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Hannover Nachrichten vom 17.April 2023

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HANNOVER.

Stadionbad bleibt Sonntag geschlossen

Am kommenden Sonntag (23.April) bleibt das Stadionbad aufgrund der Landesjahrgangsmeisterschaften im Schwimmen für den öffentlichen Badebetrieb ganztägig geschlossen. 


Stadt ruft zur Namenssuche einer Fläche in Misburg auf und bietet Informationsveranstaltungen an

Eine rund 15.000 Quadratmeter große Grünfläche in Misburg-Nord soll einen Namen bekommen. Bei der Suche dafür ist die Bevölkerung eingeladen, sich einzubringen. Auf einem Teil des Areals südlich der Hannoverschen Straße und östlich des Mittellandkanals befand sich 1944/45 ein Außenlager des Konzentrationslagers (KZ) Neuengamme.

Insbesondere Einwohner*innen des Stadtbezirks Misburg-Anderten sind ab sofort und bis zum 6. Juli dazu aufgerufen, im Rahmen eines öffentlichen Beteiligungsprozesses Vorschläge für Namen zu machen und ihr Votum abzugeben. Die Namensvorschläge, mit einer kurzen Begründung und unter Angabe der Kontaktdaten, sind zu senden an: Landeshauptstadt Hannover, Stadtbezirksmanagement Misburg-Anderten, OE 18.63.05.SBM, Trammplatz 2, 30159 Hannover. Alternativ ist auch eine E-Mail möglich an: stadtbezirksmanagement5@Hannover-Stadt.de.

Informationen zur heutigen Grünfläche und ihrer Geschichte

Die Benennung dieser städtischen Grünfläche und die Beteiligung der Einwohner*innen geht auf einen Beschluss des Stadtbezirksrats Misburg-Anderten zurück. Im Zuge der Namenssuche sollen alle Interessierten Gelegenheit bekommen, sich über Areal südöstlich von dem an der Hannoverschen Straße gelegenen Mahnmal des Künstlers Eugène Dodeigne zu informieren. Deshalb bietet die Landeshauptstadt Hannover von April bis Juni mehrere Termine an. Start ist am Mittwoch, 26. April: In der Zeit von 14 bis 17 Uhr informiert das Stadtbezirksmanagement Misburg-Anderten über die Benennung und das Beteiligungsverfahren im „Städtoskoop“ auf dem Platz der Begegnung in Misburg.  

Der hannoversche Historiker Rainer Fröbe hält einen Vortrag am Donnerstag, 11. Mai, um 18 Uhr im Ratssaal im Rathaus Misburg (Waldstraße 9, 30629 Hannover) unter dem Titel „Zur Geschichte des KZ Misburg vor und nach 1945“. Am Donnerstag, 1. Juni, ab 16.30 Uhr bietet sich die Möglichkeit, den Rundweg am ehemaligen KZ Ahlem unter fachkundiger Leitung des ZeitZentrum Zivilcourage zu erkunden (Treffpunkt: Mahnmal KZ Ahlem, Fußweg „Am Mahnmal“, zwischen Petit-Couronne-Straße und Harenberger Meile/Heisterbergallee). Bezirksbürgermeister Klaus Tegeder und Stadtteilhistoriker Gisbert Selke laden am Donnerstag, 8. Juni, um 16.30 Uhr zu einem Spaziergang mit Informationen zum Mahnmal und zum Gelände des ehemaligen KZ Misburg ein (Treffpunkt: Mahnmal an der Hannoverschen Straße). Alle Veranstaltungen dauern rund eine Stunde und sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Namensvorschläge werden veröffentlicht

Alle eingereichten Namensvorschläge werden auf die einzuhaltenden gesamtstädtischen Belange geprüft. Realistisch umsetzbare Namensvorschläge werden anschließend veröffentlicht und können von den Einwohner*innen im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen und Terminen im Stadtbezirk priorisiert werden. Aus den fünf meistgewählten Namen wählt der Bezirksrat Misburg-Anderten voraussichtlich im kommenden Dezember den zukünftigen Namen für den Platz aus. Die Platzbenennung vor Ort erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2024 in einem angemessenen Rahmen.

