HANNOVER. Der VfB Wülfel feierte sein Sommerfest. Prominenter Gast heute (16. August) an der Paderborner Straße in Mittelfeld: Hannovers Finanz- und Ordnungsdezernent, der 1. Stadtrat Dr. Axel von der Ohe. Er schaute sich die Sportanlage an und verspeiste natürlich eine leckere Bratwurst frisch vom Grill. Langgehegte Wunsch des Sportvereins ist der Bau eines Kunstrasenplatzes für die Fußballer. Bislang ist jedoch nicht absehbar, dass die Stadt Hannover dafür Gelder bereitstellen wird.
Endspurt beim Maschseefest
HANNOVER. Endspurt. Nur noch diesen Wochenende lockt das Maschseefest zum Feiern und Genießen. Besonders romantisch: Auch wenn es dunkel wird, fahren die Üstra-Boote beleuchtet über Hannovers beliebten Stadtsee.
Tote Person aus Mittellandkanal geborgen
Feuerwehrboot und Feuerwehrtaucher der Fachgruppe Wasserrettung im Einsatz
HANNOVER. Am heutigen Donnerstagmorgen kam es auf der Vahrenwalder Straße zu zeitweiligen Verkehrsbehinderungen. Grund dafür war ein Feuerwehreinsatz im Bereich der Kanalbrücke der Vahrenwalder Straße. Eine Passantin hatte einen Notruf abgesetzt und berichtet, dass eine scheinbar leblose Person im Bereich der Kanalbrücke Vahrenwalder Straße im Wasser trieb. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle gegen 07:25 Uhr die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover, des Rettungsdienstes sowie der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) zu einem Wasserrettungseinsatz auf dem Mittellandkanal. Die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr konnten die im Kanal treibende Person schnell an der nördlichen Spundwand in unmittelbarer Nähe zur Kanalbrücke lokalisieren. Umgehend sicherten Feuerwehrtaucher die Person zunächst, bevor sie mithilfe eines Feuerwehrbootes der Fachgruppe “Wasserrettung“ an Land gebracht und an den Rettungsdienst übergeben werden konnte. Vom Notarzt konnte jedoch nur noch der Tod der Person festgestellt werden. Zu den Hintergründen konnte die Feuerwehr keine Angaben machen. Es ist nun Aufgabe der Polizei die Umstände und Hintergründe des Geschehens aufzuklären. Der Feuerwehreinsatz war gegen 08:30 Uhr beendet. Die Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen vor Ort.
Feierliche Grundsteinlegung: An der Zeißstraße entsteht ein modernes „Bevölkerungsschutzzentrum“
HANNOVER. Ein bisschen Mörtel auf ein paar Steine zu schmieren kann ganz schön schweißtreibend sein. Vor allem wenn die Sonne vom Himmel knallt, das Thermometer auf über 33 Grad steigt und für die Fotografen Handschuhe und Bauhelme getragen werden müssen. Zusammen mit Regionspräsident Steffen Krach und Hannovers 1. Stadtrat Axel von der Ohe feierte das Deutschen Roten Kreuz (DRK) heute Mittag (14. August) die Grundsteinlegung für einen Neubau an der Zeißstraße 79 in Döhren.
„Es ist ein Meilenstein“, formulierte Martina Rust, Präsidentin des Roten Kreuzes in der Region Hannover. Auf dem ehemaligen Bauhof eines Bauunternehmens soll nicht nur eine moderne Rettungswache entstehen, sondern ein ganzes Bevölkerungsschutzzentrum mit Schulungsräumen für das DRK und Büros für Geschäftsstellen von zwei DRK-Ortsvereinen.
Hannovers „Feuerwehrdezernent“ Axel von der Ohe würdigte in seinem Grußwort die Arbeit des Roten Kreuzes. „Ohne das DRK wäre Hannover weniger sicher“, sagte er und betonte vor allem die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer hervor.
Nach den kurzen Ansprachen von Martina Rust, Steffen Krach und Axel von der Ohe ging es zur Sache. Ein paar Euro-Münzen, Urkunden und eine aktuelle Tageszeitung verschwanden in einer Metallkapsel. Die Kapsel selbst wurde dann in den Grundstein niedergelegt. Anschließend musste die anwesende Prominenz Bauhelme aufsetzen und Handschuhe anziehen, zur Maurerkelle greifen und dick Mörtel auftragen, damit der Grundstein schließlich mit einer Platte abgedeckt werden konnte.
