Keine Verletzten bei Feuer in Hannovers Südstadt
HANNOVER. Am frühen Mittwochmorgen (12.08.) gegen 1:30 Uhr erhielt die Regionsleitstelle Hannover Meldungen zu einem Feuer in der Tiestestraße in der Südstadt. Zunächst wurde der Brand eines Kleintransporters gemeldet, das Feuer griff jedoch in kürzester Zeit auf eine benachbarte Lagerhalle über. Aufgrund der Informationen über die Brandausbreitung erhöhte die Regionsleitstelle die Alarmstufe und alarmierte frühzeitig zusätzliche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die hannoverschen Brandschützer leiteten umgehend über mehrere Einsatzabschnitte die Brandbekämpfung mit einem massiven Wassereinsatz, teilweise unterstützt durch Großtanklöschfahrzeuge, ein. Es kamen mehrere Drehleitern sowie Trupps mit Atemschutzgeräten und handgeführten Rohren sowohl im Außen- als auch im Innenangriff zum Einsatz. Nach einiger Zeit zeigten die massiven Brandbekämpfungsmaßnahmen Wirkung und die angrenzenden Gebäude konnten somit erfolgreich vor einer Brandausbreitung und daraus resultierenden Schäden geschützt werden. Die Einsatzmaßnahmen zogen sich jedoch über mehrere Stunden hin. Die Lagerhalle selbst wurde bei dem Brand schwer beschädigt, ebenso im Nahbereich abgestellte Personenkraftwagen. Es kam zu einer zeitweise starken Rauchentwicklung, die auch in den benachbarten Straßen in der Südstadt deutlich wahrnehmbar war. Aus diesem Grund wurde zwischenzeitlich eine Warnung der Bevölkerung über die Warnsysteme KATWARN und NINA ausgelöst. Messungen durch die eingesetzten ABC-Einheiten der Feuerwehr ergaben jedoch, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Feuerwehr zunächst keine Angaben machen. Noch während die Löscharbeiten im Gange waren, hat der Kriminaldauerdienst (KDD) der Polizei mit ersten Ermittlungsmaßnahmen zur Klärung der Brandursache begonnen. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte von Freiwilliger- und Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der Polizei vor Ort.