HANNOVER. Die Kunst trifft Politik. Der SPD-Oberbürgermeisterkandidat (und hannoverscher Finanz- und Ordnungsdezernent) Axel von der Ohe traf sich heute am späten Nachmittag (30. Juni)in der Eisfabrik an der Südstädter Seilerstraße mit Kunstschaffenden. In einer Podiumstalk mit mit Eva Jandl-Jörg (Direktorin MUSEUM Wilhelm BUSCH), Luna Jurado (Geschäftsführerin Kulturzentrum Faust) und Felix Landerer (Tänzer und Choreograph LANDERER&COMPANY) wurde der Frage nachgegangen, welche Bedeutung „die Kultur für unsere Stadt, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere Demokratie“ hat.
Die drei Kulturschaffenden vereinte insbesondere ein Wunsch: „Mehr Planungssicherheit bei der städtischen Förderung“. Dem stimmte von der Ohe zu. „Mehr Beständigkeit ist eine politische Entscheidung, die man treffen sollte.“ Außerdem räumte er ein: „Im Rückblick waren Kürzungen in der Kulturförderung ein Fehler.“
Bevor die Podiumsdiskussion startete, hatte Axel von der Ohe und seine Gäste Gelegenheit, einen Ausschnitt aus dem Stück „KARŌSHI“ im Theater in der EISFABRIK zu sehen. Tänzerisch wurde darin Burnout, gesellschaftlichen Druck, ständige Verantwortung und Leistungszwang thematisiert.