehen.
Noch bis Ostern läuft die derzeitige Bilderschau im städtischen Quartierstreff. Wer gefallen an den Bildern findet: Peter von Drathen verkauft sie an Interessierte, eine Preisliste liegt aus.
