Veranstaltung für den ASB-Kinderhospizdienst (KIHO)
HANNOVER. Am letzten Mittwoch (19.11.) veranstaltete der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Ortsverband Hannover-Stadt in seiner Rettungswache in der Petersstraße einen Charity Wintermarkt für den ASB Kinderhospizdienst (KIHO). Dabei konnten die BesucherInnen Glühwein, Punsch, Kakao, Pommes, Würstchen, Crepes und Pöpcorn genießen. Zusätzlich gab es für Kinder ein kleines Karussell, Tombola und Glücksrad und Lebkuchenherzen basteln. Auf dem Gelände der Rettungswache fanden sich viele Gäste ein, darunter auch: der Finanz-, Ordnungs- und Feuerwehrdezernent der Landeshauptstadt Axel von der Ohe, die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks Vahrenwald-List, Susanne Stucke (SPD) und Edeltraut-Inge Geschke (SPD), Mitglied im Bezirksrat des Stadrbezirks Hannover Nord vormals dort Bezirksbürgermeisterin. Für schwungvolle Livemusik im Brass Sound sorgte die Gruppe Brazzo Brazzone (L´unica italo-world-groove brass banda in tutto il mondo). Und es gab weitere Höhepunkte im Programm. Von einer großen Leinwand richtete die Präsidentin des Arbeiter-Samariter-Bundes, Katarina Barley, Grußworte an die WintermarktbesucherInnen. Ferner übernahm der neue Schirmherr des KIHO, der SPD-Bundestagsabgeordente Adis Ahmetovic, sein Amt. Obwohl es zwischenzeitlich begonnen hatte stark zu regnen, ließ man den Schirmherrn nicht im Regen stehen. Zur Amtseinführung erhielt er zwar keinen (Regen-)Schirm, dafür aber eine (augenscheinlich wetterfeste) Jacke mit KIHO-ASB-Aufschrift. Ein weiterer Höhepunkt: für den Kinderhospizdienst wurde ein Fahrzeug beschafft, das auf dem Wintermarkt vorgestellt wurde. Außerdem wurde dem ASB eine großzügige Spende gemacht: von der Feuerbestattungsgesllschaft Hannover und Niedersachsen mbH. Joachim Gerhardy von der Feuerbestattungsgesllschaft überreichte dem neuen KIHO-Schirmherrn Ahmetovic einen symbolischen Scheck über 44.444,44 Euro. Kann es für einen Schirmherrn einen schöneren Start ins neue Amt geben?
Scorpions Sänger drückt den Buzzer zur Eröffnung der fünften Saison in Hannover
HANNOVER.
Der Christmas Garden Hannover hat am Donnerstagabend feierlich seine fünfte Saison eröffnet. Bis zum 4. Januar 2026 verwandelt sich der Erlebnis-Zoo erneut in einen stimmungsvollen Rundweg aus Lichtkunst und Winteratmosphäre. Mehr als 30 Installationen wurden in diesem Jahr neu arrangiert oder erstmals integriert und bieten Besucherinnen und Besuchern aus Hannover und der Region eine vielfältige Auswahl an visuellen und musikalischen Highlights.
Rund 150 geladene Gäste nahmen an der Premiere teil. Begrüßt wurden sie von Nico Röger, Geschäftsführer der Hannover Concerts GmbH und örtlicher Veranstalter, Christian Doll, Geschäftsführer der C² Concerts GmbH, sowie dem Gastgeber Andreas M. Casdorff, Geschäftsführer des Erlebnis-Zoos Hannover. Für einen besonderen Moment sorgte der gebürtige Hannoveraner Klaus Meine, Sänger der Scorpions, der mit einem symbolischen Knopfdruck die Lichtinstallationen aktivierte und damit die Saison offiziell eröffnete. Anschließend startete der erste Rundgang über den rund zwei Kilometer langen Rundweg.
