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Feuerwehr: Hohes Einsatzaufkommen in der Silvesternacht

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Feuerwehrkräfte wurden mit Feuerwerkskörper beworfen

HANNOVER. Feuerwehr und andere Einsatzkräfte fordern zu Recht Respekt. Doch sie haben mehr verdient: Solidarität und Dank für ihre Arbeit in oft sehr gefährlichen Situationen. Doch daran mangelt es leider immer wieder. So auch in der Silvesternacht als gegen 1 Uhr ein Angriffstrupp der Feuerwehr in Oberricklingen beim Löschen eines brennenden Müllbehälters mit einem Feuerwerkskörper beworfen wurde. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Wie die Feuerwehr mitteilte waren die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und der Feuerwehr in der zurückliegenden Silvesternacht darüber hinaus stark gefordert. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst hatten sich durch zusätzliches Personal in der Regionsleitstelle und zusätzliche Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes gut auf das erhöhte Einsatzaufkommen in der Silvesternacht vorbereitet. Neben drei größeren Brandeinsätzen war die Feuerwehr überwiegend damit beschäftigt brennende Müllbehälter und Papiercontainer zu löschen, welche vermutlich durch Feuerwerkskörper entzündet worden waren. Die Brandbekämpfer konnten alle Feuer schnell löschen und dadurch größere Sachschäden verhindern. Die drei größeren Brandeinsätze erfolgten um 00.26 Uhr bei einem Kellerbrand im Sahlkamp in Vahrenheide, um 00.34 Uhr bei einem Balkonbrand in der Alemannstraße im Stadtteil Vahrenwald und um 00:53 Uhr bei einem Kellerbrand am Bethlehemplatz im Stadtteil Linden-Nord. Mit 86 Einsätzen waren es weniger Brände als im Vorjahr (2024/2025= 131), die Herausforderungen für die Feuerwehr Hannover waren jedoch auf Grund der annähernd zeitgleichenlichen größeren Einsatzstellen dennoch hoch. Mit 160 Einsätzen des Rettungsdienstes ereigneten sich in etwa gleich viele Notfälle wie im Vorjahr (2024/2025= 158). Der Rettungsdienst musste in den Notfalleinsätzen der Silvesternacht vielfach bei Alkoholvergiftungen und Verletzungen nach Stürzen oder Auseinandersetzungen von Personen qualifizierte Hilfe leisten. Die Regionsleitstelle bearbeitete in der Silvesternacht von 19:00 bis 07:00 Uhr insgesamt 709 Hilfeersuchen in der gesamten Region Hannover. Dies ist zwar etwas weniger als im Vorjahr (2024/2025= 724) aber dennoch ein hohes Einsatzaufkommen.

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