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Hannover Nachrichten vom 24.Juli 2023

veröffentlicht in:

HANNOVER.

„Fairhandeln für Klimagerechtigkeit weltweit“: Angebote der „Fairen Woche“ 2023 in Hannover

Die bundesweite „Faire Woche“ findet in diesem Jahr vom 15. bis 29. September unter dem Motto „#Fairhandeln für Klimagerechtigkeit weltweit“ statt. Auch in Hannover bietet ein Netzwerk verschiedener Akteur*innen rund um diesen Zeitraum wieder Aktionen an, um auf die Themen nachhaltiges Wirtschaften, globale Gerechtigkeit und menschenwürdige Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.

Interessierte können zum Beispiel das Open-Air-Kino „Cinema del Sol“ besuchen, fair gehandelte Produkte testen oder sich über die verschiedenen Label informieren. Auch die Fans von Rollenspielen kommen beim Escape-Game „Die letzte Chance“ und dem Krimidinner-Spiel „Verbrechen in Schokistedt“ auf ihre Kosten. Das komplette Programm der „Fairen Woche“ ist im Internet zu finden: www.hannover.de/faire-woche.

Ausschnitte aus dem Programm:

15. September, 19 Uhr:

Open-Air-Kino: Bigger Than Us – Du veränderst die Welt

Aegidienkirche, Aegidienkirchhof 1

Das Open-Air-Kino mit dem solaren Wanderkino „Cinema del Sol“ zeigt den Film: „Bigger Than Us – Du veränderst die Welt“. Doku 2021, Deutsch mit englischen Untertiteln, FSK 12, 97 Minuten

Die 18-jährige Melati kämpft seit vielen Jahren gegen die Plastikverschmutzung in ihrer Heimat Indonesien. Um neue Kräfte für ihren Einsatz zu sammeln, begibt sie sich auf die Suche nach Gleichgesinnten. Auf ihrer Reise trifft sie sechs junge Menschen, von Malawi über Brasilien bis hin in die USA. Sie alle setzen sich für Umwelt- und Menschenrechte und eine lebenswerte Zukunft in ihren Heimatländern ein. Der Oscarpreisträgerin Marion Cotillard gelingt mit ihrem Film ein starkes Porträt, das den Zuschauer*innen, die Herausforderungen und Sorgen der jungen Aktivist*innen, aber auch ihre Erfolge und den Mut für Veränderung auf einfühlsame Weise näherbringt.

Hinweise:

  • Anmeldung unter www.elm-mission.net/veranstaltungen/Kino oder direkt an n.bock@elm-mission.net erforderlich.
  • Vor Ort steht eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung. Eigene Campingstühle, Getränke und Picknick können mitgebracht werden.
  • Bei schlechtem Wetter wird ein alternativer Veranstaltungsort bekannt gegeben.
  • Eintritt frei
  • Eine Veranstaltung von: Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) und Brot für die Welt/Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V. (www.elm-mission.net/veranstaltungen)

16. September, 15 bis 16.30 Uhr:

Escape-Game „Die letzte Chance“ (Online)

In weniger als zwei Stunden ist es so weit: Franziska aus eurem Team kann nun endlich Fakten zu den Auswirkungen von Fast Fashion vor dem Umwelt- und Menschenrechts-Ausschuss im Bundestag vortragen, der über ein Gesetz beraten will, das für mehr Nachhaltigkeit in der Textil-Industrie sorgen soll. Dann: Ein Einbruch in Franziskas Wohnung und alle Beweise sind verschwunden. Hier möchte wohl jemand verhindern, dass über die Missstände gesprochen wird.

Beschafft alle Beweise pünktlich zur Anhörung wieder, damit eurem Anliegen endlich Gehör geschenkt wird. Sprecht mit den Kontaktpersonen aus den Ländern, die Franziska während ihrer Untersuchung kennengelernt hat und beschafft euch so die notwendigen Informationen zurück. Einfach wird dies bestimmt nicht – Franziska hat dafür Jahre gebraucht und dieses bestimmt aus gutem Grund. Ihr müsst euch beeilen, die Zeit läuft.

Hinweise:

  • Anmeldung unter bildungsverein.de oder telefonisch: (05 11) 34 41 44.
  • Es wird ein Selbstkostenpreis in Höhe von 5 Euro erhoben.
  • Das Spiel funktioniert auf allen internetfähigen Endgeräten, wie Tablets und PCs (eine Tonausgabe ist nötig). Für das beste Spielerlebnis wird ein PC empfohlen. Nach dem Einloggen über ein Endgerät sollte das Spiel auch mit diesem Endgerät beendet werden.
  • Eine gute Internetverbindung ist notwendig, weil einige der Dateien höhere Datenmengen verbrauchen. Das Spiel funktioniert nur auf den gängigen Browsern, wie zum Beispiel Chrome oder Firefox. Der Browser Internet Explorer wird nicht vom Spiel unterstützt.
  • Einige Tage vor dem Spiel wird ein entsprechender Zugangscode zugeschickt.
  • Eine Veranstaltung von: Bildungsverein Soziales Lernen und Kommunikation e.V. (https://bildungsverein.de/kurs/232S12301/die-letzte-chance-online-escape-game)

18. September, 14 bis 16 Uhr:

Pedacola-Verkostung

Contigo Fairtrade Shop, Lister Meile 74

Pedacola – der Bio-Sirup aus dem Mühlviertel. Aus der Idee, eine regionale Cola zu kreieren, entwickelte Peter Leitner aus St. Thomas im Mühlviertel die Pedacola. Die Grundlage ist der Colastrauch, verfeinert mit Rübenzucker, Vanille, Minze, Zitrone und Limette.

