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Sonntag, Mai 3, 2026

Aktuelle lokale Nachrichten und regionale News aus Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und Unterhaltung.

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Wahrendorff freut sich auf 29 neue Auszubildende in der Pflege

Die Schultüten von Wahrendorff kamen ganz besonders gut an und brachten die neuen Auszubildenden zum Strahlen. Sie waren gut gefüllt und von außen war einer der Kernwerte von Wahrendorff deutlich sichtbar: „individuell behandeln“. Darüber steht das Grundverständnis von Wahrendorff: „Menschen sind einzigartig. Unser Angebot ist es auch.“ © APS/Martin Bargiel
Die Schultüten von Wahrendorff kamen ganz besonders gut an und brachten die neuen Auszubildenden zum Strahlen. Sie waren gut gefüllt und von außen war einer der Kernwerte von Wahrendorff deutlich sichtbar: „individuell behandeln“. Darüber steht das Grundverständnis von Wahrendorff: „Menschen sind einzigartig. Unser Angebot ist es auch.“ © APS/Martin Bargiel

Strahlender Start mit Schultüte zur Ausbildung im Klinikum

REGION HANNOVER / SEHNDE.

Ein herzliches Willkommen mit Schultüte gab es am ersten Schultag, den 03. April, für die neuen Pflege‐Auszubildenden an der Akademie für Soziales und Gesundheit (APS) in Hannover.

36 Auszubildende starten in eine spannende, abwechslungsreiche und sichere berufliche Zukunft. 29 Auszubildende beginnen diese Zukunft bei Wahrendorff. Die APS ist schulische Kooperationspartnerin von Wahrendorff für die Aus‐, Fort‐ und Weiterbildung von Fachkräften im Gesundheitswesen.

Jeweils zum 01. April und 01. August beginnen die Ausbildungen für die angehenden Pflegefachkräfte und in der Heilerziehungspflege mit dem besonderen Schwerpunkt der psychiatrischen Pflege.

21 Auszubildende haben sich für die Ausbildung als generalistische Pflegefachkraft entschieden. Nach ihrem Abschluss können sie in allen pflegerischen Bereichen arbeiten, also sowohl in der Altenpflege als auch in der Kranken‐ und Kinderkrankenpflege.

14 von ihnen absolvieren die praktische Ausbildung bei Wahrendorff, eine Auszubildende bei den Dr. med. Ernst‐August‐Wilkening‐Pflegeheimen und sechs Auszubildende starten bei der Deutschen Seniorenstift Gesellschaft.

Dabei sind auch acht Auszubildende, die gleich in das zweite und auch dritte Ausbildungsjahr einsteigen. Vorherige Berufsausbildungen und ‐erfahrungen machen diesen Quereinstieg in die Pflege möglich.

15 Auszubildende haben sich für die Ausbildung der Heilerziehungspflege bei Wahrendorff entschieden. Dies ist das erste Mal, dass die APS für Wahrendorff im Jahr 2023 zwei Kurse für die Heilerziehungspflegeausbildung startet, einen am 1. April und einen am 1. August.

In der Heilerziehungspflege geht es darum, Menschen mit körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung dabei zu unterstützen, so selbstständig wie möglich am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dafür gibt es viel Bedarf, aber immer weniger Ausbildungsmöglichkeiten. Mit Wahrendorff Wohnen und Wahrendorff Tagwerk ist Wahrendorff eine der größten Einrichtungen der Eingliederungshilfe und engagiert sich mit der APS für Inklusion und Teilhabe und bietet eine Ausbildung mit Vergütung für die anstehenden Heilerziehungspflegerinnen und ‐pfleger.

Der zweite Kurs in der Heilerziehungspflege ist 2023 nicht das einzige Novum an der APS. In diesem Jahr werden die ersten Auszubildenden die neue generalistische Pflegeausbildung als Pflegefachfrau/Pflegefachmann beenden.

Und das Curriculum für die Pflegefachkräfte wird laufend optimiert, um den Lernenden eine praxisbezogene Ausbildung zu bieten. Die Schule hat daher einige neue spannende Inhalte in das Curriculum aufgenommen, darunter eine Fahrt zum Dialog im Dunkeln in Hamburg, einen „Präparierkurs“ an der Medizinischen Hochschule Hannover, einen Deeskalationskurs und die Möglichkeit, eigene Podcasts aufzunehmen.

„Wir verstehen uns als ihre Lernbegleiterinnen und ‐begleiter und bieten Ihnen in der Ausbildung spannende Inhalte. Wir möchten neugierig machen und für die Themen der Pflege begeistern“, begrüßte Katrin Assion, Geschäftsführerin der Akademie für Pflege und Soziales, die neuen Auszubildenden. „Durch die wissenschaftliche Forschung wird sich in den pflegenden Berufen immer etwas verändern.

Deshalb ist es wichtig, dass Sie Verantwortung für Ihr eigenes Lernen übernehmen. Wir geben alles, um Sie bestmöglich zu unterstützen, aber es gelingt nur, wenn Sie sich ebenso einbringen und mitmachen. Wir freuen uns auf die nächsten 3 Jahre mit Ihnen.“

Für den Start im August nimmt die APS noch Bewerbungen für die Ausbildung zur/zum Heilerziehungspfleger/in und zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann an. Mehr zu den Bewerbungsvoraussetzungen gibt es unter www.aps‐hannover.de.

Mehr Informationen: www.wahrendorff.de

Akademie für Pflege und Soziales.

Die Akademie für Pflege und Soziales (APS), mit Sitz in Hannover, fördert als gemeinnütziges Unternehmen die Aus‐, Fort‐ und Weiterbildung von Fachkräften im Gesundheitswesen. Sie ist ein Unternehmen der Klinikum Wahrendorff GmbH. Die APS ist staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte und Ausbildungsstätte für die generalistische Pflegeausbildung und die Heilerziehungspflege. Die Ausbildung zur Heilerziehungspflege erfolgt an der APS mit Ausbildungsvergütung und kann zum 01. April und zum 01. August begonnen werden.

Wahrendorff ist das Fachkrankenhaus für die Seele und eine große Einrichtung der Eingliederungshilfe.

Der Stammsitz liegt zwölf Kilometer östlich der Landeshauptstadt Hannover in Sehnde mit den beiden Standorten Ilten und Köthenwald. Mit der Psychiatrisch‐Psychosomatischen Klinik Celle betreibt Wahrendorff ein zweites Krankenhaus.

Die Kliniken bieten ambulante, teilstationäre und vollstationäre Versorgung in der Akutpsychiatrie, Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie. Die Eingliederungshilfe ermöglicht Menschen mit seelischen, geistigen und/oder Mehrfachbehinderungen Perspektiven im Wohnen und im Tagwerk in Hannover und der Region.

Das Wahrendorff Klinikum verfügt über 717 Betten und Plätze. Im Wahrendorff Wohnen finden an die 1.100 Bewohner eine individuelle und fachlich qualifizierte Versorgung, Pflege und Betreuung.

Bei Wahrendorff arbeiten in den Bereichen Klinik, Wohnen und Tagwerk über 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu kommen über 160 Ausbildungsplätze.


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Ulrich Stamm – Professionelle Fotografie für Business | Presse | Privat

ROADSHOW: REGIONALE MODE IN UND UM HANNOVER

Der PopUpStore in Barsinghausen © krehtiv
Der PopUpStore in Barsinghausen © krehtiv

DER FASHION BORN IN HANNOVER POPUP-STORE MACHT HALT IN NEUSTADT AM RÜBENBERGE

NEUSTADT AM RÜBENBERGE / HANNOVER.

