HANNOVER. Dieses Jahr stand das heutige „Fest am Rübezahl“ (22. August) im hannoverschen Stadtteil Mittelfeld unter einem ganz besonderen Motto. Denn im Jahr 2001 wurde der Verein Schönes Mittelfeld – kurz SchMitt e.V. – gegründet. Bei dem Sommerfest war dann auch dieses Jubiläum ein besonderer Grund, mit einem Getränkebecher oder einer Tasse Kaffee anzustoßen.
Anfangs etwas sehr windig und kühl, kam dann doch zeitweise die Sonne heraus und die Mittelfelder konnte das internationale Buffet, die Grillbratwurst, die Kuchentafel von „Willi“ oder die heißen Waffeln des SoVD genießen.
Politische Prominenz war auch vertreten. Neben einer Reihe von „einfachen“ Bezirksratsmitgliedern (Dr. Gudrun Koch, Ellen Maschke-Scheffler, Carsten Sawosch und Jens Schade) schauten Bezirksbürgermeister Willi Linden und die Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob sowie die Regionsabgeordnete Maria Hesse vorbei. Die Politiker verfolgten gemeinsam mit den anderen Besuchern die Darbietungen auf der Bühne. Dort wurde getrommelt, getanzt und – von Mitgliedern des Vereins Heimatmelodie – auch gesungen.
1 von 9
Am Stand von "Willi" gab es Kaffee und Kuchen
Am Stand von "Willi" gab es Kaffee und Kuchen
Der SoVD servierte heiße Waffeln
Der SoVD servierte heiße Waffeln
Auftritt der Mitglieder von der "Heimatmelodie"
Auftritt der Mitglieder von der "Heimatmelodie"
Kindertanzgruppe
Kindertanzgruppe
Politiker vor Ort: rechts die Regionsabgeordnete Maria Hesse
Politiker vor Ort: rechts die Regionsabgeordnete Maria Hesse
Glücksspiel mit Obst
Glücksspiel mit Obst
Am Stand des SoVD: 3. v.l.; Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabi Jakob
Am Stand des SoVD: 3. v.l.; Vize-Bezirksbürgermeisterin Gabi Jakob
Die Mitglieder von "Willi" hatten einen Kaffee- und Kuchenstand
HANNOVER. Als es gestern (21. August) langsam dunkel wurde und die Zootiere sich in ihren Ställen schlafen legten, erwachte der hannoversche Zoo vor den Gehegen zu einem ganz anderen faszinierenden Leben. Gaukler, Stelzenläufer, Artisten und anderer Künstler bevölkerten die Themenwelten von Sambesi und Yukon Bay und auch im Prunksaal des Maharadschas im Dschungelpalast ging die Post ab. Der Erlebniszoo Hannover hatte am Freitagabend zur ersten „Nacht der Erlebnisse“ eingeladen. Heute Abend ab 18:30 Uhr geht es in die zweite Runde.
Von Matthias Brodowy bis zu den Stars vom Feuerwerk der Turnkunst reicht die Spanne. Luftakrobatik, Comedy, Jonglage, Musik, Walk Acts: den Besuchern wird ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programmgeboten. „Das ist ja fast wie beim Kleinen Fest“, meinte ein Besucher, als er von den Turnen in Sambesi zu Yukon Bay hastete, um den Auftritt von Sina Brunner am alten Kran von Yukon Bay nicht zu versäumen. Schließlich waren die „Ameisen“ des Theaters Pikante und der melancholische Clown Frans im Großen Garten ebenfalls schon zu sehen.
Heute Abend öffnet der Zoo wieder seine Pforten für die Besucher und dann noch einmal am drei Tagen, am 27., 28. und 29. August. Der Eintritt kostet 39,80 € pro Person. Am Donnerstag ist es etwas günstiger, da gibt es das Ticket schon für 34,80 €. Ach ja, lieber eine Jacke im Gepäck mit dabei haben, denn wenn die Sonne untergegangen ist, kann es schon etwas kühler werden.
