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Hannover Nachrichten vom 20.Juni 2023

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HANNOVER.

Neue Bootsanlegestelle am Friederikenplatz verkürzt Transport von Kanus

Eine neue Anlagestelle südlich des Friederikenplatzes erleichtert Kanusportler*innen ab sofort den Ausstieg aus dem Boot und verkürzt den Transport zum Wiedereinstieg nördlich der Leinewelle. Bislang diente lediglich eine kleine Treppenanlage an der Culemannstraße (am östlichen Leineufer) zum Ein- und Ausstieg. Die neue, in rund neun Wochen entstandene Anlegestelle befindet sich am Hannah-Ahrendt-Weg (am westlichen Ufer) und kostete rund 30.000 Euro. Der Transportweg zum Steg an der Mike-Gehrke-Promenade (Leibnizufer) hat sich damit um etwa 150 auf rund 450 Meter verkürzt. Durch die Anbindung an die nahegelegene Unterführung lassen sich Überquerungen an Ampelkreuzungen vermeiden.

Die neue Steganlage besteht aus zwei Treppenanlagen aus Beton, die mit einem Abstand von vier Metern an der Böschung bis zur Wasserkante herunterführen. Damit können Boote verschiedener Größen komfortabel die Böschung herauf- und herabgetragen werden. Entlang der Treppen ist ein Gleitbalken aus Holz installiert, auf dem auch größere Boote liegend hinuntergleiten können. Am Ende der Treppen im Bereich des Wasserspiegels befindet sich der eigentliche Steg. Dieser hat einen Belag aus Kunststoffbohlen und erleichtert den Wassersportler*innen den Bootseinstieg und -ausstieg. Die Gestaltung der neuen Anlegestelle hat die Stadt mit dem Landes-Kanu-Verband Niedersachsen e.V. abgestimmt.

Für die Errichtung des neuen Steges im Uferbereich war die Erteilung einer wasserrechtlichen Genehmigung der Region Hannover notwendig, weil die Anlage in das öffentliche Gewässer (Leine) hineinragt. Da das Baugrundstück dem Land Niedersachsen gehört, wurde hierzu eine Nutzungsvereinbarung geschlossen, in deren Rahmen der der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover für die Errichtung, Pflege, Instandhaltung und die Verkehrssicherung des Grundstücks und der neugebauten Anlage zuständig ist. Die Planung der Anlage und die Bauausführung übernahm der städtische Fachbereich Tiefbau.


Stadtquartier Kronsberg: Sieger-Entwürfe für dritten Abschnitt werden gezeigt

Die Landeshauptstadt Hannover und die Wohnungswirtschaft entwickeln auf dem Kronsberg ein neues und urban-grünes Wohnquartier. In einer Ausstellung auf dem Baufeld A1.3 an der Stockholmer Allee werden vom 26. Juni bis 9. Juli Gestaltungsvorschläge für die ersten Baufelder des dritten Bauabschnitts präsentiert. Es handelt sich um Ideen, die Planungs- und Architekturbüros in einen Wettbewerb den Hochbau betreffend, eingebracht haben. Die Sieger stehen nun fest.  Die Ausstellung wird für die Öffentlichkeit täglich, auch an den Wochenenden, in der Zeit von 12 Uhr bis 19 Uhr zugänglich sein. Am Freitag, 30. Juni, um 11 Uhr, wird sie von Stadtbaurat Thomas Vielhaber und Vertreter*innen der Unternehmen offiziell eröffnet.

Nachbarn aus den umliegenden Quartieren, potenzielle Mieterinnen und Mieter sowie Interessierte an Stadtentwicklung und Architektur sind eingeladen, sich auf der Pop-up-Präsentationsfläche an der Stockholmer Straße zu informieren und auszutauschen.

Der dritte Bauabschnitt Kronsberg Süd, für den jetzt die ersten Ideen für die Hochbau-Planung präsentiert werden, umfasst rund 14 Hektar.  Insgesamt hat das Neubaugebiet Kronsberg Süd eine Größe von rund 53 Hektar. Es ist das größte Neubaugebiet Niedersachsens. Rund 4000 Wohneinheiten werden hier entstehen – mit Wohnraum für rund 8000 Menschen. Im ersten und zweiten Bauabschnitt – hier entstehen rund 2800 Wohneinheiten – herrscht bereits rege Bautätigkeit, teilweise sind Wohnungen bereits bezogen.


Hannover feiert den Internationalen Tag des Yoga auf dem Trammplatz

Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) lädt zusammen mit dem Tagore Centre, der indischen Botschaft Berlin und dem Indian Council for Cultural Relations alle Yoga-Interessierten dazu ein, am Sonntag, 25. Juni, von 10 bis 12 Uhr auf dem Trammplatz gemeinsam Yoga zu praktizieren und so den Internationalen Tag des Yoga zu begehen. Das diesjährige Thema lautet „Yoga für Vasudhaiva Kutumbakam“ (Deutsch: „Yoga für das Wohlergehen aller: eine Welt – eine Familie“). Das Motto drückt den Geist des Yoga aus, der alle mitdenkt und verbindet.

Yoga-Matten und Yogatag-T-Shirts stellen die Veranstalter*innen zur Verfügung. Wasser und Tee gibt es für alle kostenlos. Nach den offiziellen Ansprachen beginnt die gemeinsame einstündige Yoga-Praxis, bei der auch der indische Botschafter mitmachen wird. Angeleitet werden die Teilnehmenden von Yogalehrer*innen der Partner-Organisationen: vom hannoverschen Yoga Studio Akash Nair, Art of Living e. V., Heartfulness Institute Germany und der Maharishi Veda Stiftung.

Für die aktive Teilnahme sind keine Vorkenntnisse notwendig – die Übungen eignen sich für Anfänger*innen und Fortgeschrittene ab zwölf Jahren. Der Eintritt ist frei. Nach der Yoga-Praxis kann man auf dem Trammplatz vegane indische Köstlichkeiten kaufen und genießen.

Am 11. Dezember 2014 riefen die Vereinten Nationen den 21. Juni zum Internationalen Tag des Yogas aus – als Anerkennung der hohen und weltweiten Bedeutung von Yoga für die Gesundheit. Dieser Tag hat zum Ziel, das Bewusstsein dafür zu schärfen, welche vielen Vorteile es hat, Yoga regelmäßig zu praktizieren. Denn der UN war es vor allem wichtig, dass Menschen gesundheitsfördernde Entscheidungen treffen und gesunde Lebensweisen führen. Und Yoga bietet einen solchen ganzheitlichen Ansatz für Gesundheit und Wohlbefinden. Am 21. Juni 2015 fand so der erste Internationale Tag des Yoga statt.

Yoga schafft oft die Möglichkeit, die innere Balance wiederzufinden – insbesondere in den Krisenzeiten. Die letzten Jahre waren und sind für viele Menschen eine Herausforderung: Sie fühlen sich verunsichert und belastet. Die LHH hat das Jahr 2023 der mentalen Gesundheit gewidmet und hält eine Vielfalt an Beratungs- und Unterstützungsangeboten für die Beschäftigten vor. Das Jahr der mentalen Gesundheit dient zur Stärkung der Gesundheitsprävention und ist Bestandteil der Neuausrichtung des Personalmanagements, mit dem sich die Stadtverwaltung als attraktive Arbeitgeberin profilieren will.


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