Zoo-Geschäftsführer Andreas Michael Casdorff betonte in seiner Ansprache die besondere Stimmung des Events: „Wenn sich der Erlebnis-Zoo in ein Meer aus Lichtern verwandelt und vertraute Wege plötzlich magisch erscheinen, beginnt eine ganz besondere Zeit. Der Christmas Garden verzaubert unseren Zoo Jahr für Jahr in eine funkelnde Winterwunderwelt. Der Spaziergang durch die Zoowelten mit den kunstvollen Lichtinstallationen und die stimmungsvolle Atmosphäre lassen den Alltag in dieser hektischen Zeit vergessen.“
Auch Nico Röger hob die Bedeutung des Formats hervor: „Wir freuen uns sehr, den Zauber des Christmas Garden bereits zum fünften Mal in Hannover zu entfachen und die festliche Saison mit strahlenden Lichtern und magischen Momenten zu bereichern. Das Event ist jedes Jahr wieder ein glitzerndes Highlight für die ganze Familie. Welch hohen Stellenwert es inzwischen genießt, zeigt die Tatsache, dass sich Klaus Meine gern bereit erklärt hat, die Saison 2025/26 mit dem Buzzermoment zu eröffnen.“
Co-Veranstalter Christian Doll ergänzte: „Die feierliche Eröffnung des Christmas Garden Hannover erfüllt unser Team jedes Jahr aufs Neue mit großer Freude. Es ist beeindruckend zu sehen, wie unsere Lichtinstallationen in dieser einzigartigen Umgebung mit ihren unterschiedlichen Welten ihre volle Wirkung entfalten. Mit großer Vorfreude blicken wir auf viele Wochen voller bezaubernder Eindrücke für unsere Gäste.“
Der Christmas Garden präsentiert auch in diesem Jahr zahlreiche Attraktionen, darunter eine Traumreise mit musiksynchronem Videomapping. Hier begegnet dem Publikum eine Parade lebensgroßer Tiere, begleitet von atmosphärischen Klangsequenzen. Ein weiteres Highlight ist die Spurensuche, eine exklusive Installation für den Standort Hannover, bei der per Videoprojektion Tierspuren und bewegte Schatten im dichten Bewuchs des Löwengeheges zu sehen sind.
Die Yukon Bay wurde eigens für die Saison in eine romantische Weihnachtskulisse mit dem Titel „Fröhliche Weihnachten!“ verwandelt. Sie bietet zahlreiche Fotomotive für persönliche Weihnachtsgrüße. Mittelpunkt ist ein acht Meter hoher Weihnachtsbaum, geschmückt mit Sternen, Schleifen, farbigen Kugeln und von weihnachtlicher Fassadendekoration umgeben.
Beim Dschungelfieber, einer Projektion auf die Fassade des Dschungelpalasts, können Gäste im gastronomischen Weihnachtsdorf verweilen und ihre persönlichen Wünsche am sogenannten Wishing Tree hinterlassen. Weiter führt der Rundweg durch fünf Nebelmonde, die von mystischen Schwaden umgeben sind, bevor sich das Sternenballett öffnet: Auf 800 Quadratmetern entsteht eine musiksynchrone Lichtchoreografie aus tausenden Lichtpunkten und zwölf in den Baumkronen schwebenden Sternen.
Für Familien bietet der Christmas Garden an drei Terminen besondere Erlebnisse: Am 26. November sowie am 3. und 10. Dezember 2025 gibt es Familientage mit zusätzlichem Kinderprogramm und vergünstigten Familientickets ab 38,50 Euro.
Die Veranstaltung läuft nahezu täglich vom 20. November 2025 bis zum 4. Januar 2026. Geschlossen bleibt der Christmas Garden am 24. und 25. November sowie am 1., 2., 24. und 31. Dezember. Tickets sind ab 15,50 Euro erhältlich, darunter erstmals auch FlexTickets speziell für Kinder.