Drehorgelspielerin Maria Hesse mit dem Team vom Ansgarhaus: (v.l.) Sandra Richter, Pastor Dr. Michael Wohlers und Sandra Schindler
HANNOVER. Das Sommerfest des ökumenischen Altenzentrums Ansgarhaus heute (21. August) stand ganz im Zeichen von Jahrmarktzauber. Denn das Motto der diesjährigen Fete im großen Garten hinter der Döhrener Einrichtung lautete „Kirmes“. So gab es die unterschiedlichsten Marktstände, Gaukler in Person von zwei Clowninnen und einem Seifenblasen-Fee unterhielten das Publikum, der hauseigene Ansgarchor trat auf und Maria Hesse, die Vorsitzende der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld (und Regionsabgeordnete) schob ihre Drehorgel über die Wege und entlockte durch sanftes Kurbeln ihrem Leierkasten viele Musikstücke. Natürlich gab es auch ein vielfältiges Angebot zur Stärkung von Leib und Magen. Neben Kaffee und Kuchen und der obligatorischen Bratwurst waren Crêpes, Fischbrötchen, Popcorn und kühles Eis im Angebot.
Sommerfest 2026 im Ansgarhaus
Döhrens Imker Martin Weber war auch dabei
Bezirksratsfrau Dr. Gudrun Koch mit Pastor im Ruhestand Gotlieb Schmidt
HANNOVER. Happy Birthday nachträglich: Vor kurzem wurde Schimpansenmann Max im Erlebniszoo Hannover 62 Jahre alt. Für Schimpansen ein hohes Alter, dass in freier Wildbahn kaum erreicht wird. Zwar ist Max wegen altersbedingter Arthrose nicht mehr so beweglich, für die Jahre, die er auf den Buckel hat, aber doch noch recht fit. Zum Ehrentag gab es extra Leckereien für den besonderen Liebling der Zoobesucher.
Die beliebten Aldabra-Riesenschildkröten jetzt wieder im Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen
HANNOVER. Sie heißen Cassiopeia, Romina, Bert und Leopold, die beiden Damen sind mit etwa 30 und 57 Jahren noch jugendlich, die Herren mit etwa 82 und 80 Jahren im besten Mannesalter. Nach 18 Jahren Exil im Hamburger Zoo sind jetzt vier der bei den Hannoveranern nach wie vor beliebten Aldabra-Riesenschildkröten in den hannoverschen Erlebbniszoo zurück in die Heimat gekommen.
Die mächtigen Reptilien (Schildkrötenmann Bert bringt es auf 195 kg Lebendgewicht) mussten vor fast zwei Jahrzehnten den Bau der Themenwelt Yukion Bay weichen. „Die Menschen haben uns immer wieder angesprochen und gefragt, wann kommen die Schildkröten zurück?“, erzählt Zoo-Geschäftsführer Andreas Casdorff. „Die Rückkehr der Riesenschildkröten war und ist für uns eine echte Herzensangelegenheit.“
Das trifft auch auf die Hannoveraner zu. Sie haben den Zoo mit großer Kreativität bei der Realisierung der Rückkehr unterstützt. 46.000 Euro sind durch kleine und große Spenden zusammengekommen. Für das Zoo-Team, das den Bau aufgrund gestiegener Baukosten mehrfach umplanen musste, war diese Unterstützung sehr berührend: „Die Menschen haben uns gezeigt, wie sehr ihnen der Zoo – und die Schildkröten – am Herzen liegen“, so Casdorff, „das hat uns darin bestärkt, trotz aller Widrigkeiten an diesem Projekt festzuhalten.“
Der Bau des Schildkrötenhauses stellte die Architekten vor großen Herausforderungen. Schließlich lieben die urzeitlichen Riesenreptilien ganzjährig kuschelige 26 bis 30 Grad Celsius, nicht kälter, aber eben auch nicht wärmer, und 60-80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Die Temperatur muss mithin sowohl im Winter wie im Sommer, wenn das Außenthermometer schon mal weit die 30-Grad-Marke übersteigt, gehalten werden.
