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Hannover Nachrichten vom 4.September 2023

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HANNOVER.

Erweiterungsbau Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium eingeweiht 

Das Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium (KWR) hat seinen neuen dreigeschossigen Erweiterungsbau im Rahmen einer kleinen Feierstunde an diesem Montag (4. September) offiziell in Betrieb genommen. Mit dem Abbruch alter Gebäudeteile hatte die Stadt im April 2021 begonnen. Der Bau, der im Rahmen einer sogenannten öffentlich-privater Partnerschaft (ÖPP) entstand und insgesamt rund 23,5 Millionen Euro kostete, wurde von Januar 2022 bis Juli 2023 verwirklicht. Mit der Fertigstellung sind die umfangreichen Gesamtbaumaßnahmen Schule im Zooviertel nun abgeschlossen, denn dem Neubau voraus ging von Oktober 2017 bis Juni 2019 die Sanierung der Haupt- und Nebengebäude im Umfang von rund 6,45 Millionen Euro.

„Der Erweiterungsbau und die Sanierung sind sehr gelungen und stehen beispielhaft für die großen Investitionen, die wir trotz schwieriger Finanzlage in die Bildung tätigen“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay bei der offiziellen Eröffnung. „Eine Sanierung und eine Erweiterung während des Schulbetriebs ist immer eine große Belastung, die die Schüler*innen und Lehrkräfte aber gut gemeistert haben. Umso mehr freue ich mich, dass alle nun die modernen Räumlichkeiten nutzen können. Sowohl das intensive Beteiligungsverfahren als auch der Bauprozess wurden in enger Zusammenarbeit von Schule und Stadtverwaltung begleitet. Dafür bedanke ich mich“, betonte Onay.

Der Erweiterungsbau des vierzügigen KWR wurde durch die Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren (G9) erforderlich. Er beinhaltet die Unterrichtsräume für die Jahrgänge 5 bis 7, einen modernen naturwissenschaftlichen Trakt, eine Mensa, sowie Musik- und Ganztagsbereich. Ein neues Arbeits-Lehrerzimmer und Sekretariat bietet kurze Wege im Kontakt insbesondere für die jüngeren Jahrgänge. Insgesamt bietet das Gymnasium Platz für rund 1100 Schüler*innen. Es stehen ausreichend Räume für Inklusion und Differenzierung zur Verfügung.

Räume in Bestandsgebäude neu sortiert

Das inzwischen sanierte Hauptgebäude des KWR war Ende der 1950er-Jahre erbaut worden, das Nebengebäude kam Anfang der 1990er-Jahre hinzu. Seit dem Jahr 2017 ersetzt ein dreigeschossiger Neubau den sogenannten „Schustertrakt“ von 1953 an gleicher Stelle. Auf diese Weise blieb die erdgeschossige Verbindung des Haupthauses mit der kleinen Turnhalle erhalten. Sämtliche Geschosse wurde barrierefrei erschlossen.

Der Gebäudebestand wurde nach dem aktuellen Raumprogramm für Gymnasien neu geplant. Im Erdgeschoss hat die Stadt die Eingangshalle, die Klassenräume und die Cafeteria komplett saniert und umgestaltet (Boden, Wände, Decke). In den Obergeschossen (OG) wurden die bestehenden Klassenzimmer ebenfalls neu strukturiert und umgestaltet. Zusätzlich sind zwei große Informatikräume entstanden. Außerdem erhielt der neue Differenzierungsraum für „Darstellendes Spiel“ im ersten Obergeschoss eine Bühne mit Einbau entsprechender Medientechnik, sodass der Raum nun multifunktional nutzbar ist.

In sämtlichen Geschossen wurden die Toilettenanlagen saniert, im Erdgeschoss wurde zudem ein barrierefreies WC eingebaut. Neben einer flächendeckenden Schadstoffsanierung im Bestand wurde das Satteldach des Hauptgebäudes neu eingedeckt. Lernzonen bieten sowohl im Bestand als auch im Neubau den Schüler*innen eine gute Lern- und Aufenthaltsqualität. Aufzüge erschließen den Innenbereich barrierefrei. Zudem gewährleisten im Außenraum Rampen, unterfahrbare Hochbeete und eine barrierefreie Erschließung des gesamten Schulhofes an das Gebäude eine barrierefreie Erschließung in den Außenanlagen.

