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Dachstuhlbrand in der Grabbestraße

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Feuerwehr mit einem Großaufgebot in Vahrenwald

HANNOVER. Am Freitagnachmittag (28.06.) gingen gegen 15:05 Uhr mehrere Notrufe in der Regionsleitstelle zu einem Feuer in der Grabbestraße in Hannover-Vahrenwald ein. Bereits auf der Anfahrt von der nicht weit enfernten Feuer- und Rettungswache 1 (Weidendamm) war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Innerhalb kürzester Zeit zündete der gesamte Dachstuhl des mehrgeschossigen Gebäudes durch und es kam zum offenen Dachstuhlbrand mit massiver Flammenbildung. Sofort wurde durch die Einsatzkräfte die Brandbekämpfung eingeleitet. Weitere Kräfte und Sonderfahrzeuge wurden zur Einsatzstelle nachalarmiert. Während über die Wenderohre zweier Drehleitern der Löscheinsatz durchgeführt wurde, bekämpften zusätzlich auch mehrere Atemschutztrupps mit weiteren Strahlrohren im Innenangriff das Feuer. Zu den nachalarmierten Sonderfahrzeugen gehörte auch eine Teleskopmastbühne. Ihr Wenderohr wurde zur Verhinderung der Brandausbreitung auf die Nachbargebäude eingesetzt. Eine weitere Brandausbreitung konnte dann durch den gezielten Löscheinsatz verhindert werden. Alle HausbewohnerInnen hatten bereits vor der Ankunft der Feuerwehr das Gebäude verlassen. Die Dachgeschosswohnung selber war nicht bewohnt und befand sich in der Bauphase. Aus Sicherheitsgründen wurden die BewohnerInnen der beiden Nachbarhäuser aufgefordert, diese zu verlassen. Die ca. 30 Personen wurden auf dem gegenüberliegenden Jahnplatz durch NotfallsanitäterInnen und Notärzte betreut. Gegen 16:10 Uhr konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und die Nachlöscharbeiten eingeleitet werden. Zur besseren Übersicht und Beurteiliung der Einsatzsituation kamen auch Flugdrohnen der Feuerwehr zum Einsatz. Bis auf einen Löschzug konnten die übrigen Einsatzkräfte um 17:35 Uhr vom Brandort abrücken. Während des Einsatzgeschehens war ein Feuerwehrmann von einem Gerüst gestürzt und hatte sich dabei verletzt. Er musste unter Begleitung einer Notärztin mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Brandobjekt selber ist nach dem Feuer nicht mehr bewohnbar. Die Wohnungsgesellschaft als Eigentümer kümmert sich um Ersatzunterkünfte für die BewohnerInnen. Die angrenzenden Häuser sind bewohnbar und die Personen konnten zurück in die Wohnungen. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehr war mit drei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, Kräften von mehreren Ortsfeuerwehren (Freiwilligen Feuerwehren) diversen Spezial- und Führungsfahrzeugen und rund 103 Einsatzkräften vor Ort.

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