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Hannover Nachrichten vom 13.Juni 2023

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HANNOVER.

Konzert der ukrainischen Rockband Druga Rika im Stadtteilzentrum Ricklingen

Die ukrainische Rockband Druga Rika gibt am Donnerstag, 15. Juni, im Stadtteilzentrum Ricklingen, Anne-Stache-Allee 7, ein Benefizkonzert. Der Eintritt zum Konzert, das um 18 Uhr beginnt, ist frei. Zur Unterstützung der Ukraine werden Spenden gesammelt. Der Erlös wird für den Kauf eines medizinischen Evakuierungshubschraubers verwendet.

Druga Rika kreiert seit 27 Jahren echten ukrainischen Rock. Jede Komposition aus ihren sieben Alben berührt die Seele unbeschreiblich. Und jedes Konzert der Band vermittelt ein Gefühl von lyrischem Schwung und regt zum Leben an.


Mentale Gesundheit fördern: Stadt Hannover kooperiert mit der Robert-Enke-Stiftung

Es ist ein besonderes Projekt, das die Sensibilität von Arbeitnehmer*innen für das Thema Depression fördert:  Die Landeshauptstadt Hannover gibt ihren Beschäftigten die Möglichkeit, sich mittels VR-Brillen in die Psyche eines depressiv erkrankten Menschen einzufühlen.

Teresa Enke und Oberbürgermeister Belit Onay präsentierten das Präventionsprojekt "Impression Depression", das die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit der Robert-Enke-Stiftung auf den Weg gebracht hat.  © LHH
Teresa Enke und Oberbürgermeister Belit Onay präsentierten das Präventionsprojekt „Impression Depression“, das die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit der Robert-Enke-Stiftung auf den Weg gebracht hat. © LHH

Hintergrund ist das „Jahr der mentalen Gesundheit“, das die Stadt im Rahmen der Gesundheitsvorsorge  für ihre rund 11500 Beschäftigten aufgelegt hat.  In der Woche vom 12. bis 16. Juni geht es um das Thema Depression. Dazu kooperiert die Stadt mit der Robert-Enke-Stiftung.  Die Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Teresa Enke, betonte auf einer Pressekonferenz an diesem Dienstag (13. Juni) im Neuen Rathaus: „Die Aktion ist vorbildlich. Deshalb unterstützen wir die Landeshauptstadt bei der Initiative sehr gern. Ich hoffe, dass sich viele Nachahmer finden, denn psychische Belastungen bis hin zu Depression sind in der Arbeitswelt ein Thema, das deutlich mehr Beachtung braucht.“


„Als gute Arbeitgeberin müssen wir die Gesundheitsprävention stärken“
 

Die Stadtverwaltung Hannover widmet der mentalen Gesundheit ihrer Beschäftigten in diesem Jahr mit einem umfangreichen Programm – unter anderem Informationsveranstaltungen und Workshops – eine besondere Aufmerksamkeit. „Eine gute mentale Gesundheit ist eine wesentliche Voraussetzung für Lebensqualität und Leistungsfähigkeit“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay. „Wir wissen jedoch, dass viele Personen unter teils erheblichen Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit leiden –  oftmals ist auch die Arbeitswelt der Grund dafür.  Erschöpfung, Depressionen, Ängste und Suchtprobleme stellen den Hauptanteil psychischer Belastungen und Erkrankungen dar. Wenn wir eine gute Arbeitgeberin sein wollen, dann müssen wir handeln und die Gesundheitsprävention stärken.“

Insbesondere die Jahre seit 2020 waren sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeitende eine Herausforderung. Viele Arbeitnehmer*innen sind durch die Corona-Pandemie und die nachfolgenden Krisen belastet und weiterhin verunsichert. Hinzu kommen steigende Arbeitsanforderungen und ein hohes Tempo bei Veränderungsprozessen. Psychisch belastete Beschäftigte haben den Kopf nicht frei –  Ängste, Sorgen oder Depressionen sitzen buchstäblich mit am Schreibtisch. Fehler, Leistungsschwankungen, häufigere Krankheitszeiten oder auch Rückzug und Abgrenzung vom Team sind nur einige der negativen Auswirkungen am Arbeitsplatz.

