Polizei mit Großaufgebot im Einsatz
HANNOVER. Am Sonntagnachmittag (15.03.) fanden zwei Demonstrationen im Zusammenhang mit den Ereignissen im Iran in Hannovers Innenstadt statt. Eine kleinere (augenscheinlich mit Anhängern des Mullah-Regimes im Iran) und eine größere mit Gegnern des Regimes. Insgesamt sollen es mehr als 1.000 DemonstrationsteilnehmerInnen gewesen sein. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz (auch mit Kräften aus Oldenburg und Lüneburg) darunter auch PolizeireiterInnen und mindestens zwei in Bereitschaft gehaltenen Wasserwerfern. Bei einer augenscheinlich eher regimenahen Demonstration unter dem Titel „Friedensmarsch für den Nahen Osten“ wurden in der Spitze 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt. Zu einer Kundgebung des deutsch-iranischen Kulturvereins hatten sich laut Polizei 850 Menschen eingefunden. Der Verein wirft dem „islamischen Regime im Iran schwere Gewaltverbrechen gegen die eigene Bevölkerung“ vor. Zwischen einzelnen Teilnehmern der beiden unterschiedlichen Kundgebungen soll es zu hitzigen Wortgefechten gekommen sein. Daraufhin sollen die Kontrahenten mittels einer Polizeikette von einander getrennt worden sein.