Nach einem erfolgreichen zweiwöchigen Auftakt der Fashion born in Hannover PopUp-Store Tour in Barsinghausen, macht der Store nun bis Ende April Halt in Neustadt am Rübenberge. Vom 14. bis zum 29. April können Interessierte in der Marktstraße 13 in Neustadt die Mode und weitere Produkte von über 30 Labels aus der Region Hannover entdecken. Anschließende Stores in Hannover und der Region sind geplant. 

Mit dem Projekt Fashion born in Hannover, das vom kreHtiv Netzwerk Hannover e. V. gemeinsam mit der Initiative UNTER EINEM DACH durchgeführt und von der Region Hannover gefördert wird, soll die hannoversche Modeszene sichtbarer gemacht werden und ein Zeichen gegen die schnelllebige Mode der großen Ketten gesetzt werden, die meist unter katastrophalen Bedingungen produziert wird. Immer wieder nutzt das Netzwerk dafür temporär leerstehende Ladenflächen und bringt eine geballte Ladung regionaler Produkte zusammen. Zum zweiten Mal wagt Fashion born in Hannover nun den Schritt in die Region Hannover. 

Der PopUpStore in Barsinghausen © krehtiv
Der PopUpStore in Barsinghausen © krehtiv

„Wir sind sehr glücklich darüber, wie gut unser PopUp-Store in der Region angenommen wird. Man merkt, dass ein solches Angebot in den Innenstädten fehlt und die Menschen Lust haben, die Vielfalt von Hannovers Modeszene zu entdecken”, sagt Projektleiterin Astrid Nienaber vom kreHtiv Netzwerk Hannover.  

Insgesamt werden im Popup-Store Produkte von über 30 Designer*innen zu finden sein. Durch die schöne Mischung ist für jede*n etwas dabei: Zusätzlich zur Mode sind hier auch Taschen, Schmuck, Naturkosmetik und Papeterie aus Hannover zu finden. Neben nachhaltiger Mode von Labels wie Dörpwicht, Alextravagant und Corlae, Loungewear von ÉGO und Taschen aus recycelten Materialien, hergestellt in der hauseigenen Nähwerkstatt, von maesh, die schon in den letzten Stores die Kund*innen begeisterten, gibt es auch Labels, die ihre Produkte zum ersten Mal in einem Fashion born in Hannover-Store anbieten.

So zum Beispiel Nathalie Bähr mit ihrem Label NCM Bähr, die hochwertige Designs „Made in Germany“ anbietet und zeigt, wie extravagant Mode aus Hannover sein kann. Auch Mehimede Hempel-Tchonda ist mit ihrem Label TogoColor in den Stores vertreten. Die Designerin hat sich auf nachhaltige Kleidung in Kombination mit sozialem Engagement spezialisiert. Die Naturkosmetik von Ombelle und kaikua und die einzigartigen Taschen von PB0110 oder Konglomerat57 runden das Sortiment ab. Darüber hinaus können sich Besucher*innen über regionale Mode informieren und die Designer*innen hinter der Mode kennenlernen.

Der PopUpStore in Barsinghausen © krehtiv
Der PopUpStore in Barsinghausen © krehtiv

  

Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz: „Seit mehr als drei Jahren fördern wir nun das Gemeinschaftsprojekt ‚Integrativer Modestandort Region Hannover‘. Und das mit Erfolg, denn es gelingt den PopUp-Stores immer wieder, Mode aus der Region mit innovativen Ladenkonzepten bekannt zu machen. Hannover ist auch ein Modestandort – das sieht man hier.“

Eröffnet wird der PopUp-Store in Neustadt am Freitag, den 14.April. An diesem Tag lädt Fashion born in Hannover zu einem kleinen Opening. Der Store ist Donnerstags & Freitags von 10-18 Uhr geöffnet, am Samstag schließt er um 14 Uhr. Unterstützt wird der Store in Neustadt durch die Wirtschaftsförderung und das Citymanagement Neustadt am Rübenberge.  

Der PopUp-Store auf Tour wird unterstützt von der Region Hannover.  

Weitere Informationen zu der Popup-Store Tour finden sich auf https://www.fashionborninhannover.de/#events


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Radwegeplanung zwischen Region und Kommunen soll künftig intensiviert werden

Radfahrer auf Radweg © Ulrich Stamm
Radfahrer auf Radweg © Ulrich Stamm

Gemeinsame Absichtserklärung von Regionspräsident und Kommunen

REGION HANNOVER.

Die Fahrradinfrastruktur in der Region Hannover soll auf allen Straßen in Trägerschaft der regionsangehörigen Kommunen und der Region Hannover mittel- bis langfristig noch attraktiver werden und so sicher wie möglich für alle Verkehrsteilnehmenden sein. Darauf haben sich Regionspräsident Steffen Krach und die 21 regionsangehörigen Kommunen in einer gemeinsamen Absichtserklärung geeinigt.

Um das gemeinsame Ziel zu erreichen, die Fahrradinfrastruktur in der Region Hannover deutlich auszubauen und dabei die Sicherheit zu erhöhen, wollen sich Region und regionsangehörige Kommunen bei der konkreten Ausgestaltung der kommunalen Radwege sowie der regionsangehörigen Kreisstraßen künftig noch näher abstimmen.

Regionspräsident Steffen Krach betont: „Ich bin der festen Überzeugung, dass vom Autoverkehr deutlich baulich abgetrennte Radwege den besten Schutz bieten und das Radfahren in der Region Hannover noch attraktiver machen.

Deswegen bin ich dankbar, dass die Kommunen und wir als Region Hannover sich gemeinsam auf den Weg machen, hierfür geeignete Lösungen zu finden und das Ziel anstreben die Fahrradinfrastruktur deutlich zu verbessern. Klar ist: Wenn wir die Verkehrswende schaffen möchten, ist das Fahrrad ein zentrales Instrument.“

Vorrangig soll es um Verbesserungen mit Hilfe von „Protected Bike Lanes“ und um eine räumliche Trennung von Fahrrad- und Autoverkehr gehen. In Einzelfällen wird es jedoch für Straßenabschnitte Alternativlösungen, unter anderem aus baulichen Gründen, geben müssen.

Aber auch in diesen Fällen wird sich die Infrastruktur an rotgefärbten Schutzstreifen mit größtmöglicher Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden orientieren. Ziel ist es, einheitliche Baustandards und Designs zu verwenden.

Ramona Schumann, Bürgermeisterin aus Pattensen und Sprecherin der 21 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Region Hannover betont: „Es ist ein guter Tag für den Radverkehr in der Region Hannover. Unser Ziel war, sich auf einen gemeinsamen Weg zu verständigen“.

Auch der Bürgermeister von Langenhagen und ebenfalls Sprecher der 21 Hauptverwaltungsbeamten, bezeichnet die gemeinsame Absichtserklärung als wichtigen Schritt zu einer zukunftsweisenden Fahrradinfrastruktur. Ich bin mir sicher, dass die Sicherheit für Menschen ein entscheidendes Kriterium ist“.

Hemmingens Bürgermeister Jan Dingeldey, der das Papier mit ausgearbeitet hatte, ist überzeugt: „Fehlerverzeihende Radwege sind die Zukunft, die roten Schutzstreifen können nur eine Übergangslösung sein, da bin ich mir auch als Familienvater sicher.“

Durch die angedachten Protected Bike Lanes beispielsweise könne man schnell und unkompliziert eine bauliche Barriere (Poller, Blumenkübel, Betonelemente oder ähnliches) aufbringen, die die neue Radspur vor dem Überfahren und Zuparken durch den Autoverkehr schütze.

