HANNOVER. Die Delegierten der SPD aus ganz Niedersachsen trafen sich heute (4. Januar) in Hannover-Wülfel. Beim Landesparteitag der Sozialdemokraten beschlossen die Genossen die Landesliste für die kommende Bundestagswahl. Auf Platz 1 setzten die Parteimitglieder den SPD-Bundesparteichef Lars Klingbeil. Verteidigungsminister Boris Pistorius, der für die SPD auch als Direktkandidat im Süden der Landeshauptstadt antritt, wurde auf Platz 3 gewählt. Ministerpräsident Stephan Weil entschuldigte Boris Pistorius. Pistorius war kurzfristig erkrankt und konnte nicht nach Hannover reisen.
Stephan Weil stimmte die SPD-Mitglieder auf den Wahlkampf ein. „Wir werden kämpfen“, rief er seinen Zuhörern im Saal zu.
Direkt im Anschluss an den Landesparteitag versammelten sich bereits die ersten Wahlkämpfer aus dem SPD-Ortsverein Döhren-Wülfel um den Bundestagsabgeordneten und hannoverschen Stadtverbandsvorsitzenden Adis Ahmetovic. Gemeinsam gingen sie auf die Straße, um Infomaterial zu verteilen und für die Politik der SPD zu werben.
Wahlkampfauftakt mit Politprominenz: Lars Klingbeil führt die Landesliste der SPD Niedersachsen an
Straßenbahnen fahren nicht wegen Gleisarbeiten
HANNOVER. Im U-Bahn-Tunnel werden Gleise erneuert. In der Zeit von Sonntag, 5. Januar 2025, ab etwas 5:00 Uhr morgens bis circa 3 Uhr morgens am folgenden Montag kommt es deshalb zu Bahnausfällen und geänderten Fahrstrecken.
Wie die Üstra mitteilte, kann der Abschnitt zwischen Aegidientorplatz – Clausewitzstraße / Freundallee deshalb nicht von Stadtbahnen befahren werden. Das Verkehrsunternehmen richtet einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Aegidientorplatz und Freundallee und zurück ein. Die SEV-Haltestelle am Aegidientorplatz befindet sich laut Üstra „im Kreuzungsbereich Schiffgraben / Arnswaldtstraße (Ausgang D). An der Station Marienstraße befinden sich die SEV-Haltestellen jeweils hinter der Kreuzung Berliner Allee bzw. Sallstraße, am Braunschweiger Platz im Bereich der Eisenbahnbrücke.“ Betroffen sind die Stadtbahnlinie 4, 5, 6 und 11.
„Die Stadtbahnlinien 4 und 5 verkehren in diesem Zeitraum lediglich zwischen den Endpunkten „Garbsen“ (Linie 4) bzw. „Stöcken“ (Linie 5) und der Tunnelstation „Schlägerstraße“ sowie zwischen den Endpunkten „Roderbruch“ (Linie 4) bzw.“ Anderten“ (Linie 5) und der Haltestelle „Freundallee“. Die Stadtbahnlinie 11 fährt lediglich zwischen dem regulären Endpunkt „Haltenhoffstraße“ und der Haltestelle „Peiner Straße“. Der Abschnitte zwischen der Haltestelle „Freundallee“ und dem Endpunkt „Zoo“ wird von der Linie 6 bedient“, heißt es bei der Üstra, Auch die Linie 8 verkehrt in dieser Zeit nicht wie gewohnt, Der Hauptbahnhof wird dann nur von den Linien 1 und 2 angefahren, nicht mehr jedoch von der „Acht“. Der Grund: „Die Stadtbahnlinie 6 wird tagsüber mit der Linie 8 verknüpft und fährt zwischen dem regulären Endpunkt „Nordhafen“ und dem eigentlichen Endpunkt der Linie 8 „Messe/Nord“. Auf der Linie 8 entfällt deshalb die Station „Hauptbahnhof“. Ab ca. 21 Uhr abends, verkehrt die Linie 6 zwischen dem Endpunkt „Nordhafen“ und der Haltestelle „Peiner Straße“. Grund dafür ist der regulär stattfindende Y-Verkehr der Linien 2 und 8.“ Das bedeutet zudem, dass die Linie 8 am Kröpcke in der unteren Ebene am Gleis der Linie 6 hält. Außerdem kommt es deshalb auch zu geänderten Abfahrzeiten.
