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Hannover Nachrichten vom 8.Mai 2023

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HANNOVER.

„Bestand gesichert und Entwicklung gut vorangetrieben“ – Stadt will Kleingartenkonzept über 2025 hinaus fortschreiben

Das bis 2025 geltende Kleingartenkonzept der Landeshauptstadt Hannover soll fortgeführt werden. Die Gespräche dazu hat die Stadt jetzt mit dem Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V. aufgenommen. Über diesen Stand und die Absicht der Verwaltung berichtete Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel heute (8. Mai) in der Sitzung des Ausschusses für Umweltschutz und Grünflächen.

„Mit dem seit 2016 geltenden Konzept haben wir den Bestand der Kleingärten erfolgreich gesichert und die Entwicklung in vielen Bereichen vorangetrieben“, betonte die Dezernentin. „Die Fortschreibung soll erneut Grundlage für das Handeln der Verwaltung sein und Planungssicherheit für weitere zehn Jahre bieten.“

Die weiteren Ziele des künftigen Konzepts sind unter anderem die Umsetzung weiterer Entwicklungsmaßnahmen sowie den Bestand weiter zu sichern und auszubauen. Nach dem Start der Gespräche mit dem Bezirksverband beginnt nun die Evaluierung und Maßnahmenbestimmung sowohl stadtintern als auch mit dem Bezirksverband. Ab Herbst soll ein externes Büro in die Planung einbezogen werden. Im kommenden Jahr werden die Inhalte erarbeitet und ein Kleingartenentwicklungsplan erstellt. 2025 soll die Drucksache der Politik zur Beratung und Beschlussfassung vorgestellt werden.

Konzept in drei Teilen

Das bisherige Kleingartenkonzept startete 2016 auf Grundlage des vom Rat beschlossenen Handlungsrahmens Teil A: Dieser umfasste die umfangreiche Datenerfassung und Grundlagenaktualisierung, stellte die gesamtstädtische Bedeutung der Kleingärten den konkurrierenden Nutzungsansprüchen gegenüber und zeigte relevante Anforderungen an die Kleingartenentwicklung auf. Hierin sind Ziele und Leitlinien festgelegt sowie Maßnahmen und die hierfür erforderlichen finanziellen Mittel benannt.

Darauf aufbauend wurden weitere Teile des Konzepts geplant, die Grundlage für die Umsetzung der in Teil A festgelegten Ziele bildeten: Teil B hat die detaillierte Betrachtung der von Umstrukturierungen und Umnutzungen betroffenen Kleingartenflächen, die Planung und Umsetzung der Maßnahmen enthalten und Kosten und Zeitpläne konkretisiert. In Teil C lag der Schwerpunkt auf der Kleingartenaufwertung und den Sanierungsaufgaben in verschiedenen Anlagen mit strukturellen und gestalterischen Ansätzen zur Attraktivitätssteigerung und Aufwertung legen.

Für den Teil B wurden bislang mehr als 1,3 Millionen Euro ausgegeben, für Teil C rund 950.000 Euro. Bis zum Ende der aktuellen Laufzeit ist noch ein prognostizierter Mittelabfluss für u.a. Laubenabrisse, Ersatzgartenherrichtung, Nachverdichtung, Umsetzungsprojekte in Höhe von rund 3,7 Mio. vorgesehen. Ebenso ist im Rahmen der Fortschreibung ein Laubenfonds und eine damit verbundene finanzielle Unterstützung in Höhe von 1,5 Mio. geplant.

Bilanz

Im Rahmen von beanspruchten Kleingartenflächen nach Teil B, wurden vier Vorhaben mit insgesamt 176 betroffenen Kleingärten umgesetzt. Darunter fallen zum Beispiel die Kolonien Friedenau e.V und Schulenburger Landstraße sowie die Kolonien Kleefeld e.V. und Kleeblatt e.V. mit 106 betroffenen Kleingärten für den geplanten Neubau der MHH.

Eine rechtliche Verpflichtung zur Ersatzgartenstellung bestand hier nur für 15 Gärten. Aufgrund des beschlossenen Kleingartenkonzeptes werden jedoch rund 118 Ersatzgärten bis Ende 2023 geschaffen.

