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Dienstag, August 25, 2026

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Feuer in Mehrfamilienhaus in der List

Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Isernhagener Straße in Hannover-List konnte schnell gelöscht werden
Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Isernhagener Straße in Hannover-List konnte schnell gelöscht werden - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Kellerbrand konnte schnell gelöscht werden

HANNOVER. Am Montagmorgen (03.08.) um 05:40 Uhr ging in der Regionsleitstelle Hannover ein Notruf aus einem Mehrfamilienhaus in der Isernhagener Straße in Hannover-List ein. Der Hinweisgeber meldete eine starke Rauchentwicklung im Treppenhaus. Aufgrund dieser Meldung wurde unter dem Einsatzstichwort “Kellerbrand“ ein umfangreicher Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Alarmiert wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr Hannover, die freiwillige Feuerwehr Hannover-Buchholz sowie Kräfte des Rettungsdienstes. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten alle Bewohnerinnen und Bewohner (14 Personen) mit zwei Haustieren das Gebäude bereits selbstständig verlassen und sich in Sicherheit gebracht. Unter Atemschutzgeräten gingen zwei Trupps der Feuerwehr mit einem Löschrohr zur Erkundung und Brandbekämpfung in den Kellerbereich vor. Dort konnten sie die Brandstelle schnell lokalisieren und unverzüglich die Löscharbeiten einleiten. Die Brandbekämpfung zeigte schnell Wirkung und bereits nach 20 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Mittels mehrerer Druckbelüftungsgeräte wurden der verrauchte Treppenraum und angrenzende Bereiche des Gebäudes vom giftigen Brandrauch befreit. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Nach bisherigen Erkenntnissen brannten im Keller ein Kinderwagen sowie dort gelagertes Gerümpel. Die Brandursache ist jedoch unklar. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Maßnahmen der Feuerwehr von dieser zur weiteren Ermittlung der Brandursache an die Polizei übergeben. Der entstandene Sachschaden wird von der Feuerwehr auf etwa 2.500 Euro geschätzt. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit insgesamt 35 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen vor Ort.


Graffito bringt Farbe in die Tulpenstraße

Ein buntes und detailreiches Graffito des Künstlers Joy Lohmann zur Musikgeschichte in H-Nordstadt und der Welt schmückt das Haus Tulpenstraße 9 in Hannovers Nordstadt
Ein buntes und detailreiches Graffito des Künstlers Joy Lohmann zur Musikgeschichte in H-Nordstadt und der Welt schmückt das Haus Tulpenstraße 9 in Hannovers Nordstadt - © Fotos: Lothar Schulz 2026

Graffito des Künstlers Joy Lohmann zur Musikgeschichte in der Nordstadt


HANNOVER. Das Haus Tulpenstraße 9 schmückt ein buntes und detailreiches Graffito des Künstlers, Designers, Projektmanagers und Aktivisten Joy Lohmann. Als Künstler arbeitet er vorwiegend in den Bereichen StreetArt und Soziale Plastik (nach Beuys), gestaltet aber auch Fassaden und Interieurs in Graffiti-Techniken, illustriert für Bücher oder live auf Bühnen (Graphic Recording), kuratiert und veranstaltet das hannoversche Wahrzeichen „Kröpcke-Uhr“ als partizipativen KulturRaum und entwickelt kulturelle Formate und Symbole für Klimaschutz und Gemeinwohl in Stadtteil und Gesellschaft. In der Nordstadt hat der Künstler nun einen Teil der Fassade des Hauses Tulpenstraße 9 unter dem Motto „2026 GRAFFITI ZUR MUSIKGESCHICHTE IN H-NORDSTADT UND DER WELT“ gestaltet und damit viel Farbe, aber auch interessante Informationen zur Musikgeschichte in Hannover und der Welt in die kleine Straße in Hannovers Nordstadt gebracht.