Wie Matthias Görn, Leiter des Fachbereichs Personal der Landeshauptstadt Hannover, erläutert, „hat die Stadt seit 2020 insgesamt eine Zunahme des Beratungsbedarfes der Beschäftigten rund um das Thema Psyche registriert. Der Medizinische Dienst der Stadt hat einen deutlichen  Anstieg bei der Häufigkeit psychischer Erkrankungen verzeichnet.“


Ressourcen mobilisieren
 

Görn hebt hervor, dass die Förderung der mentalen Gesundheit auch ausdrücklich positive Aspekte umfasst: „die Steigerung des Wohlbefindens, der Arbeitszufriedenheit und des  Arbeitsengagements sowie die Mobilisierung von Ressourcen. So geht es im  Jahr der mentalen Gesundheit  auch darum, individuelle Ressourcen der Beschäftigten zu stärken und ihnen Strategien zu vermitteln.“

Beschäftigte der Landeshauptstadt Hannover fühlen sich mittels VR-Brillen in die Psyche depressiv erkrankter Menschen ein. Oberbürgermeister Belit Onay testet diese Möglichkeit.  © LHH
Beschäftigte der Landeshauptstadt Hannover fühlen sich mittels VR-Brillen in die Psyche depressiv erkrankter Menschen ein. Oberbürgermeister Belit Onay testet diese Möglichkeit. © LHH

Die Landeshauptstadt Hannover hält eine Vielfalt an Beratungs- und Unterstützungsangeboten für die Beschäftigten vor.   Das Jahr der mentalen Gesundheit ist Bestandteil der Neuausrichtung des Personalmanagements mit dem die Landeshauptstadt sich als attraktive Arbeitgeberin profilieren will.


Autofreie Tage – zusammen im Quartier

Das Wohnquartier mal anders erleben – ohne Autos: Während der Europäischen Mobilitätswoche wird die Landeshauptstadt Hannover in der Zeit vom 17. September bis zum 23. September 2023 in der List und in der Nordstadt ausgewählte Wohnstraßen für Anwohnende, Vereine, Institutionen und Besucher*innen öffnen. In dieser Zeit sind die Straßen autofrei. Das heißt, das Fahren und Abstellen von Autos ist dann nicht möglich. Private Grundstücke sind aber weiterhin mit dem Auto erreichbar.

Zum Auftakt plant die Landeshauptstadt Hannover am Sonntag, 17. September, ein Fest in der Paulstraße, das die Themen Mobilitätswende und Aufenthaltsqualität in den Mittelpunkt stellt. Zahlreiche Akteur*innen haben bereits Interesse bekundet. Mit im Boot ist auch Enercity. Der Energieversorger unterstützt die Aktion am 17.September mit einem fünfstelligen Betrag.

Oberbürgermeister Belit Onay erklärt die Neuausrichtung des Projekts:  „Der autofreie Sonntag ist den Menschen in Hannover seit Jahren ein Begriff. Nach der Pandemie wollen wir jetzt aber den Fokus verändern: Mobilität und urbaner Alltag ohne Autos ist kein Thema nur für einen Sonntag in der Innenstadt.  Deshalb bringen wir die Mobilitätswende nun für eine ganze Woche in die dicht bewohnten Quartiere, um den Menschen dort Raum für Freizeit, Erholung, Kreativität und Gemeinschaft vor der eigenen Haustür zu geben.“
 

Einladung an die Bewohner*innen
 

Das sei eine Einladung an die Bewohner*innen und die Nachbar*innen der beiden Quartiere: Sie sollen die Möglichkeiten in den Straßen neu entdecken und erleben. „Ich bin froh, dass wir in der Nordstadt und in der List aktive bürgerschaftliche Vereine gefunden haben, die uns bei der Steuerung und Kommunikation der Aktivitäten unterstützen“, so Onay weiter.

Die Stadtverwaltung plant, in der Nordstadt den motorisierten Verkehr in der Paulstraße (zwischen Engelbosteler Damm und Weidendamm) sowie in der Windthorststraße (im Abschnitt zwischen Paulstraße und Scheffelstraße) einzuschränken und das Parken zu untersagen. In der List betreffen diese Regelungen den De-Haen-Platz (zwischen Waldstraße und Fraunhoferstraße  sowie Hertzstraße), die Röntgenstraße (zwischen Bunsenstraße und De-Haen-Platz) sowie die Hammersteinstraße (zwischen Liebigstraße und De-Haen-Platz).

In der Nordstadt wird die Stadt Hannover unter anderem mit dem Verein „wasmitherz“ zusammenarbeiten, um die Aktivitäten zu koordinieren. In der List wird der Verein „Lister Nachbarschaft“ die Aktivitäten bündeln. Weitere Informationen zu den geplanten Aktivitäten, lokalen Beteiligungsformaten und zum Programm wird es den kommenden Wochen geben. Wer an einer Mitwirkung interessiert ist, kann sich bereits jetzt mit Vorschlägen und Ideen an autofrei@hannover-stadt.de wenden.


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