Im Teil C des Konzeptes wurden unter anderem 11 Projekte von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahem, wie Wegesanierungen, Zaunbau und die Herstellung von Parkplätzen realisiert. Zu nennen sind hier beispielsweise die Kleingartenvereine Steuerndieb, Morgensonne und Bemerode. Maßnahmen vor dem Hintergrund der Vernässung wurden unter anderem in den Vereinen Davenstedt, Rosenhöhe oder Annateich durchgeführt.

Bei rund 53 Kolonien wurde die Freileitungsproblematik und Neuverstromung durch unterirdische Leitungsverlegung durch die Verwaltung eng begleitet.

Auch die Änderungsvereinbarung zum Generalpachtvertrag zum 01.01.2023 mit der Übernahme von Großbäumen auf den Gemeinschaftsflächen durch die Landeshauptstadt Hannover ist ein Baustein des Kleingartenkonzeptes. In diesem Zusammenhang erstellt die Verwaltung aktuell ein Baumkataster und erfasst gleichermaßen notwendige Verkehrssicherungsmaßnahmen. In dem Zeitraum bis Ende März wurden so schon 1.300 Bäume in 26 Kleingartenanlagen digital erfasst.

Ein Pilotprojekt mit Vorzeigecharakter wird derzeit Im Othfelde des KGV Friedenauer Vielfalt umgesetzt. Der erste Bauabschnitt ist soweit fertiggestellt und auch der zweite Bauabschnitt befindet sich in der Umsetzung. Eine Übergabe an den Bezirksverband erfolgt noch in 2023. In Kooperation mit dem Projekt „Städte wagen Wildnis“ wurden Maßnahmen zum Erhalt und Förderung der Biodiversität umgesetzt mit dem Ziel einer ökologischen, zukunftsgerichteten Kleingartenanlage.

Auch im Rahmen des Insektenbündnisses kooperiert die Verwaltung sehr eng mit dem Bezirksverband. Durch die beiderseitige Mitgliedschaft im Insektenbündnis konnten mit starker Unterstützung des Ausbildungsbetriebes des Garten- und Landschaftsbaus des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün Projekte im KGV Davenstedt und Heide Kamp umgesetzt werden. Hierbei wurde nicht nur eine regionale Saatgutmischung ausgebracht, sondern auch bauliche Aufwertungen mit Trockenmauern und Entsiegelungen vorgenommen. 

Aktuell konzentriert sich die Verwaltung auf die Beseitigung der Gefahrenquellen von übergroßen Lauben sowie die anschließende Herstellung von Ersatzgärten. Bislang wurden 28 dieser Lauben bzw. Behelfsheime abgerissen. Mit einer aktuell im Gremienverlauf befindlichen Beschlussdrucksache zur Herrichtung von Bodenplatten, soll der Bezirksverband in die Lage versetzt werden, vorerst rund 70 neue Bodenplatten mit einem Finanzvolumen von 490.000 € in diversen Anlagen zu errichten, damit eine Verpachtung dieser Ersatzgärten möglich ist.

Da zwar viele Potenzialflächen für die Nutzung als Wohn- und Gewerbeflächen identifiziert wurden, diese aber nicht alle zeitnah entwickelt werden konnten, hatte man sich 2019 auf ein 5-jähriges Moratorium geeinigt, um zunächst die laufenden Baumaßnahmen abzuschließen und den Kleingärtner*innen auf den Potenzialflächen eine gewisse Planungssicherheit zu geben. Die Verwaltung hat bereits angekündigt, das Moratorium bis Ende 2025 laufen zu lassen. Alle diesbezüglich offenen Punkte können dann in der Fortschreibung des Kleingartenkonzeptes Berücksichtigung finden.

In Planung befinden sich aktuell weitere 106 Ersatzgärten, zum Beispiel in den Anlagen Vinnhorster Weg, Schweriner Straße, Kleefeld II und III, welche im Rahmen der aktuellen Laufzeit noch umgesetzt werden sollen.

Hintergrund: Kleingarten-Stadt Hannover 

In der Landeshauptstadt gibt es rund 19.500 Kleingärten, davon 14.539 auf stadteigenen Flächen. Generalpächter ist der Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V., der die Gärten weiterverpachtet. Kleingärten nehmen rund 5,3 Prozent der hannoverschen Stadtfläche von 20.413 Hektar ein.