Umfangreich energetisch saniert

Die Klinkerfassade zur Straße sollte als stilbildendes Material bestehen bleiben. Deshalb wurde an den sanierten Bestandsgebäuden eine Innendämmung eingebaut, die im Bereich der Flure mit brandschutztauglichen Paneelen verkleidet wurden. Die Südfassade zum Schulhof erhielt eine Außendämmung. Die alten Holzfenster mit Einfachverglasung wurden durch Holz-Aluminium-Fenster mit zweifachem Wärmedämmglas ausgetauscht. Geschossdecken wurden gedämmt und teilweise mit Stahlträgern verstärkt und brandschutztechnisch ertüchtigt.

Die Fernwärme-Heizversorgung im Hauptgebäude wurde mit neuen Heizkörpern neu aufgebaut. Auch die gesamte Elektroinstallation im Hauptgebäude, außer in der Eingangshalle wurde demontiert und neu aufgebaut.

Viele neue Angebote im Außenbereich

Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen an den Bestandsgebäuden hat die Stadt sämtliche Flächen im Eingangsbereich neu organisiert. Zudem erhielt der Eingangsbereich einen großzügigen Außenraum mit Sitzmöglichkeiten. Die Schüler*innen können ihre Fahrräder an einem überdachten Stellplatz mit wellenförmigen Dächern abstellen. Die Auto-Parkplätze wurden neu organisiert. Auch der Außenbereich zwischen Cafeteria und Aula wurde mit Sitzmöbeln, neuen Bodenbelägen und einem Baum neugestaltet.

Nach Fertigstellung des Erweiterungsbaus steht der Schule jetzt auch der komplett neu gestaltete Schulhof zur Verfügung, der neben zahlreichen neuen Sport- und Klettergeräten, auch über einen Bereich mit Hochbeeten, einen kleinen Vliesplatz mit Toren, zahlreiche Tischtennisplatten, Schachfelder und ein Bereich für den Kunstunterricht im Freien verfügt. Die Mensa erhält einen Sitzbereich im Freien. Viele Bäume konnten auf dem Gelände erhalten bleiben, die natürlichen Schatten im Sommer geben. Im Herbst kommen zahlreiche neue Jungbäume hinzu.

Im September wird auch das benachbarte Gymnasium Sophienschule fertiggestellt und damit einhergehend der neue Sportplatz, der dann für beide benachbarten Gymnasien zur Verfügung steht. Den neuen Soccercourt können nachmittags auch andere Jugendliche nutzen.

Zahlen und Fakten:

  • Bauherr: Fachbereich Gebäudemanagement der Landeshauptstadt Hannover (LHH)
  • ÖPP-Auftragnehmer für Erweiterungsbau: Goldbeck Ost GmbH, Treuen
  • Projektsteuerung: LHH Fachbereich Gebäudemanagement
  • Hochbau-Architektur – Planung und Bauleitung:
    • Sanierung: architekten schäfer krause schulz partnerschaft mbB, Hannover
    • Erweiterungsbau: Dohle & Lohse Architekten GmbH, Braunschweig
  • Außenanlagenplanung:
    • Sanierung: chora blau Landschaftsarchitektur, Hannover
    • Erweiterungsbau: WLG Wollborn LandschaftArchitekten GmbH, Nürnberg /
      M² Meinberg – Meinberg Planungs- und Projektsteuerungs-GmbH, Markkleeberg
  • Baubeginn:
    • Sanierung: Oktober 2017
    • Abbruch Altbestand für Erweiterungsbau: April 2021
    • Erweiterungsbau: Januar 2022
  • Fertigstellung:
    • Sanierung Haupt- und Nebengebäude: Juni 2019
    • Erweiterungsneubau: Juli 2023
  • Fläche (Nettogrundfläche):
    • Bestandsgebäude: 2.032 Quadratmeter
    • Erweiterungsbau: 4.824 Quadratmeter
  • Kosten:
    • Sanierung Haupt- und Nebengebäude: 6,45 Millionen Euro
    • Erweiterungsbau: 23,5 Millionen Euro

Stadt sucht Ehrenamtliche im sozialen Bereich und bietet Qualifizierungskurs

IKEM, die städtische Informations- und Koordinationsstelle für ehrenamtliche Mitarbeit, bietet wieder einen kostenlosen Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Mitarbeit in der Einzelfallhilfe an. Gesucht werden Ehrenamtliche für die verschiedensten Bereiche. Aktuell wird besonders Unterstützung für Familien für drei Stunden pro Woche bei der Kinderbetreuung benötigt.

