Diana Koval eröffnet den Kunst- und Handwerkermarkt in Döhren musikalisch
HANNOVER. Tolles Jubiläum: Zum 20. Male öffneten sich am 2. März die Pforten für den Kunst und Handwerkermarkt im Freizeitheim Döhren. 28 Aussteller hatten ihre Stände aufgebaut, sechs von Ihnen waren schon bei der ersten Veranstaltung im Jahr 2003 mit dabei. Maria Hesse, die Vorsitzender der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld, die zusammen mit dem Freizeitheim diese jährliche Veranstaltung organisiert, blickte in ihrer Eröffnungsansprache zurück: „Es begann alles am 16. März 2003. An diesem Tag wurde die erste Ausstellung durchgeführt, organisiert von Gudrun Bialas“, erzählte sie. Gudrun Biales war auf der Jubiläumsschau ebenfalls wieder mit einem Stand vertreten.
Im Lauf der vergangenen Jahrzehnte musste die Veranstaltung „Kunst & Handwerk“ nur zweimal pausieren. Zumindest einmal hatte dafür das Corona-Virus gesorgt.
Auch im 20. Jahr gab es an den Tischen der Aussteller viel zu stöbern und natürlich käuflich zu erwerben. Maria Hesse: „Von selbst hergestellten Pralinen, Puppen, Textilien und Textildesign bis hin zu Schmuck, Keramik und Florales finden wir heute hier viele schöne Dinge.“ „Schauen Sie sich um“, forderte Hesse die schon zu Beginn zahlreichen Besucher auf.
Musikalisch wurde der Start in die Kunsthandwerksschau von der 16jährigen Diana Koval aus Döhren mit der Geige. Diana Koval stammt aus der Ukraine und begann dort bereits mit sechs Jahren Geige zu spielen. Seit 2021 studiert sie zunächst in Kiew am Lysenko-Musiklyzeum, seit 2022 ist sie Studentin am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter der Musikhochschule in Hannover.
Puppenmutti Sunnhild Reinckens war auch wuieder mit dabeiSie organisierte den ersten Makrt und war jetzt mit ihrem Stand wieder dabei: Gudrun Biales (r.) mit Maria HesseZum 20. Male gab es Kunst & Handwerk im Freizeitheim Döhren„Miiti“ versorgte mit Kuchen und Wraps die hungrigen BesucherMaria Hesse /l.) eröffnete die KunsthandwerksschauDiana Koval an der GeigeZwei Vorstandsmitglieder der kulturinitiave (v.r.) Uta Meyer-Herder und Maria Hesse
Verleihung des Ordens "humoris causa" an Gwendolin von der Osten
HANNOVER. Es ist unbestritten einer der Höhepunkte im Karneval von Döhren-Wülfel: Die Verleihung des Ordens „humoris causa“ durch die Funkenartillerie Blau-Weiß. Diesjährige Ordensritterin ist seit dem 1. März nun Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Hannover. Funkenartillerie-Präsident Martin Weber überreichte ihr während der Prunksitzung „Döhren Alaaf“ den Orden und setzte ihr die Senatorenkappe auf. „Ob Norden, Süden, Westen, Osten, Gwendolin ist die Beste für den Posten“, reimte Regionspräsident Steffen Krach, der als Ordensritter des Vorjahres die Laudatio auf die neue Preisträgerin hielt. Die Polizeichefin konterte ebenfalls mit einer launigen Rede und hatte in der Bütt sogar den Verkehrskasper mitgebracht.
Mehrere Stunden dauerte das Programm auf der Bühne im Hangar No. 5 in Wülfel. Pünktlich um 19:11 Uhr marschierten die aktiven Karnevalisten der Funkenartillerie Blau-Weiß vor dem Elferrat auf und Vereinspräsident Martin Weber eröffnete den karnevalistischen Reigen. “Unsere Welt ist bunt, nicht braun“, betonte er, bevor er die Regentschaft an den vereinseigenen Prinz Karneval Benjamin I. übergab. Seine Tollität Prinz Bejamin bedankte sich in seiner Antrittsrede bei den Aktiven auf der Bühne und bei den vielen Helfern im Hintergrund. „Ihr alle seid die Helden des Karnevals“, sagte er.