Die Tiere erinnern an Dinosaurier. Ihr Gang ist schwerfällig, der Hals lang und faltig, die Beine sind schuppenbesetzt. In ihren dunklen Augen scheint sich die Geschichte dieser Welt zu spiegeln, auf der sie seit mehr als 220 Millionen Jahren leben. Die Internationale Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) stuft den Bestand der Seychellen- oder auch Aldabra-Riesenschildkröte leider als gefährdet ein. Ihr Lebensraum im Indischen Ozean ist heute nahezu ausschließlich auf das Aldabra-Atoll beschränkt. Klimawandel sowie invasive Arten setzen dem Bestand zusätzlich zu. Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter des Erlebnis-Zoos Hannover, hofft deshalb auf Nachwuchs.
Das neue Heim der Schildkröten ist jedenfalls entsprechend hergerichtet.Das rund 240 m2große Haus mit Natursteinboden bietet den vier Tieren ein großes Badebecken und Sandbäder. Bepflanzte Inseln tauchen das Haus in tropisches Grün. Eine Fußbodenheizung, UV-Leuchten und Infrarotstrahler und eine Luftbefeuchtungsanlage schaffen das optimale Tropenklima für die bedrohten Schildkröten. Bei sommerlichen Wetter können sie zudem gemächlich ihre Runden in einer Außenanlage drehen. Zwei spezielle Plätze – einen Sandhügel und ein Sandbecken, mit Fußbodenheizung gewärmt – sind für die Ei-Ablage vorgesehen . Die Weibchen können dort Gruben graben, um die 10-25 kugelförmigen Eier pro Gelege mit dem gewärmten Sand zu bedecken.
Die dicken Seile, die hoch oben an Kletterbäumen hängen, sind für dieAldabra-Riesenschildkröte völlig uninteressant und auch die Pfleger hangeln sich daran nicht durch die Anlage. Sie künden vielmehr davon, dass bald Untermieter mit zu den Reptilien ziehen werden. Faultiere sollen hier demnächst den Schildkröten Gesellschaft leisten.
Der Zoo nennt das neue Schildkrötenhaus „Reptilium.“ Der Name ist Programm. Außer den vier Riesen von den Sychellen werden im Lauf des Jahres weitere Reptilien in geplante Terrarien hier einziehen.Vietnamesische Langnasennattern, Blaue Baumwarane und Fidschi-Leguane sorgen dann für noch mehr Artenvielfalt im Erlebniszoo Hannover..
1 von 8
Zoo-Geschäftsführer Andreas Casdorff (r.) und Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter, (l.) in der neuen Schildkrötenanlage
Zoo-Geschäftsführer Andreas Casdorff (r.) und Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter, (l.) in der neuen Schildkrötenanlage
Die beliebten Aldabra-Riesenschildkröten jetzt wieder im Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen
Die beliebten Aldabra-Riesenschildkröten jetzt wieder im Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen
Tierpfleger Andreas Klimcuk kümmert sich um die Reptilien
Tierpfleger Andreas Klimcuk kümmert sich um die Reptilien
Die beliebten Aldabra-Riesenschildkröten jetzt wieder im Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen
Die beliebten Aldabra-Riesenschildkröten jetzt wieder im Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen
Die beliebten Aldabra-Riesenschildkröten jetzt wieder im Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen
Die beliebten Aldabra-Riesenschildkröten jetzt wieder im Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen
Die beliebten Aldabra-Riesenschildkröten jetzt wieder im Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen
Die beliebten Aldabra-Riesenschildkröten jetzt wieder im Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen
Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter, erzählt von den zurückgekehrten Riesen
Klaus Brunsing, Zoologischer Leiter, erzählt von den zurückgekehrten Riesen
Die beliebten Aldabra-Riesenschildkröten jetzt wieder im Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen
Die beliebten Aldabra-Riesenschildkröten jetzt wieder im Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen
Ein Sommerabend voller Gefühl, Erinnerungen und großer Hits
HANNOVER.