Hohes Einsatzaufkommen in der Silvesternacht
Feuerwehr und Rettungsdienst stark gefordert
HANNOVER. In der Silvesternacht waren die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst stark gefordert. Zwischen 18:00 Uhr und 06:00 Uhr rückten die hannoverschen Brandschützer zu insgesamt 131 Brandeinsätzen und 5 technischen Hilfeleistungen aus. Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt wurde zu 158 Notfalleinsätzen gerufen. Insgesamt lag das Einsatzaufkommen bei den Brandeinsätzen etwas niedriger als im Vorjahr. Bei den Brandeinsätzen mussten die Einsatzkräfte überwiegend brennende Müllbehälter und Papiercontainer löschen. Es waren aber auch mehrere Brände auf Balkonen bzw. unmittelbar an Gebäuden sowie brennende Schuppen oder Anbauten zu verzeichnen. Der Rettungsdienst musste bei seinen Notfalleinsätzen in der Silvesternacht vielfach bei Alkoholvergiftungen und Verletzungen nach Stürzen oder Auseinandersetzungen von Personen qualifizierte Hilfe leisten. Auch waren wieder vereinzelte Verletzungen nach dem unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern zu versorgen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst hatten sich, wie auch in den vergangenen Jahren, durch zusätzliches Personal in der Regionsleitstelle und eine erhöhte Anzahl von fest besetzten Einsatzfahrzeugen gut auf das erhöhte Einsatzaufkommen in der Silvesternacht vorbereitet. An 13 Standorten der Freiwilligen Feuerwehren besetzten 176 ehrenamtliche Einsatzkräfte zwischen 18:00 Uhr am Silvesterabend und 04:00 Uhr am Neujahrsmorgen ihre Löschfahrzeuge. Die Regionsleitstelle disponierte in der Silvesternacht von 18:00 bis 06:00 Uhr insgesamt 724 Einsätze in der gesamten Region Hannover, wovon sich 474 Einsätze in der Landeshauptstadt ereigneten. Dies ist deutlich weniger als im Vorjahr (2022/2023= 969 gesamte Region und 627 Landeshauptstadt) aber dennoch ein hohes Einsatzaufkommen.
Hannover begrüßt das neue Jahr 2025
HANNOVER. So wie hier im Stadtteil Döhren begrüßte Hannover das neue Jahr 2025 mit lauten Böllern und einem bunten Feuerwerk.