Viel Applaus bekamen die Tanzgarden – von den ganz kleinen „Krümeln“ bis zur Prinzengarde  – und natürlich auch die Tanzmariechen Anna Clarkson, Alira Achilles und Viktoria Koch. Bei dem Tanz des Kindermariechens Viktoria fieberte Prinz Bejamin besonders mit. Schließlich tanzte vor ihm seine Tochter. Auch das Prinzenpaar hatte anscheinend viel Freude an dem Besuch bei den Blau-Weißen. Prinz Edward I und Prinzessin Vivian I. nahmen sich Zeit, um das Programm auf dem Prinzen-Dreierthron zu verfolgen und enterten dann sogar erneut die Bühne, tanzten einfach bei „Music & Dance Group“ mit.
Regionsabgeordnete Maria Hesse (r.) beim Empfang
Mitte: Regionspräsident Steffen Krach
Prinz Bejamin I. begrüßt die neue Ordensritterin
Frühere Ordensritter
Die Funkengarde bewacht den Eingan
Proklamation des Karnevalsprinzen
Die Krümel – die Garde der Kleinsten
Prinz Benjamin I. bednakt sich bei den vielen Aktiven
Abschreiten der Ehrenformation
Tanz der Funkengarde
Tanz der Funkengarde
Die Funkengarde beim Bützen
Funkenmariechen Anna Clarkson
Funkenmariechen AnnaClarkson
Funkenmariechen AnnaClarkson
Tanz der Kindergarde
Tanz der Kindergar
Juniorenmariechen Alira Achilles
Krümel-Schautanz „Alpaccas“
Pokemontanz der Kindergarde
Hannovers Bürgermeister Thomas Hermann wra dabei
Tanz der Juniorengarde
Tanz der Juniorengarde
Laudator Steffen Krach
Die neue Ordensritterin wird bekanntgegeben
Martin Weber verliest die Urkunde
Mit der Kappe wird Gwendolin vond er Osten zur Senatorin der Blau-Weißen
HANNOVER. Hannovers Narren waren los. Pünktlich um 13:11 Uhr startete heute am 1. März an der Culemannstraße neben dem Maschpark der große Karnevalsumzug. Mit einer Reihe von Festwagen und Musikkapellen marschierten die buntkostümierten Jecken durch die City der Landeshauptstadt. Ziel war nach einer Runde über das Zentrum Kröpcke das Brauhaus Ernst-August. Hier stieg die After Zug Party. Vorne weg zogen das hannoversche Prinzenpaar Ihre Lieblichkeit Vivian I. und seine Tolliät Edward I., begleitet von der politischen Prominenz. Unter anderem mischten sich Oberbürgermeister Belit Onay, Bürgermeister Thomas Hermann, Finanz- und Ordnungsdezernet Axel von der Ohe und Regionspräsident Steffen Krach unter das närrische Volk.
Der Stadtbezirk Döhren-Wülfel war mal wieder in Sachen Frohsinn und Heiterkeit besonders gut aufgestellt. Zu Beginn des Umzuges fuhr der Festwagen der Funkenartillerie Blau-Weiß mit dem vereinseigenen Prinzen Benjamin I., gefolgt von den Festwagen der Hannoverschen Funkengarde (HFG), der Karnevalsgesellschaft Eugenesen Alaaf und des Döhrener Karnevalcoprs. Auf dem Wagen der Johanniter fuhr die Döhrener Ratsfrau Anja Schollmeyer mit, geschmückt mit einer knallroten Pappnase.
Übrigens gibt es eine ganze Reihe von Lutherschülern, die sehr bekannt geworden sind z.B. die Schauspieler: Günther Neutze (1921–1991), Horst Michael Neutze (1923–2006), Hanns Lothar Neutze, besser bekannt als Hanns Lothar (1929–1967) und Herbert Bötticher (1928–2008). Und auch der norwegische Konsul und Inhaber der Herrenhäuser Brauerei Jürgen Middendorff (1930–2006) war Lutherschüler. Bekannte ehemalige Lehrkräfte an der Schule waren u.a. die SPD-Politikerin Edelgard Bulmahn und der Dramatiker, Dichter und Essayist Hans-Joachim Haecker.
HANNOVER. In der Nacht zu Dienstag (25.02.) musste die Feuerwehr in die Gartenkolonie „Burgfrieden“ nach Hannover-Hainholz ausrücken. Um 02.00 Uhr war die Feuerwehr alarmiert worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte in der Straße Rehagen stand die rund 20 Quadratmeter große Gartenlaube bereits im Vollbrand. Die Laube brannte bis auf die Giebelwände komplett aus. Durch die Löschmaßnahmen wurde die Ausbreitung des Brandes auf weitere Gartenlauben jedoch verhindert. Die Brandursache ist unklar. Die Schadenshöhe wird von der Feuerwehr mit ca. 5.000,00.- Euro beziffert. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 25 Einsatzkräften vor Ort.