Nach diesem feierlichen Baustart ging es gemütlich weiter. Das DRK hatte einen kleinen Imbiss organisiert, es gab reichlich kalte Getränke und das Helge Adam Trio unterhielt die Gäste musikalisch.
Was mit dem Grundstück der bisherigen Rettungswache etwas weiter westlich an der Ecke Wiener Straße geschehen wird, konnte noch niemand sagen. Erst einmal müsse dieses Bauvorhaben fertig gestellt werden, sagte Martina Rust.
Die Chancen für einen Wiederaufbau der Gastwirtschaft Wichmann stehen schlecht
HANNOVER. Versprochen war vieles, doch gehalten wird wohl eher nichts. Die Chancen, dass die Gastwirtschaft Wichmann wiederaufgebaut wird, gehen nun gegen Null. Das schon lange brachliegende Grundstück war eines der Themen, als Hannovers Stadtbaurat Thomas Vielhaber – initiiert durch die SPD-Ratsfrau Anja Schollmeier – heute Nachmittag (13. August) mit dem Fahrrad den Stadtbezirk Döhren-Wülfel besuchte. Er schaute sich die Velo-Route in Wülfel an und sprach mit Anwohnern der Bothmer- und Neckarstraße. Seit der Einrichtung der Velo-Route fahren mehr Autos durch diese Straßen. Abhilfe ist erst einmal nicht in Sicht, eine geplante Verkehrszählung im Herbst soll abgewartet werden.
Letzte Station der Fahrradtour war das Grundstück der ehemaligen Gaststätte Wichmann an der Hildesheimer Straße in Döhren. Anscheinend tendieren hier inzwischen Bauverwaltung als auch die anwesenden Mitglieder der SPD-Ratsfraktion für eine sogenannte „Baulückenschließung“ in Form eines mehrstöckigen Hauses. „Wir brauchen Wohnungen“, argumentierte Vielhaber. Abgelehnt wurden allerdings Pläne, an dieser Stelle sogenannte „Mikroapartements“ zu errichten. Jens Schade, SPD-Fraktionschef im Bezirksrat Döhren-Wülfel, plädierte allerdings dafür, an den ursprünglichen Wiederaufbauplänen festzuhalten.
Die zukünftige Willmerstraße soll nach dem Tunnelbau viele Bäume bekommen. Hierzu zeigte Vielhaber Pläne, auf denen entsprechende Baumreihen eingezeichnet sind.
Alt-Bezirksbürgermeisterin Christine Ranke-Heck hatte daneben noch ein besonderes Anliegen an den Baudezernenten. Sie ist auch im Vorstand der „Freunde des Döhrener Turms“. „Die Bausubstanz des Turms leidet unter der Plane“, berichtete sie und bat darum, möglichst schnell etwas zu unternehmen. Der alte Landwehrturm ist schon seit vielen Monaten an der Turmstube mit einer grünen Plane überzogen – Schutzmaßnahme gegen eventuell herabbröckelnde Teile.
Im Schwimmbad vom Ansgarhaus soll wieder das Wasser plätschern
HANNOVER. Das ökumenische Altenzentrum Ansgarhaus in Döhren möchte sein Schwimmbad wieder reaktivieren. Pastor Dr. Michael Wohlers und Brigitte Köhler sowie Pastor i.R. Peter-Gottfried Schmidt vom Vorstand der Einrichtung hatten den Bezirksrat Döhren-Wülfel eingeladen, sich einmal das Angebot des Altenzentrums näher anzuschauen.
Dabei präsentierten die drei ihren Gästen aus der örtlichen Politik heute Nachmittag (13. August) auch die Pläne zur Wiedereröffnung des Schwimmbades. Seit der Corona-Epidemie steht das Bad leer, das Wasser wurde abgelassen. Dadurch hat die ganze Anlage gelitten und müsste nun erst wieder instandgesetzt werden. Kosten etwa um die 70.000 Euro. Ein Betrag, der ohne Hilfe nicht gestemmt werden kann. Die Bitte an die Mitglieder des Bezirksrates: Sie möchten doch bei den übergeordneten Gremien für das Projekt werben und Förderungsmöglichkeiten ergründen. „Das Schwimmbad könnte für Aqua-Funktionstraining, für Baby-Schwimmen und für Kinderschwimmkurse  – es gibt Kindergärten in Döhren, die so etwas gerne anbieten würden – genutzt werden“, hieß es.