Interessierte kümmern sich dann jeweils um eine „feste“ Familie. Sie werden durch qualifizierte, städtische Mitarbeiter*innen fachlich begleitet und auf die Tätigkeit vorbereitet. Sie nehmen vom 26. Oktober bis zum 9. November 2023 an einem Qualifizierungskurs teil, der an drei Abenden, donnerstags von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr und am 4. November ganztags stattfindet.

Anmeldung und weitere Infos gibt es unter 0511/ 168 – 41572 oder – 45692 oder per E-Mail an ikem@hannover-stadt.de


Saison im Ricklinger Freibad wird verlängert

Die Freibadesaison neigt sich dem Ende zu. Das Hainhölzer Naturbad, das nicht beheizt wird, ist bereits geschlossen. Das Lister Bad ist noch bis einschließlich Sonntag, 10.September geöffnet. Verlängert wird die Saison im Ricklinger Freibad. Bei unveränderten Öffnungszeiten bleibt das Bad bis zum 30. September geöffnet. www.ricklinger-bad.de


Bernadotteallee am Sonntag (10. September) gesperrt

Die Bernadotteallee im Stadtteil Zoo wird am 10. September in der Zeit von 7 bis circa 17 Uhr vollständig gesperrt. Das betrifft auch die Parkmöglichkeiten für Kfz in der Bernadotteallee. Grund für die Vollsperrung sind notwendige Baumpflegearbeiten des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün in der Vorderen Eilenriede. Eine Umleitung für Zoobesucher*innen – über Hohenzollernstraße und Fritz-Behrens-Allee (und entsprechend umgekehrt) – ist ausgeschildert. Fußgänger*innen und Radfahrende können die Wege benutzen, die westlich der Bernadotteallee parallel zur Straße verlaufen. Sollten die Pflegearbeiten vor 17 Uhr beendet sein, wird die Bernadotteallee entsprechend früher wieder für den kompletten Verkehr freigegeben.

Die Arbeiten sind im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht erforderlich. An einigen Bäumen muss Totholz entfernt sowie das Lichtraumprofil wiederhergestellt werden. Durch die Trockenheit der vergangenen Jahre hat der Anteil an Totholz extrem zugenommen und muss deshalb deutlich häufiger entnommen werden als in den Jahren zuvor.


Akademie der Spiele – Workshop Woche mit Leonore-Goldschmidt-Schule

Berufe, Unternehmen und neue Kompetenzen über sich selbst kennenlernen – das geht bei der „Akademie der Spiele“ in und um die Herrenhäuser Gärten. Seit vier Jahren lädt das Programm Jugendliche, die vor der Berufsorientierung stehen, zu einer praxisorientierten Workshop-Woche ein und bringt sie mit möglichen Ausbildungsstätten zusammen. In diesem Jahr fand das Format bereits im Juni mit der IGS Roderbruch statt, im September folgt jetzt die Leonore-Goldschmidt-Schule. Hier bieten die Herrenhäuser Gärten ein breites Erfahrungsspektrum für die jungen Menschen, Workshops im Bereich der Kunst, den Medien, dem Handwerk, der Gastronomie oder der Mode. Am Ende jeder „Akademie“ steht die große Abschlusspräsentation vor Publikum, die von den Schüler*innen selbst gestaltet und organisiert wird.

„Um eine gute Berufswahl zu treffen ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen, wer man ist, was man kann und will“, sagt Gartendirektorin Prof. Dr. Anke Seegert. „Den eigenen Kompetenzbereich zu finden, dabei möchten wir die jungen Menschen unterstützen. Und es ist immer wieder ein Geschenk zu sehen, wie die Teilnehmenden in den fünf Tagen über sich hinauswachsen.“

In diesem Jahr fördert die VHV-Stiftung das zukunftsträchtige Format mit 20.000 Euro. Weitere Förder*innen der „Akademie der Spiele“ sind die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung und der enercity-Fonds proKlima. Zahlreiche hannoversche Unternehmen bringen sich zudem bei der Gestaltung und Umsetzung der Projektwochen ein.

