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Radfahrer aus Hochwassergebiet gerettet

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Wasserrettungseinsatz der Feuerwehr in Hannover-Döhren

HANNOVER. Die Feuerwehr Hannover hatte wiederholt davor gewarnt Hochwassergebiete sowie Deichanlagen zu betreten oder zu befahren. Alle diese Warnungen und Appelle missachtend befuhr heute gegen 13:40 Uhr ein 75-jähriger Radfahrer die wegen des Leinehochwassers abgesperrte Brückstraße in Richtung Hemmingen. Aufgrund der starken Strömungsverhältnisse fiel der Mann vom Fahrrad und wurde ca. 20 Meter in einen angrenzenden Wald abgetrieben. Nachdem sich der Rentner an einem Ast festhalten konnte, informierte er mit seinem Mobiltelefon selbstständig die Regionsleitstelle. Das führte dazu, dass ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften in die Döhrener Masch beordert wurde. An der Einsatzstelle angekommen, konnte der Mann von den Einsatzkräften zunächst nicht gesichtet werden. Mittels zweier Drohnen der Feuerwehr wurde das Gebiet abgesucht und der Verunfallte schließlich lokalisiert. Spezialkräfte der Wasserrettung haben ihn anschließend – ausgerüstet mit Schutzanzügen und Sicherheitsleinen – gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. An dem Einsatz waren insgesamt ca. 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei beteilligt. Während der Rettungsmaßnahmen stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich teils mit Wathosen ausgestattete Personen im Hochwassergebiet aufgehalten haben. Die Feuerwehr Hannover appelliert daher erneut, die betroffenen Hochwassergebiete sowie Deichanlagen nicht zu betreten. Durch solchen Leichtsinn bringen sich diese Menschen unnötig in Lebensgefahr. Des Weiteren werden bei erforderlichen Hilfeleistungen im Notfall Einsatzkräfte gebunden und in Gefahr gebracht. Diese Kräfte werden während der momentanen Hochwasserlage aber dringend an anderen Einsatzstellen benötigt.

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