Sommer, Schlager und eine große Bühne: Am Freitag Abend (14.08.2026) verwandelte Roland Kaiser im Rahmen seiner „DIE OPEN AIRS! Sommer 2026“ die mit 15.000 Fans restlos ausverkaufte Expo-Plaza in Hannover in einen riesigen Konzertsaal unter freiem Himmel.Â
Das Konzert begann um 20 Uhr und war ein zusätzlicher Hannover-Termin der Tournee.
Schon bevor die ersten Töne erklangen, war die besondere Atmosphäre rund um die Expo-Plaza zu spüren. Menschen unterschiedlichen Alters strömten auf das Gelände. Genau das ist längst ein Markenzeichen von Roland Kaiser, seine Musik verbindet Generationen. Vom langjährigen Fan bis zum jüngeren Konzertbesucher, der mit „Warum hast du nicht nein gesagt“ oder den neueren Stücken aufgewachsen ist, schienen an diesem Abend alle auf ihre Kosten zu kommen.
Roland Kaiser, der mit bürgerlichem Namen Ronald Keiler heißt, wurde am 10. Mai 1952 in Berlin geboren und wuchs bei einer Pflegemutter im Berliner Wedding auf. Nach einer kaufmännischen Ausbildung arbeitete er zunächst in einem Autohaus, bevor der Produzent Thomas Meisel sein Gesangstalent entdeckte. 1974 erschien seine erste Single, zwei Jahre später gelang ihm mit „Frei, das heißt allein“ der erste größere Charterfolg. Mit „Sieben Fässer Wein“ folgte 1977 der erste Top-10-Hit.
Den endgültigen Durchbruch brachte 1980 „Santa Maria“. Der Song wurde zu einem seiner größten Erfolge und machte Roland Kaiser endgültig zu einem der prägenden Stars des deutschen Schlagers. Über Jahrzehnte folgten Hits wie „Dich zu lieben“, „Joana“, „Lieb mich ein letztes Mal“, „Manchmal möchte ich schon mit dir“ und „Ich glaub es geht schon wieder los“. 2024 konnte Kaiser bereits auf 50 Jahre Bühnenkarriere zurückblicken. Auch schwere Zeiten konnten seiner Karriere nichts anhaben. Nach einer COPD-Erkrankung musste sich Kaiser 2010 an der MHH einer Lungentransplantation unterziehen. Sein anschließendes Comeback wurde zu einem beeindruckenden zweiten Kapitel seiner Laufbahn.
In Hannover eröffnete Kaiser den Abend mit „Gegen die Liebe kommt man nicht an“ und machte schnell deutlich, worauf sich das Publikum freuen durfte, eine Mischung aus bekannten Klassikern, gefühlvollen Titeln und modernen Nummern.
Mit „Sieben Fässer Wein“ ging es anschließend weit zurück in Kaisers Karriere. Der Titel zeigte eindrucksvoll, wie zeitlos viele seiner frühen Songs inzwischen geworden sind. Auch „Südlich von mir“, „Mein Kompliment“ und „Stark“ fügten sich in den abwechslungsreichen Abends ein.
Natürlich durfte „Santa Maria“ nicht fehlen. Wenn ein Song die Geschichte von Roland Kaiser wie kaum ein anderer verkörpert, dann dieser. 1980 wurde das Lied zu seinem großen Durchbruch. Bis heute gehört es zu den Titeln, die bei seinen Konzerten eine ganz besondere Reaktion auslösen. Auch inHannover wurde aus dem Klassiker ein gemeinsamer Moment zwischen Künstler und Publikum. Tausende Stimmen sangen mit. Ein Bild, das deutlich machte, weshalb Kaiser auch nach mehr als fünf Jahrzehnten auf der Bühne noch immer eine solche Anziehungskraft besitzt.