Die aktuelle „Akademie“

Die anstehende Projektwoche findet vom 4. bis 8.September statt, 220 Lernende der Leonore-Goldschmidt-Schule sind mit dabei. 

Bereits im April hat der gesamte Jahrgang die Herrenhäuser Gärten mit Führungen und Rallyes kennen gelernt. Jetzt kommen sie zurück und lernen neue Aspekte über sich selbst kennen.

Die Akademie der Spiele bietet Berufsorientierung durch die Wahrnehmung der eigenen Stärken und macht daher viele unterschiedliche persönlichkeitsbildende Angebote. Die Schüler*innen verlassen ihre Komfortzone und finden dabei idealerweise ihren Kompetenzbereich. 17 Workshops können die Herrenhäuser Gärten in diesem Durchlauf anbieten. Dabei sind Themen wie Kochen, Minecraft, Garten- und Landschaftsarchitektur, Journalismus, Filmen, Theater, Mode, Pflanzen, Klima, Musik und Kunst. Beim Illustrieren oder Poetry werden Talente gefördert und in der Welt der Gastronomie und Hotellerie Gastgeberqualitäten erlernt.

Am Freitag, 8. September, von 11 bis 13 Uhr, findet eine große öffentliche Abschlusspräsentation der Workshop-Ergebnisse im Gartentheater statt. Für Organisation und Inhalt sind die Jugendlichen selbst verantwortlich. 

Zur Akademie der Spiele

Seit 2019 veranstalten die Herrenhäuser Gärten die „Akademie der Spiele“, ermöglicht durch die Unterstützung hannoverscher Kooperationspartner*innen und Förder*innen. Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren acht Projektwochen angeboten. Eine Fortsetzung des Programms für 2024 ist in Planung.

Partner*innen

Landeshauptstadt Hannover (Herrenhäuser Gärten, Fachbereich Jugend und Familie, Bereich Kinder- und Jugendarbeit), Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V., Staatstheater Hannover, MusikZentrum Hannover, Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Sprengel Museum Hannover, Kunstverein Hannover, Tonstudio Tessmar GmbH, Spalink-Sievers Landschaftsarchitekten, Lavesstiftung, multimediamobil – Region Süd (Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM), enercity-Fonds proKlima, publish! Medienkonzepte GmbH, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Schulbiologiezentrum Hannover, DEHOGA Niedersachsen Kreisverband Region Hannover.

Förder*innen 

Die „Akademie der Spiele“ wird gefördert von der VHV-Stiftung sowie der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung.

Der Workshop „Gute Energie“ wird gefördert vom enercity-Fonds proKlima.


Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss)

Am Donnerstag (7. September) findet um 17 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses eine öffentliche Sitzung des Ausschusses für Integration, Europa und internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss) statt.

Die vollständige Tagesordnung steht im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de.


Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten tagt öffentlich 

Der Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten (AWL) tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Freitag (8. September) um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2. Die vollständige Tagesordnung ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de zu finden.


Ausschuss für Sport, Bäder und Eventmanagement tagt öffentlich

Der Ausschuss für Sport, Bäder und Eventmanagement tagt am kommenden Montag (11. September) um 16 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, in öffentlicher Sitzung.

Die Tagesordnung ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de abrufbar.


17.000 Besuche haben den diesjährigen ZINNOBER zum fulminanten Kunst-Herbst-Auftakt gemacht

Der diesjährige ZINNOBER hat einmal mehr die herbstliche Kunstsaison in Hannover eröffnet. An 68 Kunstorten wurden insgesamt 17.000 Besuche gezählt. Und die Gäste konnten sich laben an neuen Arbeiten von mehr als 250 Künstler*innen, an wunderbaren Abendprogramveranstaltungen, an Konzerten, Performances, Workshops, Lesungen, an ganz viel Kunstvermittlung und an intensiven Gesprächen mit Künstler*innen und bei Führungen durch die Ausstellungen.

Das städtische Kulturbüro organisiert diese wichtige Präsentationsmöglichkeit für die Kunst Hannovers und wird dabei von einem Arbeitskreis aus Künstler*innen und Galerist*innen unterstützt.


Umtausch von alten Führerscheinen jetzt online möglich

Die Fahrerlaubnisbehörde der Landeshauptstadt Hannover bietet ab heute (1. September) einen weiteren Online Service an. Einwohner*innen mit Erstwohnsitz im Gebiet der Landeshauptstadt haben die Möglichkeit, den Umtausch Ihres alten grauen oder rosafarbenen Führerscheines gegen den EU-Kartenführerschein online zu beantragen.