Eintrittskarten und weitere Informationen stehen unter christmas-garden.de/hannover sowie auf myticket.de bereit.
Eröffnung des Christmas Garden 2025 im Erlebnis-Zoo Hannover mit Scorpions-Sänger Klaus Meine a...
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Eröffnung des Christmas Garden 2025 im Erlebnis-Zoo Hannover mit Scorpions-Sänger Klaus Meine - Erlebnis-Zoo in Hannover / Niedersachsen / Deutschland am 20.11.25
Eröffnung des Christmas Garden 2025 im Erlebnis-Zoo Hannover mit Scorpions-Sänger Klaus Meine - Erlebnis-Zoo in Hannover / Niedersachsen / Deutschland am 20.11.25
HANNOVER. Tolles Angebot im ökumenischen Altenzentrum Ansgarhaus in der Olberstraße in Döhren. Gemeinsam mit dem Judoclub Sakura können die Bewohner nun einmal wöchentlich unter fachkundiger Anleitung Qi Gong praktizieren.
Qigong ist eine chinesische Meditations-, Bewegungs- und Atemübungspraxis aus der traditionellen chinesischen Medizin. Die Übungen, die sowohl im Stehen als auch im Sitzen ausgeführt werden können, sind langsam und fließend. Qi Gong ist für jedes Alter und jede körperliche Verfassung geeignet. Wer einmal hereinschnuppern möchte: Gäste von Außerhalb sind willkommen. Immer donnerstags vormittags ab 10 Uhr können Körper und Geist entspannt und das körperliche Wohlbefinden verbessert werden.
Ausnahme: Am kommenden Donnerstag, den 27. November, fällt das Angebot aus. Dann wird nämlich schon für den großen Adventsbasar am Nachmittag aufgebaut. Die Döhrener sind herzlich eingeladen, ab 15 Uhr an den Ständen zu stöbern oder es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen zu lassen.
HANNOVER. An der Leinewelle am Hohen Ufer in Hannovers Altstadt steht eine Informationstafel mit Erklärungen zur Leinewelle. Überschrieben sind diese Erklärungen mit der Überschrift: “Fluss mit Lustig!” Am gestrigen Mittwochmittag (19.11.) war dann jedoch plötzlich Schluss mit lustig als eine Person beim Surfen auf der Leinewelle verunglückte und sich dabei wohl (nach Angaben anderer Surfer) Rückenverletzungen zugezogen hat. Die verunglückte Person wurde in einem Wagen des Rettungsdienstes der Feuerwehr behandelt und augenscheinlich in ein Krankenhaus transportiert. Nähere Einzelheiten zu dem Unglück sind nicht bekannt. Surfen auf stehenden Wellen soll unheimlich viel Spaß machen, ist jedoch wie jede Sportart auch mit Risiken verbunden (wie auch der Todesfall in Münchens Eisbachwelle zeigt) – doch soll es ist nicht riskanter als andere (Natur-) Sportarten sein. Auf jeden Fall gilt auch diese Empfehlung des Rapid Surf Shops: Bei Wellen in Flüssen, egal ob im offenen Fluss oder bei künstlichen Wellen im Fluss sind Steine nie weit, an denen man sich stoßen oder auch hängen bleiben kann. Vor dem Surfen sollte man sich deswegen auch mit dem Untergrund im Fluss vertraut machen und im offenen Fluss bei weniger Wasser nach Möglichkeit mal das Bachbett abgehen. Die Leinewelle (Eigenbezeichnung: enercity Leinewelle) ist eine technische Anlage in der Leine in Hannover, die eine stehende Welle zum Flusssurfen erzeugt. Es ist die erste Anlage dieser Art in einem natürlichen Fluss in Norddeutschland. Vorbild war die Münchner Eisbachwelle. Im Juni 2021 wurde nach rund acht Jahren Planung mit dem Bau begonnen. Nach der Fertigstellung im Oktober 2022 und einer Testphase konnte sie ab Mai 2023 regulär benutzt werden. Die Kosten wurden durch Spenden finanziert.