Fallbett für die alte Brücke des Südschnellweges
HANNOVER. Vorbereitungen zum Brückenabriss: Die Sandberge unter der alten Trasse des Südschnellweges sollen laut meiner Information als „Fallbett“ dienen und verhindern, dass beim Abbruch Teile der Fahrbahn herabfallen. Im Bezirksrat Döhren-Wülfel wurde angekündigt, dass die eigentliche Brücke über der Hildesheimer Straße während der Ostertage beseitigt wird. Dann ist – bleibt es bei dem derzeitigen Zeitplan – über die Feiertage mit einer Vollsperrung der Hildesheimer Straße für alle Verkehrsteilnehmer zu rechnen.
Einer der bedeutendsten Musiker Europas wirkte für kurze Zeit auch in Hannover
HANNOVER/HALLE (SAALE). Heute ist nicht nur Wahltag, sondern auch der 340. Geburtstag von Georg Friedrich Händel. Man geht davon aus, dass dieser am 23. Februar 1685 geboren wurde. Geburtsort war Halle (Saale). Sein Geburtshaus in der Altstadt von Halle, das jetzt seinen Namen trägt, beherbergt heute dasMusikmuseum der Stadt. Das Geburtshaus Händels ist Kern eines Renaissance-Komplexes, der vor 1558 erbaut wurde. Es war über 100 Jahre im Eigentum der Familie Händel. Die Grundmauern reichen bis ins Mittelalter zurück. Das Kind Georg Friedrich wird als aufgeweckter, kreativer und musikinteressierter Knabe beschrieben. Aber niemand ahnt, welche großartige Begabung in diesem Menschen schlummert und was für eine ungeheure Karriere vor ihm liegt. Sein Vater – dieser ist Leibarzt des Herzogs von Sachsen-Weissenfels – stört, dass seine Frau dem Kleinen Musikunterricht gibt. Musik sei irrelevant, meinte der Vater, und sein Sohn solle Jurist werden. Ein Zufall will es, dass der Herzog den achtjährigen Georg Friedrich Orgel spielen hört. Und so soll er den Vater zur Seite genommen haben und ihm geraten haben, seinem Sohn die beste musikalische Ausbildung zu geben, denn dieser sei begabt, und wie! So kommt es, dass Georg Friedrich zwar ein Jurastudium beginnt, dieses aber bereits nach einem Jahr abbricht. Und der Vater hat ein Einsehen, erkennt er doch, dass sein Sohn wohl seine Berufung gefunden hat. Dann also Musiker. Georg Friedrich bekommt die Organistenstelle im Dom zu Halle und sein Ruf verbreitet sich. Man will ihn in Hamburg und seine ersten Opern werden aufgeführt. Mit einem wahrlich fürstlichen Gehalt locken ihn jetzt die Medici nach Florenz, den „caro sassone“ (den „lieben Sachsen“) wie man ihn bald überall voller Hochachtung nennt. Dann will ihn Kurfürst Georg in Hannover haben, aber hier bleibt er nicht lange. Während seiner Zeit in Hannover von 1710 bis 1712 war Händel Hofkapellmeister und komponierte eine Reihe von Vokalduetten und dirigierte Schlosskonzerte im Leineschloss. 1712 verließ Händel Hannover in Richtung London. Da ist Händel noch keine 30 Jahre alt. Mit seinen Opern und später Oratorien wird er einer der bedeutendsten Musiker Europas. Sein Schaffen erstreckte sich auf nahezu alle musikalischen Genres seiner Zeit und umfasst 42 Opern und 25 Oratorien – darunter Messiah mit dem weltbekannten Chor „Halleluja“ –, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten, Werke für Orchester sowie Kammer- und Klaviermusik. Zusätzlich war Händel auch als Opernunternehmer tätig. Er starb am 14. April 1759 in London. An seinem Trauergottesdienst nahmen fast 3.000 Menschen teil. Im Laufe der Jahre war Händel ihr liebster Komponist geworden und unter Tränen sollen sie ausgerufen haben: „Unser Händel“. Georg Friedrich Händel wurde gemäß Verfügung in seinem Testament in der Poets’ Corner der Westminster Abbey in London beigesetzt. Händels Eltern Georg Händel und Dorothea Händel (geb. Taust) ruhen im Familiengrab im Schwibbogen 60 auf dem Stadtgottesacker (Camposanto) in Halle.