Über die Website http://www.fahrerlaubnisbehörde-hannover.de (Teil des Angebotes von Hannover.de) oder über das Serviceportal der Landeshauptstadt Hannover, https://www.serviceportal.hannover-stadt.de/Fahrerlaubnis gelangen Einwohner*innen zum Online Antragsverfahren. Daran angeschlossen ist auch ein E-Payment-System zum Begleichen der Antragsgebühr in Höhe von 25,30 Euro.

Zur Begleichung der Antragsgebühr stehen die Zahlungsarten giropay, PayPal und Kreditkartensysteme zur Auswahl. Für die Beantragung des EU-Kartenführerschein online ist wie bei der persönlichen Beantragung im Bürgeramt oder der Fahrerlaubnisbehörde ein aktuelles biometrisches Lichtbild erforderlich.

Beim Hochladen des biometrischen Lichtbildes sind folgende Vorgaben zu beachten: Höhe mindestens 466px, Breite mindestens 361px, im Hochformat mit einer maximalen Dateigröße 5MB im Format JPEG (JPG).

Außerdem ist das Abfotografieren oder Scannen der Unterschrift für den neuen EU-Kartenführerschein erforderlich. Hier sind ebenfalls Vorgaben (Höhe mindestens 152px, Breite mindestens 628px, im Querformat mit einer maximalen Dateigröße 5MB im Format JPEG (JPG)) zu beachten.

Sofern der bisherige graue oder rosafarbene Führerschein von einer anderen Behörde außerhalb der Landeshauptstadt Hannover ausgestellt worden ist, wird zusätzlich eine Karteikartenabschrift von der ausstellenden Behörde des bisherigen Führerscheins benötigt. Informationen dazu finden sich ebenfalls im Serviceportal der Landeshauptstadt Hannover unter Fahrerlaubnis-Karteikartenabschrift.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Eingaben sowie erfolgter Zahlung wird eine Bestätigung an die Antragsteller*in per Mail übersandt.

Sobald der EU-Kartenführerschein zur Abholung bereit ist, werden die Antragsteller*innen per Mail oder SMS benachrichtigt. Die Abholung des EU-Kartenführerscheins erfolgt bei der Fahrerlaubnisbehörde der Landeshauptstadt Hannover während der Öffnungszeiten. Dafür ist kein Termin erforderlich. Bei Abholung des EU-Kartenführerscheins ist der bisherige Führerschein sowie ein gültiges Ausweisdokument mitzubringen.

Dieser Service steht ausschließlich Einwohner*innen mit Wohnsitz in der Landeshauptstadt Hannover zur Verfügung.

Der Umtausch des grauen oder rosafarbenen Führerscheins ist gesetzlich vorgeschrieben. Dabei gibt es Fristen bis wann ein Umtausch auf den EU-Kartenführerschein erfolgt sein muss. Die Fristen richten sich nach dem Geburtsjahr der*s Führerscheininhaber*in und sind gestaffelt. Geburtsjahrgänge vor 1953 müssen bis 19.Januar 2033 den Umtausch beantragen. Die Jahrgänge 1953 bis 1958 mussten bereits bis 19. Juli 2022, die Jahrgänge 1959 bis 1964 bis 19. Januar 2023 auf den EU-Kartenführerschein umstellen. Die Jahrgänge 1965 bis 1970 sind bis 19. Januar 2024 und die Jahrgänge von 1971 sowie später sind bis 19. Januar 2025 aufgefordert die Umstellung ihres grauen oder rosafarbenen Führerscheins zu beantragen.

Im ersten Halbjahr 2023 haben in der Landeshauptstadt Hannover 5276 Einwohner*innen ihren grauen oder rosafarbenen Führerschein umgetauscht.