HANNOVER. Es war gestern am Sonnabendmittag (15.11.) kurz nach 13:00 Uhr als eine Reihe von Feuerwehrfahrzeugen in die Hüttenstraße in Hannover-Hainholz einbog. Laut Auskunft eines Feuerwehrpressesprechers war dort in einer Wohnung Essen angebrannt. Infolgedessen hatte wohl ein Rauchwarnmelder in der betreffenden Wohnung ausglöst und hatte letztendlich zu einer Alarmierung der Feuerwehr geführt. Die Feuerwehr konnte bereits nach etwa 20 Minuten die Einsatzstelle wieder verlassen. Zum Einsatz gekommen war ein Löschzug der Berufsfeuerwehr. – Ein Löschzug der Berufsfeuerwehr besteht aus zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen (HLF), einer Drehleiter mit Korb (DLK), einem Einsatzleitwagen Typ 1 (ELW1) des Einsatzleitdienstes (C-Dienstes) -. Meist rückt parallel zum Löschzug ein Rettungswagen (RTW) aus. Das war auch bei dem Einsatz in Hainholz der Fall. Außerdem war noch ein Kommandowagen vor Ort. Zusätzlich war auch die Ortsfeuerwehr (freiwillige Feuerwehr) Vinnhorst zur Hüttenstraße alarmiert worden und hatte ein Löschfahrzeug geschickt.
Feuerwehreinsatz in der Hüttenstraße in Hannover-Hainholz
Der Bezirksrates Döhren-Wülfel gedachte den Opfern von Krieg und Gewalt
HANNOVER. Eine kleine Runde von Mitgliedern des Bezirksrates Döhren-Wülfel, einige Mitbürger sowie eine Abordnung der Döhrener Schützen gedachte am heutigen Volkstrauertag den Opfern von Krieg und Gewalt. Der Bezirksrat spendete ein Gesteck, das am Ehrenmal des 1. Weltkrieges auf dem historischen alten Döhrener Friedhof an der Fiedelerstraße niedergelegt wurde. Enno Raphael begleitete die Gedenkfeier auf seinem Akkordeon.
„Wir erinnern uns heute an Millionen Menschen, die ihr Leben verloren – in den Kriegsgebieten, in den Städten, in Lagern und auf der Flucht. Wir erinnern an das Leid, das Krieg, Hass und Diktatur über Europa und die Welt gebracht haben. Ihr Schicksal verpflichtet uns, für Frieden, Menschlichkeit und Verantwortung einzustehen“, die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Gabriele Jakob. Neben ihr ergriffen auch jeweils ein Vertreter der Fraktionen von CDU, den Grünen und der SPD das Wort.
