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Sonntag, Mai 3, 2026

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Heute wurde der Schauspieler Peter Heinrich Brix 70

Ein schönes Geschenk vom Miniaturwunderland seinerzeit zum 60. Geburtstag von Peter Heinrich Brix. Die Inschrift lautet: Brix & Adsche by MiWuLa
Ein schönes Geschenk vom Miniaturwunderland seinerzeit zum 60. Geburtstag von Peter Heinrich Brix. Die Inschrift lautet: Brix & Adsche by MiWuLa - © Fotos/Archiv: Lothar Schulz 2015

Vom Bauernhof auf die Bühne


HAMBURG. Gestern Abend konnte man ihn mal wieder als Kriminalhauptkommissar Sievers in der Krimireihe Nord Nord Mord im Fersehen erleben. Heute wurde der beliebte Schauspieler Peter Heinrich Brix 70. Geboren wurde Brix am 13 Mai 1955 in Flensburg. Peter Heinrich Brix wuchs auf einem Bauernhof in Steinbergkirche in Angeln auf. Eigentlich wollte er nach seiner Schulzeit Landwirt werden. Er absolvierte eine Ausbildung zum staatlich geprüften Landwirt, die er 1979 erfolgreich abschloss. 1983 stand Brix das erste Mal bei einem Feuerwehrfest in seinem Heimatort auf der Bühne. Dabei entdeckte er seine Liebe zur Schauspielerei. Die folgenden Jahre spielte er an der Niederdeutschen Bühne in Flensburg, ohne jedoch die Arbeit auf seinem Bauernhof aufzugeben. Später nahm er in Hamburg drei Jahre lang privaten Schauspielunterricht. Ende der 1980er Jahre widmete Brix sich schließlich hauptberuflich der Schauspielerei. Er übernahm vermehrt Rollen am Theater und spielte in einer Vielzahl von Film- und Fernsehproduktionen mit. „Die Grundlage von Allem, ist die Freude am Spiel.“ äußerte der Schauspieler kürzlich. Einem breiteren Publikum wurde Brix ab 1995 bekannt durch seine Rolle als Polizist Lothar Krüger in der Krimiserie Großstadtrevier. Im Mai 2009 ernannte die Polizei Hamburg ihn zum Ehrenkommissar. Außerdem spielte er bis 2021, neben dem bereits 2019 verstorbenen Jan Fedder eine der beiden Hauptrollen, Adsche Tönnsen, in der norddeutschen Kultserie Neues aus Büttenwarder. Von 2003 bis 2014 verkörperte er an der Seite von Ottfried Fischer und Hansi Jochmann als Kommissar Albin Geiger eine der Hauptrollen in der ARD-Krimireihe Pfarrer Braun. Die Fotos zu diesem Beitrag entstanden im Jahr 2015 – 5 Tage nach dem 60. Geburtstag von Peter Heinrich Brix – in Hamburg. Dort war er zu Gast als im Miniaturwunderland der Gasthof Unter den Linden, der Dorfkrug von Büttenwarder, in Miniatur präsentiert wurde. Anschließend wurde ihm damals in der Speicherstadt die Ehrenmitgliedschaft in der Solidargemeinschaft der Mofa- und Mopedfreunde Lütjensee verliehen.

Beim „Tag der Pflege“ sagte das Ansgarhaus „Dankeschön“

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Ein Teil der Mirtarbeiter des Ansgahrhausen stellten sich zum Gruppenfoto; Bildmitte hinten: Pastor Dr. Michael Wohlers.

HANNOVER. Das ökumenische Altenzentrum Ansgarhaus in der Döhrener Olberstraße machte den „Tag der Pflege“ zu einem Dankeschön-Tag für die Mitarbeiter. Die Diakonie hatte den Tag der Pflege ausgerufen, um auf die vielfältigen Probleme und die schon dramatische Situation in der Pflege dem Motto „Pflege braucht kein Mensch- nur die 600.000 pflegebedürftigen Menschen in Niedersachsen“ hinzuweisen. „Die Probleme rund um die Pflege stehen bei den meisten Politikern leider nicht im Fokus“, meinte Pastor Dr. Michael Wohlers vom Vorstand des Angsarhauses. Er erzählte, dass insbesondere ohne die vielen Mitarbeiter mit Migrationshintergrund eine Pflege gar nicht mehr möglich sei.

