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Regionsversammlung beschließt KRH Medizinstrategie 2030 für zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung

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Medizinstrategie 2030 genehmigt – Zustimmung zu Reformplänen

REGION HANNOVER.

Die Regionsversammlung der Region Hannover hat in ihrer aktuellen Sitzung die KRH Medizinstrategie 2030 genehmigt und die Geschäftsführung des KRH (Klinikum Region Hannover) mit der Umsetzung beauftragt. Damit sind die Weichen für eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung in der Region gestellt.

Steffen Krach, Regionspräsident und Aufsichtsratsvorsitzender des KRH, äußerte seine Freude über das finale Votum und betonte, dass damit die medizinische Versorgung der Bevölkerung unter den zukünftigen Rahmenbedingungen sichergestellt werden kann. Er dankte allen Beteiligten für ihre konstruktive Zusammenarbeit und ist überzeugt, dass die Medizinstrategie 2030 ein bundesweit vorbildliches Beispiel für eine moderne Gesundheitsversorgung ist.

Die Medizinstrategie 2030 wurde in intensiven Diskussionen im Aufsichtsrat des KRH erarbeitet und unter Beteiligung von Mitarbeitenden, Geschäftsführung und externen Experten angepasst. Das nun beschlossene Papier zielt darauf ab, eine moderne Gesundheitsversorgung in kommunaler Hand anzubieten, sichere Arbeitsplätze und attraktive Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen und das KRH langfristig in öffentlicher Hand zu sichern.

Die Umstrukturierung der kommunalen Krankenhauslandschaft in der Region Hannover ist aufgrund von Investitionsstau, Fachkräftemangel, dem Trend zur ambulanten Behandlung und steigenden Ansprüchen an die Behandlungs- und Pflegequalität unumgänglich. Die Medizinstrategie sieht folgende Veränderungen an den einzelnen Standorten vor:

  • Die Kliniken Siloah und Nordstadt werden am Standort Siloah zu einem Klinikum Mitte zusammengeführt und als Maximalversorger ausgebaut.
  • Der Standort Gehrden wird als Schwerpunktversorger gestärkt und um die Neurologie des Klinikums Laatzen bzw. eine neu aufzubauende neurologische Frührehabilitation erweitert.
  • Der Standort Neustadt wird als Grund- und Regelversorger fortgeführt und das ambulante Angebot ausgebaut.
  • Der Standort Laatzen (Agnes-Karll) wird ebenfalls als Grund- und Regelversorger fortgeführt und erhält weitere ambulante Angebote sowie eine moderne Notaufnahme. Die Neurologie, Orthopädie und Unfallchirurgie werden jedoch abgegeben.
  • Die Standorte Großburgwedel und Lehrte werden am Standort Großburgwedel zusammengeführt und entsprechende Neubauplanungen in Abstimmung mit dem Land Niedersachsen vorangetrieben.
  • In Lehrte soll ein Regionales Gesundheitszentrum bzw. ein Medizinisches Versorgungszentrum entstehen, um die ambulante Notfallversorgung sicherzustellen.
  • Am Standort Langenhagen wird die Psychiatrie fortgeführt und inhaltlich weiterentwickelt. Die geriatrische Fachklinik wird schrittweise nach Hannover verlagert. Auch die Psychiatrie in Wunstorf wird fortgeführt und weiterentwickelt, mit dem Ziel, mehr ambulante Angebote sowohl in der Somatik als auch in der Psychiatrie anzubieten.

Steffen Krach betont, dass die Medizinstrategie den Spielraum bietet, um auf zukünftige Entwicklungen einzugehen und Pläne anzupassen. Betriebsbedingte Kündigungen im Zuge der Strukturreform sind ausdrücklich ausgeschlossen.

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