Gerhard Jonissek, Diakon der katholischen St. Bernwardgemeinde, zitierte in ergreifenden Worten aus einem Feldbrief, in denen seinen Großeltern mitgeteilt wurde, dass sein Onkel damals mit 19 Jahren bei einem Artilleriebeschuss gefallen war. Anschließend sprach er ein kurzes Gebet. Gabriele Jakob: „Wir danken Ihnen. Möge die Erinnerung an die Opfer uns leiten, zu einem Leben in Frieden, Freiheit und Menschlichkeit.“
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Der Bezirksrates Döhren-Wülfel gedachte den Opfern von Krieg und Gewalt
Enno Raphael umrahmte die Gedenkfeier musikalisch
Der Bezirksrates Döhren-Wülfel gedachte den Opfern von Krieg und Gewalt
Der Bezirksrates Döhren-Wülfel gedachte den Opfern von Krieg und Gewalt
Der Bezirksrates Döhren-Wülfel gedachte den Opfern von Krieg und Gewalt
Der Bezirksrates Döhren-Wülfel gedachte den Opfern von Krieg und Gewalt
Diakon Jonissek von St. Bernward erinnerte an das Leid des Krieges
Ein Wahrzeichen der Stadt und traditioneller Treffpunkt
HANNOVER. Heute vor 140 Jahren (am 14.11.1885) wurde die erste Kröpcke-Uhr ihrer Bestimmung übergeben. Die Kröpcke-Uhr in Hannovers City ist einer der traditionellen Treffpunkte in der Stadt und eines der Wahrzeichen der niedersächsischen Landeshauptstadt. Das „Café Robby“ am zentralen Platz neben dem Hoftheater gelegen, wurde mit seinem Kaffeegarten rasch zu einem der bekanntesten Anziehungs- und Treffpunkte in Hannover. Es wurde behauptet, dass der spätere Pächter und Namensgeber des Café Kröpcke, Wilhelm Kröpcke, noch im Jahr der Pacht-Übernahme (1885) vor dem Café eine Wettersäule habe aufstellen lassen. Doch tatsächlich ging die Aufstellung der Wettersäule auf eine Initiative des Bürgervereins der Stadt zurück. Der Verein hatte aus den eigenen Reihen extra ein Komitee gebildet, das sich zum Spendensammeln schon am 21. Februar 1883 durch einen öffentlichen Aufruf an die Mitbürger gewandt hatte. Zur Verbreitung der Wissenschaft sollte das Bauwerk meteorologische Instrumente enthalten, die Einheimischen wie Fremden tägliche Witterungsberichte und -prognosen, ferner wichtige und geographische und sonstige Angaben zur Beobachtung darbieten. Erst später kam der Gedanke an weitere Informationsmöglichkeiten hinzu, wie etwa an eine Uhr. Nach gut zwei Jahren Planung und einem vom städtischen Bauausschuss bewilligten Bauantrag hatte das Bürgerverein-Komitee schließlich auch die erforderlichen 2.800 Mark aus Spenden der Bürger zusammen – und so bezeichnete der Hannoversche Courier die Einweihung der multifunktionalen Wettersäule als „wichtige Bereicherung der öffentlichen Einrichtungen an einer der frequentesten Stellen der [Georgstraßen-]Promenade“. In den 1930er Jahren war die ehemals multifunktionale Wettersäule zunächst mehr und mehr zu Reklamezwecken, zur Zeit des Nationalsozialismus dann auch zur Propaganda umfunktioniert worden. In der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober 1943 erlebte Hannover die schwersten Luftangriffe die überhaupt auf Hannover geflogen wurden und durch die die Innenstadt nahezu völlig zerstört wurde – doch die Kröpcke-Uhr hatte „überlebt“. Der Neubau des Café Kröpcke führte am 25. Oktober 1954 zum Abbruch der Kröpcke-Uhr. Knapp ein Jahr später wurde hier am 3. Oktober 1955 eine andere Uhr nach einem Entwurf des städtischen Baurats Karl Cravatzo installiert. Diese Uhr wurde dann wegen der geplanten Bauarbeiten für die neue hannoversche U-Bahn vom Kröpcke entfernt und umgesetzt. Schließlich wurde 1977 eine vereinfachte Rekonstruktion der ursprünglichen Uhr auf dem Kröpcke aufgestellt. Der damalige Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg weihte die neue, alte Uhr ein. Sie wird bis heute als Ort für Kultur genutzt. So sind in der Vitrine wechselnde Ausstellungen und Kunstaktionen zu sehen. Zahlreiche Veranstaltungen und verschiedene Akivitäten finden rund um die Uhr herum statt. Am 31. Mai 2015 veranstaltete der Verein Kulturraum Region Hannover, eine große „Geburtstagsfeier“ zum 130-jährigen Jubiläum der Aufstellung der ehemaligen Wettersäule.