Stadtreporter.de wünscht ein frohes Neues Jahr 2025
Stadtreporter.de wünscht allen Leserinnen und Lesern ein schönes Neues Jahr 2025 voll Gesundheit, Frieden, Freude und Zufriedenheit
Blaulicht-Jahresrückblick
Medienrelevante Blaulichtereignisse in 2024
HANNOVER. Am 01.01.2024 jährte sich die Gründung der deutschlandweit ersten gemeinsamen Rettungsleitstelle in Hannover zum 50. Mal. Leider fing das neue Jahr 2024 für einige Menschen nicht gut an. So ereignete sich am frühen Neujahrsmorgen in der Schulenburger Landstraße im Bereich Vinnhorst eine Wohnungsbrand. Nur wenige Stunden später, in den Mittagsstunden des Neujahrstages, forderte ein Wohnungsbrand in der Nordstadt in der Straße „An der Strangriede“ ein Todesopfer. Im Zusammenhang mit dem Hochwasser anfang des Jahres kam es zu mehreren Wasserrettungseinsätzen. Außerdem kam es im Januar in Linden-Nord noch zu einem Brand in einer Dachgeschosswohnung am Pfarrlandplatz und einem Wohnungsbrand in der Bethlehemstraße. Im Februar ereignete sich ein tragischer Baustellenunfall in der Brüderstraße. Bei Abrissarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Postscheck-/Postgiroamtes wurde ein Bauarbeiter unter Betonteilen verschüttet und getötet. Im Mai wurde die Feuerwehr zu einem Brand in der Ihmepsage alarmiert. In der 4. Etage des Hochhauses Ihmepassage 1 im Ihmezentrum stand eine Wohnung in Flammen. Am verkaufsoffenen Sonntag (02.06.) fand wieder die diesjährige Blaulichtmeile in der Innenstadt von Hannover statt, die von vielen „Blaulichtinteressierten“ Passanten besucht wurde. Am 10. Juni kam es in der Stadtbahnhaltestelle Messe-Ost zur Kollision von zwei Stadtbahnzügen mit einem Massenanfall (MANV) von Verletzten. Nach ausführlicher Untersuchung von insgesamt 18 Personen durch Notarzt- und Rettungsteams konnten die Retter glücklicherweise nur bei einem Mann schwerere Verletzungen feststellen. Am 16. Juni feierte der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Ortsverband Hannover seinen 40. Geburtstag am Standort Petersstraße in der Nordstadt und konnte 10 neue Rettungswagen in Betreib nehmen. Zur symbolichen Taufe waren unter anderem auch die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport, Daniela Behrens, der Präsident der Region Hannover, Steffen Krach, und Bürgermeister Thomas Hermann in die Petersstraße gekommen. Am 28. Juni kam es in der Grabbestraße zu einem der wohl spektakulärsten Brände des Jahres. Dort war ein Dachstuhl in Brand geraten. Zu den zahlreichen nachalarmierten Sonderfahrzeugen gehörte auch eine Teleskopmastbühne. Ein Feuerwehrmann wurde bei diesem Einsatz verletzt. Die zweite Jahreshälfte verlief, was medienrelevante Blaulichtereignisse betrifft, relativ ruhig. Am 14. Dezember löste die automatische Brandmeldeanlage des Friederikenstiftes an der Humboldstraße einen Alarm aus. Brandschützer entdeckten brennende Wäschestücke auf Transportwagen in einem Kellerflur unterhalb der zentralen Notaufnahme. Wie sich später herausstelle, handelte es sich hier um einen Fall von Brandstiftung. Erwähnenswert ist noch, dass die Regionsleitstelle Hannover in der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm ab dem 13.09.2024 wegen Baumängeln in ihren Räumlichkeiten vorübergehend in die Redundanzräume der Regionsleitstelle in der Feuer- und Rettungswache 2 in Stöcken verlegt werden musste. Ende November konnte die Leitstelle den Betrieb in ihren angestammten Räumlichkeiten am Weidendamm dann wieder aufnehmen.
Brand in Tattoo-Studio in der Celler Straße
Fotokopiergerät stand in Flammen
HANNOVER. Am gestrigen Samstagabend gegen 19:50 Uhr meldeten mehrere Anrufer Rauch und Feuerschein in einem Tattoo-Studio in der Celler Straße im hannoverschen Stadtteil Mitte. Aufgrund dieser Notrufe alarmierte die Regionsleitstelle Hannover umgehend zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Linden sowie den Rettungsdienst zum Brandort. Dort hatten Mitarbeiter des Studios einen brennenden Kopierer bereits aus dem Laden entfernt und angefangen ihn auf dem Gehweg abzulöschen. In dem Geschäft leitete die Feuerwehr umgehend einen Innenangriff mit einem Trupp unter Atemschutz sowie einem C-Rohr ein. Das Feuer innerhalb des Geschäftes konnte somit schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Nach Kontrolle mittels einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben, die nun die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen hat. Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 40 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen vor Ort.
