HANNOVER. Samstagmorgen, 11 Uhr. Vor dem Döhrener Turm hat sich schon eine lange Schlange gebildet. Denn heute öffnete der alte Landwehrturm wieder seine Pforten für die Bürger. Im Rahmen des 21. Döhrener Kulturlustwandelns holten die Freunde des Döhrener Turm ihre kleine Jubiläumsfeier nach. Denn im Juni vor 50 Jahren waren die von der Sponsorin Christel Wiedermann finanzierten Restaurierungsarbeiten am mittelalterlich Wachturm abgeschlossen. Seither betreut die Familie Wiedemann und bald darauf auch der neugregrüdnete Verein der Freunde des Döhrener Turm das wertvolle Baudenkmal.
Während unter anderem die frühere Bezirksbürgermeisterin von Döhren-Wülfel, Christine Ranke-Heck, die kleinen Besuchergruppen (mehr als 12 Personen waren aus Feuerschutzgründen nicht erlaubt) auf der engen steilen Wendeltreppe durch die Etagen des Turmes führte und aus der jahrhundertalten Geschichte der Befestigung berichtete, konnte die Besucher vor dem Turm an einer kleinen Kaffee- und Kuchentafel die Wartezeit verkürzen und mit einem Kaffeebecher auf das kleine Jubiläum anstoßen. Bis 15 Uhr kann heute am 5. September noch das Innere des Döhrener Wahrzeichens (das allerdings gerade noch so in der Südstadt steht) besichtigt werden.