Gute Stimmung auf dem Maschseefest mit der Connemara Stone Company

Die Connemara Stone Company spielte am Südufer
Die Connemara Stone Company spielte am Südufer

HANNOVER. Die Maschseesause geht weiter. Auch am Sonntagabend (2. August) herrschte bei nicht zu heißem Wetter wieder eine tolle Partystimmung.Am Südanleger ging mit der Band Connemara Stone Company die Post ab. Die heißen Irish Folk- Rhythmen brachten auch die sonst eher zurückhaltenden Hannoveraner dazu, vor der Bühne zu tanzen.

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Die Connemara Stone Company spielte am Südufer
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Die Connemara Stone Company spielte am Südufer

Bezirksrat Döhren-Wülfel: Rücktritt vom Fraktionsvorsitz

Verlässt die SPD: der bisherige Fraktionsvorsitzende in SDöhren-Wülfel
Verlässt die SPD: der bisherige Fraktionsvorsitzende in SDöhren-Wülfel

HANNOVER. Stellungnahme des bisherigen Fraktionsvorsitzenden der SPD im Bezirksrat Döhren-Wülfel, Jens Schade: „Mitte August diesen Jahres trete ich vom Vorsitz der sozialdemokratischen Fraktion zurück. Gleichzeitig verlasse ich die Fraktion. Damit ziehe ich die Konsequenzen aus der Listenaufstellung durch den SPD Ortsverein Döhren-Wülfel für die kommenden Wahlen zum neuen Bezirksrat. Den Rücktrittstermin habe ich so gewählt, dass eine ordnungsgemäße Geschäftsübergabe an meinen Nachfolger gewährleistet ist.

Als direktgewählter Mandatsträger fühle ich mich aber meinen Wählern verpflichtet und werde dem Bezirksrat daher bis zum Ende der Wahlperiode als fraktionsloser Einzelvertreter angehören.

Allerdings stehe ich weiterhin bei der Kommunalwahl auf Platz 7 der Liste der SPD für den Bezirksrat. Sofern die Bürgerinnen und Bürger möchten, dass ich auch im neuen Bezirksrat ab November ihre Interessen in dem Gremium vertrete, bitte ich, mir bei der Wahl am 13. September erneut ihr Vertrauen zu schenken. Sie haben bei der Wahl zum Bezirksrat jeweils drei Stimmen, die sie verteilen oder auch auf einen Kandidaten Ihrer Wahl konzentrieren können.

Der VfB Wülfel lud die Politik zum Ortstermin: Ein neues Vereinsheim steht auf der Wunschliste ganz oben

Ulrich Kandolf zeigte der Bezirksratspolitikerin Ellen Maschke-Scheffler wo auf der Bezirkssportanlage etwas Neues entstehen könnte
Ulrich Kandolf zeigte der Bezirksratspolitikerin Ellen Maschke-Scheffler wo auf der Bezirkssportanlage etwas Neues entstehen könnte

HANNOVER. Der VfB Wülfel hat großes vor. Das bisherige Vereinsheim an der Paderborner Straße (Stadtteil Mittelfeld) soll abgerissen und durch einen zweistöckigen Neubau ersetzt werden. Im Erdgeschoss wird es dann zukünftig Platz für Sportangebote geben, im Obergeschoss ist ein Restaurantbetrieb mit Terrasse geplant. Ulrich Kandolf, (Geschäftsführer VfB Hannover Wülfel e.V., hatte am heutigen Sonnabend (1. August) den Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel zu einem Besichtigungstermin auf der Sportanlage eingeladen. Kosten des Bauprojekts: Wohl an die vier Millionen Euro.