Die Resolution:

Hochwertige Radinfrastruktur in der Region Hannover – eine separate Infrastruktur ist unser langfristiges Ziel

Gemeinsame Absichtserklärung der Bürgermeister*innen der regionsangehörigen Kommunen und des Regionspräsidenten zur Ausgestaltung der Fahrradinfrastruktur

Die Bürgermeister*innen der regionsangehörigen Kommunen, sowie die Region Hannover auf Ihren regionseigenen Kreisstraßen, erklären ihre Absicht, die Ausgestaltung der Radinfrastruktur noch stärker miteinander abzustimmen und zu vereinheitlichen. Das gemeinsame Ziel ist, die Fahrradinfrastruktur in der Region Hannover deutlich auszubauen und eine größere Sicherheit für die Nutzer*innen zu erreichen. Um die Wiederkennung zu stärken, wird ein einheitliches Design und Baustandard angestrebt.

Nur mit einer hochwertigen Radverkehrsinfrastruktur lässt sich ein höherer Radverkehrsanteil erreichen. Attraktive Radwege sind dabei im besten Fall baulich getrennt. Die Bürgermeister*innen und der Regionspräsident bekennen sich zum Ziel: Separate Infrastruktur, wo immer möglich. Bei allen neuen Baumaßnahmen wird eine separate Infrastruktur vor Beginn der Umbauarbeiten geprüft.

Sowohl die Schutzstreifen als auch die Ausgestaltung besonderer Gefahrenpunkte für den Radverkehr im innerörtlichen, eigenen Radwegenetz sowie im überörtlichen Radwegenetz auf Regionsstraßen werden baulich durch Roteinfärbung kenntlich gemacht. In Zukunft sollen Radwege vom Autoverkehr getrennt werden, dies kann bspw. durch Borde, Park- oder Grünstreifen erfolgen. Die bauliche Umsetzung kann mittel- bis langfristig nur im Wege eines Ausbaus der Radfahrinfrastruktur erfolgen.

Dabei müssen jeweils örtliche Gegebenheiten berücksichtigt werden. Eine bauliche Trennung des Radwegs ist nicht an allen Straßen uneingeschränkt möglich. Die Umsetzung einer im besten Fall räumlichen Trennung des Radwegenetzes muss sukzessive anhand einer langfristigen Planung erfolgen. Die Region Hannover und die regionsangehörigen Kommunen wollen die räumliche Trennung des Radverkehrs nun in Angriff nehmen. Schutzstreifen dienen lediglich vorübergehend diesem Ziel sowie der Kennzeichnung von besonderen Gefahrenpunkte.

Die bisherigen Erfahrungen im Regionsgebiet und aktuelle Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass Schutzstreifen mit Roteinfärbung besser von den Radfahrenden angenommen werden, eine größere Sicherheit aber nur durch klar getrennte Radwege erreicht werden können. Das allgemeine Sicherheitsgefühl der Radfahrenden selbst wird dadurch ebenfalls deutlich gestärkt. Die Maßnahme dient somit insgesamt der Erhöhung der Sicherheit der Radfahrenden und damit der Vermeidung von Unfällen und gefährdenden Situationen im täglichen Verkehrsablauf


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Börsennachrichten und Wirtschaftsnews vom 12.April 2023

Indizes vom 11.04.2023 © finanzen.net
Indizes vom 11.04.2023 © finanzen.net

Marktberichte der Börse Frankfurt 

FRANKFURT/MAIN.

An den wichtigsten Börsen Europas haben die Kurse am ersten Handelstag nach Ostern zugelegt. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) gewann am Dienstag 0,55 Prozent auf 4333,29 Punkte. Der französische CAC 40 erreichte im Verlauf gar ein Rekordhoch und schloss etwas darunter mit plus 0,89 Prozent auf 7390,28 Punkte. Beim britischen FTSE 100 stand ein Plus von 0,57 Prozent auf 7785,72 Punkte zu Buche.

Zinsangst spielte am Markt keine Rolle mehr und auch die politische Situation in Fernost belastete nicht. „Was die optimistischen Anleger derzeit so gar nicht interessiert, sind die zunehmenden Spannungen zwischen China und Taiwan“, so Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. Er warnte allerdings vor zu viel Gelassenheit: „Sollte die Gemengelage hier eskalieren, dürfte dies auch an der Börse nicht ohne Folgen bleiben. Eine Invasion Chinas hätte mehr als nur geopolitische Folgen.“

Autowerte zählten zu den stärksten Werten. Die Zulieferer hätten jüngst den ersten Auftragsanstieg seit elf Monaten registriert, merkte Chefstratege Ulrich Stephan von der Postbank dazu an. Die Hersteller profitierten derweil von einem anhaltend hohen Auftragsbestand. „Um einem Angebotsüberhang und einem Verfall der Margen vorzubeugen, gedenken die Hersteller aber, das Produktionswachstum der vergangenen Monate zu drosseln“. In China könne zudem die Talsohle in Kürze durchschritten werden. Stellantis legten an der EuroStoxx-Spitze um 3,3 Prozent zu.

Bester Sektor europaweit war der der Rohstoffe. Rio Tinto gewannen fast fünf Prozent. Glencore legten um 3,3 Prozent zu. Mit seinen Übernahmebemühungen beim kanadischen Rohstoffunternehmen Teck lässt Glencore nicht locker. Der Rohstoffkonzern mit Sitz im schweizerischen Zug passte sein Angebot an die Teck-Aktionäre an und schließt darin nun neben einem Aktienangebot auch eine milliardenschwere Barzahlung ein.

(Quelle:finanzen.net)

„Helene Fischer – Live 2023“ – Mehr als ein Konzert

Helene Fischer © Sandra Ludewig
Helene Fischer © Sandra Ludewig

Spektakulärer Tour-Auftakt in Hamburg | Premiere vor 12.000 Zuschauern in der ausverkauften Barclays Arena |Komplett neue Show mit Feuer-, Wasser- und Akrobatik-Elementen

HAMBURG / FRANKFURT.

Tour-Auftakt in Hamburg: Deutschlands erfolgreichste Musik-Entertainerin Helene Fischer feierte am Dienstagabend gemeinsam mit 12.000 begeisterten Fans die Premiere ihrer neuen Mega-Show in der ausverkauften Hamburger Barclays Arena. In dem von CIRQUE DU SOLEIL konzipierten und inszenierten Spektakel präsentiert die multitalentierte Ausnahmekünstlerin 30 ihrer größten Hits, umrahmt von spektakulären Feuer-, Wasserfall- und Laser-Effekten sowie atemberaubenden Akrobatik-Einlagen und Choreografien. 

Die noch bis Oktober 2023 laufende Tournee umfasst insgesamt 71 Konzerte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Rund 700.000 Tickets wurden bereits verkauft. Die Helene Fischer-Tour wird von Live Nation als Veranstalter produziert.

Mehr als ein Konzert

Helene Fischer versetzt ihre Zuschauer vor allem musikalisch in Ekstase. Gleichzeitig halten die gemeinsam mit CIRQUE DU SOLEIL entwickelten Show-Elemente das Publikum in Atem. Ob sie inmitten eines wild lodernden Feuerreifs singt, an Seilen durch die Luft wirbelt oder in einem bühnenfüllenden, hochaufwehenden roten Kleid „Volle Kraft voraus“ intoniert – so akrobatisch, mitreißend, stimm- und bildgewaltig hat man Helene Fischer noch nie gesehen.