Hinweise:

19. September, 19 Uhr:

Der Weg durch das Label-Labyrinth

Evangelisch-freikirchliche Gemeinde am Döhrener Turm, Hildesheimer Straße 179

Egal, ob im Kaufhaus, Internet oder Supermarkt: Wer ethisch konsumieren will, steht immer wieder vor dem herausfordernden Labyrinth aus Siegeln, Labeln und Standards. Was sich hinter den bunten Logos und wohlklingenden Versprechen genau verbirgt, ist oft eine Frage, die nur mit viel Aufwand und eigener Recherche zu beantworten ist. Damit man diese Aufgabe nicht allein in Angriff nehmen muss, wollen wir gemeinsam erarbeiten, was sich hinter den einzelnen Siegeln verbirgt.

Hinweise:

  • Zugang und Toilette rollstuhlgeeignet.
  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Eine Veranstaltung von: Micha Deutschland e.V., Lokalgruppe Hannover, und Arbeitskreis Weltverantwortung in der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde am Döhrener Turm (https://www.micha-initiative.de/

21. September, 19.30 Uhr:

Fair und kein Grad mehr! Was die Regenwälder am Amazonas mit uns und dem Klima zu tun haben

Café Allerlei, Allerweg 7

Wenn wir die Erderwärmung und den Artenverlust bremsen wollen, müssen wir handeln! Einer der wichtigsten Schlüssel dazu ist der Schutz der Regenwälder am Amazonas. Aus der Zusammenarbeit des Regenwaldladens mit ihren langjährigen Projektpartner*innen stammen lokal hergestellte, einzigartige, hochwertige Kunsthandwerk-, Genuss- und Körperpflegeprodukte. Dadurch wird ein Teil der unfassbaren Biodiversität des für das Weltklima so wichtigen Lebensraums nachhaltig nutzbar.

Mario Schwaab aus dem brasilianischen Amazonasgebiet und sein deutscher Handelspartner Dr. Rainer Putz vom Regenwaldladen berichten mit eindrucksvollen Bildern und mit einem Kurz-Film über ihre Arbeit in Amazonien. Sie zeigen Beispiele auf, wie Regenwälder durch eine nachhaltige Nutzung geschützt werden können.

Hinweise:

22. September, 18 Uhr:

Krimidinner-Spiel

Haus der Jugend, Maschstraße 22-24

Verbrechen geschehen in Schokistedt: Wurde Fabian Guttut vergiftet? Wer hat Jupp Breuler auf dem Gewissen? Und was ist mit Luzie Orosz passiert? Das können Spieler*innen in den Krimidinner-Spielen des Nachhaltigkeitsbüros selbst herausfinden. Ziel ist es, dem oder der Mörder*in auf die Schliche zu kommen. Alle Spieler*innen verkörpern eine Rolle, es kommen unterschiedlichste Hinweise oder Beweise ins Spiel. So wird die Luft für eine Person immer dünner. Denn eine Person ist schuldig und versucht nur von sich selbst abzulenken.

Neben dem ersten fairen Krimidinner – „Tödliche Enthüllungen“ (Mord in Schokistedt I) – gibt es als „Weltpremiere“ zwei neue Fälle für interessierte Ermittler*innen. Gemeinsam mit dem Haus der Jugend richtet das Nachhaltigkeitsbüro der Stadt Hannover den Abend aus. Für das leibliche Wohl werden die Teilnehmenden mit einem saisonalen Drei-Gänge-Dinner von der „Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) Wildwuchs“ versorgt.

Hinweise:

Hintergrundinformationen: „Fairer Handel“ und „Faire Woche“

Der Klimawandel betrifft alle Regionen dieser Erde. Im globalen Süden macht er sich besonders bemerkbar. Vor allem betroffen der landwirtschaftliche Bereich, der vielen Menschen als Existenzsicherung und Ernährungsgrundlage dient. Deshalb setzt sich der „Faire Handel“ auch für mehr Klima- und Umweltschutz ein. Die Landeshauptstadt Hannover leistet damit auch einen Beitrag zur Umsetzung der von den Vereinten Nationen verabschiedeten globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs). Stärkung der Kleinproduzent*innen, menschenwürdige Arbeitsbedingungen, die Einhaltung von Menschenrechten und das Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit sind dabei einige wichtige Aspekte.