Ob es an der Ferienzeit lag? Jedenfalls nahmen an den Rundgang über die Sportplätze nur Ellen Maschke-Scheffler (CDU) und Jens Schade (SPD) teil. Außer dem Bau eines neuen Vereinshauses schwebt Ulrich Kandolf und seinen Vereinskollegen auch eine Umgestaltung der Sportanlagen vor. Die Fläche eines ehemaligen Kinderspielplatzes und drei stillgelegte Tennisplätzen könnten wir kleinere Sportangebote genutzt werden, versuchte er die Politik zu begeistern. Und nach wie vor hofft der Verein für seine große Fußballsparte auf einen Kunstrasenplatz. Kleinere Vorhaben stehen daneben auf der To-do-Liste. „Unser Zaun aus dem siebziger Jahren ist in Teilen defekt“, erzählte Ulrich Kandolf. Es sei leider schon zu Einbrüchen gekommen. Gestohlen wurde nichts, aber durch Vandalismus einiges zerstört.

„Die örtliche Politik steht zum VfB Wülfel“ sagten Ellen Maschke-Scheffler und Jens Schade unisono und versicherten ihre Unterstützung.




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So soll das neue Vereinsheim aussehen: Ulrich Kandolf (hier mit Ellen Maschke-Scheffler) zeigt eine Darstellung der neuen Pläne.

CSD Duisburg 2026 auf dem Averdunk-Platz

Unter dem Motto „DUISBUNT – Stadt der Vielfalt?!“ fand der diesjährige Christopher Street Day in Duisburg statt
Unter dem Motto „DUISBUNT – Stadt der Vielfalt?!“ fand der diesjährige Christopher Street Day in Duisburg statt - © Fotos: Lothar Schulz 2026

„DUISBUNT – Stadt der Vielfalt?!“

DUISBURG. Unter dem Motto „DUISBUNT – Stadt der Vielfalt?!“ hatte der DUPride e.V. zum diesjährigen Christopher Street Day Duisburg am 25.07.2026 aufgerufen. Der CSD ist in jedem Jahr auf dem Averdunk-Platz ein großes Kulturfest und eine Demonstration für mehr Toleranz. Da Homo- und Transphobie in der Gesellschaft noch immer weit verbreitet sind und sich anscheinend sogar wieder verstärkt ausbreitet ist der Christopher Street Day der Tag, an dem Schwule, Lesben, Transsexuelle, Bi- und Intersexuelle auf die Straße gehen und für ihre Recht einstehen und demonstrieren. „Die Stadt Duisburg steht für Vielfalt, Freiheit und Solidarität. Als Stadtgemeinschaft zeigen wir Haltung und stehen ein für Gleichberechtigung und ein respektvolles, offenes Miteinander.“ erklärte Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link. Nach dem Hissen der Regenbogenflagge durch den Oberbürgermeister vor dem Duisburger Rathaus ging der Demonstrationszug durch die Innenstadt zum Averdunk-Platz. Dort fand dann das Kulturfest mit verschiedenen Infoständen und buntem Bühnenprogramm statt. Der Duisburger CSD hat sich in den letzten Jahren einen Namen als „Familien-CSD“ und „politischer CSD“ gemacht. Der bunte und friedliche CSD-Tag in Duisburg wurde dann am Abend überschattet von den Nachrichten aus Berlin zum dortigen CSD, der Ziel eines terroristischen Anschlags wurde.

Die Finals sind zu Ende – das Maschseefest geht weiter

Der Musikpavillon am Nordufer
Der Musikpavillon am Nordufer

HANNOVER. Das große Sportereignis in Hannover – die Finals – sind zu Ende. Das Maschseefest aber geht weiter. Heute Nachmittag (27. Juli) war der Besucheranstrom zwar etwas verhalten. Das lag aber wahrscheinlich am etwas kühleren Wetter und den drohenden Regenwolken oben am Himmel. Am Südanleger aber herrschte im Irischen Dorf Stimmung. Dprt spielten seit dem Nachmittag unter anderem die Clover Folkband live. Traditioneller Irish Folk mit Herz, Leidenschaft und echter Pub-Atmosphäre.