Deshalb wollte das Ansgarhaus am „Tag der Pflege“ sich nicht nur mit diesen Problemen auseinandersetzen. Dr. Wohlers: „Gleichzeitig wollen wir den Tag aber auch nutzen um unseren Mitarbeitern unsere Wertschätzung auszudrücken. Deshalb haben wir einige Aktionen geplant, die über den Tag verteilt sind.“

Das reichte von einer gemeinsamen Andacht über ein Glücksrad (ohne Nieten) bis hin zu über den Tag verteilten Yoga-Stunden für die Mitarbeiter. Damit Laib und Magen nicht zu kurz kamen, war vor dem Eingang auch ein Grillstand aufgebaut, an dem es Bratwürste und Geflügelbrust gab. Bewohner und Angehörige hatten im Vorfeld Gelegenheit gehabt, auf kleinen Papierherzchen Grüße an die Mitarbeiter niederzuschreiben. Einige der Beiträge wurden während der Andacht verlesen, die anderen waren an eine große Tafel im Foyer gepinnt. Und auf zwei großen weißen Laken an der Fassade des Hauses wies die Einrichtung ebenfalls auf die angespannte Pflegesituation hin.

Kirchentag am 3. Mai – Rückblick – Ausblick

Auf dem roten Sofa: Christian Wulff (CDU) - ehemaliger Niedersächsischer Ministerpräsident und ehemaliger Bundespräsident
Auf dem roten Sofa: Christian Wulff (CDU) - ehemaliger Niedersächsischer Ministerpräsident und ehemaliger Bundespräsident - © Fotos: Lothar Schulz 2025

Eindrücke vom Messegelände und aus der Innenstadt


HANNOVER.Auch dieser Tag (03.05.) war wieder geprägt von Musik jeder Art, Bibelarbeiten, Gottesdiensten und vielen Prominenten auf dem Messegelände und in der Innenstadt. Auf dem roten Sofa, auf einer Bühne im Freigelände der Messe, wurde der ehemalige Niedersächsische Ministerpräsident und ehemalige Bundespräsident Christian Wulff (CDU) interviewt. In einer der Messehallen beteiligte sich Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD), designierter Nachfolger von Ministerpräsident Stephan Weil, an einer Podiumsdiskussion. Auf einem anderen Podium diskutierten u.a. die Klimaaktivistin Luisa Neubauer und die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen und Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie Mona Neubaur (beide Bündnis 90/Die Grünen). Auf dem Markt der Möglichkeiten hatte sich am Stand der TAZ der Wirtschaftsjournalist und Chefredakteur des Geld-Ratgebers Finanztip, Hermann-Josef Tenhagen, eingefunden. In Hannovers Innenstadt versammelte sich am Rande des Kirchentagsgeschehens eine kleine Gruppe von Satanisten zu ihrem zweiten Satanischen Tempeltag – Party Hard um die religiöse Pluralität zu feiern. Am Stand des Freundeskreises Kirchentag e.V. sprach die ehemalige Landesbischöfin der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und EKD-Ratvorsitzende Margot Käßmann zu den zahlreichen Menschen, die sich um den Stand versammelt hatten. Mit dem Schlussgottesdienst auf dem Platz der Menschenrechte endete am letzten Sonntag (04.05.) der 39. Deutsche Evangelische Kirchentag in Hannover mit dem Ausblick: „Wir seh`n uns – so Gott will und wir leben – beim 40. Deutschen Evanglischen Kirchentag vom 05. – 09. Mai 2027 in Düsseldorf“.

Mit dem Smartphone ganz nah ran – Kulturinitiative bot Foto-Crashkurs an

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Mit der Handy-Kamera ging es den Blumen zu Leibe

HANNOVER. Ein Foto-Crash-Kurs der besonderen Art. Wie man auch tolle Makroaufnahmen mit dem Smartphone machen kann, zeigte die gelernte Photographin Karin Schneider am heutigen Sonnabendmittag (10. Mai) im Freizeitheim Döhren. Eingeladen hatte zu dieser Veranstaltung die Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld. Nach einer kurzen Einführung ging es bei tollen Frühlingswetter ins Freie. Nur wenige Schritte vom Freizeitheim boten sich den Fotografen bereits prächtige Motive. Seien es Löwenzahn, Blüten an Sträuchern oder Bienen, die in Vorgärten Pollen sammelten. Alle Teilnehmer waren sich einig. Dieser zwei Stunden müssen im Herbst fortgesetzt werden. Vielleicht entsteht aus dem Teilnehmerkreis ja auch später einmal eine neue Fotogruppe.