Brand in Emder Innenstadt löst Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr aus
Feuer im ehemaligen Apollo-Kino
EMDEN. Etwa gegen 18:30 Uhr am gestrigen Freitagabend (27.12.) war das Feuer in dem früheren Kino in der Emder Innenstadt gemeldet worden. Beim Eintreffen der Polizei- und Feuerwehrkräfte sei der Feuerschein schon von außen zu sehen gewesen. Eine starke Rauchentwicklung führte zeitweise zu Sichtbehinderungen im Innenstadtbereich. Wegen der Löscharbeiten mussten umliegende Straßen gesperrt worden. Der Brandherd soll sich in der zweiten Etage des Gebäudes befunden haben. Offiziell steht das Haus
seit mehreren Jahren leer und wird nicht mehr genutzt. Nach Aussagen des Feuerwehr-Einsatzleiters fand man im Inneren jedoch zahlreiche Bettlager und andere Gegenstände, die darauf hindeuten, dass in dem Gebäude Menschen gewohnt haben.
Meldungen über Verletzte gab es laut Polizei zunächst nicht. 57 Brandschützer der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr waren
bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen. Das Apollo war für viele Generationen in Emden d a s Kino. Das Apollo-Kino war im Jahr 1930 als Lichtspielhaus eröffnet worden. Sein Ende kam mit der Eröffnung des CineStar-Kinos im Jahr 2002 in der Nähe des Emdener Bahnhofs.
Brand in Emder Innenstadt – Feuer im ehemaligen Apollo-Kino
– © Foto/Symbolbild Archiv: Lothar Schulz 2024
Wo bleibt der ausgediente Weihnachtsbaum? Die Sammelplätze im Stadtbezirk Döhren-Wülfel
HANNOVER. Bei einem schwedischen Möbelunternehmen werden laut Werbung die Tannenbäume aus dem Fenster geworfen. In Hannover ist das allerdings keine besonders gute Idee. Dafür sammelt Aha – das Abfallentsorgungsunternehmen von Stadt und Region Hannover –ab 6. bis zum 17. Januar aber wieder die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Es sollen über 200 Sammelplätze eingerichtet werden. Dort lässt sich in Wohnungsnähe der Baum entsorgen. Allerdings muss der Christbaum vollkommen entschmückt sein und ab 1/12 Metern sollte er halbiert werden, damit der Baum in die Müllautos passt.
Im hannoverschem Stadtbezirk Döhren-Wülfel werden folgende Sammelplätze eingerichtet:
Stadtteil Döhren
- Fiedeler Platz/ Ecke Bernwardstr.
- Klinkerfuesstraße (Wendeplatz)
- Peiner Straße/Holthusenstraße (Auf der Bauminsel)
- Leineinsel/Am Brückenhaus
Stadtteil Mittelfeld
- Am Mittelfelde/Grünberger Weg
- Rübezahlplatz (Am Brunnen)
- Grabenweg/Im Wolfskampe (am Bunker)
- Lehrter Platz (Glascontainer)
Stadtteil Seelhorst
- Peiner Straße/Wülfeler Bruch
Stadtteil Waldheim
- Wolfstraße (Brücke, Haltestelle gegenüber Liebrechtstraße, Waldseite)
- Ottostraße/Am Schafbrinke
- Liebrechtstraße (Wendeplatz Zeißstraße)
Stadtteil Waldhausen
- Kärntner Platz / Ecke Bozener Straße
- Riepestraße (Spielplatz) / Ecke Güntherstr.
Stadtteil Wülfel
- Bothmerstraße (Freifläche neben dem Spielplatz)
- Am Mittelfelde/Loccumer Straße
Wer in anderen Stadtteilen wohnt: eine vollständige Liste findet sich bei Hannover.de. Hier der Link:
Stadtreporter.de wünscht Frohe Weihnachten 2024
Stadtreporter.de wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes, gesegnetes und friedliches Weihnachtsfest 2024