Hässlicher Leerstand an der Fiedelerstraße in Döhren
HANNOVER. Die Anträge der Parteien in der Novembersitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel gestern (13. November) im Freizeitheim Döhren wurden – bis auf eine Ausnahme – einstimmig durchgewunken. So votierte das Gremium geschlossen für einen Antrag der CDU-Fraktion, „die Ampelschaltung an der Kreuzung Emmy-Noether-Allee / Weltausstellungsallee so anzupassen, dass beim Linksabbiegen von der Emmy-Noether-Allee in Richtung Laatzen (aus Fahrtrichtung Kronsberg kommend) mehr Fahrzeuge pro Grünphase die Kreuzung passieren können als bisher.“
Ebenfalls einstimmig – nachdem einige Bedenken der Grünen ausgeräumt werden konnten – wurde aufgrund eines von Anja Schollmeyer eingebrachten Antrages der SPD die Verwaltung gebeten, „den Fiedelerplatz in Döhren in das Stadtplatzprogramm aufzunehmen, um die positiven Potenziale des Platzes als zentralen Stadtteilplatz herauszuarbeiten, seine Aufenthaltsqualität zu steigern und ihn an die klimatischen Herausforderungen der kommenden Jahre anzupassen.“
Nur der Wunsch der Fraktion der Grünen, den Kreuzungsbereich Fiedelerstraße/ Helenenstraße im Stadtteil Döhren für Fußgänger sicherer zu gestalten und das ordnungswidrige Abstellen von Pkw am Schnittpunkt der beiden Straßen zu verhindern, kassierte eine Gegenstimme vom AfD-Vertreter.
Die Antwort auf eine Anfrage der Sozialdemokraten ließ letztendlich eine Reihe von Fragen offen. Thema war wieder einmal der seit vielen Jahren leerstehende ehemalige Buchladen in der Fiedelerstraße in Döhren. „Ein Schandfleck“ wie es heißt. Nach § 3 Abs. 3 der Niedersächsischen Bauordnung dürfen bauliche Anlagen nicht verunstaltend wirken und dürfen auch das Gesamtbild ihrer Umgebung nicht verunstalten. Schon vor einem Jahr hatte die SPD darauf hingewiesen, die Stadt versprach seinerzeit zu prüfen, den die Rechtsprechung zum Verunstaltungsverbot nach § 3 Abs. 3 NBauO sei „allerdings äußerst dürftig.“ Weil seither der Bezirksrat nichts weiter gehört hat, hakte Willi Lindenberg für die SPD nach. Die Stadtverwaltung scheint nichts mehr weiter unternehmen zu wollen. Die verlesende Antwort aus der Bauverwaltung: „Im November 2024 erfolgte eine Anhörung des Eigentümers zu den Zuständen des Gebäudes, also zu der unzureichend gesicherten Baugrube, der verschmutzten Fassade, sowie dem abbröckelnden Putz der Fassade. 2025 wurde die Baugrube im Eingangsbereich durch den Eigentümer fachgerecht abgesichert und die Außenfassade im Eingangsbereich verputzt und neu gestrichen.“
Im Stadtbezirk Döhren-Wülfel wurden 36 Alttextilbehälter an 18 Wertstoffinseln abgebaut. Das erfuhren die Bezirksratsmitglieder auf eine Anfrage der Grünen. Und wohin nun mit den gebrauchten Klamotten? „Die Menschen in der Region Hannover können gebrauchte, gut erhaltene Kleidung zur Weiterverwendung in den Sozialkaufhäusern der karitativen Einrichtungen abgeben. Viele Kirchengemeinden unterhalten zudem Kleiderkammern, welche sich auch immer über gut erhaltene Kleidungsstücke zur Weitergabe freuen. Weiterhin können Alttextilien vielmals in Alttextilbehältern auf halb-öffentlichen Flächen wie auf Supermarktparkplätzen abgegeben werden. Ergänzend dazu werden auch auf den städtischen Wertstoffhöfen Alttextilbehälter vorgehalten“, heißt es dazu in der Antwort. Und alte, defekte Kleidung könne im Restmüll entsorgt werden.