Ehrenamt im Fokus: Regionspräsident Steffen Krach würdigt generationsübergreifendes Engagement von Ehrenamtlichen

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Regionspräsident Steffen Krach zeichnete ehrenamtlich Tätige aus.

HANNOVER. Alljährlich zeichnet die Region Hannover Menschen aus den regionsangehörigen Gemeinden aus, die sich besonders intensiv ehrenamtlich für ihre Mitbürger einsetzen. Heute am späten Nachmittag (9. Mai) war es wieder soweit im festlich eingerichteten Saal des Regionshauses.

Regionspräsident Steffen Krach: „Dieser Abend soll ein kleines Dankeschön sein.“ Er betonte, die „Gesellschaft lebt von einem vielfältigen, lebendigen Miteinander und es ist besonders schön, wenn dies über Altersgrenzen und Lebenswelten hinweg gelingt.“

Erstmals konzentrierte sich Steffen Krach bei der Ehrung auf Personen, die in generationsübergreifenden Projekten“ tätig sind. Neu ist auch die hübsche Medaille, die es neben der Ehrenurkunde gab. Insgesamt wurden 23 ehrenamtlich engagierte Personen, Vereine und Projekte mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet, die sich, so die Region „mit viel Herz und viel persönlichem Einsatz für das Miteinander der Generationen engagieren.“

Die so Geehrten wurden nach Kommunen alphabetisch geordnet aufgerufen. Nach einer Pressemitteilung der Region Hannover führten die im Folgenden aufgezeigten Gründe zur Vergabe der Medaillen und Urkunden (aufgeführt werden jedoch nur die Geehrten, soweit sie an diesen Abend anwesend waren):

Burgdorf

  • Josef Lanfermann engagiert sich ehrenamtlich im Mehrgenerationenhaus Burgdorf. Seit 2017 führt er als Schatzmeister die Buchhaltung, erstellt Bilanzen und gewährleistet mit Kassenberichten transparente Finanzen. Darüber hinaus hat er als Pflegevater unbegleitete jugendliche Asylsuchende aufgenommen und sie bis zur Verselbstständigung begleitet. Er berät Menschen mit Fluchthintergrund und gibt ihnen Hilfestellungen. Jüngst her er einen Anhänger des Mehrgenerationenhauses zu Verfügung gestellt, um einer ehemaligen Pflegefamilie beim Umzug zu helfen – ein weiteres Beispiel für sein tatkräftiges, nachhaltiges Engagement für die Gemeinschaft.
  • Olaf Scher ist seit 1987 Mitglied und seit 2009 Vorsitzender des Vereins Samurai Burgdorf. Der Verein fördert insbesondere Kinder, Jugendliche und Menschen mit Migrationshintergrund durch Kampfkunst und Bewegung. Seit 2000 Jahren trainiert Herr Scher ehrenamtlich Jiu-Jitsu. Zusätzlich ließ er sich 2007 zusätzlich als Tai-Chi-Trainer ausbilden, um ältere Menschen trainieren zu können.  Ãœber zehn Jahre war er in der Selbstverteidigungsausbildung für Menschen mit Behinderung tätig. Zusätzlich leitet und betreut er Schularbeitsgemeinschaften und organisiert Vorführungen auf dem Oktoberfest. Seit 2017 ist er zudem Vorsitzender der Jiu-Jitsu Union Niedersachsen. Mit seinem langjährigen Einsatz prägt er maßgeblich das sportliche und soziale Leben in Burgdorf.
  • Der Verein „Burgdorf ist bunt“ wurde von engagierten Frauen gegründet, um Familien mit kleinen Kindern die Teilnahme an Demonstrationen für Vielfalt und Demokratie zu ermöglichen. Der Verein organisiert Veranstaltungen wie zum Beispiel den ersten CSD in Burgdorf, Lesungen, Mahnwachen und Kinderprogramme. Mit inklusivem Anspruch und hohem persönlichen Einsatz setzen sich die hauptsächlich weiblichen Mitglieder für ein friedliches Miteinander und gesellschaftliche Teilhabe ein. Aktuell zählt der Verein 33 Mitglieder im Alter von 18 bis 62 Jahre. Der Verein hat sich schnell zu einer wichtigen Säule der Burgdorfer Zivilgesellschaft entwickelt und plant für die Zukunft weitere Veranstaltungen, etwa einen zweiten CSD und Workshops.