Neben dem Umtausch des grauen und rosafarbenen Führerscheins müssen auch ab 1999 ausgestellte EU-Kartenführerscheine getauscht werden. Auch hierfür gibt es Fristen für die Umstellung. Hier ist das Ausstellungsjahr des EU-Kartenführerscheins entscheidend bis wann ein Umtausch in einen neuen aktuellen EU-Kartenführerschein erfolgt sein muss. 1999 bis einschließlich 2001 ausgestellte EU-Kartenführerscheine sind bis zum 19. Januar 2026 umzutauschen. 2002 bis 2004 ausgestellte Exemplare sind spätestens zum 19. Januar 2027, 2005 bis 2007 ausgestellte sind spätestens zum 19. Januar 2028 zu tauschen. 2008 ausgestellte bis zum 19. Januar 2029, 2009 ausgestellte bis zum 19. Januar 2030, 2010 ausgestellte bis zum 19. Januar 2031, 2011 ausgestellte bis zum 19. Januar 2032 sowie 2012 ausgestellte bis 19. Januar 2033 umzutauschen. Dieser Umtausch kann auch über den neuen Online Service beantragt werden.


Landeshauptstadt und Land stellen Weichen für Weiterentwicklung des Sprengel Museum Hannover

Um das Sprengel Museum Hannover innovativ weiterzuentwickeln und zukunftssicher aufzustellen, schlagen die Landeshauptstadt Hannover und das Land Niedersachsen einen neuen Weg der Zusammenarbeit ein: Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay und Niedersachsens Kulturminister Falko Mohrs haben sich auf ein neues Modell der gemeinsamen Finanzierung und Steuerung verständigt.

Vorbehaltlich der Zustimmung der städtischen Ratsgremien wird die Landeshauptstadt Hannover die alleinige Verantwortung für den Betrieb und die Weiterentwicklung des Hauses übernehmen. Das Land Niedersachsen stärkt die Entwicklung und kulturelle Strahlkraft des Museums mit einer institutionellen jährlichen Förderung in Höhe von 5,5 Mio. Euro. So hat es die Niedersächsische Landesregierung auf ihrer Klausurtagung im Entwurf für den Haushalt 2024 und die mittelfristige Planung 2023 bis 2027 beschlossen.

„Stadt und Land ziehen hier eng an einem Strang, um das Sprengel Museum Hannover agiler und flexibler aufzustellen, finanziell zukunftsfähig auszustatten und eine innovative Weiterentwicklung zu gewährleisten“, fasst Oberbürgermeister Belit Onay den gemeinsam erarbeiteten Vorschlag zusammen.

„Das zukünftige Kooperationsmodell zwischen Land und Stadt ermöglicht dem Sprengel Museum Hannover größtmögliche Planungssicherheit. Die neue institutionelle Förderung schafft klare Verantwortlichkeiten und legt verbindliche Fördervoraussetzungen für die Weiterentwicklung des herausragenden Hauses für die internationale Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts fest“, ergänzt Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur.

Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf sagt zu den neuen Plänen: „Ich freue mich sehr, dass das Land mit der neuen Vereinbarung zur institutionellen Förderung ein starkes Zeichen für die gemeinsame Verantwortung mit der Stadt für das Sprengel Museum setzt und damit die Planungssicherheit für die Zukunft des Museums auf angemessenem Niveau sicherstellt.“

Die neue Form der Zusammenarbeit ersetzt den Sprengel-Vertrag von 2010.


Brücke im Verlauf der Nieschlagstraße wird ab 11. September gesperrt

Die vorgesehene Sperrung hat sich verzögert, sie wird jetzt ab Montag, dem 11. September in Kraft treten. Entsprechende Schilder werden derzeit installiert.

Eine örtliche Umfahrung ist sowohl über die Bardowicker Straße, als auch über die Blumenauer Straße möglich. Die Nutzung der Brücke durch Fußgänger*innen und Radfahrende ist weiterhin möglich.

Im Rahmen der Haushaltsplanberatungen wurde beschlossen, dass ein Ersatz für die Brücke erst ab 2025 ermöglicht werden soll.


140 Jahre Natur erleben – Schulbiologiezentrum Hannover feiert Jubiläum mit Umweltforum

Die Natur mit allen Sinnen erlebbar zu machen – diesem Ziel ist das Schulbiologiezentrum der Landeshauptstadt Hannover seit 140 Jahren verpflichtet. Zur Feier des Jubiläums sind Interessierte herzlich eingeladen, am 10. September (Sonntag) von 10 bis 17 Uhr beim Umweltforum auf Entdeckungsreise zu gehen. Der Eintritt ist frei. Eingänge sind am Vinnhorster Weg 2 und am Burgweg 2.