Im zweiten Teil ihrer Show singt Helene Fischer auf einer mitten im Publikum installierten B-Stage ein Hitmedley. Ganz allein, nur durch zwei Spots und einen Laser in Szene gesetzt, performt sie dort inmitten der Halle „Luftballon“ – vielleicht einer der emotionalsten Momente des mehr als zweieinhalbstündigen Konzerts. 

Einer der absoluten Höhepunkte des Abends ist, wenn sie mit ihrem Partner Thomas Seitel im Zentrum eines gigantischen Wasserfalls bei „Hand in Hand“, nur gehalten von zwei Strapaten, gemeinsam durch die Luft schweben.

Volle Kraft voraus

Musikalisch heißt es bei der neuen Show: „Volle Kraft voraus“. Helene Fischer performt insgesamt 30 Mega-Hits aus allen Phasen ihrer märchenhaften Karriere, von „Von hier bis unendlich“ als Teil eines mitreißenden Medleys über das legendäre „Atemlos durch die Nacht“, „Herzbeben“ bis zu „Wann wachen wir auf“ aus ihrem aktuellen Album „Rausch“. Zum großen Finale erklingt „Achterbahn“ in einer faszinierenden Live-Version.

Show setzt neue Maßstäbe

Helene Fischers neue Arena-Show setzt nicht nur künstlerisch, sondern auch technisch neue Maßstäbe. 3.000 Liter Wasser, die einen Kreislauf bilden, warten unter dem Hallendach darauf, als kunstvoller Wasserfall zu Boden zu stürzen. 112 Meter Spezialgewebe formen zusammen das definitiv größte Kleid ihrer Karriere. Die individuell designten Mikrofone sind exklusive Spezialanfertigungen. Und insgesamt 30 Tänzerinnen und Tänzer, Akrobatinnen und Akrobaten, Musikerinnen und Musiker sorgen gemeinsam mit einer 150-köpfigen Crew aus 20 Ländern dafür, dass die Konzertbesucher einmalige Erinnerungen mit nach Hause nehmen. 

Keinerlei Einschränkungen nach Proben-Unfall

Kurz vor der ursprünglich für den 21. März geplanten Tour-Premiere hatte sich Helene Fischer verletzt, sodass die Konzerte in Bremen und Köln verschoben werden mussten. Ersatztermine wurden bereits bekanntgegeben. Helene Fischer selbst geht es inzwischen wieder hervorragend, sodass die Show bei ihrer Premiere in Hamburg mit allen Elementen stattfinden konnte. 

Weitere Facts & Figures

  • Dauer: ca. 3 Stunden inklusive Pause
  • 71 Konzerte in 15 Städten noch bis Oktober 2023
  • 32 Trucks
  • 30 Ensemble Mitglieder
  • 150 Personen Entourage
  • Cast, Crew und Team kommen aus Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Israel, Kanada, Mexiko, Neuseeland, Portugal, Schweden, Serbien, Slowakei, Spanien, Russland, Ungarn, Venezuela, Vereinigtes Königreich Großbritannien, Vereinigte Staaten von Amerika und Weißrussland (20 Länder) 
  • Rund 100 Kostüme
  • Von CIRQUE DU SOLEIL eigens entwickeltes „Windkleid“ aus 112 Meter feuerfestem Spezial-Gewebe.
  • Pool mit rund 5 Metern Durchmesser umgeben von einem Feuerring (Wasser wird recycelt)
  • 800 durch Computer gesteuerte Düsen und 3.000 Liter Wasser für Wasserfall-Effekt, die einen Kreislauf bilden
  • 77 Tonnen Ausrüstung unter dem Dach, die mit etwa 150 Hebezügen angehoben werden
  • Ausfahrbares Hubpodest als Teil der Showbühne mit einer Tragkraft von mehr als 1,3 Tonnen Gewicht
  • Band auf fahrbarer Plattform
  • LED-Videowand als teiltransparenter Vorhang
  • 24h Auf- und 4h Abbauzeit
  • 5.000 individuell steuerbare Schweinwerfer
  • 1.260 holografische Vinylpartikel zur Intensivierung des Make-ups

Live Nation präsentiert
HELENE FISCHER
Live-Tour 2023

11.04. – 16.04.2023           Hamburg, Barclays Arena

18.04. – 23.04.2023           Dortmund, Westfalenhalle

25.04. – 30.04.2023           Leipzig, Quarterback Immobilien Arena

02.05. – 07.05.2023           Stuttgart, Hanns-Martin-Schleyer Halle

10.05. – 12.05.2023           Bremen, ÖVB Arena (verlegt von März)

23.05. – 28.05.2023           Oberhausen, Rudolf-Weber-Arena

30.05. – 04.06.2023           Berlin, Mercedes-Benz Arena

06.06. – 11.06.2023           Mannheim, SAP Arena

13.06. – 18.06.2023           Hannover, ZAG Arena

25.08. – 02.09.2023           Köln, Lanxess Arena (verlegt von März)

05.09. – 10.09.2023           Wien, Stadthalle D

13.09.2023                         NL – Arnheim, GelreDome              

19.09. – 24.09.2023           Zürich, Hallenstadion

26.09. – 01.10.2023           München, Olympiahalle               

03.10. – 08.10.2023           Frankfurt, Festhalle

Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) ist offizieller Presenting Partner 
von Helene Fischer Live – Die Tour 2023.

AIDA Cruises und LIDL sind offizielle Partner von
Helene Fischer Live – Die Tour 2023.

www.livenation.de/artist/helenefischer-tickets
www.ticketmaster.dewww.eventim.de 

SCHWEIZ:
www.ticketmaster.ch
www.ticketcorner.ch

ÖSTERREICH:
www.ticketmaster.at
www.oeticket.com

NIEDERLANDE:
www.ticketmaster.nl


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Polizei Nachrichten aus Hannover vom 11.April 2023

Polizist auf E-Polizeimotorrad in Hannover - Symbolfoto für einen Polizeieinsatz
Polizei im Einsatz - Symbolfoto © Ulrich Stamm

HANNOVER.

Zeugenaufruf: Verdächtige Personen flüchten aus Kontrolle in Misburg mit Pkw – Polizeibeamter gibt Schuss auf Reifen des Fahrzeugs ab – Wer kann Hinweise geben?

Aufgrund von Zeugenhinweisen auf mutmaßliche Drogengeschäfte aus einem Fahrzeug heraus wollte die Polizei in Misburg-Nord am Ostermontag, 10.04.2023, mehrere verdächtige Personen in einem Pkw kontrollieren. Diese widersetzten sich und ergriffen mit dem Auto die Flucht. Dabei rammte der Fahrer einen Streifenwagen. Um das Fluchtfahrzeug zu stoppen, gab ein Beamter einen Schuss auf einen Reifen des Wagens ab.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover machten Zeugen die Polizei am Montag auf ein verdächtiges Fahrzeug aufmerksam. Aus dem im Bereich Weiße Erde im hannoverschen Stadtteil Misburg-Nord befindlichen Mercedes sollen demnach die Insassen Drogen verkauft haben. Gegen 17:05 Uhr erkannte eine Funkstreifenwagenbesatzung das beschriebene Fahrzeug und entschloss sich zur Kontrolle der drei männlichen Insassen. Der Fahrer stieg dazu zunächst aus dem Pkw aus, setzte sich nach der Aufforderung, sich auszuweisen, jedoch wieder ans Steuer des Mercedes und verschloss das Fahrzeug von innen.

