HANNOVER. Nach Regen bildete sich ein kleiner See, im Winter war hier der „nasse Fleck“: Egal ob bei einem Sommerfest oder beim Weihnachtsmarkt, immer gab es Probleme mit Wasser auf dem Fiedelerplatz in Döhren. Nach vielen Jahren geht nun die Stadt Hannover das Problem an. Zwei Bagger sind angerückt und ein Bauzaun sperrt derzeit einen Teil der „guten Stube“ des Stadtteils ab.
Damit sich keine Riesenpfützen mehr bilden, werden jetzt auf dem Platz sogenannte Rigole eingebaut. Rigolen (von französisch rigole = Rinne) sind unterirdische Versickerungsanlagen, die Regenwasser aufnehmen, zwischenspeichern und kontrolliert in den Boden abgeben sollen. Sie bestehen in der Regel aus Teilen, die in ihrem Hohlraum viel Wasser speichern können, etwa ein Kiesbett oder Rohre.
Ob’s hilft? Das wird die Zukunft zeigen.
Die Bauarbeiten haben auf dem Fiedelerplatz begonnen