Garbsen

  • Niclas Glockemann engagagiert sich seit April 2023 ehrenamtlich im Projekt „Handyhilfe“ der FreiwilligenAgentur der Stadt Garbsen. Er unterstützt vor allem ältere Menschen im Umgang mit digitalen Geräten, um ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu erleichtern. Dafür bring er bringt er seine IT-Kenntnisse ein, die er als Auszubildender zum Fachinformatiker gesammelt hat. Darüber hinaus ist er in den Projekten „Kleine Alltagshilfen“ und „Ehrenamtlicher Handwerkerdienst“ aktiv. Seine Expertise, insbesondere im Apple-Bereich, und sein einfühlsames Auftreten machen ihn zu einer wertvollen Stütze für viele älteren Menschen – und zu einem Vorbild für junge Engagierte.
  • 2012 riefen engagierte Frauen der Kirchengemeinde Frielingen, Horst und Meyenfeld das Projekt „Mega-Mittagstisch“ ins Leben, um einen Begegnungsraum für Menschen verschiedener Generationen zu schaffen. Jeden Freitag sind alle Einwohner*innen herzlich eingeladen, gemeinsam Mittag zu essen und sich auszutauschen. Ein Team von rund 20 Ehrenamtlichen kocht mit frischen, regionalen Zutaten nach traditionellen Rezepten. Der Mittagstisch bietet gerade alleinlebenden Menschen eine wichtige Anlaufstelle für Gemeinschaft und Kontakt und erfreut sich mit durchschnittlich 80 bis 120 Gästen pro Woche großer Beliebtheit.
  • Ilona Panzer begann nach ihrem Ruhestand 2018, sich vor allem für ältere Menschen und für Kinder zu engagieren. 2021 wurde sie ein „wellcome-Engel“, um einer alleinerziehenden Mutter zu helfen. Später begleitete sie eine Familie aus dem Senegal, die Unterstützung nach der Geburt eines weiteren Kindes benötigte. Seit 2022 ist sie Teil des Großelterndienstes des Diakonischen Werkes Hannover, wo sie als „Wunschgroßmutter“ regelmäßig Zeit mit Kindern verbringt. Ihr Engagement schafft generationenverbindende Beziehungen und ist für die betreuten Familien wie auch für sie selbst bereichernd und sinnstiftend.


Hannover

  • Herr Dr. Stefan Dach ist seit 2010 ehrenamtlich für die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Hannover tätig. Er ist seit 2011 Mitglied des Vorstands des DLRG-Bezirks Hannover-Stadt und seit 2012 stellvertretender Bezirksleiter. Als Lehrscheininhaber trägt er maßgeblich zur Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung bei. Zudem fördert er die Jugendarbeit, organisiert zum Beispiel Aktivitäten wie Fahrten und politische Bildung. Er ist auch aktiv im Jugendeinsatzteam (JET), das Nachwuchskräfte für die Wasserrettung und Katastrophenschutz ausbildet. Sein ehrenamtlicher Dienst umfasst Einsätze in Hannover sowie Wachaufträge an Nord- und Ostsee – ein umfassendes Engagement für mehr Sicherheit und Gemeinschaft.
  • Gisela Kuhlmann setzt sich seit vielen Jahren für Angehörige psychisch erkrankter Menschen ein – insbesondere über die „Arbeitsgemeinschaft der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Niedersachsen und Bremen“. Sie ist ehrenamtliches Mitglied der Ombudsstelle des Sozialpsychiatrischen Verbundes (in der Beschwerdeannahme- und Vermittlungsstelle) sowie des Regionalen Fachbeirats Psychiatrie in der Region Hannover. Mit großer Empathie und Beharrlichkeit wirkt sie an strukturellen Verbesserungen im psychosozialen Bereich mit.
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Hemmingen

  • Jutta Rustemeyer initiierte vor fünf Jahren während der Pandemie die „Briefe gegen Einsamkeit“, um die Einsamkeit von älteren Menschen zu lindern. Das Projekt besteht bis heute. Sie sammelt liebevoll gestaltete Briefe und Basteleien von Kindern in Hemminger Schulen und Kindergärten, um diese in Altenheimen, Hospizen und bei ambulanten Pflegediensten zu verteilen. So bringt sie Freude in den Alltag einsamer Menschen und fördert den generationenübergreifenden Zusammenhalt. Im Jahr 2023 verteilte sie bereits über 2.100 Briefe – ein Zeichen ihres unermüdlichen Einsatzes.
  • Bettina Scheiber koordiniert ehrenamtlich das Mentor-Projekt an der Grundschule Hemmingen-Westerfeld und hilft Kindern mit großem Engagement beim Lesen lernen. Durch das sogenannte „Eins-zu-Eins-Mentoring“, bei dem ein Kind regelmäßig von einer Mentorin oder einem Mentor begleitet wird, konnte sie vielen Kindern spielerisch Freude am Lesen vermitteln. Außerdem wirbt sie aktiv für das Projekt – sie hat eine Werbeaktion auf dem Wochenmarkt organisiert – und betreut neue Freiwillige. Während der Hochwasseraktion 2023/24 initiierte sie zudem eine Spendenaktion, bei der über 5.000 Euro zur Unterstützung der Feuerwehr gesammelt wurden.