HANNOVER. Am heutigen Freitagmorgen erhielt die Feuerwehr Hannover gegen 10:00 Uhr die Meldung über einen Arbeitsunfall im Zoo Hannover. Danach sollte ein Mitarbeiter einer Fremdfirma bei Sanierungsarbeiten im Pinguinbecken aus ca. 3 Metern Höhe von einer Leiter gestürzt sein. Das Becken befindet sich derzeitig in Revision und daher war auch das Wasser abgelassen. Da der Verunfallte in ca. 4 Metern Tiefe zwischen Gerüsten auf dem Beckenboden lag, war für die ersten Kräfte der Feuerwehr vor Ort schnell klar, dass der Mann aufgrund der räumlichen Enge und möglicher Verletzungen nicht ohne spezielles Gerät und Equipment gerettet werden konnte. Daher wurden sofort die Höhenretter der Feuerwehr nachalarmiert. Zeitgleich wurde mit der medizinischen Versorgung des Verunglückten begonnen und die Rettung vorbereitet. Die Einsatzkräfte und ein Arbeitskollege betreuten und versorgten das Unfallopfer. Durch die Höhenretter wurde eine seilunterstütze Rettung im Hängesitz durchgeführt und der Patient nach ca. 45 Minuten an den Rettungsdienst übergeben und nach notärztlicher Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert. Die Mitarbeitenden des Zoos Hannover und die Arbeitskollegen des Verunfallten verhielten sich aus Sicht der Einsatzkräfte vorbildlich. Sie wiesen die Rettungskräfte zur Einsatzstelle, sperrten den Einsatzbereich und versorgten den Verunglückten. Zur Klärung des genauen Unfallherganges hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr (darunter 9 Höhenretter) und der Rettungsdienst waren mit 25 Einsatzkräften vor Ort.
Die Tankstelle gegenüber dem Freizeitheim wird abgerissen.
HANNOVER. Viele Menschen im Süden werden es schon bemerkt haben: Die Tankstelle an der Hildesheimer Straße gegenüber dem Freizeitheim Döhren ist geschlossen. Die SPD im Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel wollte dazu Näheres wissen und brachte eine entsprechende Anfrage in die Februar-Sitzung des Ortsparlamentes ein. Was passiert hier? fragte Anja Schollmeyer (SPD) im Namen der sozialdemokratischen Fraktion.
Nach Auskunft des Eigentümers, so die Antwort aus dem Rathaus, sei der Pachtvertrag mit der Tankstelle abgelaufen. Der Vertrag sei nicht verlängert worden, weil REW die Fläche für seine Erweiterungsabsichten nutzen wolle.
Die Tankstelle – eine der wenigen verbliebenen im Stadtbezirk wird voraussichtlich zwischen Anfang April 2025 bis Mai 2025 die Tankstelle abgerissen. Die Stadt weiter: „Die neuen Planungsabsichten und Varianten werden Ende des 1. Quartals 2025 der Verwaltung vorgestellt. Die Fläche befindet sich im Privatbesitz. Mit dem Eigentümer wird über mögliche Nutzungen und Aufwertungsmöglichkeiten des Standortes voraussichtlich Ende März 2025 beraten.“
Begonnen hatte die Sitzung der Ortspolitiker am vergangenen Donnerstag (13. Februar) im Freizeitheim Döhren mit einer Gedenkminute für den im Januar verstorbenen Alt-Bezirksbürgermeister Arno Kirse. Er war langjähriger Bezirksbürgermeister, Mitglied des Bezirksrates und des Rates der Stadt Hannover. Im Jahr 2012 wurde ihm die Stadtplakette der Landeshauptstadt Hannover verliehen.
Für ein ausgeschiedenes Bezirksratsmitglied von „DIE PARTEI“ verpflichtete Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabi Jakob nun Henning Hoffmann als neues Mitglied in dem Gremium.
Am Timon Carree Ecke HIldesheimerstraße/Peinerstraße steht ein eindrucksvolles Kunstwerk. Der bekannte Künstler Volker Bartsch (geb. 1953 in Goslar) schuf dieses Werk und gab ihm den schlichten Namen „Tor“. „Angesichts der Bedeutung des Kunstwerks wären Informationen zum Künstler und zum Werk aber wünschenswert“, meinte Dr. Gudrun Koch von der SPD-Fraktion in der vergangenen Sitzung des Bezirksrates im Freizeitheim. Die Stadt: „Kunstwerk „Tor“ von Volker Bartsch befindet sich im Eigentum der Landeshauptstadt Hannover. Die Anbringung eines
entsprechenden Informationsschildes stellt daher im Regelfall kein Problem dar. Die
Verwaltung bedankt sich für den wertvollen Hinweis in dieser Sache.“
In einer weiteren von Dirk Battke eingebrachten Anfrage beschäftigten sich die Sozialdemokraten mit der Situation im Vitalquartier in Mittelfeld nach der Insolvenz der Projektgesellschaften. Die Antwort der Bauverwaltung: „Bereits seit Bekanntwerden der Insolvenz der Projektgesellschaften finden sowohl Gespräche als auch ein schriftlicher Austausch mit dem Insolvenzverwalter statt.
