HANNOVER. Bundesweit wurde heute (24. Oktober) der „Tag der Bibliotheken“ gefeiert. Auch die Stadtbibliothek Hannover machte mit. Zum Auftakt lud Bibliotheksdirektor Prof. Dr. Tom Becker zu einem Rundgang durch den Bibliotheksturm an der Hildesheimer Straße. Das heute denkmalgeschützte Hochhaus für Bücher entstand in den Jahren zwischen 1929 und 1931. Weil das Grundstück – ein ehemaliger Soldatenfriedhof – nur relativ klein war, musste in die Höhe gebaut werden.
Der Herr der hannoverschen Bücher führte persönlich interessierte Leser durch die Zentralbibliothek und ließ einmal die Leser hinter die Kulissen blicken. Von der automatischen Sortieranlage für zurückgegebene Bücher bis hinauf in die Magazine in den obersten Stockwerken des Bibliotheksturms mit einem tollen Ausblick über die Dächer der Landeshauptstadt.
Daneben gab es eine Ausstellung zu Kinderrechten zu erkunden, in einer Fragerunde konnten alles Wissenswerte über die Bibliothek erfahren werden, ein Repair-Café öffnete und es gab ein Bilderbuchkino für den Nachwuchs. Die hannoversche Brass-Band Brazzo Brazzone gestaltete dann den musikalischen Abschluss.
Nachdem Ende Oktober noch einmal ordentlich gefeiert wurde, müssen sich die Nutzer im November auf einen eingeschränkte n Betrieb einstellen. Tom Becker: „Wir bekommen ein neues elektronisches Bibliothekssystem.“ Daher sind vom 31. Oktober bis zum 30. November keine Ausleihen, Rückgaben, Verlängerungen oder Neuanmeldungen möglich. Bereits ausgeliehene Medien werden automatisch bis in den Dezember verlängert.
Mehr Informationen zur Systemumstellung und den Öffnungszeiten im November gibt es auf der Website der Stadtbibliothek Hannover.