Neustadt

  • Karin Grübler leitet eine Seniorengruppe in der Begegnungsstätte Silbernkamp und fördert aktiv den Austausch zwischen den Generationen. In Kooperation mit einem Gymnasium organisiert sie eine „Arbeitsgemeinschaft“, in denen Fünftklässler*innen und Senior*innen gemeinsam spielen und basteln. Zudem organisiert sie monatliche gemeinsame Mahlzeiten und bietet das Format „Herzensmomente“ an, um Erinnerungen und Erfahrungen auszutauschen. Seit 2018 engagiert sie sich zudem bei der „Herbst-Zeitlos gGmbH“ für ältere Menschen mit Unterstützungsbedarf und bietet Sprach- und Integrationskurse für Geflüchtete an. Ihr nachhaltiges und vielfältiges Engagement stärkt den sozialen Zusammenhalt in Neustadt.
  • Jürgen Schart leitet seit 2015 das „Weihnachtspostamt Himmelreich“ in Neustadt am Rübenberge. Jährlich beantwortet er gemeinsam mit etwa 15 Ehrenamtlichen jrund 1200 Briefe aus aller Welt, die an den Weihnachtsmann oder das Christkind gerichtet sind. Neben Kindern schreiben manchmal auch Erwachsene und ältere Menschen Briefe, oft in der Hoffnung auf Kontakt. Alle Einsendungen werden individuell und nicht maschinell beantwortet, wobei etwa die Hälfte der Antworten auf Englisch erfolgt. Der rührige Weihnachtsmannvertreter wirbt auch Spenden ein, um die Kosten für Porto und Material zu decken, und motiviert kreative Menschen, die Antwortbriefe zu gestalten. Zudem hat er die „Wunschzettel-Aktion“ ins Leben gerufen, bei der Kinder ihre Wünsche in Briefkästen einwerfen können.


Ronnenberg

  • Horst Pawollek ist seit 2015 ehrenamtlich als qualifizierter Begleiter für Senior*innen und Einkaufshelfer in der Region Hannover tätig. Er unterstützt wöchentlich bis zu drei Klienten, darunter auch Menschen in schwierigen Lebenslagen, die zum Beispiel kein Obdach haben. Außerdem unterstützt er ältere Menschen seit 2018 mit seinem handwerklichen Geschick und berät sie in Zusammenarbeit mit der Polizei Ronnenberg zu Themen Einbruchsschutz und Betrugsprävention. Herr Pawollek ist flexibel und bereit, in Notlagen Fahrdienste und Begleitungen zu übernehmen. Seine umfassende Unterstützung macht ihn zu einem unverzichtbaren Helfer.
  • Elke Pawollek ist ebenfalls seit 2015 ehrenamtliche Einkaufshelferin für die  Generation 60+ in Ronnenberg und betreut mehrere Klienten wöchentlich. Neben dem Einkaufsdienst organisiert sie Freizeitaktivitäten gegen Einsamkeit und hat sich 2022 ebenfalls als Seniorenbegleiterin qualifizieren lassen. Darüber hinaus ist sie seit 2024 Lesementorin für Kinder mit Förderbedarf in einer Grundschule. Ihr flexibles, empathisches und zuverlässiges Engagement macht sie zu einem Vorbild in der Solidargemeinschaft und einem Gewinn für die Stadt.

Das Ehepaar Horst und Elke Pawollek werden gemeinsam geehrt.