Der Fachbereich Tiefbau ist aktuell dabei, die durch die Insolvenz zum Stillstand gekommenen Planungsleistungen (Vorbereitung der Vergabe), für den Bau der Paderborner Straße zur Vergabereife zu führen. Die Bauarbeiten sollen spätestens Anfang 2. Quartal 2025 beginnen.“
Ein noch aus der Dezember-Sitzung stammender gemeinsamer Antrag von SPD und CDU zur Velo-Route wurde nunmehr nach einigen redaktionellen Änderungen einstimmig vom Bezirksrat beschlossen. Danach fordern die Bezirksratspolitiker, dass in Wülfel ab der Kreuzung Hildesheimer Straße/Am Mittelfelde, der stadtauswärts verlaufende Radweg bis zur Kreuzung Hildesheimer Straße/Wilkenburger Straße wieder auf die nach wie vor vorhandene Nebenanlage des früheren Radweges verlegt. wird Die rechte Fahrspur soll danach wieder für den KfZ-Verkehr freigegeben werden und der KfZ-Verkehr sowie die Stadtbahn auf diesem Abschnitt jeweils eigene getrennte Fahrspuren erhalten.
Grünes Licht gab der Bezirksrat daneben ebenfalls einstimmig für die vorgezogene Bürgerbeteiligung zum Bebauungspla -Entwurf Nr. 1917 – Thaerstraße / Esperantostraße, Nun können die Bürger innerhalb der Auslegungsfrist ihre Meinung zu den Ideen für eine „autoarme“ Wohnbebauung kundtun. Kritisiert wurde im Bezirksrat jedenfalls schon eine fehlende neue Stadtbahnanbindung und die Gefahr, dass der „Parkdruck“ in Mittelfeld steigt.
HANNOVER. Für Sonnabend den 08. Februar hatte die Initiative „Omas gegen Rechts“ zu einer Demonstration unter dem Motto „Rechtsruck stoppen! Demokratie wählen!“ in Hannover eingeladen und Tausende folgten dieser Einladung. Auf der Veranstaltung waren ursprünglich auch Redner von CDU und FDP vorgesehen doch diese wurden wieder ausgeladen. Sie waren eingeladen worden bevor ihre Parteien im Bundestag mit der AfD zusammen abgestimmt hatten. Den Entschluss, die Vertreter von FDP und CDU auszuladen, habe sich die Initiative nicht leicht gemacht, erklärte Uta Saenger von den „Omas gegen Rechts“ und Mitorganisatorin der Demonstration. Es sei ein basisdemokratisches Votum gewesen, keinem Vertreter von Parteien, die mit der AfD gestimmt haben, ein Forum zu bieten. Am Sonnabendmittag zogen Tausende vom Hauptbahnhof in Hannover über den Kröpcke zum Opernplatz. Dort gab es ein buntes Programm mit Reden, Poetry Slams und Musik – unter anderem sprachen Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay, Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und der evangelische Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes. „Was letzte Woche im Bundestag passiert ist, ist ein Tabubruch. Die Tür nach rechts außen muss geschlossen bleiben.“ sagte Boris Pistorius. Rainer Müller-Brandes erklärte, es gebe Probleme in der Integration, die angegangen werden müssten. „Aber das größte Integrationsproblem, das wir haben, dass seid ihr, ihr da rechts außen“, so Müller-Brandes. Platte Rhetorik gegen Zuwanderung mache ihn zunehmend wütend. Er forderte die Hetzer auf, sich etwa in Flüchtlingsberatungsstellen selbst ein Bild zu machen. Die Mitarbeitenden dort sowie in Erstaufnahmen, Krankenhäusern, Kitas, und Schulen hätten Applaus verdient, statt ihre Arbeit zu diskreditieren. Der Opernplatz konnte die Zahl der Demonstrierenden kaum fassen und so füllten sie auch die umgebenden Straßen. Die Veranstalter sprachen von rund 24.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und beriefen sich dabei auf Zahlen der Polizei. Und trotz der großen Teilnehmerzahl war es eine relativ kleine Demonstration, wenn man sie mit der Demonstration in München vergleicht, bei der etwa zur gleichen Zeit etwa 250000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezählt wurden.