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„Hochwassertourismus“ – ausnahmsweise erwünscht

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Informationsrundfahrt zum Thema Hochwasser

HANNOVER. Die größte Hochwasserfahr ist zwischenzeitlich gebannt. Die Pegelstände sinken. Doch noch sind Überflutungen der Leine und Ihme sowie ein hoher Grundwasserstand ein beherrschendes Thema für die zuständigen Behörden. Viele Schäden werden erst mit ablaufendem Wasser sichtbar werden. Das Hochwasser der vergangenen Tage und Wochen hat auch die Bevölkerung in Hannover stark beschäftigt. Die Stadt Hannover hatte daher Medienvertreter zu einer Informationsrundfahrt zum Thema eingeladen. Oberbürgermeister Belit Onay, der Erste Stadtrat und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe, sowie Fachleute der Bereiche Feuerwehr, Tiefbauamt und Stadtentwässerung gaben Einblicke und standen für Fragen zur Verfügung. So erläuterten sie, welche Maßnahmen die Stadt Hannover zum Hochwasserschutz konkret ergriffen hat, welche baulichen Veränderungen der zurückliegenden Jahre positive Auswirkungen hatten und welche Problematiken sich derzeit noch stellen. Diese „amtliche Hochwassertourismus-Fahrt“ startete mit einem Bus der Feuerwehr vor dem Rathaus. Angefahren wurden Hochwasserschutzeinrichtungen in Ricklingen und an der Wasserkunst in Herrenhausen. Die geplante Besichtigung im Bereich der Leine in der Calenberger Neustadt musste wegen des starken Autoverkehrs in der Stadt und der fortgeschrittenen Zeit entfallen. Alles in allem ist Hannover bei diesem Hochwasser glimpflich davon gekommen. Die getroffenen Vorbereitungen und Maßnahmen und die gute Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche haben gewirkt. An einigen Stellen gilt es aber weitere Schutzmaßnahmen für die Zukunft zu planen und umzusetzen.

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