Neben dem Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover beteiligen sich in diesem Jahr u. a. folgende Einrichtungen an der „Fairen Woche“ in Hannover: Allerweltsladen e.V., Berufsbildende Schulen Cora Berliner, Bildungsverein, Bismarckschule, Diakonisches Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V. / Brot für die Welt, Contigo Fairtrade Shop Hannover, Ernährungsrat Hannover und Region, Ev. – luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM), fairKauf eG, Haus der Jugend, Janun Hannover e.V., Landesbildungszentrum für Blinde, Leonore-Goldschmidt-Schule, Micha Deutschland e.V., Lokalgruppe Hannover, Oxfam Shop Hannover, Textilwerkstatt der Landeshauptstadt Hannover, Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e. V., Viva con Agua Hannover, Willy-Platz-Heim.

Weitere Bildungsangebote des Nachhaltigkeitsbüros der Landeshauptstadt Hannover zu den Themen Globale Gerechtigkeit und „Fairer Handel“ bietet die Website www.hannover-nachhaltigkeit.de (Suchbegriff: „Fairer Handel“).


Hannoversche Stadtspitze stromert

Hannover stromert © LHH
Hannover stromert © LHH

Vorfahrt für die E-Mobilität: Sechs Autos stehen den Dezernent*innen, Bürgermeister*innen und dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover für Dienstfahrten zur Verfügung. Seit Dienstag (18. Juli) besteht die kleine Flotte ausschließlich aus Stromern: Ein VW ID Buzz und zwei VW ID 3 gehören schon seit einigen Monaten zum Bestand. In dieser Woche haben drei BMW i4 die letzten Hybrid-Fahrzeuge abgelöst.

E-Autos der LHH © LHH/Dix
E-Autos der LHH © LHH/Dix

„Ein klimaschonender Tausch“, wie Personaldezernent Prof. Lars Baumann betont. „Das ist einer von vielen Schritten hin zur klimaneutralen Stadt Hannover bis 2035. Wir bauen den Bestand von E-Autos im gesamtstädtischen Fuhrpark weiter aus.“

Wie die städtische Klimaschutzleitstelle bestätigt, sind zur Zeit 143 elektrische Fahrzeuge im städtischen Fuhrpark und noch weitere befinden sich in der Beschaffung.  Insgesamt verfügt die Stadt Hannover über rund 1000 Fahrzeuge – rund zwei Drittel davon sind Sonderfahrzeuge und Lkws, wie etwa Feuerwehrwagen, Traktoren oder Bagger. Marschroute ist, dass bei jedem Ersatz und jedem Neukauf der Fokus auf  Fahrzeugen mit Elektromotoren liegt. Dazu gibt es einen Ratsbeschluss. Als Standard soll demnach in Zukunft das E-Fahrzeug gelten.

Unter der Regie der Klimaschutzleitstelle kommt der Ausbau der Lade-Infrastruktur schneller voran als geplant. Im Rahmen der städtischen Konzession baut die enercity AG bis Ende 2026  rund 1300 öffentlich zugängliche Ladepunkte. 600 davon stehen bereits. Hinzu kommen weitere öffentlich zugängliche Ladepunkte, so dass Elektro-Mobilist*innen aktuell rund 1050 Ladepunkte in Hannover ansteuern können.  

Weitere Lade-Infrastrukturen entstehen auf privaten Flächen sowie bei Firmen und Verwaltungen für deren Fuhrparks und Mitarbeiter*innen. Die Stadt baut im Zuge des Förderprojektes „H-stromert“  an 52 städtischen Standorten insgesamt 259 Ladepunkte für den eigenen elektrischen Fuhrpark auf. Auch Beschäftigte können einige der Standorte nutzen.


Maschseefest: Westliche Südstadt für Kraftfahrzeuge gesperrt – Stadt empfiehlt Anreise ohne Auto

Die westliche Südstadt ist während der Hauptanreisezeiten zum am kommenden Mittwoch (26. Juli) beginnenden Maschseefest gesperrt. Mittwochs und donnerstags von 18 bis 21 Uhr, freitags von 18 bis 22 Uhr sowie sonnabends von 18 bis 22.30 Uhr können nur Bewohner*innen des Quartiers in das Gebiet einfahren, das von Willy-Brandt-Allee, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer, Altenbekener Damm, Hildesheimer Straße und Friedrichswall begrenzt wird. Besucher*innen der Veranstaltung wird dringend empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad anzureisen und das Auto spätestens an den Park-and-Ride-Plätzen am Stadtrand abzustellen. Weitere Informationen zur Anreise bietet die Seite https://www.visit-hannover.com/Maschseefest/An-Abreise.

Neben der Sperrung des Quartiers, die zum zweiten Mal eingerichtet wird, verspricht sich die Stadtverwaltung auch von den seit Juni geltenden Bewohner*innen-Parkzonen, dass sich die Situation in der westlichen Südstadt gegenüber den Vorjahren verbessert. Alle Anwohner*innen haben Durchfahrtsscheine erhalten, um ihr Wohngebiet mit dem Kraftfahrzeug zu erreichen. Daneben berechtigen auch Bewohner*innen-Parkausweise zur Einfahrt in das Gebiet.


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