Der Deutsche Pavillon auf dem Expo-Gelände steht leer
HANNOVER. Die Antworten aus dem Rathaus waren nicht ganz so befriedigend wie erhofft. Unter anderem hatte in der November-Sitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel gestern (13. November) die SPD-Fraktion sich nach dem Deutschen Pavillon auf dem Expo-Ostgelände erkundigt. „Um die Zukunft des Deutschen Pavillons auf dem Expo-Ost-Gelände ist es stillgeworden“, sagte Jens Schade und wollte wissen, wie es dort weiter geht. Stadtbezirkskoordinator Sven Berger verwies darauf, dass der Pavillon im Januar 2024 an die Bene-Stiftung verkauft wurde, räumte dann aber ein: „Es gibt aktuell keine Nutzung der Immobilie.“ Berger weiter: „Es besteht ein wirksamer Kaufvertrag, der bislang noch nicht vollzogen wurde. Die Verhandlungen mit der Vertragspartnerin laufen.“ Mehr wollte oder konnte Sven Berger den Ortspolitikern nicht mitteilen.
Bevor im großen Saal des Freitzeitheims Döhren aber die Anfragen der Fraktionen mehr oder weniger genau beantwortet wurde, informierte der Chef des Polizeikommissariats Döhren, Polizeioberrat Sven Schremmer, die Ortspolitiker über das Ende einer seit 1956 bestehenden Tradition. Die Polizeistation in Mittelfeld wird zum Ende dieses Jahres ihre Tore schließen. „Die Polizei wird aber weiter in Mittelfeld präsent sein“, so Schremmer. Angedacht ist etwa eine wöchentliche Sprechstunde möglicherweise am Rübezahlplatz.
Daneben berichtete Südschnellweg-Chefplaner Reinmar Wunderling dem Bezirksrat über den Stand der Arbeiten am Südschnellweg. „2029 werde ich mit einem Auto durch den Tunnel fahren“, versicherte er, sagte dann aber: „Ich weiß nur noch nicht, ob in einem Privatfahrzeug oder mit einem Baustellenwagen.“ Jedenfalls wird derzeit an der Rückverlegung der Stadtbahngleise in gerader Fahrtrichtung gearbeitet. Wunderling: „Dann quietscht es auch nicht mehr so.“ Während der Zeugnisferien zum kommenden Schulhalbjahresende werden wegen der Verlegung der Schienen statt Stadtbahnen ersatzweise Busse zum Einsatz kommen.
Einmütig stimmte der Bezirksrat auch der Verlängerung einer Veränderungssperre für das Grundstück Wichmann zu. Damit soll verhindert werden, dass ein Investor dort so bauen kann, wie er will. In der Verwaltung wird an einem Bebauungsplan für das Grundstück gearbeitet.
Totale Ablehnung: Die neue Stellplatzsatzung für die Stadt Hannover wurde mit den Stimmen von CDU und AfD abgelehnt. Die übrigen Parteien nahmen die Drucksache lediglich „zur Kenntnis“. Einverstanden war niemand mit dem Satzungsentwurf. Er sieht vor, dass bei Neubauten von Wohnhäusern keine Stellplätze mehr verlangt werden können. „In Döhren-Wülfel sind Parkplätze bereits Mangelware“, sagte Jens Schade von der SPD. Es gehe gar nicht, bei weiteren Wohnhäusern auf Stellplätze auf dem Privatgrundstück zu verzichten. Allerdings kann die Stadt selbst daran ebenfalls nichts ändern, weil eine neue Vorschrift in der niedersächsischen Bauordnung dies so zwingend vorschreibt. Da man es nicht ändern könne, werde die Satzung dann eben nur zur Kenntnis genommen.