Maschseefest: Am Südanleger gab es wieder mitreißenden Irish Folk

Irish Folk am Südanleger
Irish Folk am Südanleger

HANNOVER. Dritter Tag des Maschseefestes. Das Wetter spielte mit. Am Irischen Dorf neben dem Südanleger genossen die Hannover den Sonnenschein bei mitreißender Folkmusik. Der Nachmittag begann mit dem Under Pressure Trio. Irish Folk & Pub Musik live auf der Bühne. Da schmeckte das Getränk – sei es alkoholfrei, sei es mit Prozenten – noch einmal so gut. Verpflegung gab es mit Flammkuchen, Pommes und Bratwürsten ebenfalls und bis zum „Streetfood am See“ waren es nur wenige Schritte. Dort an der Löwenbastion konnten die Besucher auf kulinarische Weltreise gehen. Livemusik gab es hier ab 19 Uhr natürlich ebenfalls. Bis zum bis zum 9. August 2026 gibt es jeden Tag Party rund um den beliebten See inmitten der Landeshauptstadt. Und bei der Seesause ist für jeden etwas dabei.

Tierkinder auf Meyers Hof – Vier kleine Zicklein erkunden jetzt ihr Gehege

Nachwuchs bei den Thüringer-Wald-Ziegen
Nachwuchs bei den Thüringer-Wald-Ziegen

HANNOVER. Nachwuchs in der Themenwelt Meyers Hof. Schwarzes Fell, plüschig helle Beine, elegant geschwungene weiße Partien von den Augen bis zur braunen Nasenspitze: Vier am 18. Juli bzw. am 22. Juli geborene Thüringer-Wald-Ziegen erkunden jetzt ihre Welt auf Meyers Hof im Erlebnis-Zoo Hannover. Zum Fototermin waren die Zicklein zunächst etwas schüchtern und versteckten sich unter Steinen, die zwischen den Fachwerkbauernhäusern aufgestapelt liegen. Als die Tierpflegerin jedoch mit einer Futterschüssel klapperte, wagte sich zunächst ein junges Böcklein hervor und ließ sich dann auch bereitwillig fotografieren, suchte aber immer wieder die Nähe von Mama Ida. Nach und nach schnupperten dann auch der weitere Nachwuchs die etwas kühle Morgenluft im Zoo Hannover.

Der Erlebniszoo Hannover freut sich ganz besonders über den Nachwuchs im Ziegenstall. Denn die Thüringer-Wald-Ziege steht als stark gefährdet auf der Roten Liste der gefährdeten Nutztierrassen.

Ein paar Schritte weiter im Nachbarstall gab es ebenfalls eine Geburt bei einer gefährdeten Haustierrasse: Das Rauwollige Pommersche Landschaf „Heidemarie“ kümmert sich dort bestens um ihr erstes Lamm (geboren am 19. Juli). Es ist ein sprichwörtliches schwarzes Schaf. Im Gegensatz zu den silbergrauen ausgewachsenen Tieren sind die Lämmer der Rauwolligen Pommerschen Landschafe vom Kopf bis zur Schwanzspitze schwarz.

Damit nicht genug. Drinnen im Stall kuscheln sich im Stroh zudem einige flauschige Kaninchenbabies. In Deutschland soll es weniger als 1.000 Japanerkaninchen geben, nun sind es eine Handvoll mehr. Zwei am 22. Mai geborene und fünf am 22. Juni geborene Mini-Kaninchen hoppeln zwischen den ausgewachsenen Tieren umher, wenn sie nicht gerade zusammen ein Schläfchen halten.