Mit einem Improvisationstheater feierte die Kulturinitiative ihr Sommerfest auf der Bernwardswiese.
HANNOVER. Langsam wird es zur Tradition: Die Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld feierte heute (10. August) wieder ihr Sommerfest auf der Bernwardswiese. Es gab ein leckeres von den Mitgliedern zusammen getragenes Büfett, ein Kulturwichteln, Livemusik und ein Auftritt des Improvisationstheaters „High Five“ aus Hildesheim. Petrus spendierte dazu tolles Sommerwetter. Die Vorsitzende Maria Hesse gab nicht nur ein Ständchen auf der Drehorgel; mit Blumensträußen bedankte sie sich zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Christian Vogel bei den Organisatorinnen des gelungenen Nachmittags. Im kommenden Jahr soll es hier auf der Bernwardswiese wieder ein Fest geben. Marie Hesse: „Dann kann die Kulturinitiative ihr 30. Jubiläum feiern.“
80. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Nagasaki
Gedenken in Hannover an Bombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki
HANNOVER. Drei Tage nach dem Abwurf der US-amerikanischen Atombombe auf Hirohima am 06. August 1945 erfolgte ein zweiter US-amerikanischer Atombombenangriff auf eine japanische Stadt. Ziel des Angriffs vor 80 Jahren am 09. August 1945 war die Stadt Nagasaki. Hannover und Hiroshima wurden zu Partnerstädten und Hannover gedenkt jedes Jahr an den verheerenden Bombenangriff auf Hiroshima, aber auch an den Angriff auf Nagasaki. Zahlreiche Gedenkveranstaltungen finden daher in diesen Tagen statt. So gab es in der Marktkirche am Hiroshima-Tag eine Reihe von Veranstaltungen und Informtionstafeln informierten zum Thema. Traditionsgemäß fand auch wieder in der Ruine der Aegidienkirche eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung statt. Hier legte u.a. Oberbürgermeister Belit Onay einen Kranz nieder, Jugendliche des CVJM Hannover e.V. legten Papierkraniche auf dem Altar ab und die Friedensglocke, ein Geschenk der Stadt Hiroshima an die Stadt Hannover, wurde angeschlagen. Mit der Ausstellung Little Boy – Fat Man vom 6. August bis 29. August 2025 in der Basilika St. Clemens erinnern die Katholische Kirche in der Region Hannover und die Katholische Akademie des Bistums Hildesheim an des Geschehen vor 80 Jahren (mit Little Boy und Fat Man hatten die Amerikaner die beiden Atombomben bezeichnet, mit denen sie Hiroshima und Nagasaki attackierten). In der Ausstellung bringen KünstlerInnen der Ateliergemeinschaft Goethe Exil (Anna-Kristina Bauer, Thomas Damm, Andreas Graf, Kai Löffelbein und Mario Wezel) mit ihren Bildwelten die Auswirkungen von damals in unsere Gegenwart und setzen sie in einen neuen Kontext. Fünf eindrucksvolle, vielschichtige Installationen transformieren das gesamte Kirchenschiff und die Krypta der Basilika St. Clemens zu einem Ort des Innehaltens, der Trauer, der Erinnerung – und der Hoffnung. Für Thomas Harling, Direktor der Katholischen Akademie, ist die Erinnerung an historische Ereignisse und Katastrophen eine wichtige Frage: „Die Ausstellung verlässt die oft praktizierten Erinnerungsrituale, sie stellt über die Bildwelten von damals und heute direkte Verbindungen zur Gegenwart her.“ Dabei steuert die Basilika St. Clemens, die immer ein Ort für das Untröstliche war, ihre eigene Geschichte von Zerstörung und Wiederaufbau, von Tod und Leben bei. „Unsere Ausstellung konfrontiert mit Tod und Zerstörung, die die Atombomben hinterlassen haben“, betont Propst Wolfgang Semmet für die Katholische Kirche in der Region Hannover. Gleichzeitig darf in einer an Spannungen zunehmenden Welt der Ruf nach nuklearer Abrüstung nicht überhört werden: „Als Katholische Kirche in der Partnerstadt von Hiroshima setzen wir uns für das Ziel einer atomwaffenfreien Welt ein.“ Die Ausstellung ist von Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr geöffnet, Samstag von 14 bis 17 Uhr (Platz an der Basilika 1, 30169 Hannover). Öffentliche Führungen jeweils dienstags um 12 Uhr und mittwochs um 18 Uhr. Gruppenführungen auf Anfrage.