Sehnde

  • Der ehrenamtliche Handwerkerdienst des Seniorenbeirates Sehnde wurde Anfang 2023 von Stefan Lein ins Leben gerufen. Das Projekt vermittelt handwerkliche Hilfe für ältere Menschen und Alleinerziehende – mittlerweile stehen 21 Freiwillige bereit, die bereits fast 200 Einsätze kompetent und freundlich durchgeführt haben. Die Rückmeldungen sind durchweg positiv und das Programm soll über einen E-Mail-Verteiler und Social Media noch sichtbarer werden.
  • Die ehemalige Lehrkraft der Kooperativen Gesamtschule Sehnde Dr. Regina Runge-Beneke war von 1991 bis 2006 Mitglied des Rates der Stadt Sehnde und ist bis heute eine treibende Kraft der lokalen Erinnerungskultur. Ihr Einsatz führte zur Etablierung von Veranstaltungen zum Gedenktag anlässlich der Befreiung des Lagers Auschwitz und zum 9. November. 2012 initiierte die Projektgruppe „Stolpersteine in Sehnde“. Als Autorin und Vortragende hält sie das historische Bewusstsein lebendig und hat an der Volkshochschule Ostkreis hat Integrationskurse für Geflüchtete geleitet.


Wennigsen
 

  • Der Förderverein Partnerschaft Wennigsen/Forges-les-Eaux organisiert seit 1997 jährliche Austauschprogramme zwischen den beiden Partnergemeinden. Mit etwa 40 Mitgliedern fördert der Verein neben gegenseitigen Besuchen auch berufliche Kontakte, etwa durch Praktikumsplätze für Jugendliche. Besonders wichtig ist dem Verin die generationenübergreifende Völkerverständigung, insbesondere durch die Einbindung von jungen  Menschen und Schulklassen. Im Jahr 2024 fand ein Austausch unter dem Motto „Jugend zu Jugend“ statt, bei dem Vertreter*innen des Jugendparlamentes Wennigsen die Reisegruppe begleiteten. In diesem Jahr findet der Gegenbesich aus Forges-les-Eaux statt – ein Projekt, das in den kommenden Jahren fortgeführt werden soll.


Wunstorf

  • Das Projekt „FreiZeitPiloten“ ist seit 2015 ein fester Bestandteil des Mehrgenerationenhauses Wunstorf. Ein Team aus 18 Ehrenamtlichen zwischen 50 und 75 Jahren organisiert Ausflüge und Freizeitaktivitäten für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen. Barrierefreie Transportmöglichkeiten, einschließlich eines rollstuhlgerecht umgebauten Transporters, ermöglichen es, dass alle an den Aktivitäten teilnehmen können. Zusätzlich beteiligen sich die FreiZeitPiloten am Ferienpass-Programm für Kinder und Jugendliche. Die vielfältigen Angebote fördern Teilhabe, wirken Einsamkeit entgegen und stärken das generationenübergreifende Miteinander.

Musikalisch wurde die Feierstunde von der Band „The Ellingtones“ und den Kinderchor der Musikschule Hannover umrahmt.

Kleine Feier für ein großes Projekt

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Freuen sich über die Zuschüsse für die barrierefreie Fahrstuhlsanierung: Brigitte Köhler und Dr. Michael Wohlers

HANNOVER. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde weihte heute Nachmittag (8. Mai) das Ökumenische Altenzentrum Ansgarhaus zwei sanierte Fahrstühle ein. Beide Lifte für die Häuser Nr. 8 und 10 sind nun nigelnagelneu und vollkommen barrierefrei.

Brigitte Köhler und Dr. Michael Wohlers vom Vorstand der Einrichtung bedankten sich zum einen bei der Glücksspirale und der Ansgarhausstiftung. Das insgesamt 214.000 Euro teure Projekt wurde von den beiden Organisationen mit 65.000 Euro und 49.200 Euro gefördert. Zum anderen ging ein Dank aber auch an die Mitarbeiter des Hauses, die während der Baumaßnahme mit verstärktem Einsatz die Mobilität der Bewohner sicherstellten und an die Bewohner selbst, die den Ausfall der Aufzüge erdulden mussten.

Die Pläne für die Sanierung und behindertengerechten Ausbau der beiden Fahrstühle wurden bereits im November 2023 geschmiedet. Dr. Wohlers: „Dann musste das Bauprojekt ausgeschrieben werden.“ Erst im Januar dieses Jahres konnten die Arbeiter anrücken. Der Lift Nr. 10 strahlt inzwischen im neuen Glanz, der Lift Nr. 8 ist, wie Dr. Michal Wohlers sagte, zwar fahrbereit, muss aber noch den letzten Schliff bekommen und einige Kabel werden auch noch hinter einer Verkleidung verschwinden.

Für die Gäste der Feierstunde – darunter Dr. Gudrun Koch und Jens Schade vom Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel (Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner hatte sich entschuldigt) – gab es neben dem obligatorischen Gläschen Sekt ein leckeres Fingerfoodbuffet aus der hauseigenen Küche.