„Der Erlebnis-Zoo macht“, so der Tierpark in einer Pressemitteilung, „mit seinen Tieren vom Zoo-Bauernhof auf die alten, deutschen Haustierrassen aufmerksam und setzt sich aktiv für ihren Erhalt ein. Die Thüringer-Wald-Ziege lebt hier gemeinsam mit dem Harzer Höhenvieh, dem Schwarzbunten Altdeutschen Niederungsrind und dem Dülmener Pferd. Die Rauwolligen Pommerschen Landschafe teilen sich ihre Weide mit der Leine-Gans und im Nachbarstall grunzen die Bunten Bentheimer Landschweine.“

Heute vor 30 Jahren starb Tamara Danz

Heute vor 30 Jahren starb im Alter von 43 Jahren Tamara Danz Frontfrau der Gruppe Silly
Heute vor 30 Jahren starb im Alter von 43 Jahren Tamara Danz Frontfrau der Gruppe Silly - © Fotos: Lothar Schulz 2023

Frontfrau der Gruppe Silly – eine der außergewöhnlichsten deutschen Rocksängerinnen


BERLIN. Heute vor 30 Jahren, am 22. Juli 1996, starb Tamara Danz, Sängerin sowie Kopf und Herz der Band Silly. Geboren wurde sie am 14. Dezember 1952 in Winne (heute zu Breitungen/Werra, Landkreis Schmalkalden-Meiningen). In Münchehofe, einem Ortsteil von Hoppegarten, hat sie zusammen mit ihren Eltern einen Teil ihrer Kindheit und Jugend verbracht. Im Jahr 1978 stieß Tamara Danz zur Band Familie Silly, die sich 1980 in Silly umbenannte. Mit ihren Kollegen von Silly probte sie in einer ausgebauten Scheune in Müchehofe.

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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe APRÈS CHURCH las der Musikexperte Wolfgang Martin im Jahr 2023 im KunstHof in Köpenick aus seinem Buch „Paradiesvögel fängt man nicht ein – Hommage an Tamara Danz‟ – © Foto: Lothar Schulz 2023


Die Frontfrau der Gruppe Silly avancierte zu einer der namhaftesten Rocksängerinnen der DDR und wurde international bekannt. Sie war der größte Rockstar der DDR – und eine der außergewöhnlichsten Sängerinnen der deutschsprachigen Musik. Danz wurde 1981, 1983, 1985 und 1986 von Kritikern der DDR-Musikszene zur „Besten Rocksängerin des Jahres“ gewählt. Im Jahr 1981 holte sie Ritchie Barton zu Silly, mit dem sie auch zusammenlebte. Zu dieser Zeit gab Silly 150 Konzerte im Jahr. 1986 war Danz Sängerin der Allstar-Band Gitarreros, wo sie Uwe Hassbecker kennenlernte, den sie auch zu Silly holte. Tamara, die widerspenstig-schillernde Rock.Ikone, ließ sich weder von Parteifunktionären im Osten noch von Plattenlabels im Westen vereinnahmen und verstand es auch sonst ihren Kopf durchzusetzen. Zu den bekanntesten Silly-Songs zählen wohl Mont Klamott (1983) und Bataillon d’Amour (1986). Im Jahr 1995 wurde bei Tamara Danz Brustkrebs diagnostiziert. Im März 1996 heiratete sie ihren Bandkollegen Uwe Hassbecker.

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Veranstaltung im Jahr 2023 im KunstHof in Köpenick anlässlich des Todestages von Tamara Danz – © Foto: Lothar Schulz 2023


Sie starb im Juli 1996 und wurde auf dem Friedhof in Münchehofe beerdigt. Ihr früher Tod – mit 43 Jahren – machte sie zur Legende. Sie wurde als Rock-Idol, als die ostdeutsche Antwort auf Janis Joplin, Tina Turner oder Patty Smith bezeichnet. Toni Krahl, Musiker der Band City erklärte zur Bedeutung von Danz:
„Es gab weit und breit keine andere Rocksängerin, die ihr das Wasser reichen konnte – nicht mal ansatzweise. Sie war in der DDR konkurrenzlos.“

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Büchertisch –
Im KunstHof in Köpenick las der Musikexperte Wolfgang Martin im Jahr 2023 aus seinem Buch „Paradiesvögel fängt man nicht ein – Hommage an Tamara Danz‟ – © Foto: Lothar Schulz 2023