„Die Zahl der Marktstände auf dem Bauernmarkt Fiedelerplatz hat sich in den vergangenen Jahren leicht rückläufig entwickelt. Während in den Jahren 2018 bis 2020 durchschnittlich 12 bis 14 Stände verzeichnet wurden, sind es derzeit regelmäßig 8 bis 10“, erfuhr der Bezirksrat aufgrund einer Anfrage der Grünen. Der Markt sei aber „nach derzeitigem Stand nicht akut gefährdet.“ Die Stadt:
„Die Verwaltung steht im engen Austausch mit dem Bauernmarktverein. Der Verein hat klare Kriterien für die Aufnahme neuer Mitglieder, die streng kontrolliert werden. Laut Auskunft des Bauernmarktvereins bestehen vor allem Herausforderungen bei der Nachwuchsgewinnung. Derzeit wird jedoch mit zwei potenziellen neuen Mitgliedern verhandelt, die langfristig zur Bereicherung des Marktangebots beitragen sollen.“
Im Jahr 2022 wurde bei einem Verkehrsunfall ein Baum nahe dem Döhrener Turm so schwer beschädigt, dass er gefällt werden musste. Eine Ersatzpflanzung wird es nicht geben. Die CDU-Fraktion hatte nachgefragt. „Der gefällte Baum kann aufgrund von Leitungen im Boden leider nicht ersetzt werden. Die Leitungsträger untersagen der Verwaltung eine Nachpflanzung an diesem
Standort“, hieß es aus dem Rathaus.
Geschlossen verabschiedete der Bezirksrat Döhren-Wülfel einstimmig einen von der SPD-Fraktion eingebrachte Antrag. Darin wird die Stadt gebeten, „im 1. Halbjahr 2026 über die Kinderkulturarbeit im Stadtbezirk 8 zu berichten.“ Dr. Gudrun Koch: „Die Stadtteilkulturarbeit ist eine wichtige kommunale Aufgabe. Insbesondere die Arbeit mit Kindern in benachteiligten Stadtteilen ist von besonderer Bedeutung. Die Stadt setzt dafür Personal ein. Es besteht ein öffentliches Interesse daran, zu erfahren, wie diese Arbeit ausgestaltet wird.“
HANNOVER. Die Macht bei den Karnevalisten ist fest in weiblicher Hand. Über Hannovers Narren herrschen jetzt bis Aschermittwoch zwei Prinzessinnen. Einen Prinz Karneval gibt es nicht.
Angela Linke besteigt als Ihre Lieblichkeit Angela II. erneut den närrischen Thron. Bereits vor elf Jahren schwang sie das Zepter des Frohsinns über die Jecken von der Leine. „Angela ist Mutter, Oma, Schwiegermutter und liebt es von ganzen Herzen. Seit ihrer Kindheit schlägt ihr Herz für den Karneval. 48 Jahr Bühnenerfahrung sprechen für sich“, heißt es in einer Mitteilung des Komitees Hannoverscher Karneval (KHK). Die im Zivilberuf „Arzthelferin mit Leidenschaft“ trainiert zwar bei Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß e.V.; das Prinzessinnenamt stellt aber in diesem Jahr kein einzelner Karnevalsverein, sondern das KHL selbst, erzählt Präsident Jens Giering.
Ihr zur Seite steht als Kinderprinzessin Malia I. Die 10jährige Grundschülerin von der Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß begann bereits als Sechsjährige mit dem Garde- und Schautanz und steht auch seit 2024 als Tanzmariechen auf der Bühne. „Ich liebe es, zu tanzen und auf der Bühne zu stehen“, sagt sie, aber ihr Herz schlägt daneben für Achterbahn-fahren. „Je schneller, je besser!“
Am kommenden Sonnabend (15. November) werden die Narren um 11:11 Uhr das Neue Rathaus von Hannover stürmen und offiziell die fünfte Jahreszeit verkünden.