Im weiteren Verlauf bewegte der Fahrer das Auto mehrfach vor und zurück und versuchte am dahinter abgestellten Funkstreifenwagen vorbeizukommen. Dabei rammte er das Einsatzfahrzeug und beschädigte dieses erheblich. Während die Beamten den Mann aufforderten, den Motor abzustellen, gab dieser Gas und raste in Richtung Misburger Bad davon. Bei der Flucht beschädigte der Fahrer erneut den Funkstreifenwagen sowie weitere geparkte Fahrzeuge. Ein Beamter gab nach Androhung des Schusswaffeneinsatzes einen Schuss auf einen Reifen des Fahrzeugs ab, ohne diesen zu treffen.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung, an der sich mehrere Funkstreifenwagen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligten, stieß die Polizei im Misburger Wald parallel zur Bundesautobahn 2 wenig später auf das verlassene Fluchtfahrzeug. Ein Zeuge berichtete, dass drei Männer aus dem Auto geflüchtet sind.

Einer der Männer trug eine auffällige graue Fleecejacke mit gelben und roten Männchen als Aufdruck.

Zeugen, die Hinweise zu den Männern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.


Zeugenaufruf: Inlineskaterin bei Verkehrsunfall in der Wedemark lebensgefährlich verletzt

Am Ostermontag, 10.04.2023, ist eine Inlineskaterin bei einem Zusammenstoß mit einem Motorrad auf der L 380 in der Wedemark lebensgefährlich verletzt worden. Da die Ursache der Kollision bislang ungeklärt ist, sucht die Polizei nach Zeugen des Unfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Mellendorf ereignete sich der Unfall gegen 16:00 Uhr auf der Hannoverschen Straße. Eine 52-jährige Frau wollte auf ihren Inlinern die L 380 auf Höhe der Straße „Waldesruh“ überqueren. Aus bislang ungeklärter Ursache erfasste sie dabei ein aus Richtung Negenborn kommender 61-jähriger Mann mit seinem Motorrad. Vor Ort kümmerten sich Ersthelfer um die lebensgefährlich verletzte Frau. Sie wurde anschließend durch einen Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Der Fahrer des Kraftrades erlitt leichte Verletzungen und einen Schock. Auch er wurde zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Neben dem Rettungshubschrauber, mehreren Polizeikräften und Rettungswagen waren auch ein Notarzt und ein Abschlepp-Fahrzeug im Einsatz. Die L 380 musste für circa zwei Stunden bis 18:20 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt werden.

Zeugen die Hinweise zur Unfallursache geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Mellendorf unter der Telefonnummer 05130-977115 zu melden.


Zeugenaufruf: Verbotenes Kraftfahrzeugrennen auf der Bundesautobahn(BAB)2

Am Ostersonntag, 09.04.2023, flüchtete ein Motorradfahrer mit zeitweise 200 km/h vor einem Streifenwagen. Der Mann entkam durch seine rücksichtslose Fahrweise. Zuvor war der Insasse eines gelben Sportwagens von dem Motorradfahrer zu einem Rennen aufgefordert worden. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach dem Verkehrsrowdy.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover kam es gegen 14:55 Uhr auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Berlin auf Höhe der Anschlussstellen Bad Nenndorf und Wunstorf Kolenfeld zu folgendem Vorfall: Ein Motorradfahrer versperrte einer Streifenwagenbesatzung, die mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Einsatz war, den Weg. Der Mann war damit beschäftigt, den Fahrer eines gelben Sportwagens durch Gestikulieren und mehrfaches schnelles Beschleunigen zu einem Rennen aufzufordern. Der Fahrer des Sportwagens ging darauf nicht ein und machte ordnungsgemäß Platz für den Streifenwagen. Als kurz darauf der Fahrer des Motorrades die Polizei bemerkte, ergriff er die Flucht. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 km/h, fuhr er willkürlich über alle Fahrstreifen. An der Anschlussstelle Wunstorf-Kolenfeld verließ das Kraftrad die Autobahn. Die weitere Fluchtroute führte durch die Ortschaft Kolenfeld und über die L 403 Richtung Haste. Innerhalb Kolenfelds fuhr der Motorradfahrer teilweise 100 km/h. Auf der L 403 erreichte er dann wieder Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h. Im Bereich Haste brachen die Beamten die Verfolgung aus Sicherheitsgründen ab. Der Motorradfahrer entkam unerkannt.

Daher werden Zeugen gesucht, die Hinweise zur weiteren Fahrstrecke des Motorrades und zu seinem Fahrer machen können. Zum Zeitpunkt der Verfolgung gab es im Bereich Kolenfeld/Haste viele Spaziergänger. Insbesondere wird der Fahrer des gelben Sportwagens als wichtiger Zeuge gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die Autobahnpolizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-8930 entgegen.


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Hannover Nachrichten vom 11.April 2023

Baumassnahmen in Hannover 2023 © LHH
Baumassnahmen in Hannover 2023 © LHH


Hannover Nachrichten des Tages und aktuelle News vom 11.April 2023 aus dem Neuen Rathaus | Ankündigungen | Berichte | Termine

HANNOVER.

Straßenbau 2023: Hannover investiert 30 Millionen Euro

Rund 30 Millionen Euro gibt die Landeshauptstadt Hannover in diesem Jahr für den Neu- und Ausbau sowie für den Unterhalt von Straßen aus.  „Wir legen wieder zahlreiche Maßnahmen auf, um die Infrastruktur, die Verkehrssicherheit, das Stadtbild, die Barrierefreiheit und das Radwegenetz zu verbessern“, erklärte der Leiter des Tiefbauamtes, Andreas Bode, an diesem Dienstag (11. April) auf einer Pressekonferenz. Die Stadt leiste damit auch einen Betrag zum Klimaschutz.

Daneben investieren auch das Land, die Region Hannover und die Versorgungsunternehmen in die Sanierung und den Ausbau ihrer Infrastruktur.  Die Maßnahmen würden aufeinander abgestimmt, sagte Andreas Bode. Es gehe darum, die Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer*innen und Einwohner*innen möglichst gering zu halten.  Insgesamt wird es 2023 voraussichtlich mehr als 1500 Bauprojekte unterschiedlichster Größe –  vom Kopfloch bis zur großen Straßenbaustelle – im Stadtgebiet im Bereich der öffentlichen Verkehrsflächen geben.

Von den 30 Millionen Euro, die die Stadt für den Straßenneubau und -ausbau aufwendet, entfallen investiv rund 10,2 Millionen Euro auf Radwege. Hinzu kommen rund 9 Millionen Euro für die Erhaltung von Straßenoberflächen. Darin enthalten sind auch 1,8 Millionen Euro für die großflächige Sanierung von Fahrbahndecken sowie Mittel für die Sanierung von Radwegen.


Neugestaltung der Weizenfeldstraße und der Schmiedestraße


Neu gestaltet wird bereits seit dem letzten Jahr die Weizenfeldstraße zwischen Alter Stöckener Straße und Hogrefestraße. Es geht darum, das Erscheinungsbild der Verkehrsflächen zu verbessern und sie an die bestehenden Gegebenheiten anzupassen. Die Arbeiten werden zum Ende des Sommers fertiggestellt. Die Straßenbauarbeiten erfolgen in Teilabschnitten unter Vollsperrung – die Zufahrt in die Grundstücke bleibt jedoch frei. Das bedingt auch, dass der Busverkehr Umleitungsstrecken fahren muss und nicht alle Haltestellen bedienen kann.

Verändern wird sich auch die Schmiedestraße. Das Gestaltungskonzept vom Hohen Ufer und Marstall wird in der Schmiedestraße fortgeführt. Im Bereich zwischen der Seilwinderstraße und Am Marstall haben die Arbeiten bereits im letzten Jahr begonnen. Seit Anfang März wird die Nebenanlage zwischen dem Hanns-Lilje-Platz und der Parkhauszufahrt gebaut.