Mit „Lieb mich ein letztes Mal“ und dem Medley aus „Haut an Haut“, „Hier fing alles an“, „Flieg mit mir zu den Sternen“, „Wohin gehst Du“ und „Amore mio“ nahm Kaiser anschließend noch einmal verschiedene Stationen seiner musikalischen Geschichte auf. Statt jeden einzelnen Song ausführlich auszuspielen, entstand dadurch eine kleine Zeitreise durch sein Repertoire.
Auch „Kurios“ und „Du, deine Freundin und ich“ sorgten für neue Farbe im Programm.
Ein weiterer Höhepunkt war selbstverständlich „Warum hast du nicht nein gesagt“. Das Duett gehört zu den großen Erfolgen von Kaisers späterer Karriere und ist längst ein fester Bestandteil seiner Live-Shows.
Danach wurde es noch einmal richtig ausgelassen: „Ich glaub es geht schon wieder los“ verwandelte die Expo-Plaza endgültig in eine große Schlagerparty. Mit Neil Diamonds „Sweet Caroline“ setzte Kaiser schließlich einen internationalen Mitsing-Klassiker an das Ende des regulären Konzertteils.
Doch natürlich ließ das Publikum Roland Kaiser nicht einfach gehen. Für die Zugaben kehrte er noch einmal auf die Bühne zurück.
Mit „Joana“ folgte einer seiner bekanntesten Klassiker. „Im 5. Element“ und „Dich zu lieben“ hielten die Stimmung weiter auf höchstem Niveau. Gerade bei „Dich zu lieben“ wurde noch einmal deutlich, wie stark die Verbindung zwischen Kaiser und seinem Publikum ist: Viele Besucher sangen jede Zeile mit.
Die Expo-Plaza wurde an diesem Abend für einige Stunden zum Kaiserreich unter freiem Himmel. Und als nach „Bis zum nächsten Mal“ die letzten Töne verklangen, dürfte bei vielen Besuchern vor allem die Gewissheit geblieben sein, einen Sommerabend erlebt zu haben, an dem Schlager nicht nur gehört, sondern gemeinsam gefeiert wurde. Der Termin für ein Wiedersehen steht bereits fest: Am 03.04.2027 ist Roland Kaiser mit der Arena Tour 2027 in der ZAG-Arena zu sehen und zu hören!
Für Kurze Zeit ist die Hildesheimer Stra´ße im Kreuzungsbereich des Südschnellweges für den Autoverkehr gesperrt
HANNOVER. Wegen der Bauarbeiten am Südschnellweg muss die Hildesheimer Straße für den Kraftfahrzeugverkehr im Bereich der Kreuzung Willmerstraße / Zeissstraße (Stadtteil Döhren) in der Zeit vom 28. August ab 20 Uhr bis zum 29. August um 19 Uhr voll gesperrt werden. Eine Umleitung wird eingerichtet.
Der Stadtbahnverkehr ist allerdings von der Maßnahme nicht betroffen. Die Bahnen der Üstra fahren auch in dieser Zeit wie gewohnt auf der Hildesheimer Straße.