Stadtentwässerung: Erneuerung der Schlammbehandlung Herrenhausen verteuert sich um 21,9 %

Bau der Faultürme in Herrenhausen © D.Hoppe / SEH
Bau der Faultürme in Herrenhausen © D.Hoppe / SEH

In der Kläranlage Herrenhausen ging 2021 die zum ersten Bauabschnitt gehörende neue Energiezentrale mit Methangasspeicher, Gasstation und vier Blockheizkraftwerken erfolgreich in Betrieb.

Im laufenden zweiten Bauabschnitt entsteht derzeit die neue Schlammbehandlungsanlage mit dem Neubau der Faulbehälter sowie der Errichtung eines Betriebsgebäudes mit zugehöriger optimierter Prozessleit- und Automatisierungstechnik. Das ursprünglich für das Projekt veranschlagte Budget von 187 Millionen Euro erhöht sich nun voraussichtlich auf insgesamt 228,7 Millionen Euro brutto.

„Verantwortlich dafür sind in erster Linie noch Folgewirkungen aus der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine und damit einhergehende Auswirkungen wie Material- und Lieferengpässe, Insolvenzen und große Baupreissteigerungen. Dies wird umso deutlicher, wenn man sich vor Augen führt, dass der 1. Bauabschnitt wie geplant mit 44 Millionen Euro in 2020 abgeschlossen werden konnte“ erläutert die Betriebsleiterin der Stadtentwässerung, Stephanie Gudat.

Neben der auf das Gesamtbudget bezogenen prognostizierten Kostenerhöhung um 21,9 % führen die oben genannten Faktoren auch zu Verzögerungen im Bauablauf, wodurch sich die Fertigstellung einschließlich des Rückbaus der alten Faulanlage auf 2031 statt wie geplant 2027 verschieben dürfte. Die neue Faulbehandlungsanlage soll im Sommer 2028 in Betrieb gehen.

Das Gesamtprojekt ist Bestandteil der langfristigen Ausrichtung der Stadtentwässerung Hannover. Bis 2035 sollen rund zwei Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Kanalnetzes, Erneuerungen der Pumpwerke sowie umfassende Baumaßnahmen an den Klärwerksstandorten Herrenhausen und Gümmerwald umgesetzt werden. Diese Investitionen sind notwendig, um die langfristige Entsorgungssicherheit zu gewährleisten und die Wasserqualität und Aufbereitung der Abwässer von mehr als 750.000 Menschen im Stadtgebiet und den Umlandgemeinden sicherzustellen.


Integrationsbeirat Misburg-Anderten tagt öffentlich

Der Integrationsbeirat Misburg-Anderten tagt am Montag (15. Mai) um 18 Uhr im Ratssaal des Rathauses Misburg, Waldstraße 9, 30629 Hannover öffentlich.


„United by Music” – Public Viewing zum ESC 2023 in der VHS

Der 67. Eurovision Song Contest (ESC) wird in diesem Jahr unter dem Motto „United by Music“ am 13. Mai im britischen Liverpool stellvertretend für den Vorjahressieger Ukraine ausgerichtet. Im Foyer der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS), Burgstraße 14, können Musikfans gemeinsam die mit mehr als 200 Millionen Zuschauer*innen meistgesehene Musiksendung der Welt anschauen.

Zur Einstimmung wird „Dr. Eurovision“ Irving Wolther von 20 bis 21 Uhr in einer exklusiven Live-Schaltung aus Liverpool einen Einblick von der Stimmung vor Ort geben und natürlich auch auf die zentralen Fragen eingehen: Welche Länder haben die spannendsten Beiträge im Finale? Wer hat mit seiner Bühnenshow in den Semi-Finals überzeugt? Und die wichtigste Frage von allen: Welche Chancen hat Deutschland?

Dr. Irving Benoît Wolther ist Sprach- und Kulturwissenschaftler und verfolgt den Song Contest seit vielen Jahren als Fan, Forscher und Journalist. Seine Begeisterung für die ESC-Veranstaltungen, für die Musik und die vielen Sprachen und Kulturen prägte seinen beruflichen Werdegang. 2006 wurde er dank seiner Dissertation „Kampf der Kulturen – Der Eurovision Song Contest als Mittel national-kultureller Repräsentation“ zu „Dr. Eurovision“. Seither schreibt er für den NDR auf eurovision.de über den größten Musikwettbewerb der Welt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der VHS und der Beauftragten für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt der Landeshauptstadt Hannover.

Die Teilnahme ist kostenlos. Getränke und Snacks können vor Ort zu moderaten Preisen erworben werden. Um Anmeldung wird gebeten unter www.vhs-hannover.de (United by Musik – ESC 2023 Public Viewing).  