Der Verkehr wird in dieser Phase über die bereits hergestellte Fahrbahn als Einbahnstraße mit Fahrtrichtung Karmarschstraße geführt. Der Fuß- und Radverkehr ist in beiden Richtungen möglich. Ab Ende April wird der gesamte Bereich zwischen Am Marstall und der Parkhauszufahrt ausgebaut. Dieser Bereich ist dann für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Das Parkhaus „Altstadt“ ist in dieser Bauphase ausschließlich über die Karmarschstraße erreichbar. Gleiches gilt auch für den Anlieger*innenverkehr. Der Fuß- und Radverkehr ist weiterhin in beiden Richtungen möglich.


Umbau der Westseite des Theodor-Heuss-Platzes


Ein neues Erscheinungsbild erhält derzeit die Westseite des Theodor-Heuss-Platzes. Nachdem im Zuge der Errichtung des Hochbahnsteiges die Ostseite des Platzes umgestaltet wurde, haben nun die Arbeiten an der Westseite des Platzes begonnen. Zunächst werden die Nebenanlagen erstellt. Der Verkehr wird in dieser Phase einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Auch der Fuß- und Radverkehr wird aufrechterhalten. Während der Erstellung der Fahrbahn ist jedoch die Fahrtrichtung Clausewitzstraße/Schackstraße im Bereich der Baustelle für den motorisierten Individualverkehr für rund drei Wochen gesperrt. Die Umleitung führt über die Fritz-Behrens-Allee, Berliner Allee, Marienstraße und Hans-Böckler-Allee. Die Buslinien 128 und 134 in Fahrtrichtung Peiner Straße werden über die Adenauerallee, Zeppelinstraße zur Schackstraße umgeleitet.


Schwerpunkt Radwege


Die Stadt erweitert und verbessert das Radverkehrsnetz. So werden die Flächenbeläge zum Teil erneuert. Auch mit der Rotmarkierung von Radfahrfurten und fahrbahngeführten Radverkehrsanlagen fährt die Stadt fort.

Die Veloroute 05, die von der Innenstadt nach Anderten führt, wird fertiggestellt. Im Streckenverlauf wird auf mehreren Baustellen gleichzeitig gearbeitet. Die Veloroute 08 zwischen der hannoverschen Innenstadt und Laatzen wird durch den Lückenschluss im Bereich des Rudolf-von-Bennigsen-Ufer auf Höhe des Parkplatzes vor dem Strandbad nahezu komplett befahrbar sein. Außerdem beginnt die Stadt damit, die Geh- und Radwege in der Ferdinand-Wallbrecht-Straße, dem Sahlkamp und der Badenstedter Straße zu erneuern und heutigen Standards anzupassen. Dafür stehen Fördermittel des Landes zur Verfügung.

Die stark vom Fuß- und Radverkehr frequentierte Dornröschenbrücke wird ab Ende des Jahres erneuert. Zunächst wird bei weiter laufendem Betrieb  der alten Brücke das Ersatzbauwerk in Seitenlage gebaut und dann nach Abbruch der Bestandsbrücke in seine Endlage verschoben.


Verbesserungen im ÖPNV


Die Infra errichtet weitere Hochbahnsteige – in der Braunstraße, der Empelder Straße und der Vahrenwalder Straße. Ziel ist es, die Akzeptanz des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu fördern und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.  Aufgrund des Platzbedarfs – zum Beispiel für  Gleise und Fertigteile – haben diese Baumaßnahmen immer auch Auswirkungen auf die umliegenden Verkehrsflächen.

Die Attraktivität und die Barrierefreiheit der Bushaltestellen wird an vielen Stellen weiter verbessert. So werden neben einigen anderen Haltestellen zum Beispiel die Bushaltestellen in der Bismarckstraße und in der Mainzer Straße barrierefrei ausgebaut.


Fokus liegt auch auf dem Erhalt von Infrastruktur


Bei einer Vielzahl von Baumaßnahmen geht es darum, Infrastruktur zu erhalten. Einige haben einen größeren Umfang: So muss der Brückenüberbau der Bahnbrücke in der Anderter Straße in diesem Jahr erneuert werden. Dazu ist es notwendig, die Fahrbahn im Bereich der Brücke auf eine Spur einzuengen und den Verkehr wechselseitig an der Baustelle vorbeizuführen. Die Arbeiten sind für den Zeitraum von Mai bis voraussichtlich August terminiert. Außerdem werden großflächig Fahrbahnbeläge erneuert, so etwa  in der Schulenburger Landstraße zwischen der Friedenauer Straße und der Mogelkenstraße, in der Hans-Böckler-Allee zwischen Clausewitzstraße und Plathnerstraße und in der Brühlstraße zwischen Königsworther Platz und Goethestraße.

Die Stadtentwässerung Hannover erneuert neben eigenen Projekten in den Wohngebieten im Zusammenhang mit Straßen- und Gleisbauarbeiten zahlreiche Kanäle.   Die Infra erneuert Gleise unter anderem in der Kirchröder Straße oder im Kreuzungsbereich Wallensteinstraße/Göttinger Chaussee, die deutlichen Einfluss auf den Verkehr haben können.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wird dieses Jahr die Fahrbahn des Messeschnellweges zwischen dem Seelhorster Kreuz und der Anschlussstelle Mittelfeld und eine Fahrbahn des Westschnellweges zwischen der Stadtgrenze und der Holleritheallee sanieren.  Die Enercity AG führt im Zusammenhang mit Straßen- und Gleisbauarbeiten ebenfalls zahlreiche Leitungsbauarbeiten durch. Der Versorger treibt außerdem die Erweiterung des Fernwärmenetzes voran.  

Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Leitungsarbeiten. So erweitern mehrere Telekommunikationsträger ihr Glasfasernetz im Stadtgebiet.


Stark einschränkende Arbeiten in den Ferien


Sobald die genauen Termine der  Straßenbauarbeiten feststehen, werden insbesondere bei größeren Maßnahmen die Anlieger*innen, die zuständigen politischen Gremien und die Öffentlichkeit informiert.

Um die Verkehrsbehinderungen und die Beeinträchtigungen für die Bürger möglichst gering zu halten, werden die Projekte der einzelnen Bauträger gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde der Landeshauptstadt, der Polizeidirektion Hannover, der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sowie der Üstra und der Infra aufeinander abgestimmt.

Starkundverkehrseinschränkende Arbeiten werden bewusst in die sechswöchigen Sommerferien gelegt. Dazu gehören beispielsweise die Fahrbahndeckensanierung des Westschnellweges/B6 zwischen dem Stadtgebiet Garbsen und der Hollerithallee durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die Erneuerung der Gleise in der Kirchröder Straße zwischen Karl-Wiechert-Allee und Anna-Borries-Straße durch die  Infra oder die Deckensanierung von Teilflächen der Hans-Böckler-Allee zwischen Clausewitzstraße und Plathnerstraße.


Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten tagt öffentlich

Der Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten (AWL) tagt in öffentlicher Sitzung am kommenden Freitag (14. April) um 14 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2. Die vollständige Tagesordnung ist im Internet unter www.ratsinfo-hannover.de zu finden.


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Energiewende-Letzte Kernkraftwerke gehen vom Netz

Atomkraftwerk Grohnde - Luftbild © Ulrich Stamm
Atomkraftwerk Grohnde - Luftbild © Ulrich Stamm

Die Ära der Kernkraft für die Stromerzeugung in Deutschland geht zu Ende

BERLIN.

