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Südschnellweg: Brückenbaufeld erreicht vorläufige Endgröße

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Verkehr umfährt kritische Bereiche – Südschnellweg für ein Wochenende gesperrt

HANNOVER.

Das Baufeld für die Behelfsbrücke über die Hildesheimer Straße wächst zur vorläufigen Endgröße an. Die nördliche Willmerstraße wird ab Dienstag, 11. April, zum Teil der Baustelle, Fahrerinnen und Fahrer können die Straße nicht mehr mutzen. Die Regelung gilt bis die Übergangsbrücke fertig ist. Die angrenzenden Quartiere zwischen Schützenallee und Hildesheimer Straße sowie zwischen Hildesheimer Straße und Bahnunterführung bleiben jedoch erreichbar. Als Zufahrten dienen die Riepestraße und die Bregenzer Straße im Norden.

Betroffen ist auch der Südschnellweg: Der Verkehr fließt ab Dienstag, 11. April, vom Seelhorster Kreuz bis zum Landwehrkreisel durch. Auf- und Abfahrten in diese Fahrtrichtung sind nicht mehr möglich. Betroffen sind die Abfahrt zur nördlichen Willmerstraße und Hildesheimer Straße, die Einfahrt von der Hildesheimer Straße in die nördliche Willmerstraße mitsamt Auffahrt auf den Südschnellweg und die Abfahrt zur Schützenallee. Auf- und Abfahrten in die Gegenrichtung können weiter genutzt werden. 

Bau der Behelfsbrücke kann beginnen

„Die Behelfsbrücke zu bauen, ist der erste große Meilenstein auf dem Weg zum Straßentunnel. Diesen Meilenstein gehen wir jetzt mit Hochdruck an“, sagt Eric Oehlmann, Präsident der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. „Wir haben das große Ziel, unter dem rollenden Rad zu bauen und den Südschnellweg als eine der wichtigsten Verkehrsachsen Hannovers offen zu halten. Die Behelfsbrücke ist hierfür unerlässlich. Durch die Bauarbeiten wird den Anwohnern einiges zugemutet. Am Ende steht jedoch ein großer Qualitätsgewinn für den gesamten Stadtteil. Wir hoffen deshalb auf das Verständnis für diese Maßnahme.“

Die Behelfsbrücke wird parallel zum Südschnellweg errichtet. Sie wird etwa 940 Meter lang und als Stahlverbundbauwerk gebaut. Um sie sicher zu verankern, werden mehr als 40 Brückenpfeiler entlang der Willmerstraße gesetzt – zusätzlich zu einer mehr als 940 Meter langen Baugrubenwand.

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Neue Verkehrsführung ab 11. April: Was sich ändert

Und das bringt die Sperrung der nördlichen Willmerstraße mit sich: Wer künftig von der Hildesheimer Straße auf den Südschnellweg in Richtung Landwehrkreisel fahren möchte, startet erst in die Gegenrichtung Seelhorster Kreuz. Am Kreuz kann die Fahrtrichtung geändert werden. Diese Regelung greift auch für die Auffahrt von der Schützenallee. 

Für den Stadtverkehr gilt: Die Kreuzung an der Hildesheimer Straße bleibt als Nord-Süd-Achse frei. Für die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern wird gesorgt. Radstreifen und Ampeln ermöglichen, die Baufläche und die Fahrbahnen gefahrlos zu überqueren. Auch die Schützenallee im Bereich der Auf- und Abfahrten zum Südschnellweg bleibt als Nord-Süd-Achse erhalten.

Wer künftig die Zeißstraße erreichen möchte, muss die Bregenzer Straße oder die Salzburger Straße nehmen. Die südliche Willmerstraße bleibt dagegen durchgängig: Das gilt für die Abfahrt vom Südschnellweg aus Richtung Landwehrkreisel, die Auffahrt zum Südschnellweg in Richtung Seelhorster Kreuz, die Überquerung der Hildesheimer Straße und für die Stichstraßen, die von der Willmerstraße in die südlichen Quartiere abgehen.

 

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Südschnellweg am Wochenende 14. April gesperrt

Auch der Südschnellweg gibt noch einmal Flächen an die Baustelle ab. Die aktuelle zweispurige Verkehrsführung im Bereich Schützenallee verlängert sich hierfür. Eingerichtet wird sie am Wochenende 14. bis 17. April und reicht dann über die Brücke Hildesheimer Straße hinweg in Richtung Osten bis zur Bahnunterführung. 

Um diese Änderung umzusetzen, muss die Strecke von Freitagabend, 14. April, um 18 Uhr bis Montagmorgen um 4 Uhr zwischen dem Landwehrkreisel und dem Seelhorster Kreuz voll gesperrt werden. In dieser Zeit werden Teile der Mittelleitplanke entfernt und die Leitsysteme aufgebaut, die den Begegnungsverkehr sicher fließen lassen. 

Während der Vollsperrung steht die Verbindung zwischen Landwehrkreisel und Seelhorster Kreuz nicht zur Verfügung. Fahrerinnen und Fahrer können stattdessen folgende Umleitung nutzen: vom Landwehrkreisel aus über die B3 nach Pattensen, weiter über die B 443 nach Laatzen und schließlich über die B6/Messeschnellweg bis zum Seelhorster Kreuz. Und für die Gegenrichtung: vom Seelhorster Kreuz aus über die B6/Messeschnellweg Richtung Laatzen, an der Anschlussstelle Laatzen weiter auf der B 443 nach Pattensen und von dort auf die B 3 bis zum Landwehrkreisel. Umleitungen sind in beide Richtungen ausgeschildert.

Als Zufahrt zur Hannover Messe sollte ab dem 17. April möglichst nur noch der Messeschnellweg und nicht mehr der Südschnellweg genutzt werden. 

Die Landesstraßenbaubehörde bittet Fahrerinnen und Fahrer um Verständnis für die Einschränkungen.

Hintergrund

Der Südschnellweg entstand ab 1954 und wird täglich von mehreren zehntausend Fahrzeugen genutzt, darunter zahlreiche LKW. Zusammen mit Hannovers weiteren Schnellwegen bündelt er den Verkehr und ermöglicht wichtige Freiräume in der Stadt. 

Um auch zukünftig gewährleisten zu können, dass der Verkehr auf dem Südschnellweg sicher und flüssig fließt, wird der Südschnellweg saniert und für die Zukunft fit gemacht. Ein wichtiger Teil dieser Sanierung ist das Erneuern der Brückenbauwerke entlang der Strecke.Weitere Informationen zur Schnellwegemodernisierung in Hannover gibt es unter  schnellwege.de. Aktuelle Informationen zum weiteren Projektfortschritt erhalten Sie auch über den Schnellwege-Newsletter

(Anmeldung unter https://325909.eu2.cleverreach.com/f/325909-331347/ )


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