12 Aussteller*innen bieten über das Gelände verteilt mehr als 35 Angebote mit viel Wissenswertem, Aktionen, Vorführungen und Führungen für Groß und Klein. Dazu kommen ein musikalisches Bühnenprogramm, Walking Acts, Kinderschminken und eine vielfältige Gastronomie mit regionalen Spezialitäten.

Zukunftsthemen Klima, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Blick 

Die Informations- und Mitmachangebote auf dem Gelände greifen die Zukunftsthemen Klima, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit auf. So informiert etwa der BUND Region Hannover zur Klimaanpassung durch Gebäudebegrünung, das Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover über nachhaltiges Leben in Hannover und Upcycling, Solawi Hannover über eine solidarische Landwirtschaft und Ernährung im Einklang mit der Natur sowie die Verbraucherzentrale und Greenpeace Hannover e.V. zum Thema Energie, letztere in Experimenten zum Einfluss von CO2 auf die Ozeane und Energieeffizienz im Straßenverkehr. Die Bedeutung der Biene für Mensch und Natur wird erläutert und anhand einfacher Maßnahmen gezeigt, wie sich Abfall reduzieren lässt. Es wird wissenschaftlich bei Angeboten zu Bionik und DNA und geht um Pflanzenkohle und smarte Sensorik für Klima, Boden und Bewässerung. Es wird gebastelt und gemalt, den Meerschweinchen ein Besuch abgestattet, im Molchkino betrachtet, was in Wasser und Boden lebt und vieles mehr.

Alphörner und Walking Acts

Auf der Bühne spielen die Lerchentaler Alphörner alpine Klänge im Flachland und Close Together von der Calenberger Musikschule. Das Orquestre Batucada tritt als Walking Act auf. Auf dem Gelände unterwegs ist der Pusteblume-Stelzenakt von Art Tremondo und auch die Kinder Walking Acts vom Kinder- und Jugendzirkus Kritzpritzknuckelmuckeldü zeigen ihr Können.

Das Schulbiologiezentrum als Nachhaltigkeitszentrum der Landeshauptstadt Hannover – Zahlen, Daten, Fakten

Mit den Botanischen Schulgärten Burg und Linden, der Freiluftschule Burg, dem LifeScience Lab Hannover und dem Energie-Lab erreicht das Schulbiologiezentrum Hannover jährlich rund 47.000 Nutzer*innen und hat pro Jahr rund 1.400 Kurse im Angebot. Sein Gelände umfasst mehr als 16 Hektar und bietet neben Wald, Teichen und Fließgewässern viele Themengärten wie etwa Energie-, Insekten, Genetik-, Geologie- und Apothekergarten sowie Gewächshäuser und Unterrichtsräume als Lernorte. Tiergehege und Vivarium ergänzen das Lernangebot. Themenkisten werden zur Ausleihe für den Unterricht bereitgestellt. Die Gärtnereien produzieren jährlich mehr als 2.500 Pflanzenlieferungen für die Schulgartenarbeit; insgesamt pro Jahr 45.600 Pflanzen und 6.700 Portionen Samen. Das Schulbiologiezentrum ist als Klimabildungszentrum für Niedersachsen eines von 16 Zentren bundeweit.

Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung im Fokus 

Seit Anfang 1990er Jahre ist das Schulbiologiezentrum vom Land anerkanntes Regionales Umweltbildungszentrum mit einem festen Kontingent von Lehrer*innenstunden. Daneben ist es Ausbildungsbetrieb für Gärtner*innen.
Das pädagogische Angebot umfasst Kurse mit curricularer Anbindung für Schulklassen aller Schulformen und Kindertagesstätten, Fortbildungen für Multiplikator*innen, Lehrkräfte und Erzieher*innen, Beratung für Lehrkräfte, Referendar*innen, Studierende und Erzieher*innen sowie Beratung zur Anlage von Schulgärten und die Schulgartenarbeit. Angebote für die allgemeine Öffentlichkeit sind die Sonntagmorgenveranstaltungen, Pilzberatungen und -wanderungen, Führungen zu unterschiedlichen Naturthemen und Umweltforen.

Seit etwa zehn Jahren steht die Bildung für nachhaltige Entwicklung im Zentrum der Arbeit. Neben den naturwissenschaftlichen und ökologischen Aspekten rücken dabei auch die ökonomischen und sozialen Aspekte der Umweltthemen in den Fokus.


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