Dogs on Lead rockte die Löwenbastion
HANNOVER. Kaum stieg die Silbersäule auf den Thermometern nach oben und machte sich der Regen rar, waren die Stände rund um den Maschsee in Hannover dicht bevölkert. Viele Menschen nutzten den heutigen Tag (7. August) zum Flanieren am Seeufer. Heute Abend herrschte wirklich sommerliche Partystimmung auf dem Maschsee fest. An der Löwenbastion gab es nicht nur Streetfood mit viel internationalem Flair. Auf der Bühne rockte die Gruppe „Dogs on Lead“ das zahlreiche Publikum. Nur schade, dass Petrus dann am Abend doch noch ein paar Regentropfen zur Erde niederschickte.
80. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima
Gedenkveranstaltungen in Hannover zu Bombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki
HANNOVER. Vor 80 Jahren zerstörten US-amerikanische Atombomben die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Am 6. August, dem Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hannovers Partnerstadt Hiroshima, gedenkt die Landeshauptstadt der Opfer der Atombomben und erneuert mit dem Anschlagen der Friedensglocke ihr Versprechen, alles zu tun, damit Hiroshima und Nagasaki sich nie wiederholen (Nagasaki war am 09. August bombardiert worden).
Der Hiroshima-Tag beginnt am
Mittwoch, 6. August 2025, um 8 Uhr in der Aegidienkirche.
Oberbürgermeister Belit Onay und Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes werden zu dem Geschehen vor 80 Jahren sprechen.
Um 8.15 Uhr, der Uhrzeit des Bombenabwurfs, wird zur Mahnung die von der Stadt Hiroshima gestiftete Friedensglocke angeschlagen.
Die Kranzzeremonie und die traditionelle Trauer-Teezeremonie, durchgeführt von der Kulturbotschafterin der Stadt Hiroshima und Teemeisterin Hiroyo Nakamoto, schließen die Gedenkfeier ab.
Im Anschluss an das Gedenken enthüllen auf dem Kirchenvorplatz die Marktkirchengemeinde und der Rotary Club Hannover Eilenriede einen Friedenspfahl.
Weitere Termine am 6. August:
Vor der Marktkirche 14 bis 16 Uhr
Infostand und Falten von Papierkranichen mit dem Deutsch-Japanischen Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V.
Origami falten und Haiku schreiben mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Chado-Kai e.V.
In der Marktkirche
14 bis 16 Uhr
Klangmeditation mit Uwe Spiekermann
16.45 Uhr
Vorführung des Films „Gebet einer Mutter“
Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch untereinander und mit der Delegation aus Hiroshima.
Deutsch-Japanischer Freundschaftskreis Hannover-Hiroshima-Yukokai e.V.
19.30 Uhr
Deutsch-Japanisches Friedenskonzert „Friede auf Erden“ mit multireligiösen Friedensandachten
Musik: Chor der Elisabeth University of Music aus Hiroshima und der Bachchor der Marktkirche Hannover
Friedensandachten: Haus der Religionen, Prof. Dr. Wolfgang Reinbold, Stadtkirchenverband/Marktkirche, Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes, Vertreter*innen des Hauses der Religionen
Verlesen von Friedenshaiku auf Deutsch und Japanisch von Dr. Susanne Schieble, Deutsch-Japanische Gesellschaft Hannover Chado-Kai e.V.
21.30 Uhr
Gemeinsamer Spaziergang zum Maschteich
Und auch die katholische Kirche gedenkt der Abwürfe der von den Amerikanern als Little Boy und Fat Man bezeichneten Atombomben. Mit der Ausstellung Little Boy – Fat Man in der Basilika St. Clemens vom 6. bis 29. August verwandeln die KünstlerInnen und Künstler Anna-Kristina Bauer, Thomas Damm, Andreas Graf, Kai Löffelbein und Mario Wezel die Kirchenräume in einen Ort des Gedenkens und der künstlerischen Reflexion. Initiatorinnen der Ausstellung sind die Katholische Akademie des Bistums Hildesheim und die Katholische Kirche in der Region Hannover. Sie wird durch das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover gefördert.