Auf die Plätze… Sommer-Events ziehen die Menschen auf die bahnhofsnahen Areale

Es wird bunt, kreativ, sportlich, musikalisch – und gesellig: Raschplatz, Andreas-Hermes-Platz und Weißekreuzplatz wandeln sich in den kommenden Wochen und Monaten zu Event-, Kultur- und Freizeitorten. Die Landeshauptstadt Hannover legt dazu ein breit gefächertes Programm auf.  Der Startschuss fällt am 12. Mai.

Eingebettet ist das Programm in ein neues Konzept für die bahnhofsnahen Areale. Die Stadt möchte sie beleben und aufwerten. Das umfasst auch die Ausweitung der sozialen Angebote und eine teilweise Neugestaltung der Plätze. „Die Zielsetzung ist ambitioniert: Es geht darum, mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen und bessere Lösungen für drängende soziale Belange anzubieten“, erklärt Oberbürgermeister Belit Onay.  „Die Aufwertung der bahnhofsnahen Plätze ist elementarer Bestandteil der Innenstadt-Entwicklung. Es ist neben dem Städtoskoop und dem bald startenden Aufhof das nächste große Experiment in diesem Jahr.“ 

Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe stellt klar, dass die Stadt „die Aspekte Sicherheit, Sauberkeit und Soziales in einem gemeinsamen Kontext denkt und mit dem Ansatz einer wirksamen Belebung verbindet“.  Die Situation nördlich des Hauptbahnhofs habe sich sukzessive verschlechtert. „Jetzt wollen wir dem Quartier eine völlig veränderte Wahrnehmung und Atmosphäre geben. Dabei sind wir nicht allein, sondern im engen Schulterschluss mit einer Vielzahl von Partner*innen. Deren Engagement ist herausragend.“

Raschplatz Open Air ab dem 12. Mai

Fußball, Basketball, Tischtennis, Fitness oder Yoga: Auf dem Raschplatz dreht sich vom 12. Mai bis zum 16. Juli alles um den Sport. Hier können die Menschen den Sommer aktiv genießen. Das Raschplatz Open Air lädt mit dem neu gestalteten Multicourt auch einfach zum Verweilen ein – bei kühlen Drinks und Leckereien.  Live-Musik, DJs und Open-Air-Events geben der Stadtmitte ein besonderes Flair. Ein Fußballplatz, ein Basketball-Court und jede Menge Sitz- und Verweilmöglichkeiten machen diesen Ort einzigartig. Diverse Musikveranstaltungen und sommerliche Getränke an der Beachbar runden das Angebot ab und sorgen für Stimmung.

Die Time-Slots für eigene sportliche Aktivitäten lassen sich unter raschplatz-openair.de/home/buchung aussuchen – und buchen. Auf dieser Internetseite sind alle Details zu den Events auf dem Raschplatz hinterlegt.

Martin Polomka, Anlieger des Raschplatzes, Betreiber der Baggi, des Palo und des RP 5 Stage:

„Neben den vielfältigen sportlichen Aktivitäten sind für den gesamten Zeitraum unterschiedliche Konzerte, Live-Acts, DJs, Tanzabende und Events geplant. Wir freuen uns auf tolle Acts und gute Stimmung auf dem Raschplatz.“

Zu den musikalischen Highlights auf dem Raschplatz zählen die Teilnahme an der Fete de la Musique am 21. Juni, die Monkeys WG Warm-up Party mit Mousse T. und Ferry am 20. Mai, der Auftritt von Dante Thomas im Rahmen der RnB Classics am 28. Mai und die Flashback 90s Party mit Micky Krause am 03. Juni Jeden Mittwoch gibt es ein Gastro-Special zum Feierabend, donnerstags steht dann der Salsa mit Tanzeinlagen und Mitmach-Aktionen im Mittelpunkt.

Kinder und Familien können sich auf das große Neue Presse – Kinderfest mit Hüpfburgen, Kinderschminken, Kinderdisko und Jonglierschule am 21. Mai freuen.

Unter Berücksichtigung der Veranstaltungen im Rahmen des Schützenfestes findet vom 30. Juni – 09. Juli kein Musik- und Eventprogramm statt.