Das Beteiligungsverfahren zur Benennung der Fläche in Misburg ist eine Kooperation des Stadtbezirksmanagements Misburg-Anderten und der Koordinierungsstelle für Einwohner*innen-Beteiligungen mit dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und dem ZeitZentrum Zivilcourage sowie dem Bezirksbürgermeister Klaus Tegeder und dem Stadtteilhistoriker Gisbert Selke vom NaNaNet. Aktuelle Informationen gibt es auch im Internet unter www.hannover.de/stadtbezirke und www.nananet.de/misburg-anderten.

KZ von 1944 bis 1945

Das KZ Misburg bestand von Juni 1944 bis April 1945. Die rund 1.200 Häftlinge aus der Sowjetunion, Polen, Frankreich, Belgien und anderen Ländern mussten auf dem Gelände der angrenzenden Erdölraffinerie (Deurag-Nerag), die von Bomben schwer beschädigt war, Trümmer beseitigen und Bomben räumen. Ein Mahnmal am ehemaligen Lagergelände erinnert an die Geschichte des KZ Misburg.


Weitere Beteiligungstermine zur Umgestaltung des Stadtteilparks Mühlenberg im April und Mai

Bei der geplanten Umgestaltung des 34.000 Quadratmeter großen Parks im Südwesten des Stadtteils Mühlenberg beteiligt die Stadt die Bewohner*innen. Nach dem Auftakt im März folgen nun im April und Mai weitere Veranstaltungen, bei denen Jugendliche und junge Erwachsene, Familien angesprochen sind. Start ist am Mittwoch, 26. April, mit einer Jugendwerkstatt am Regenwasserrückhaltebecken im Stadtteilpark von 15 bis 18 Uhr.

Am Freitag, 5. Mai, im Zeitraum von 10.30 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, folgen zwei Beteiligungsveranstaltungen für Familien, die eingeladen sind, ihre Hinweise und Ideen zur Gestaltung einzubringen. Der Treffpunkt ist ebenfalls jeweils am Regenwasserrückhaltebecken. Alle Senior*innen sind am Freitag, 12. Mai, von 15 bis 17 Uhr eingeladen, bei einem Kaffee im Park ihre Wünsche hinsichtlich des Stadtteilparks zu äußern. Treffpunkt ist am Eingang zum Spielpark, Hübener Weg 4.

Nach den Beteiligungsveranstaltungen werden alle Ergebnisse von dem Landschaftsarchitekturbüro GrünPlan (Hannover) in einen Plan eingearbeitet. Am 25. August werden dann, im Rahmen eines öffentlichen Aktionstags im Park, temporäre Angebote als Provisorien für Bewegung und Aufenthalt aufgebaut und gemeinsam mit Besucher*innen getestet.

Aktuelle Informationen und Termine sind auf der Stadtteilwebseite unter www.muehlenberg-info.de/beteiligung/ zu finden.

Gelungene Auftaktveranstaltung im März

Rund 50 Personen kamen am 22. März im Stadtteilpark Mühlenberg zu einer ersten Veranstaltung zusammen, um Ideen für die zukünftige Gestaltung des Parks einzubringen. In zwei Gruppen spazierten die Bewohner*innen aus Mühlenberg, Akteur*innen von Vereinen und Einrichtungen sowie Mitglieder der Sanierungskommission Mühlenberg und des Stadtbezirksrats Ricklingen durch den Park. Sie wurden von dem Büro KoRiS aus Hannover und Vertreter*innen der Fachbereiche Planen und Stadtentwicklung sowie Umwelt und Stadtgrün begleitet, die die Anregungen und Hinweise zu den unterschiedlichen Bereichen im Park auf Plänen festhielten. Nach der noch erfolgenden Auswertung sollen die Ergebnisse des Spaziergangs einen ersten Eindruck davon geben, welche konkreten Vorstellungen die Mühlenberger*innen für ihren Park haben.


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