Wie die Bunderegierung am 11.April 2023 mitteilt, geht die Ära der Kernkraft für die Stromerzeugung in Deutschland zu Ende. Um die Stromversorgung im Winter sicherzustellen, hatte die Bundesregierung beschlossen, die verbliebenen Atomkraftwerke bis längstens 15. April 2023 am Netz zu lassen.

Am 15. April geht die Ära der Kernkraftnutzung in Deutschland zu Ende. Ein Weiterbetrieb darüber hinaus ist aus rechtlichen, technischen und betriebswirtschaftlichen Gründen nicht möglich. Im vergangenen Winter hätte es laut dem zweiten Stresstest zu Stromengpässen kommen können. Hintergrund war die äußerst angespannte Versorgungslage mit Strom infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Auch Dürre, Niedrigwasser und Probleme bei französischen Atomkraftwerken wirkten sich entsprechend aus.

Energieversorgungssicherheit gewährleistet

Deshalb waren Maßnahmen erforderlich, die sicherstellen sollten, dass im vergangenen Winter genügend Strom angeboten werden konnte: Die Bundesregierung hatte daher beschlossen, den Weiterbetrieb der drei noch laufenden Atomkraftwerke (AKW) Emsland, Isar 2 und Neckarwestheim 2 bis zum 15. April 2023 zu erlauben. Es bedurfte einer Gesetzesänderung, denn der schrittweise Ausstieg aus der Atomkraft war im Atomgesetz zunächst abschließend für Ende 2022 vorgesehen.

„Die Energieversorgungssicherheit in Deutschland wurde in diesem schwierigen Winter gewährleistet und wird auch weiter gewährleistet sein“, betonte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck. Eine Gasmangellage im vergangenen Winter konnte verhindert werden. Dass die Gasversorgung in Deutschland weitgehend stabil ist, kann im täglich aktualisierten Lagebericht der  Bundesnetzagentur verfolgt werden. 

Der kommende Winter wird anders

Im Winter 2023/24 geht die Bundesregierung von einem veränderten Energieszenario aus. Gasimporte, die bislang aus Russland kamen, werden dann aus mehreren Ländern kommen: Die Importe sind bereits weitgehend durch mehr Erdgaslieferungen aus Norwegen und den Niederlanden kompensiert worden. Hinzu kamen zusätzliche Importe über LNG-Terminals über Nordwesteuropa. Und eine verringerte Nachfrage nach Gas hat bereits eine weitere Kompensation unnötig gemacht. Dennoch ist die Bundesregierung zusätzlich im Austausch mit weiteren Ländern, um die Gasimporte abermals zu diversifizieren.

„Wir haben die Lage im Griff durch die hohen Füllstände in den Gasspeichern und die neuen Flüssiggasterminals an den norddeutschen Küsten und nicht zuletzt durch mehr erneuerbare Energien“, so Habeck.

Die Bundesregierung geht entsprechend neue und diversifizierte Gas- und perspektivisch auch Wasserstoffpartnerschaften an. In Norddeutschland wird die LNG-Infrastruktur ausgebaut, ein Terminal ist mittlerweile bereits fertiggestellt. Nicht zuletzt werden auch gut gefüllte Gasspeicher für eine andere Gassituation sorgen. 

Energieversorgung über Diversifizierung sichern

Zur Verringerung des Gasverbrauchs wurden in der kälteren Jahreszeit vorübergehend mehr Kohlekraftwerke zur Stromerzeugung eingesetzt. Dass die Genehmigungsverfahren für die Herstellung von Strom aus erneuerbaren Energien vereinfacht worden sind, soll sich perspektivisch zusätzlich entlastend auf die Gassituation auswirken. Schließlich wird angestrebt, den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch bis 2030 auf mindestens 80 Prozent zu steigern. „Wir verändern also mit jedem Schritt, den wir machen, unsere Situation und verbessern sie dramatisch“, so der Bundeskanzler zuletzt.

Jahrzehnte des Rückbaus

Was nun von den Kernkraftwerken bleibt sind die Aufgaben im Zuge des Rückbaus der Kernkraftwerke und der Lagerung des radioaktiven Mülls. Dazu sagte Bundesministerin Steffi Lemke jüngst: „Vor uns liegen Jahrzehnte des Rückbaus. Denn von den 33 Kernkraftwerken, die einst in Betrieb genommen wurden, sind erst drei vollständig rückgebaut worden.“ Der auch dabei anfallende schwach- bis mittelradioaktive Müll – 95 Prozent des Gesamtvolumens an radioaktivem Müll – umfasse inzwischen so viel, dass es hundert olympische Schwimmbecken füllen könne, erläuterte Lemke. 

Vor allem wegen des hochradioaktiven Mülls wird derzeit in Deutschland nach einem Endlager in tiefen geologischen Schichten gesucht. Eine Aufgabe, die der Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, Wolfram König, als Herkulesaufgabe betrachtet. Die neben den bisherigen Kernkraftwerk-Standorten gebauten oberirdischen Zwischenlager für radioaktiven Kernkraftwerksabfall garantierten zwar „ausreichend Sicherheit“, könnten ein Endlager aber nicht ersetzen, betonte König. Und: Erst mit der Einlagerung der Abfälle in ein Endlager sei der Atomausstieg „wirklich vollzogen“.

NDR 2 Plaza Festival 2023 im Zeichen der Frauenpower

Elli Goulding © CAA
Elli Goulding © CAA

NDR 2 Plaza Festival 2023 mit Ellie Goulding, Rita Ora und LEA | Ankündigung des Top Acts in Kürze / Der Vorverkauf läuft

HANNOVER.

Frauenpower beim NDR 2 Plaza-Festival: Mit Rita Ora, Ellie Goulding und LEA sind drei weibliche Top Acts für das beliebte Event am Freitag, 8. September 2023, auf der EXPO Plaza Hannover bestätigt. Dazu kommt das angesagte deutsche Indie-Pop-Duo Klan. Damit nicht genug, denn zumindest für die Ankündigung gilt das Motto „Das Beste kommt zum Schluss!“ Der Headliner wird nämlich erst in Kürze verraten. Sicher ist: Er ist ein Hammer! Der Vorverkauf für das NDR 2 Plaza Festival, das in diesem Jahr aus logistischen und terminlichen Gründen ausnahmsweise im September stattfindet, läuft bereits.

Frauenquote? Beim NDR 2 Plaza Festival muss sich Veranstalter Hannover Concerts darüber keine Gedanken machen. Ebenso wenig über die Qualität des Programms, denn die hat es mit Rita Ora, Ellie Goulding, LEA und Klan schon in sich. Wenn demnächst dann auch noch der Top Act bestätigt wird, dann ist der Weg für die Sommer-Liveparty des Jahres 2023 endgültig geebnet.

Auf Rita Ora trifft die Bezeichnung Chartstürmerin definitiv zu. Vor allem in UK feierte die 1990 in Pristina (Kosovo) geborene Rita Ora unfassbare Erfolge. Ihre Familie wanderte früh nach UK aus, ließ sich in London nieder. Schon in ihrer Kindheit und Jugend war ihr künstlerisches Talent absehbar, entdeckt wurde die spätere Sängerin und Schauspielerin mit 14 Jahren vom schwedischen Musikproduzenten Martin Terefe, bevor sie ab 2010 durchstartete. 2012 schoss sie gleich mit drei Singles an die Spitze der UK Charts: Zunächst als Gastmusikerin bei DJ Freshs „Hot Right Now“, danach mit ihren eigenen Songs „How We Do (Party)“ und „R.I.P.“ von ihrem UK Nummer 1-Album „Ora“. In der Folge erzielte nahezu alles, was Rita Ora veröffentlichte, hohe Chartplatzierungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und UK. Mit dem offiziellen Soundtrack-Titel „For You“ des US-Kinohits „Fifty Shades Of Grey 3 – Befreite Lust“ schaffte sie 2018 an der Seite des britischen Sängers Liam Payne den Sprung an die Spitze der deutschen Single Charts. Des Weiteren machte die vielseitige Künstlerin immer wieder über die Zusammenarbeit mit zahlreichen Stars und Kollegen (Chris Brown, Sigma, Kygo, Avicii, etc.) auf sich aufmerksam.