Kirchentag am 02. Mai – Rückblick

Bekannte Personen aus Politik und Gesellschaft auf den Hauptpodien – hier: Philipp Amthor (CDU) und Ricarda Lang (Bündnis 90/Die Grünen)
Bekannte Personen aus Politik und Gesellschaft auf den Hauptpodien – hier: Philipp Amthor (CDU) und Ricarda Lang (Bündnis 90/Die Grünen) - © Fotos: Lothar Schulz 2025

Eindrücke vom Messegelände und aus der Innenstadt


HANNOVER. Die meisten Veranstaltungen des 39. Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) in Hannover fanden in der Innenstadt und auf dem Messegelände statt. So diskutierten z.B. in einer Messehalle vor zahlreichen Kirchentagsbesucherinnen und -besuchern Ricarda Lang (Bündnis 90/Die Grünen) und Philipp Amthor (CDU). In einer anderen Messehalle hatten sich hunderte Blechbläser zum gemeinsamen musizieren zusammengefunden. Beim Markt der Möglichkeiten in den Messehallen 5 und 6 präsentierten sich rund 500 Vereine, Initiativen, Gruppen, Organistionen und Einrichtungen aus Kirche und Gesellschaft mit ihren Infoständen und Mitmachaktionen. Damit ist der Markt der Möglichkeiten eine der größten Messen zur Kommunikation kirchlicher, zivilgesellschaftlicher und gemeinnütziger Gruppen und Initiativen und bot die Chance für neue Kontakte und zur Entwicklung von Ideen und Visionen, die Mut zur Veränderung machen können. Auf dem roten Sofa auf einer Bühne auf dem Freigelände wurde der Arzt, Wissenschaftsjournalist und Autor Eckart von Hirschhausen interviewt.
Beim Veranstaltungsprogramm in Hannovers Innenstadt gab es natürlich viel Musik und an einem Stand am Bahnhofsvorplatz konnte man dem ehemaligen Bundesminister des Innern Thomas de Maizière begegnen.

Ordnungsdezernent Axel von der Ohe diskutierte mit der SPD Döhren-Wülfel

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Dr, Axel von der Ohe mit Ratsfrau Anja Schollmeyer

HANNOVER. Hoher Besuch in der Begegnungsstätte Mittelfeld heute Abend (7. Mai): Der hannoversche Stadtkämmerer und Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe kam zur Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Döhren-Wülfel. Der Stadtpolitiker diskutierte mit den Sozialdemokraten aus dem Süden vor allem Themen der Sicherheit und Ordnung. Er räumte ein, dass das Unsicherheitsgefühl vieler Bürger vor allem im Innenstadtbereich durchaus seine Berechtigung hat und kündigte an, dass die Stadt hier gezielt gegensteuern will. Thema waren ebenfalls die überall wild abgestellte E-Roller. Für diese Fahrzeuge sollen besondere Abstellzonen geschaffen werden. Bezirksratsherr Willi Lindenberg sprach Beschwerden von Bürgern aus Waldhausen an. Diese litten unter den Lärm von Kunden eines Kioskes, der rund um die Uhr Alkohol verkaufe. Von der Ohe versprach, diesem Thema nachzugehen. Auf dem Foto ist Axel von der Ohe zusammen mit der Ortsvereins-Co-Vorsitzenden, Rats- und Bezirksratsfrau Anja Schollmeyer zu sehen.

125 Jahre Hochseiltruppe Geschwister Weisheit

Action, Geschwindigkeit und akrobatische Höchstleistungenzeigen bietet die Hochseiltruppe Geschwister Weisheit
Action, Geschwindigkeit und akrobatische Höchstleistungenzeigen bietet die Hochseiltruppe Geschwister Weisheit - © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2023

Atemberaubende Hochseilartistik

GOTHA. Während des Thüringentags 2025 in Gotha (vom 2. bis 4. Mai) waren die Auftritte der Hochseilartisten und Artistinnen der Hochseiltruppe Geschwister Weisheit eines der Highligths des umfangreichen Festprogramms.

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Action, Geschwindigkeit und akrobatische Höchstleistungenzeigen bietet die Hochseiltruppe Geschwister Weisheit – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2023

Für die Truppe war es zugleich ein ganz besonderes Jubiläum, das 125. Jahr ihres Bestehens. Die Geschwister Weisheit sind eine Artistenfamilie aus Siebleben, einem Ortsteil von Gotha in Thüringen. Seit 1900 präsentieren sie in mehreren Generationen Hochseilartistik. Die Geschwister Weisheit®, sind ein reines Familienunternehmen. Bereits in der 6. Generation sind sie in Deutschland und der ganzen Welt unterwegs.

