Vier größere Einsätze in weniger als 24 Stunden
HANNOVER. Nachdem in den letzten Tagen und Wochen relativ wenig medienrelevante Feuerwehreinsätze zu verzeichnen waren (einmal abgesehen von dem Zusamenstoß zweier Stadtbahnen in Linden am letzten Donnerstag) ging es am Wochenende innerhalb von weniger als 24 Stunden Schlag auf Schlag. Am Freitagabend gegen 19:30 Uhr kam es im Gewerbepark Lohweg im hannoverschen Stadtteil Anderten zu einem Großbrand in einer Lager- und Logistikhalle. Personen wurden nicht verletzt. Insgesamt waren hier 95 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Außerdem wurde die Feuerwehr in der Nacht zu Samstag um 01:26 Uhr zu einem Wohnungsbrand im Stadtteil Ahlem in die Straße Am Bahndamm alarmiert. Personen wurden nicht verletzt, mussten jedoch von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet werden. Hier waren die Feuerwehr und der Rettungsdienst mit 48 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen vor Ort. Samstagmittag dann wurde die Regionsleitstelle Hannover um 12:15 Uhr über eine vermisste Person im Bereich der Dreiecksteiche im Stadtteil Ricklingen informiert. Die Regionsleitstelle leitete sofort einen Großalarm für Einheiten der Feuerwehr, der DLRG und des Rettungsdienstes Hannover, mit Spezialkräfte zur Wasserrettung, aus. Der Einsatz konnte nach 30 Minuten beendet werden nachdem die vermisste Frau an einer anderen Stelle der Dreiecksteiche angetroffen wurde. An diesem Einsatz waren 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG Hannover sowie der Polizeihubschrauber („Phönix“) der Polizei Hannover beteiligt. Fast zeitgleich zum Wasserrettungseinsatz in Ricklingen kam es am Maschteich im hannoverschen Stadtteil Mitte zu einem großangelegten Wasserrettungseinsatz. Um 13:00 Uhr erhielt die Regionsleitstelle Hannover einen Hinweis der Polizei Hannover über einen möglichen Notfall am Maschteich. Dort wurde durch Polizeibeamte ein verlassener Rollstuhl, sowie Bekleidungsstücke unmittelbar am Ufer aufgefunden. Der Rollstuhl stand mit den Reifen direkt an der Wasserkante, eine zugehörige Person konnte jedoch nicht festgestellt werden. Die Regionsleitstelle leitete daraufhin einen Großalarm für die Wasserrettungseinheiten und Kräfte der Feuerwehr, der DLRG und des Rettungsdienstes aus. Die Einsatzkräfte suchten den Uferbereich mit Wasserrettern intensiv ab. Aufgrund der geringen Wassertiefe gingen die Wasserretter der DLRG hierzu in Form einer Suchkette vor. Zeitweise unterstützte der Polizeihubschrauber „Phönix“ die Maßnahmen aus der Luft, während zusätzlich Drohnen zur Lageerkundung und Absuche der Ufer zum Einsatz kamen. Trotz der intensiven Suchmaßnahmen konnte keine Person im oder am Wasser aufgefunden werden. Der Einsatz wurde nach einer Stunde ergebnislos abgebrochen. Die Polizei Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen. An diesem Einsatz waren 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG Hannover beteiligt.