Hajo Rosenbrock, Vorstand Turn-Klub-Hannover, freut sich ebenfalls, dass es nun bald losgeht:

„Der TKH verlegt einen Teil seiner Kurse und sportlichen Aktivitäten open-Air auf den Raschplatz. Tabata- und Jumping-Kurse, das Outdoor FitCamp oder die Power Hour können direkt über die Internetseite eingebucht werden.“

Zu den sportlichen Highlights zählt das große Basketball-Turnier der U21 Nations League vom 12. Juni – 16. Juni, die Trainingseinheiten zum Tennis und Streettennis in Kooperation mit dem Tennisverbandes Niedersachsen-Bremen vom 26. – 28. Juni sowie der große Kinderturntag am 16. Juli.

Alle Angebote sind für die Teilnehmer kostenlos.

Tango und Lesegarten auf dem Andreas-Hermes-Platz

 Auch auf dem Andreas-Hermes-Platz ist einiges los: Die Oststadt-Bibliothek und der Pavillon koordinieren ein buntes Programm vor allem für Familien. Auch die Theaterwerkstatt, der Kontaktladen Mecki, der Verein Tango an der Leine und andere beteiligen sich. Transition Town installiert zusammen mit einem Hochschul-Seminar der Sozialen Arbeit einen integrativen Palettengarten mit Hochbeeten, Kübelpflanzen und einem spannenden Begleitprogramm. Tischtennisplatten, Großspiele und eine Tanzfläche fordern zu Sport, Begegnung und Bewegung auf. „Der Platz ist das Programm“: So beschreibt Bibliotheksdirektor Dr. Tom Becker den sich verändernden Andreas-Hermes-Platz. Die Stadtbibliothek installiert einen PopUp-Lesegarten. Das Programm ist bewusst offengehalten und wächst mit der Platzgestaltung. Die Idee ist, dass die Besucher mit Musik, Tanz, Sport, Spiel oder anderen Ideen zur Belebung beitragen – und auch darüber diskutieren, was längerfristig aus dem improvisierten diesjährigen Aktionsbereich wird, sobald der Brunnen auf dem Platz zurückgebaut ist. Los geht es mit dem Programm auf dem Andreas-Hermes-Platz mit einer großen Tango-Milonga und Live-Musik am 15. Mai, um 18.30 Uhr. Danach gibt es jeden Montag bei schönem Wetter Tango auf dem Andreas-Hermes-Platz.

Galerie und Schwarmkunst auf dem Weißekreuzplatz

Kreativ geht es von Mitte Mai bis September auf dem Weißekreuzplatz zu – mit Bilderausstellungen im Laubengang an der Nordseite des Platzes, die sich künstlerisch mit den Themen Wirklichkeit und Raum auseinandersetzen, und ab Anfang Juli mit einem Aktionskunst-Projekt. Für den 13. Mai um 14 Uhr ist die Vernissage für die erste Ausstellung „Räume“ im Laubengang terminiert:  Drei Fotografinnen des Cameo Kollektiv e.V. zeigen ihre Werke. Es folgt am 2. Juni die multimediale Ausstellung „Ein Tag, ein Bidl, ein Lebenslauf“ von „Unter einem Dach“ mit den denKünstler*innen Etaja und Claire Winkler, die persönliche Geschichten zum Thema Migration erzählt.  Die dritte Ausstellung, folgt Ende Juni.  

Vom 30. Juni bis 3. Juli findet der Masala-Weltmarkt mit diversen Verkaufs- und Infoständen auf dem Weißekreuzplatz statt. „Stadt im Fluss“: So lautet der Titel eines Schwarmkunstprojektes, das am 4. Juli startet. Wer Lust hat, kann mitmachen. Aufgabe ist es, unter Anleitung einer Künstlerin innerhalb von acht Wochen eine überdimensionale Skulptur aus miteinander verbundenen und verwobenen Schläuchen zu modellieren.  Teile des Platzes, der seinen grünen Charakter behält, sind künftig für Außengastronomie nutzbar. Flächen für Spiel, Sport und Kunst entstehen. Gleichzeitig veranlasst die Stadt eine Verkehrsberuhigung.

Oberbürgermeister Onay ermuntert die Menschen, die Angebote intensiv zu nutzen. „Es bietet sich die Gelegenheit, die Plätze ganz anders zu erleben und sie neu zu entdecken. Wir verstehen das als Experiment und erhoffen uns wichtige Impulse für die weitere Entwicklung des bahnhofsnahen Umfelds.“


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