7. Grand Prix der Artisten feiert farbenfrohe, bunte Premiere auf dem Schützenplatz in Hannover
HANNOVER.
Mit einer festlichen Atmosphäre und einem bis auf den letzten Platz gefüllten Zelt feierte der Weihnachtscircus am 18. Dezember 2025 seine glanzvolle Premiere. Von der ersten Minute an wurde deutlich, dass das Publikum einen Abend voller internationaler Spitzenartistik, Humor und Emotionen erwartete.

Den Auftakt gestaltete das Duo Fabulous, das mit kraftvoller Ikarier-Akrobatik sofort für Staunen sorgte. Über Kopf liegend katapultierte der Untermann seinen Partner scheinbar schwerelos in die Höhe und fing ihn nach waghalsigen Figuren wieder sicher auf, eine eindrucksvolle Demonstration von Vertrauen, Präzision und Mut, die mit tosendem Applaus belohnt wurde.

Für humorvolle Leichtigkeit sorgte zwischendurch Jens Ohle. Der Hamburger Künstler verband Comedy, artistische Stunts und Leiterakrobatik zu einer ebenso schrägen wie mitreißenden Darbietung. Mit ungewöhnlichen Ideen und pointiertem Humor brachte er das Publikum zum Lachen und Staunen zugleich und bewies, dass Unterhaltung und Artistik perfekt miteinander harmonieren können.

Mit Olga Moreva wechselte die Stimmung zu poetischer Eleganz. Die meisterhafte Luftakrobatin präsentierte ihre Tuchnummer mit einer Mischung aus Kraft, Anmut und emotionaler Tiefe. Ihre grazilen Bewegungen und ihre starke Bühnenpräsenz fesselten das Publikum und machten ihren Auftritt zu einem der stillen Höhepunkte des ersten Teils.

Große Gefühle und feiner Humor prägten den Auftritt von Mikhail „Misha“ Usov, dem international gefeierten „König der Clowns“. Mit subtiler Komik, Poesie und feinem Witz verzauberte er das Publikum und erzählte kleine Geschichten voller Menschlichkeit. Seine Erfahrung aus dem Cirque du Soleil und zahlreichen internationalen Festivals war in jeder Geste spürbar.

Ein kraftvoller Kontrast folgte mit der Acrobatic Troupe Dezhou. Das renommierte Ensemble aus China begeisterte mit perfekter Synchronität, höchster Präzision und beeindruckender Körperbeherrschung. Ob bei der rasanten Diabolo-Jonglage oder beim spektakulären Ringe-Springen im Zeichen des Drachens – traditionelle chinesische Akrobatik und moderne Choreografie verschmolzen zu einem mitreißenden Gesamtkunstwerk.

Mit beeindruckender Ruhe und absoluter Kontrolle setzte Oleg Izossimov einen weiteren Akzent. Der Handstand-Künstler zeigte klassische Akrobatik auf höchstem Niveau und machte eindrucksvoll sichtbar, wie Kraft, Balance und Eleganz zu einer faszinierenden Einheit werden können.

Den Abschluss des ersten Teils bildete das Duo Antresol. Die „Golden Girls“ der Luftartistik präsentierten ihre spektakulären Höhennummern ohne Netz, hielten sich in waghalsigen Positionen und überzeugten mit dynamischer Energie sowie perfektem Zusammenspiel.

Nach der Pause startete der zweite Teil mit purer Athletik: The Bartigerzz brachten moderne Körper- und Barrenakrobatik in die Manege. Die kraftvollen Artisten aus Paris überzeugten mit muskelbetonten, energiegeladenen Performances und sorgten für Begeisterungsstürme im Publikum.

Mit Kateryna Korneva folgte ein weiterer Höhepunkt der Luftartistik. Am Aerial Pole zeigte sie eine Darbietung voller Mut, Kraft und Eleganz, kombiniert mit innovativen Elementen. Ihre preisgekrönte Performance, 2025 in Paris mit dem höchsten Festivalpreis ausgezeichnet, hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Für klassische Virtuosität standen Kris & Harrison Kremo. Das legendäre Jonglier-Duo verband Tradition und Perfektion und faszinierte mit Bällen, Zylindern und Zigarrenkisten. Eleganz, Präzision und Charme prägten die Nummer, während die perfekte Abstimmung zwischen Vater und Sohn die besondere Qualität dieses Auftritts unterstrich.

Emotionale Tiefe brachte das Duo „2gether“ auf die Bühne. Mit feinster Hand-auf-Hand-Akrobatik erzählten sie eine Geschichte von Vertrauen, Verbindung und Harmonie. Ihre fließenden Bewegungen wirkten wie ein Tanz und bestätigten eindrucksvoll ihren Goldgewinn beim Festival Elefant d’Or 2025.

Für rhythmische Lebensfreude sorgte die Tanzformation Liazeed. Mit lateinamerikanischen Tänzen wie Rumba, Salsa und Cha-Cha-Cha brachten die sechs Tänzerinnen und Tänzer Energie, Temperament und stilvolle Leichtigkeit in die Manege und rissen das Publikum mit.

Musikalisch getragen und moderiert wurde der gesamte Abend von Lara Wolf, der Stimme des Weihnachtscircus. Mit ihrem Gesang und ihrer charismatischen Präsenz verband sie die einzelnen Darbietungen zu einem stimmungsvollen Ganzen und verlieh der Premiere einen emotionalen Rahmen.

Die Premiere des Wintercircus am 18. Dezember 2025 erwies sich damit als rundum gelungener Auftakt, ein Abend voller Vielfalt, internationaler Spitzenleistungen und magischer Momente, der Lust auf viele weitere Vorstellungen bis zum 04.01.2026 macht.