Ellie Goulding ist ein Superstar. Drei ihrer vier Alben stürmten in UK an die Spitze der Charts. Überhaupt ist ihre bisherige Karriere geprägt von internationalen Chartplatzierungen. Insgesamt

verkaufte sie mehr als 18 Millionen Alben und 140 Millionen Singles, sammelte über 23 Billionen Streams. Über 50 Millionen Fans folgen ihr auf Social Media. In Deutschland feierte die Ausnahmekünstlerin 2015 ihre größten Erfolge. Zunächst schoss sie an der Seite von Calvin Harris mit der Single „Outside“ an die Spitze der Charts, ehe sie kurz darauf mit dem Soundtrack-Song und ihrem erfolgreichsten Hit „Love Me Like You Do“ zum Erotik Thriller „Fifty Shades Of Grey ebenfalls Platz 1 der D-Single-Charts enterte. Vor allem auch als Live-Act ist Ellie Goulding bei Kollegen und Fans gefragt, sie tourte mit Top Stars wie Bruno Mars oder Katy Perry. Ellie Goulding wurde im englischen Hereford an der Grenze zu Wales geboren, wuchs in der Kleinstadt Lyonshall auf. Früh kristallisierte sich ihr künstlerisches Multitalent heraus. Mit 15 griff sie zur Gitarre. Außerdem spielt sie Schlagzeug und Klarinette, ihre Sopranstimme ist außergewöhnlich. Der Durchbruch glückte 2009 mit einem Auftritt in der Show „Later With Jools Holland“. Eine Ehrung, die Ellie Goulding im Vorjahr 2022 sehr viel bedeutete“, bringt ihr facettenreiches Talent auf den Punkt: Bei den BMI London Awards wurde sie mit dem „President´s Award“ für ihre Musikkunst und ihr Songwriting ausgezeichnet. Jetzt steht Ellie Goulding mit ihrem fünften Album „Higher Than Heaven“ für das NDR 2 Plaza Festival in den Startlöchern.

Zu den gefragtesten deutschen Acts gehört derzeit zweifelsohne die in Kassel geborene LEA. 2021 war sie die meistgestreamte Künstlerin in Deutschland (allein über 272 Millionen auf Spotify). Das Album „Treppenhaus“ erreichte Goldstatus. Mit 16 Jahren deutete sie mit dem YouTube Erfolg „Wohin willst du“ ihr großes Hitpotenzial an. Zwischen 2016 und 2021 veröffentlichte LEA immerhin vier Alben – die Erfolgskurve zeigt dabei an Chartplatzierungen messbar kontinuierlich und deutlich nach oben. Ihren kommerziell wohl größten Erfolg feierte sie 2019 als Gastmusikerin der Single „110“ von Capital Bra & Samra. LEAs Kreativität entspringt einer natürlichen Gelassenheit. Die talentierte Singer/Songwriterin mit Pop Appeal mag es, wenn Dinge einfach passieren. Diese Einstellung erfasst stets auch ihre Live Performances, die Nominierung des besten Live Acts bei der 1Live Krone erfolgte nicht ohne Grund.

Michael und Stefan Heinrich bilden das Indie Pop-Duo Klan. Beziehungen zwischen Brüdern sind meistens speziell. Doch Michael und Stefan rauften sich vor allem musikalisch zusammen und avancierten schnell zu einer modernen Popband voller Leidenschaft aber auch Widerspruch. Seit 2016 sind die Brüder getrieben von Überzeugungen und klaren Standpunkten gemeinsam unterwegs. Resultate ihres Schaffens sind die beiden Alben „Wann hast du Zeit? (2016) und „Zwei Seiten“ (2020), die EPs „Winterseite“ und „Sommerseite“ (2020) sowie vor allem ausgeprägte LiveShows als Support von Mine, Sophie Hunger oder Revolverheld, einer eigenen Headliner Tour, auf Festivals und politischen Demonstrationen.

Tickets sind ab 55 Euro bei Hannover Concerts (0511/12 12 33 33, hannover-concerts.de), www.eventim.de und an allen Vorverkaufsstellen erhältlich. Je nach Art der Ticketbestellung (VVKStelle, Telefon, Internet) können zusätzliche Gebühren für Bearbeitung und Versand hinzukommen. Das Ticket berechtigt zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel am Veranstaltungstag im Bereich des Großraum-Verkehrs Hannover (GVH). Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt.


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„Unbezahlbar und freiwillig“

Unbezahlbar und freiwillig - Screenshot © unbezahlbarundfreiwillig.de
Unbezahlbar und freiwillig - Screenshot © unbezahlbarundfreiwillig.de


Auftakt zum 20. Niedersachsenpreis für Bürgerengagement am 13. April 2023

HANNOVER.

Am 13. April 2023 startet die nächste Runde im Wettbewerb „Unbezahlbar und freiwillig – Der Niedersachsenpreis für Bürgerengagement“, initiiert von den Sparkassen in Niedersachsen, den VGH Versicherungen und der Niedersächsischen Landesregierung. Um das freiwillige Engagement im Land zu würdigen, wird in diesem Jahr bereits zum 20. Mal der Ehrenamtspreis vergeben.

Ehrenamt gibt es zum Glück in vielen gesellschaftlichen Bereichen – im Sport, in Kultur und Bildung, im sozialen Bereich und in Umweltprojekten, in der Nachbarschaftshilfe ebenso wie in der Kommunalpolitik. Auch die freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen bauen auf freiwilliges Engagement.

Ab Donnerstag, 13. April 2023, sind Ehrenamtliche, Vereine, karitative Institutionen, Initiativen und Selbsthilfegruppen aus Niedersachsen, die sich freiwillig und gemeinwohlorientiert engagieren, herzlich eingeladen zur Teilnahme am Wettbewerb. Die Bewerbung sollte möglichst auf der Websitewww.unbezahlbarundfreiwillig.de eingegeben werden (alternativ schriftlich an: Niedersächsische Staatskanzlei, „Unbezahlbar und freiwillig“, Planckstraße 2, 30169 Hannover). Einsendeschluss ist der 28. Juli 2023. Die Bewerbung soll das Projekt oder die Maßnahme nachvollziehbar beschreiben. Sie muss folgende Informationen enthalten: 

· Beschreibung des freiwilligen Engagements, Anlagen sind möglich,

· Darstellung der Ziele und Zielgruppe des Projektes oder der Tätigkeit,

· Startzeitpunkt des Projektes oder der Tätigkeit,

· Anzahl der beteiligten Engagierten, eventuelle Kooperationspartner sowie

· Angabe zur Finanzierung des Projektes.

Insgesamt vergibt die Jury zehn Preise im Gesamtwert von 30.000 Euro. Zusätzlich loben die Partner gemeinsam mit dem NDR einen Ehrenamtspreis aus, der mit 3.000 Euro dotiert ist. Dazu werden sich fünf Initiativen zwischen dem 20. und 24. November 2023 der Wahl des NDR-Publikums in Hörfunk und Fernsehen stellen.


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