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Action, Geschwindigkeit und akrobatische Höchstleistungenzeigen bietet die Hochseiltruppe Geschwister Weisheit – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2023

Gegründet wurde die Truppe von Friedrich Wilhelm Weisheit. Dieser, selbst gelernter Büchsenmacher, heiratete Maria Traber, die einer alten Artistenfamilie entstammte. Die Showprogramme der Truppe umfassen ein umfangreiches Repertoire: so zeigen sie z.B. eine Fünf-Personen-Pyramide als Drahtseilakt auf dem Hochseil, eine sogenannte Steilseildarbietung ohne Netz mit und ohne Balancierstange oder zehn Artisten und Artistinnen auf drei Motorrädern, hoch über den Köpfen der ZuschauerInnen.

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Action, Geschwindigkeit und akrobatische Höchstleistungenzeigen bietet die Hochseiltruppe Geschwister Weisheit – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2023

Die Geschwister Weisheit® bieten akrobatische Höchstleistungen, an, auf und unter den Maschinen, bis in 40 m Höhe. Die Fotos sind Aufnahmen aus dem Archiv und entstanden beim Augsburger Plärrer, Schwabens größtem Volksfest.

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Action, Geschwindigkeit und akrobatische Höchstleistungenzeigen bietet die Hochseiltruppe Geschwister Weisheit – © Foto/Archiv: Lothar Schulz 2023

Maifeiertag der Gewerkschaften und Kirchentag der Christen

Kirchentagspräsidentin Anja Siegesmund bei einer Podiumsdiskussion beim 1. Mai-Feiertag der Gewerkschaften
Kirchentagspräsidentin Anja Siegesmund bei einer Podiumsdiskussion beim 1. Mai-Feiertag der Gewerkschaften - © Fotos: Lothar Schulz 2025

DGB Motto: Mach dich stark mit uns! DEKT Motto: mutig – stark – beherzt


HANNOVER. Nach Angaben des DGB zogen am 1. Mai in Hannover rund 4.500 Menschen unter dem Motto „Mach dich stark mit uns!“ durch die Stadt, deutlich mehr als vor einem Jahr. Teilweise solidarisierten sich Gäste des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) mit den Gewerkschaftern. 10.000 kamen demnach zur Kundgebung. „Wir brauchen mehr denn je Solidarität und Geschlossenheit auch gegen Sozialabbau, gegen Arbeitsplatzabbau, gegen jegliche Art der Diskriminierung in unserer Gesellschaft“, sagte Niedersachsens DGB-Chef Mehrdad Payandeh in seiner Rede. „Vieles in unserer Welt ist aus den Fugen geraten.“ Deshalb sei es gerade jetzt wichtig, zusammenzuhalten und Haltung zu zeigen. An einer Podiumsdiskussion auf einer Bühne vor dem Gewerkschaftshaus nahm auch die Kirchentagspräsidentin Anja Siegesmund teil. Zur politischen Rolle der Kirche hatte sie bereits am Tag zuvor betont: “Wenn wir in den nächsten Tagen darüber diskutieren, inwieweit Kirche sich politisch einbringen darf, dann zeigt das vor allem eins: Christlicher Glaube ist politisch. Das, was uns Christen antreibt, legen wir als Bürger im Miteinander nicht ab.“ Bei der Gewerkschaftsveranstaltung auf dem Goseriedeplatz gab es viele Info- und Imbisstände und Zelte. Wem dieses Angebot nicht ausreichte, der/die konnte in der Innenstadt oder auf dem Messegelände passende Angebote des Kirchentages auswählen und in Anpruch nehmen bzw. daran teilnehmen z.B. Posaunenchor am Hohen Ufer, Angebote speziell für Familien mit Kindern in der Kreuzkirche, das CAFE REGENBOGEN im (katholischen) ka:punkt, die Veranstaltungen in der und rings um die (katholische) Basilika St. Clemens herum oder Singmarathon in der Christuskirche. Beim Singmarathon waren 74 Stunden Dauersingen angesagt. Vom Altarraum der Kirche leiteten die Musiker das Mitsingen an. Alle Kirchentagsgäste konnten an dem gemeinsamen Singen teilnehmen. Am Freitag (02.05.) zeigte sich Projektleiter Ulf Pankoke sehr zufrieden mit dem Verlauf des Events: “Dass so viele Leute kommen und wir auch nachts immer singen können, das übertrifft unsere Erwartungen.“