HANNOVER. Am frühen Mittwochmorgen (12.08.) gegen 1:30 Uhr erhielt die Regionsleitstelle Hannover Meldungen zu einem Feuer in der Tiestestraße in der Südstadt. Zunächst wurde der Brand eines Kleintransporters gemeldet, das Feuer griff jedoch in kürzester Zeit auf eine benachbarte Lagerhalle über. Aufgrund der Informationen über die Brandausbreitung erhöhte die Regionsleitstelle die Alarmstufe und alarmierte frühzeitig zusätzliche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Die hannoverschen Brandschützer leiteten umgehend über mehrere Einsatzabschnitte die Brandbekämpfung mit einem massiven Wassereinsatz, teilweise unterstützt durch Großtanklöschfahrzeuge, ein. Es kamen mehrere Drehleitern sowie Trupps mit Atemschutzgeräten und handgeführten Rohren sowohl im Außen- als auch im Innenangriff zum Einsatz. Nach einiger Zeit zeigten die massiven Brandbekämpfungsmaßnahmen Wirkung und die angrenzenden Gebäude konnten somit erfolgreich vor einer Brandausbreitung und daraus resultierenden Schäden geschützt werden. Die Einsatzmaßnahmen zogen sich jedoch über mehrere Stunden hin. Die Lagerhalle selbst wurde bei dem Brand schwer beschädigt, ebenso im Nahbereich abgestellte Personenkraftwagen. Es kam zu einer zeitweise starken Rauchentwicklung, die auch in den benachbarten Straßen in der Südstadt deutlich wahrnehmbar war. Aus diesem Grund wurde zwischenzeitlich eine Warnung der Bevölkerung über die Warnsysteme KATWARN und NINA ausgelöst. Messungen durch die eingesetzten ABC-Einheiten der Feuerwehr ergaben jedoch, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Feuerwehr zunächst keine Angaben machen. Noch während die Löscharbeiten im Gange waren, hat der Kriminaldauerdienst (KDD) der Polizei mit ersten Ermittlungsmaßnahmen zur Klärung der Brandursache begonnen. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte von Freiwilliger- und Berufsfeuerwehr, des Rettungsdienstes sowie der Polizei vor Ort.
Großbrand in einer Lagerhalle in der Tiestestraße
Der Südschnellweg wird im August für etwas mehr als zwei Tage vollgesperrt
HANNOVER. Wie jetzt die Stadt Hannover mitteilte, wird der Südschnellweg wegen der laufenden Sanierungsarbeiten zwischen Landwehrkreisel und Kreuz Seelhorst in der Zeit vom 21. August 20 Uhr bis 24. August 5 Uhr voll gesperrt. Eine Umleitung soll ausgeschildert werden.
Außerdem verlängert sich die derzeitige je Fahrtrichtung einspurige Verkehrsführung bis zum 31. Dezember 2026.
HANNOVER. Um 14:06 Uhr lief am heutigen Montagnachmittag (10.08.) ein Notruf in der Regionsleitstelle Hannover ein. Dabei wurde von einem Knall und dunkler Rauchentwicklung aus Fenstern einer leerstehenden Doppelhaushälfte in der Hartungstraße in Hannover-Vinnhorst berichtet. Aufgrund dieser Informationen wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Vinnhorst sowie der Rettungsdienst alarmiert. Zur Brandbekämpfung betrat ein Atemschutztrupp mit einem Löschrohr das betroffene Gebäude. Das Feuer konnte an einer brenneden Gastherme lokalisert und schnell gelöscht werden. Es stellte sich heraus, dass der Eigentümer des Hauses bei Eintritt des Brandes im Begriff war, einen älteren Wasserschaden vorangegangener Starkregenereignisse zu beseitigen. Dieser konnte jedoch, nach Einschätzung der Feuerwehr, nicht unmittelbar mit dem Brandereignis in Verbindung gebracht werden. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden sämtliche betroffene Bereiche mit Hochdrucklüftern vom Brandrauch befreit und der Kellerraum noch einmal mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Nach Abschluss der Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle an die Polizei und an den Eigentümer des Hauses übergeben. Weder zur Brandursache, noch zur Schadenshöhe konnte die Feuerwehr Angaben machen. Die Ermittlungen zur Klärung der Branursache obliegen nun der Polizei. Am Einsatz beteiligt waren etwa 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst, die mit 16 Fahrzeugen vor Ort waren.
Kellerbrand in der Hartungstraße in Hannover-Vinnhorst